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Astra: Sat-Betreiber unzufrieden mit "entavio" Pay TV-Plattform

Für den Satellitenbetreiber Astra entwickelt sich die im letzten Jahr gestartete Satellitenplattform "entavio" schlechter als erwartet. Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen gestand der Satellitenbetreiber ein, dass "die Abonnentenzuwachszahlen schwächer wachsen und niedriger ausfallen, als ursprünglich erwartet". Deswegen "arbeitete SES ASTRA unverändert an einer Überarbeitung ihres Geschäftsmodels für die digitale Plattform entavio" zieht sich dabei aber aus der Endkundenvermarktung weitgehend zurück: Sparen will ASTRA zukünftig vor allem beim Marketing, um die Verluste in 2008 von 21 Millionen auf 16 Millionen EUR zu reduzieren. Gleichzeitig befindet man sich in Gesprächen mit Premiere, um Lösungen für eine Vermarktung von "entavio" im Business-Bereich zu finden.

"entavio" war zunächst unter dem Projektnamen "Dolphin" im letzten Jahr in die Schlagzeilen geraten. Die Pläne der großen deutschen Privatsender, ihr Programm zukünftig nur noch verschlüsselt via Satellit anzubieten, waren allerdings am Einspruch des Bundeskartellamts gescheitert.

Zwar lässt sich über "entavio" auch das Angebot von Premiere nutzen. Exklusive Inhalte sind bei "entavio" allerdings Mangelware. Neben Premiere werden noch die Sender "sportdigital.tv" und "Alpenglühen TVX" über die entavio-Plattform angeboten.

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