TEST: Samsung Wireless Audio-Multiroom Speaker R6 und R7 (WAM6500/6501und WAM7500/7501)

Samsung WAM6501 WAM7501 Gruppenbild1

Samsung unternimmt einen neuen Anlauf, um den Markt mit Wireless Audio-Multiroom-Lautsprechern mit innovativen Produkten zu bereichern. Kein Aufwand war zu groß, um diese Mission zu komplettieren. Daher wurde in Kalifornien extra ein neues Audiolabor aufgezogen, wo laut Samsung die „Meilensteine in der Entwicklung einer neuen Ära von Samsung Soundsystemen“ gesetzt werden.

Das Ergebnis steht nun bereit, um uns zu überzeugen: Zum einen der Wireless Audio-Multiroom-Speaker R7 (WAM7500/schwarz beziehungsweise WAM7501/weiß) für 449 EUR, zum anderen die kleinere Variante R6 (WAM6500/schwarz beziehungsweise WAM6501/weiß) für 349 EUR. „360 Grad Surround Sound“ verspricht Samsung – die extravagant gestalteten drahtlosen Aktivlautsprecher sind demnach als Rundumstrahler (Ring Radiator-Technologie) konzipiert und hinsichtlich der technischen Auslegung dazu gedacht, viel Atmosphäre und Räumlichkeit zu erzeugen. Die von Samsung verwendete Technologie weist den Vorteil auf, dass es gleichgültig ist, wo man sich im Raum aufhält – das Klangerlebnis ist durch den 360 Grad Sound immer identisch. Unsere Testreihen belegen, dass sich dies auch in der Praxis gut nachvollziehen lässt. Für eine vom Standort unabhängige Übertragung des Klangs zeichnet sich die Akustik-Linse verantwortlich – somit kann das Device überall im Raum aufgestellt werden. Sichtbare Chassis gibt es bei der „Ring Radiator“ Technologie nicht, nur ein schmaler Spalt rund um den aktiven Wireless-Lautsprecher herum. Ein Ein-Zoll-Hochtöner und ein 5-Zoll-Tiefmitteltöner sind im Inneren montiert. 

Samsung WAM7501 Rueckseite Seitlich

Samsungs „Rocket“ – der R7 tritt im extravaganten Design an

Samsung WAM7501 Standfuss

„Move Your Feet“ – der schicke Standfuß macht sich überall gut

Samsung WAM7501 Hochtoener

360 Grad Surround dank Rundstrahler 

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Chromakzente  sorgen für Noblesse, ist aber nur (recht hochwertiges) Plastik

Samsung WAM7501 Bedienelemente Front2

Konsequentes Design, im Bild zu sehen die Akustik-Linse

Samsung WAM7501 Bedienelemente Front

 Bedienelemente, schick integriert

Leistungsangaben: 100 Watt RMS-Leistung, recht üppig, bringt der R7 mit. Wir gehen davon aus, dass im Inneren Class D-Endstufen ihren Dienst tun, die besonders kompakt und besonders effizient arbeiten. An Dateiformaten werden MP3, WMA, AAC, OGG, FLAC sowie WAV unterstützt. HD-Audio bis 192/24 wird verarbeitet und ausgegeben, zudem sind R6 und R7 Dolby Digital-ready. WLAN wird im Dual-Band-Modus (2,4/5 GHz) unterstützt, des Weiteren ist Bluetooth an Bord. Bluetooth wird auch für die besonders einfache Erstinstallation via App benötigt. Samsungs TV Sound Connect wird ebenfalls supportet, an Bord sind unter anderem folgende Streaming-Dienste: TuneIn, Spotify, Deezer, Napster, 8tracks, Rdio, Murfie und Qobuz. Laut Samsung braucht der R7 im Standby-Modus 4 Watt. Der R7 wiegt 3,4 kg, ist 181 mm breit, 422 mm hoch und 181 mm tief.

