XXL-TEST: Panasonic Ultra HD-TV TX-L65WT600 – Top-Bildmaschine für 5999 EUR?

Panasonic UHD-TV TX-L65WT600 für 5.999 EUR

Rückseite

Das Produkt

Für 5.999 EUR ist Panasonics derzeitiges Smart Viera TV-Flaggschiff erhältlich: Der 4K/UHD-TV TX-L65WT600, ein EDGE LED-TV mit 3840×2160 Pixeln UHD-Auflösung. Natürlich bietet der 65-Zöller (entspricht satten 162 cm Bilddiagonale) nicht nur die derzeit höchstmögliche native Panelauflösung, sondern auch alle hochwertigen Features, die man von den 2013er Topmodellen der Panasonic Viera Smart TVs kennt: Ein HD-Triple-Tuner mit Doppeltunerfunktion, so kann man z.B. ein Programm anschauen und parallel ein anderes aufnehmen. Dies lässt sich dank der PVR-Funktion einfach bewerkstelligen.  Aufgrund verschiedener ECO-Funktionen möchte Panasonic bei aller Freude über das überragende Bild auch an die Umwelt denken. Der WT600 ist entweder per konventioneller Fernbedienung, per ebenfalls mitgelieferter Touchpad-Remote oder per Remote 2 App steuerbar. Zukunftssicher wird der Panasonic durch den DisplayPort 1.2a Anschluss und durch HDMI 2.0. Natürlich hat man Zugriff auf umfangreiche Smart TV-Funktionen. 3D-Freuden soll der WT600 mittels aktiver Shutterbrille ermöglichen. Natürlich wandelt der TV auf Wunsch auch 2D Signale in 3D. Ein 6-Kern-Prozessor sichert den reibungslosen und blitzschnellen Ablauf bei allen Funktionsprozessen. Das 120 Hz-Panel zusammen mit Panasonics Intelligent Frame Creation sichert beste Schärfe und Bewegungsstabilität. „Eine perfekte Bildschärfe wie bei 2.000 Hz“ ist laut Panasonic möglich. Die enorme Bildgüte untermauert auch die THX 4K-Zertifizierung. Der WT600 ist der erste TV, der dieses Gütesiegel bekommen hat – ob er rundherum begeistert, klärt der Test.

Verarbeitung

Schmaler Rahmen

Hochwertige Materialqualität

Sauber verarbeitet und elegant auftretend, ist der WT600 der schönste Flachbildschirm, den Panasonic bislang gebaut hat. Der schmale silberne Rahmen korrespondiert hervorragend mit dem eleganten Standfuß. Alle Spaltmaße sind klein und gleichmäßig.

Anschlüsse

Der WT600 hat vier HDMI-Eingänge, Nummer vier ist für 4K Material bestimmt. Der Audio Return Channel (ARC) kann wahlweise mit HDMI 2 oder HDMI 4 genutzt werden. Natürlich finden sich auch Anschlüsse für den Doppeltuner und eine Netzwerkbuchse. Wahlweise kann der WT600 kabelgebunden oder wireless (Modul eingebaut) ins Heimnetzwerk eingebunden werden. Drei USB-Schnittstellen sind vorhanden, die blau gekennzeichnete USB-Buchse entspricht dem besonders schnellen Standard 3.0. Schließt man für Personal Video Recording eine USB 3.0 HDD an, ist hier besonders schnelles Arbeiten gewährleistet. Ein optischer Digitalausgang ist noch vorhanden, analoge Video-Verbindungen werden mittels Adapter realisiert.

Seitlich hinten: 3 x USB, der blaue USB-Anschluss entspricht der schnellen 3.0 Norm. Dreimal HDMI, digitaler Audioausgang

Ethernet, Anschluss für Doppeltuner, herkömmliches analoges Video mittels Adapter

DisplayPort und HDMI 4K-Anschluss. ARC wahlweise über HDMI 2 oder HDMI 4

Hier sitzt der WLAN-Adapter

Zwei CI+ Slots

Erstinstallation

Sprachwahl

Einführung in die Funktionen

Problemloses Einrichten der Netzwerkverbindung – natürlich wahlweise kabellos (WLAN an Bord) oder kabelgebunden

Netzwerkstatus

Landesauswahl

Suchlauf-Modus bei der DVB-S-Installation

DVB-S-Antennensetup

Auto Setup – in unseren Testläufen benötigte der WT600 aber deutlich weniger Zeit als die angegebenen 30 Minuten

Einführung in den Touchpad-Controller – dazu beim Punkt „Fernbedienungen“ mehr

Der WT600 hat ein trotz der Funktionsvielfalt leicht durchschaubares, in weiten Zügen automatisiertes Setup bei Erstverwendung. Alle relevanten Themen wie Sendersuchlauf, grundlegende Bedienung und Einbindung ins Netzwerk werden zuverlässig abgehandelt. Wer übrigens nicht weiter weiß, dem hilft ein Druck auf die Taste „eHELP“ auf der Fernbedienung: Dann erscheint innerhalb von kurzer Zeit die elektronische Bedienungsanleitung auf dem Bildschirm.

