SPECIAL: Arcam kündigt drei neue AV-Receiver (AVR11, AVR21, AVR31) und eine neue AV-Vorstufe (AV41) an

Arcam hat mit den Modellen AV40 (AV-Vorstufe) sowie AVR10, AVR20 und AVR30 (AV-Receiver) äußerst leistungsfähige Komponenten für den Mehrkanal-Liebhaber im Programm. Nun wird es Zeit für die Nachfolger, die folgerichtig AVR11, AVR21, AVR31 (AV-Receiver) beziehungsweise AV41 (AV-Prozessor) heißen. Optisch gleichen die neuen Modelle der Vorgängergeneration praktisch bis aufs letzte Detail, aber technisch tut sich viel hinter der Fassade unverwechselbarer Arcam-Optik. 

Alle neuen Modelle unterstützen nun 8K@60 Hz, ebenso wird HDCD 2.3 und neben Dolby Vision und HDR10 auch das dynamische HDR10+ anschlussseitig unterstützt. Weitere Merkmale, die man zu einem beträchtlichen Teil schon aus der vorangehenden Generation kennt, sind Decoder für Dolby Atmos, DTS:X, Auro-3D und IMAX Enhanced. Apple AirPlay 2 sowie Google Chromecast sind ebenso Bestandteile der Ausstattung wie WLAN-Modul und Bluetooth inklusive aptX HD. Zu Spotify Connect, Tidal Connect und zu Roon sind die neuen Devices ebenfalls kompatibel.

Voller innovativer Funktionen

Wie üblich legen die Spezialisten der Arcam-Manufaktur in Cambridge auch größten Wert auf eine präzise Wandlung des digitalen Signals in ein analoges Signal. Hierzu werden teure ESS9026PRO DACs installiert, zusammen mit ESS Referenz-Spannungsregulatoren. 

AV41, AVR11, AVR21 und AVR31 setzen wie auch die Vorgänger auf Dirac Live, um den Raum und das Lautsprechersystem perfekt aufeinander abzustimmen. Ein entsprechendes Mikrofon, mit welchem die Messungen vorgenommen werden können, befindet sich, wie auch eine hochwertige Fernbedienung, im Lieferumfang. Dirac Live wurde jedoch bei den neuen Modellen weiter optimiert. So wird ein größerer Sweet Spot bereitgestellt, der Bühnenaufbau, die Klarheit und die Ausformung vokaler Anteile zeigt sich deutlich verbessert im Vergleich zu den akustischen Ergebnissen mit der älteren Dirac Live-Variante. Natürlich kann man Dirac Live auch weiterhin individuell anpassen. Zudem sind die vier neuen Devices auch ready für Dirac Live Bass Control. Hier maximiert, aufbauend auf Dirac Live, das Bassmanagement automatisch die tieffrequente Leistungsfähigkeit aller im System befindlichen Lautsprecher. 

Alle drei Modelle sind Siebenkanal-AV-Receiver

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Der AVR11 und der AVR21 bieten jeweils sieben Kanäle (Class AB-Verstärkung) mit 7 x 85 Watt beziehungsweise mit 7 x 110 Watt. Hier ist sofort  hinzuzufügen, dass Arcam stets ehrliche Leistungsangaben nennt und nicht nach dem Motto "Hauptsache tolle Zahlen auf dem Papier" vorgeht. Bei den Angaben von Arcam sind stets alle Kanäle ausgesteuert, somit kann man hier die Zahlen tatsächlich auf die Praxis übertragen. Der AVR11 kann bis zu 12 Kanäle managen, weitere vier Kanäle kommen beim AVR21 hinzu. Dieser verfügt ebenfalls zusätzlich über einen weiteren HDMI-Ausgang (2 Stück beim AVR11) und bietet die Option des Setups für eine zweite Hörzone. 

AVR31 mit Class G-Technologie

Wie auch schon der Vorgänger AVR30 bietet der AVR31 die für Arcam typische Class G-Verstärkung, verteilt auf sieben Endstufen. Exakt so wie bei einem Hybridfahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor besteht Class G aus zwei unterschiedliche Arten der Stromversorgung. Wird ein dynamisches Signal empfangen, welches über die Kapazität der ersten Stromversorgung hinausgeht, schaltet sich ohne Verzögerung die zweite Stromversorgung zu, mit der Folge, dass immer schnell genau die Menge an Strom bereit steht, um das aktuell anliegende Signal optimal wiederzugeben. 

Das Um- bzw. Zuschalten bei den Stromversorgungen erfolgt blitzschnell und für den Hörer unmerklich. Die erste Stromversorgung ist so ausgelegt, dass die Class G-Endstufe im reinen Class A-Betrieb für absolut unverfälschten Klang verwendet werden kann. Die zweite Stromversorgung kommt nur dann zum Einsatz, wenn sie, wie schon erwähnt, tatsächlich benötigt wird. Durch dieses Verfahren wird auch keine dauerhafte Verlustwärme erzeugt. Die aufwändige Technologie schlägt sich akustisch stets in einer außerordentlich reinen, angenehmen sowie natürlichen Wiedergabe nieder. 

Fehlt noch der AV-Prozessor AV41. Die Ausstattung entspricht derjenigen, die sich auch in der Vorstufensektion des AV31 findet, hinzu kommen, für den optimalen Anschluss entsprechender Endstufen, XLR-Terminals für alle 16 Kanäle, die maximal unterstützt werden. Mit der PA720, der PA240 und der PA410 stehen unterschiedliche, enorm leistungsfähige Arcam Endstufen als "Verstärkung" im wahrsten Sinne die Wortes bereit.

High-Tech und Qualität haben natürlich auch ihren Preis, im Falle des AVR31 sind es 6.899 EUR

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Zum Schluss noch Verfügbarkeit und Preise. Die Neuheiten kommen im zweiten Quartal 2022. Der AVR11 wird bei 3.199 EUR liegen, der AVR21 kommt auf 4.599 EUR und der AVR31 auf 6.899 EUR. Der AV-Prozessor AV41 steht dann mit 5.399 EUR in der Preisliste.

Special: Carsten Rampacher
Bilder: Arcam
Datum: 01. März 2022

 

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