Samsung WAM6501 Rueckseite Seitlich1

Samsungs klingendes Osterei – für Ostern 2016 unbedingt merken! Hier von hinten zu sehen

Samsung WAM6501 Front Seitlich1

 Von vorn

Samsung WAM6501 Hochtoener

Rundstrahler-Prinzip

Samsung WAM6501 Bedienelemente Front

Bedienelemente

Samsung WAM6501 Anschluesse Rueckseite

An-/Aus-Schalter, Netzteilanschluss, USB-Terminal für Service-Zwecke

Samsung WAM6501 Detail Front

 R6 im Detail

Unterschiede des R6: Integrierter Akku (bis zu 6 Stunden Laufzeit), 157 mm breit, 232 mm hoch und 157 mm tief. 1,8 kg wiegt der R6, verbraucht 0,28 Watt im Standby-Betrieb. Die maximale RMS-Leistung beträgt 32 Watt im Batteriebetrieb und 47 Watt im Netzbetrieb. 

Wenden wir uns der neuen Samsung Multiroom App zu. Vorteil ist die einfache Installation in vier Schritten: Speaker anschließen, App auf dem Smartphone oder Tablet installieren (Bluetooth aktivieren), dann noch das WLAN-Passwort eingeben, und es kann losgehen. Die Steuerung der App erfolgt per Wheel-Deal, so nennt Samsung das Steuerrad. Die Hintergrundfarbe der App wechselt überdies und passt sich dem Cover-Design des ausgewählten Albums an. 

Samsung MultiRoom App 1

Schnellanleitung zum einfachen Start

Samsung MultiRoom App 2

Neues Bedienkonzept

Samsung MultiRoom App 3

Verbindung

Samsung MultiRoom App 4

Bluetooth-Verbindung für die einfache Einrichtung erforderlich

Samsung MultiRoom App 5

Eingabe des Kennwortes für den WLAN-Router

Samsung MultiRoom App 6

Rasch ist der Lautsprecher erkannt und spielbereit. Auch kompatibel zu TV SoundConnect von Samsung

Samsung MultiRoom App 7

Große Auswahl an onlinebasierten Musikplattformen

Samsung MultiRoom App 8

HiRes, hier eine 96/24-Flac-Datei, bis 192/24 wird wiedergegeben

Samsung MultiRoom App 9

Einstellungen

Samsung MultiRoom App 11

Wiedergabe der Musikbibliothek auf dem Smartphone

Samsung MultiRoom App 12

Grafisch schön gelöst

Samsung MultiRoom App 14

TuneIn-Wiedergabe

Samsung MultiRoom App 13

Equalizer

Samsung MultiRoom App 10

Firmware-Update

Klang und Bedienung

Die Samsung Wireless-Audio-Lautsprecher können, wie schon erwähnt, HiRes Audio bis 192 kHz/24-Bit wiedergeben. Genau das probieren wir zunächst mit dem kleineren R6 aus und checken von Diana Kralls Album „Wallflower Deluxe“ den Song „Desperado“ in 48 kHz/24-Bit FLAC. Und schon der kleine der beiden „Samsung Rockets“ schlägt sich sehr gut: Klar und mit Substanz erfolgt die Stimmwiedergabe, die gebotene Räumlichkeit ist ausgezeichnet. Hier kann die spezielle Technologie mit Rundum-Abstrahlung gleich punkten, ohne unpräzise und verwaschen zu erscheinen – Eigenschaften, die man manchem 360 Grad-Lautsprecher gern zuspricht -, öffnet schon der kleine Samsung R6 den Raum weit und ermöglicht ein überraschend vielschichtiges Wiedergabeerlebnis. Die Trennung von Stimme und Instrumenten gelingt im Übrigen ebenfalls sehr gut. Das Piano lässt allerdings kaum die Anschlagdynamik hören.

„Basil“ von Mark Knopfler in 192 kHz/24-Bit FLAC beweist ebenfalls die Güte des kleinen Samsung Wireless Audio-Aktivlautsprecher. Hier bewundern wir, wie gut die Stimme Marcs vom Lautsprecher gelöst wird- sie verteilt sich homogen im Raum, sogar eine gewisse charismatische Ausprägung lässt sich nicht leugnen. Ebenso verwunderlich ist, wie kräftig der Bassbereich ausgekleidet wird. Sogar ein guter Tiefgang wird suggeriert, allerdings nimmt die Präzision des Basses weiter unten im Frequenzspektrum dann merklich ab. Trotz dieses Mankos – die Gesamtwiedergabe ist überragend für ein Device dieser Preisklasse und Gerätekategorie. „Diamante“ von Tony und Sandra Alessi in 96 kHz/24 Bit FLAC punktet erneut durch die hervorragende Räumlichkeit. Lebendigkeit bleibt dabei keinesfalls außen vor, wenngleich im Hochtonbereich eher Wert auf Harmonie als auf maximale Transparenz gelegt wird. Diese Auslegung ist aber für ein Gerät dieser Kategorie, bei dem der Fokus auf dem Alltagsnutzen und einer homogenen klanglichen Ausstrahlung liegt, absolut nachvollziehbar.