Fernbedienungen

Es finden sich eine konventionelle Fernbedienung und eine Touchpad-Fernbedienung im Lieferumfang. Beide Fernbedienungs-Typen sind uns aus anderen Panasonic TV-Modellen bekannt und stellen von daher keine Neuerungen dar. Die konventionelle Fernbedienung ist relativ groß und übersichtlich. Zudem ist sie, was sehr löblich ist, komplett beleuchtet. Die Tasten haben alle eine angenehme Größe, die Fernbedienung ist nicht überfrachtet. Manchmal jedoch könnte sie nach erfolgtem Tastendruck noch etwas reaktionsschneller sein.

Die zweite mitgelieferte Fernbedienung richtet sich an User, die moderne Bedienkonzepte beim täglichen Gebrauch fokussieren. Bevor der Touchpad-Controller verwendet werden kann, muss er mit dem WT600 gepaart werden.

Pairing

Nun ist der Touchpad-Controller einsatzbereit

Dies funktioniert schnell und verursacht keine Schwierigkeiten. Der Touchpad-Controller fungiert nicht wie ein Wii-Controller oder eine Air-Mouse (wie z.B. bei LGs “Magic Remote”). Er ist schon nach kurzer Zeit problemlos zu handhaben, eine kurze Einführung für die Nutzung der Funktionalität gibt Panasonic dem Anwender mit auf den Weg. Die Eingabe von Internetadressen oder auch die Navigation im Smart TV Menü geht mit der Touch Remote schnell vonstatten. Integriert ist auch ein Mikrofon. Hiermit lässt sich der Panasonic-TV mit Sprachbefehlen steuern. Man kann z.B. einen Befehl (“Suche”) aussprechen, dann fragt der TV per Bildschirmanzeige, was gesucht werden soll. Wenn wir dann z.B. “Mercedes” sagen, fragt der TV per Bildschirmmeldung, wo danach gesucht werden soll (z.B. im Internet). Das Ganze funktioniert zuverlässig und gut, man sollte nur darauf achten, nicht zu laut oder zu leise zu sprechen (wie bei der App). Hier wäre eine noch größere Fehlertoleranz angebracht.

My Home Screen

My Home Screen

Natürlich fehlt auch beim WT600 die My Home Screen-Funktionalität nicht. Der Anwender kann sich seinen Lieblings-Homescreen, der beim Starten des TVs angezeigt wird, entweder aus verschiedenen fertig konfigurierten Home Screens aussuchen oder aber seinen eigenen Home Screen aus unterschiedlichen Style Sheets, Apps etc. zusammen stellen, was sehr einfach funktioniert. Praktisch – nur die Inhalte, die man wirklich braucht, sind auf dem Home Screen zusammen gefasst.

Smart TV und Streaming

Viera App Market – hier kann man sich neue Apps herunterladen

Übersicht über PCs und Home Server, die sich im gleichen Netzwerk befinden

Skype-Kamera, eingefahren

Ausgefahren

Wie auch alle anderen aktuellen Hightech-Viera-TVs verfügt auch der WT600 über umfangreiche Smart TV Funktionen. Schon ab Werk sind schon viele Apps vorinstalliert. Hier eine Auswahl besonders interessanter Apps:

  • Watchever (Video-On-Demand)
  • Videociety
  • Skype (Kamera ist beim VTW60 serienmäßig mit an Bord)
  • YouTube
  • Tagesschau
  • Maxdome (Online-Videothek)
  • AUPEO! Personal Internet Radio
  • Facebook
  • Twitter

Des Weiteren gibt es auch einen Browser für den Zugang zum freien Internet. Wer die Viera 2 App auf seinem Tablet oder Smartphone verwendet, sollte Internetadressen am besten über die Tastatur des Mobilgerätes eingeben.

Von der App-Startseite hat man durch eine Funktionsleiste oberhalb der Apps auch Zugriff auf Viera Link, den Media Player, Media Server, den Web Browser, das Hauptmenü, auf die TV Guide und auf den gerade aktuellen Tuner. Möglich ist auch Screen Mirroring mit entsprechend kompatiblem Smartphone.

