SPECIAL: Onkyo präsentiert AV-Receiver der Einstiegsklasse mit 3D-Audio

Onkyo möchte die günstige Preisklasse mit umfangreicher Ausstattung und hoher Flexibilität erobern. Dafür stehen der 5.2-Kanal-Receiver TX-SR393 und der 7.2 Kanal-Receiver TX-SR494 bereit. Beide Modelle sollen über ausreichende Leistungsreserven für ein mitreißendes Heimkino-Erlebnis verfügen und sind ab Ende Februar 2019 im Handel erhältlich.

Onkyo TX-SR393

Rückseite

Beide AV-Receiver unterstützen Dolby Atmos und DTS:X. Mit dem kleinen TX-SR393, der ja nur fünf Endstufen mitbringt, ist dann allerdings nur ein platzsparendes 3.2.2-Setup für die native  Wiedergabe von 3D-Audio möglich. Mit 155 Watt pro Kanal steht aber voraussichtlich mehr als genug Power bereit. Mit dem TX-SR494 mit sieben Endstufen und 160 Watt pro Kanal ist dann schon ein ausgewachsenes Layout mit 5.2.2 möglich - also fünf Surround-Lautsprecher und zwei weitere für die Überkopfebene der objektbasierten Tonformate. Für Upmixing stehen in beiden Geräten sowohl Dolby Surround als auch DTS Neural:X bereit. Mit dem TX-SR494 ist auch die Nutzung einer zweiten Zone möglich.

Auch der neue "Dolby Atmos Height Virtualizer" soll kommen, wird aber erst durch ein späteres Firmware-Update aktiviert. Bei jedem beliebigen Dolby-Format soll diese Technologie ohne den Einsatz zusätzlicher Surround- oder Höhenlautsprecher virtuelle Surround- und Höheneffekte erzeugen können. Auch DTS Virtual:X sorgt mithilfe von DSP-basierten Algorithmen für ein 3D-Klangfeld ohne zusätzliche Schallwandler. Der Dolby Atmos Height Virtualizer funktioniert nur mit Dolby Codecs sowie PCM und DSD. DTS Virtual:X nur mit DTS-Formaten, PCM und DSD.

Onkyo TX-SR494

Rückseite

Beide AV-Receiver sind mit vier HDMI-Eingängen und einem ARC-fähigen Ausgang bestückt. 4K/60p wird unterstützt, außerdem Dolby vision, HDR10, HLG und der BT.2020-Farbraum sowie 4:4:4 Farb-Subsampling.

Auch die Einsteiger sind mit einem On-Screen-Display versehen, dass Daten wie das HDR-Format, die aktuelle Auflösung des Eingangssignals, Bildrate und Audiocodec darstellt. Onkyo setzt auf ein diskretes analoges Hochstrom-Verstärkersystem, dass sich laut Hersteller durch einen rauscharmen Leistungstrafo mit hoher Stromverfügbarkeit und großen Kondensatoren auszeichnet.

Fernbedienung (für beide Modelle identisch)

Zur Anpassung an den jeweiligen Raum bringen die neuen Modelle die AccuEQ Raumkalibrierung mit. Größe und Entfernung der Lautsprecher werden ermittert und der Pegel justiert. Zudem wird die Subwoofer-Trennfrequenz ermittelt und ein EQ passt das Gesamtbild den Gegebenheiten des Raumes an. Mit AccuReflex-Technologie soll die 3D-Audiowiedergabe über Dolby Atmos-fähige Lautsprecher optimiert und das Problem der Phasenverschiebung gelöst werden.

Mehrere neue Features sind bei TX-SR393 und TX-SR494 erstmals integriert. So zum Beispiel der DSP-basierte Vocal Enhancer. Über die Fernbedienung oder die VOCAL-Taste auf der Gerätefront kann man den DSP-basierten Vocal Enhancer aktivieren und die Sprachfrequenzen verstärken oder herabsetzen. Eine bessere Verständlichkeit von Filmen oder TV-Dialogen sollen so in Sekundenschnelle realisiert werden können.

Gerätefront des silbernen Modells

Neu ist auch ein Line-Ausgang der Zone B, der Audiosignale an eine Komponente mit analogem Cinch-Audioeingang weiterleitet. Auf der Rückseite sind nun Diagramme angebracht, die eine Erstinstallation von weniger erfahrenen Anwendern erleichtern sollen.

Dank diskretem Verstärker und hoher Stromverfügbarkeit sind die Geräte laut Onkyo auch für die reine Musikwiedergabe sehr gut geeignet und sollen einen detaillierten, kraftvollen Klang liefern. Optische und koaxiale Digitaleingänge sind an Bord, auch analoge Cinch-Eingänge und Bluetooth für Audio-Streaming von Smartphone, Tablet oder PC sind integriert. Der Advanced Music Optimizer bessert komprimierte Audiodateien auf.

Der TX-SR393 kostet 399 Euro UVP, der TX-SR494 ist für 499 Euro UVP erhältlich. Beide Modelle gibt es in Schwarz und Silber.

 

Special: Philipp Kind
Bilder: Onkyo PR
Datum: 12.02.2019

 

 

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