Die App zeigt viele Stärken. Auch HiRes-Titel in 192 kHz/24-Bit werden zügig geladen. Es kommt zu keinen Aussetzern während der Wiedergabe. Neue Titel stehen stets schnell zur Verfügung. Hat man das Bedienkonzept einmal durchschaut, hat man nie mehr Probleme, zwischen verschiedenen Ordner-Ebenen beim Zugriff von Musik, die sich auf einem Home Server oder PC  im Heimnetzwerk befindet, hin- und herzuschalten. Die attraktive grafische Gestaltung, die trotzdem nicht zu überfrachtet und verspielt wirkt, ist zu loben. Einfach und zügig gelingt der Wechsel zwischen verschiedenen Quellen, z.B. zwischen Musik auf dem Server und Spotify oder TuneIn. Man kann Lautsprecher im Übrigen zu einer Gruppe zusammenfassen (Party-Modus), dann geben mehrere Lautsprecher das identische Signal wieder. Mit der „Surround“-Funktion gelingt sogar eine Kopplung zu einem Stereo-Paar.

Wechseln wir nun zu Spotify und lauschen „Destiny“ von Markus Schulz. Beim Trance-Hit überzeugen uns Pegelfestigkeit und Basskraft des kleinen Lautsprechers. Ebenso spielen erneut Räumlichkeit und Güte der Vocals auf einem hohen Level. Ärmlich oder unvollkommen klingt hier nichts. Souverän und lebendig gibt der R6 diesen Track wieder und bietet eine sehr weitläufige Einarbeitung der elektronischen Effekte. Wenn man es mit dem Pegel übertreibt, steigt der R6 dann allerdings aus, der Bass schlägt durch. So geschehen beim „Games Of Thrones“ Theme von Armin van Buuren. Der R6 ist auch hier pegelfest für seine Größe, allerdings ist dann auch spontan Schluss. Die zahlreichen Effekte im Song gibt er aber sehr gekonnt wieder und überzeugt hier durch eine ordentliche Detaillierung und ein weiteres Mal durch das hohe Maß an Räumlichkeit.

Die Wiedergabe bei Spotify erfolgt ohne Unterbrechungen, die Tracks werden zügig geladen, das alles funktioniert sehr zuverlässig. Leider konnten wir, trotz identischem Firmwarestand, die Samsung Multiroom-App nicht auf jedem unserer iPhone 6 erfolgreich zum Laufen bringen. Teilweise stürzte die App, bevor Eingaben getätigt werden konnten, einfach ab, und ließ sich nicht zum Laufen bringen. Aussagen von Usern aus Apples App Store bestätigen diese Erfahrung. Auf einem anderen iPhone 6, ebenfalls mit neuester iOS-Firmware, läuft die App hingegen ohne das geringste Problem. Woran diese Schwankungen liegen – dafür haben wir derzeit keine Erklärung. 

Wie klingt der große R7? Wir checken weiter mit Spotify und lassen nun „Ping Pong“ von Armin van Buuren durchlaufen. Der große Lautsprecher schafft noch etwas mehr Pegel, überdies ist er im Hochtonbereich klarer ausgelegt. Er offeriert aber kaum mehr Volumen im Bassbereich. Die  gesamte Raumwirkung ist auch beim R7 erwartungsgemäß sehr gut, das Rundum-Strahler-Prinzip funktioniert überragend. Bei „Game Of Thrones“, wiederum von Armin van Buuren, kann sich der R7 deutlich vom R6 absetzen. Der Bass ist härter und präziser, wenn auch nicht voluminöser, der maximal mögliche Pegel liegt deutlich höher. Die Transparenz im Hochtonbereich ist besser, ebenso die Staffelung aller akustischen Ereignisse. Bei „Alone“ werden die weiblichen Vocals exzellent erfasst, die Lebendigkeit ist exzellent. Der Klang insgesamt ist erstaunlich reif und komplett, nicht nur wummrig und bassintensiv wie bei vielen Wireless Audio-Lautsprechern. Damit empfiehlt sich der R7 auch für ernsthafte Aufgaben. 