Weiter bietet der VWT600 auch eine Uhr, eine Weltzeituhr, einen Terminplaner, einen Kalender, eine Notizfunktion und die Möglichkeit zu Videomitteilungen und Sprachnotizen. Kladde, Ereignis. Timer und Timer ergänzen das reichhaltige Funktionssortiment.

Der Panasonic streamt natürlich auch Foto/Video/Audio-Files von Servern und PCs, die sich im identischen Netzwerk befinden. Audioseitig werden sogar hochauflösende FLAC-Dateien wiedergegeben. Schade ist, dass es mit dem Streaming von MKV-Dateien nicht klappt. WMV und MP4-Videos wurden wiedergegeben, ebenso DivX-avi. Quicktime, in MP4 gepackt, läuft, das reinrassige Quicktime-Format .mov nimmt der WT600 nicht entgegen. Insgesamt trotz Audio-HiRes-Kompatibilität keine perfekte Leistung. Vielleicht kommt ja ein Update.

Die Viera Remote 2 App

TV Remote 2 App

Der WT600 wurde direkt erkannt

Funktionsübersicht

Lautstärke- und Kanalregelung

Bedienung aller TV-Grundfunktionen

Streaming

Smart TV-Funktionen

Umfangreiche Bild-Kalibrierungsmöglichkeiten mittels der App

Gamepad-Funktion

Die für Android und Apple iOS (auch Tablet-Version verfügbar) erhältliche App bietet eine große Funktionsvielfalt, sogar Video-EQ-Justagen kann man erstellen und diese auf den TV kopieren.

Bild

Video-EQ

Video-EQ mit den Basiseinstellungen

Weitere Einstellparameter

Der Video-EQ arbeitet quellselektiv, das heißt , man kann für jede angeschlossene Quelle individuelle Einstellungen vornehmen.

Des Weiteren verfügt der WT600 über verschiedene vordefinierte Bildprogramme:

Dynamik, Normal, Kino, THX Cinema, THX Bright Room, Monitor, Benutzereinstellungen, Professionell 1 und Professionell 2. Die beiden letzteren Betriebsarten sind nur dann zu sehen, wenn man sie zuvor im Menüpunkt „Setup“ den „Profi-Modus“ aktiviert hat. Ab Werk ist er deaktiviert. Der Profi-Modus schaltet nicht nur die beiden Bildfelder, sondern auch erweiterte Bild-Einstellmöglichkeiten frei.

Zählen wir weitere Einstellmöglichkeiten auf: Backlight, Kontrast, Helligkeit, Farbe, Farbton, Schärfe, Farbtemperatur (Kühl2, Kühl1, Normal, Warm1, Warm2), Farbmanagement und die adaptive Backlight-Steuerung können justiert werden. Unten im Screen blendet der WT600 immer Hilfetexte zur jeweils angewählten Funktion ein.

Auf der zweiten Seite des Menüs folgen dann weitere Parameter: Umgebungssensor, Rauschunterdrückung, Remaster-Prozess MPEG (reduziert Klötzchenbildung), Remaster-Prozess Auflösung (für besonders klares Bild), Bildtext-Glättungswerkzeug, Leuchtkraft-Verstärker, 24p Smooth Film (Frame Interpolation bei 24p Material, läuft kein 24p Material, sondern z.B. eine TV-Sendung, taucht dann die „Intelligent Frame Creation“ auf. Sie hat folgende Modi: Hoch, Mittel, Niedrig, Aus).

Wer einen der beiden professionellen Bildmodi eingestellt hat, kann sich noch im Unterpunkt „Erweiterte Einstellungen“ austoben: Adapotive Gamma-Steuerung (nicht in allen Betriebsarten anwählbar), Schwarzwert-Expander, Weißeffekt bereinigen (Weiß wird klarer dargestellt), Weißabgleich (RGB Gain + Offset), Farbabgleich (Pro Primärfarbe: Farbton, Luminanz, Sättigung individuell einstellbar) sowie verschiedene Gamma-Werte und Gamma-Detaileinstellungen (Eingangssignal-Pegel, Verstärkung).

In unseren Testreihen kristallisierten sich gerade die beiden THX-Bildmodi (einer für hellere Räume, der andere für den abgedunkelten Raum) als besonders gelungen heraus: Angenehm, farbecht, lebendig, kurzum: Wie man es aus dem Kino kennt.  Bei der Zuführung von 3D Material stehen die THX-Modi nicht zur Verfügung, hier haben wir das Bildfeld „Kino“ angewählt.

Panasonics Frame Interpolation arbeitet effektiv und sichert hohe Bewegungsstabilität und Bewegungsschärfe.