Ab zu „Feels Like Home“ (Diana Krall, Wallflower Deluxe, FLAC 49/24). Auch hier spielt der R7 seine Vorzüge überzeugend aus, ohne den R6 alt aussehen zu lassen. Der größere Lautsprecher bringt mehr vokale Ausdruckskraft zustande, gibt der Stimme ein größeres Ma0 an Facetten und eine nochmals bessere Räumlichkeit. „I Can’t Tell You Why“ beweist uns die Fähigkeiten des R7 auch überzeugend: Der Tiefgang im Bassbereich wirkt authentischer, nicht künstlich „aufgeblasen“, und die Trennung der Stimme von den Instrumenten gelingt noch eine Spur besser. „Dronning Fjellrose“ (192 kHz/24, FLAC) vom Hoff Ensemble kommt prima heraus, das Piano klingt sogar recht feinfühlig, und die Melancholie des Titels arbeitet der R7 ordentlich heraus. Klar, man kann hier nicht die Erwartungen stellen, die man an ein hochwertiges Paar Standlautsprecher hat, aber für diese Gerätegattung sind die Leistungen, die erzielt werden, absolut überzeugend. 

Hören wir uns nun in 44,1/16 den Level 42-Hit „Lessions In Love“ aus den 80er Jahren an. Etwas blechern im oberen Mitteltonbereich ist das Quellmaterial, also flugs zum grafischen EQ gewechselt und genau diesen Bereich  leicht zurückgenommen. Klappt vorzüglich, das Zischeln ist fast weg, und wir können Gas geben uns über die sehr gute Pegelfestigkeit des R7 freuen. Der grafische EQ steht natürlich, da er über die App geregelt wird, genauso für den kleineren R6 zur Verfügung. Er hat mit Bändern bei 150, 300, 600, 1200, 2500, 5000 und 10000 Hz zwar keine übertriebene Anzahl an Bändern zur Verfügung, dafür kann ihn auch der weniger erfahrene Anwender einsetzen, der sonst überfordert wäre. Voreinstellte Presets gibt es noch: Pop, Jazz, Classic. Eigene Justagen lassen sich unter „Benutzerdefiniert“ speichern, auch mehrere Setups, z.B. für unterschiedliche Musikstile und unterschiedliche Güte des Quellmaterials, können abgespeichert werden.

„You Win Again“ – das kann man leider nicht über Samsungs Multiroom Audio-Ambitionen sagen, denn bislang konnten hier keine wirklich großen Siege auf dem deutschen Markt errungen werden. Dass man aber durchaus das Zeug zum Sieger hat, seit die neuen Rundumstrahler-Aktivlautsprecher auf dem Markt sind, beweist uns der R7 sehr deutlich: Fundiert, souverän, kultiviert geht er die Wiedergabe an und macht beinahe vergessen, dass das Quellmaterial von eher durchschnittlicher Güte ist. 

Insgesamt bewerten wir Samsungs neuen Multiroom-Vorstoß so:

R6+R7:

+ Schickes Design mit hohem Wiedererkennungswert
+ Sehr gute Verarbeitungsqualität
+ Sehr gute akustische Räumlichkeit durch Ring Radiator-Technologie
+ Wiedergabe bis 192 kHz/24-Bit
+ App mit schicker Benutzeroberfläche und einfacher Bedienung
+ Wirksamer grafischer EQ, mehrere Benutzereinstellungen speicherbar 
+ Kurze Ladezeiten, auch bei HiRes-Titeln
+ Dolby Digital-Ready

– App ist nicht auf jedem Smartphone uneingeschränkt zu verwenden
– Wenig EQ-Voreinstellungen verfügbar
– Chrom-Elemente an den Gehäusen/am Fuß (R7) nur aus Kunststoff

R6:

+ Angenehmer Sound
+ Gute Pegelfestigkeit
+ Guter Bassbereich
+ Günstiger Kaufpreis
+ Akku an Bord für flexiblen, mobilen Einsatz

– Hochtonbereich nicht besonders transparent
– Komplexe Instrumente klingen leicht synthetisch
– Pegelfestigkeit endet recht jäh (schmaler Grenzbereich)

R7: 

+ Klarer Sound mit tadelloser Transparenz
+ Erstaunlich präziser Bass
+ Sehr gelungene, recht neutrale akustische Gesamtauslegung
+ Auch für anspruchsvolle Musik zu empfehlen
+ Sehr pegelfest

– Deutlich teurer als R6
– Volumen im Bassbereich nicht besonders hoch

Vergleichen wir nun mit der Konkurrenz. Hier docken wir uns bei HEOS by Denon an. Direkte Konkurrenz ist der HEOS 5, der sich mit 399 EUR Kaufpreis exakt zwischen R6 und R7 in Position bringt. Mit vier aktiven Treibern, zwei Hochtönern und zwei Tiefmitteltöner, stecken nebst einer passiven Membran im schick gestalteten, aber nicht ganz so extravaganten HEOS 5 Gehäuse Die vier aktiven Treiber werden jeweils von einer Class D-Endstufe befeuert. Akustisch bietet HEOS 5 starke Bässe, einen tollen Tiefgang und einen homogenen Sound, also eher wie R6, aber im Bassbereich präziser und noch kraftvoller. R7 klingt anders, klarer, geschliffener – mehr nach klassischem HiFi, erstaunlich. Man hätte, wenn man weiß, dass HEOS aus dem Hause D&M stammt, eher von HEOS die Auslegung erwartet, die ausgerechnet Samsung beim R7 bietet. Denon offeriert eine sehr betriebsstabile App. Nachteil Denon – es findet sich zwar eine Option „EQ“, diese bietet aber nur Regler für Höhen und Bass. 

Schickes aus dem hohen Norden – der recht große Clint Digital Asgard Odin Speaker bietet viel Wireless-Lautsprecher für die investierten 400 EUR. Ähnlich wie bei den Samsung-Speakern, setzt auch Clint Digital aus Dänemark, in Deutschland von SVS (Skyvision Satellitentechnik) vertrieben, auf ein unverwechselbares Design. Der schicke Standfuß, die gute Materialqualität und die elegante Formgebung sprechen klar für den dänischen Drahtloslautsprecher. Er klingt auch authentisch, recht klar und ähnlich wie eine klassische HiFi-Anlage aus den 80er Jahren. Der Bass dürfte Fun-Hörern sogar zu wenig Punch haben. Im Hochtonbereich gefallen Transparenz und Auflösung, weniger überzeugt hat uns, dass der schicke Lautsprecher zu HiRes-Files noch nicht kompatibel war. Überhaupt – an der App sollte noch gefeilt werden, vor allem am Faktor Stabilität. Hier sind wir gespannt, was uns aus dem hohen Norden noch in nächster Zeit erwartet. 

Aus Berlin stoßen die Raumfeld by Teufel Cube zum illusteren Teilnehmerfeld hinzu. Für rund 500 EUR gibt es hier gleich ein richtiges Stereolautsprecher-Paar im eleganten Bauhaus-Design, ein Koxial-Chassis, bei dem der Hochtöner im Zentrum des Tiefmitteltöners sitzt, ist akustisches Merkmal der kompakten Würfel. HiRes wird bis 912 kHz/24-Bit unterstützt, und die App funktioniert zuverlässig und flott. Im Test war es noch nicht soweit, aber mittlerweile unterstützt die Raumfeld-App längst Spotify. Mit tadelloser Pegelfestigkeit, harmonischem, aber gleichzeitig lebendigem Klang und ausgezeichneter Räumlichkeit machen die würfelförmigen Raumfelder deutlich, dass man bei Wireless-Audio-Speakern ganz vorn an der Spitze mitspielt. 

Fazit
R6: Attraktiver, sehr flexibel einzusetzender Wireless Audio-Lautsprecher mit homogenem Klang zum fairen Preis
ausgezeichnet
Wireless-Lautsprecher bis 500 EUR/Stück
Test 07. Juli 2015
R7: Schickes, unverwechselbares Design trifft auf kultivierten, dynamischen Klang – die Alternative auch für anspruchsvolle Hörer
ueberragend
Wireless-Lautsprecher bis 500 EUR/Stück
Test 07. Juli 2015

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 07. Juli 2015




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