Display Basic Check powered by

Bevor wir uns an die Testbilder und Messungen machen, wählen wir beim WT600 ein Bildfeld aus. Wie schon beim VTW60 haben wir hier die Auswahl zwischen Dynamik, Normal, Kino, zwei THX-Modi, Monitor und Benutzereinstellung. Aktiviert man unter Setup zudem isf (ccc) stehen zusätzlich die Professionell 1 und Professionell 2-Modi zur Verfügung. Prinzipiell eignet sich vom ersten subjektiven Eindruck aus sowohl Kino, THX Cinema und die beiden Professionell-Modi. Beim Kino-Modus aber bleibt Overscan aktiviert und im THX Cinema-Modus ist der Gammawert fest eingestellt und nicht veränderbar. Sehr gut voreingestellt und gleichzeitig trotzdem flexibel sind die Professionell-Modi, daher wählen wir Professionell 1. Den Gammawert setzen wir auf 2,4 und die Intelligent Frame Creation schalten wir für die Messungen aus, ansonsten belassen wir alles in den voreingestellten Werten.

Den Anfang macht das PLUGE-Testbild. Hier erkennen wir eine ausgezeichnete Helligkeitseinstellung, erhöhen wir den Standardwert auf +1, wird der Unterschwarzbalken minimal sichtbar, beim Standardwert 0 verschwindet der Balken. Dass es sich beim WT600 um ein EDGE LED LCD-Gerät handelt, ist beinahe überhaupt nicht zu bemerken. Hot Spots sind nirgends zu entdecken und selbst am Rand sieht man die leicht erhöhte Helligkeit kaum. Auch bei den Reverse Grey Ramps & Steps macht der Panasonic einen exzellenten Eindruck und zeigt kaum Clipping. Lediglich im Unterschwarz und Überweiß ist der Übergang nicht differenzierbar. Beim Overscan-Testbild sehen wir, dass auch im Professionell-Modus der Overscan noch aktiv ist. Den Overscan schaltet man entweder unter Bild in den Bildschirmeinstellungen aus oder aber man geht direkt in die Options-Einstellungen und aktiviert „1080p: Punkt auf 4Punkt“ und stellt somit eine pixelgenaue Übertragung sicher. Dann lässt sich allerdings die Schärfe nicht mehr korrigieren, die unserer Meinung nach beim Standardwert etwas zu stark angezogen ist. Hier kann man von 50 bis auf etwa 35 zurückgehen, bis kein Ringing mehr um die einzelnen Kanten zu erkennen ist.

Übersicht 1 – der WT600 erzielt beachtliche, wenn auch nicht perfekte Ergebnisse

Übersicht 2 – nur minimale Schwächen beim Gamma

Farbtemperatur und RGB-Balance. Dass die Farbtemperatur bei 10 % Bildhelligkeit viel zu hoch ist, liegt am Messsensor und hat nichts mit dem TX-L65WT600 zu tun

RGB Balance im Detail

Farbraum und Weißpunkt – ausgezeichnete Ergebnisse beim Treffen des Weißpunktes

Farbhelligkeit, ordentliche Ergebnisse. Blau ist jedoch merklich zu dunkel

Farbtemperatur

Balkendarstellung

Im Check setzt der Panasonic die guten Eindrücke der Testbilder fort und trifft den HD-Farbraum sehr gut. Abweichungen gibt es lediglich leicht bei Cyan und Magenta, bei den Primärfarben weicht Blau ein wenig stärker ab als der Rest, alles liegt aber innerhalb des Toleranzbereiches. Die Weißpunkte in den verschiedenen IRE-Bereichen liegen alle sehr nahe beieinander und machen ebenfalls einen ausgezeichneten Eindruck. Bei der Gamut-Luminanz reißt lediglich Blau mit etwas zu geringer Farbhelligkeit aus, die übrigen Farben weichen nur sehr geringfügig ab. Beim Gamma sehen wir in den unteren Helligkeitsbereichen ein exzellentes Ergebnis, in den höheren knickt das Gamma etwas nach unten weg. Der Panasonic kommt insgesamt auf einen Durchschnittswert von 2,3. Die Farbtemperatur bleibt auf recht konstantem Niveau und schwebt stets um den optimalen Wert von 6500 K, auch die RGB Balance macht einen sehr guten Eindruck. Insgesamt gesehen bietet der Panasonic hohe Performance bei sowohl bei den Testbildern als auch bei den Messungen.

Verglichen mit der Konkurrenz, kann der Sony X9 noch etwas bessere Ergebnisse im Display Basic Checkk vorweisen (Weißpunkt, Gamma), während der Panasonic sich hier in etwa auf einer Stufe mit dem Samsung F9090 wiederfindet, was alles andere als eine Schande ist: Der F9090 konnte rundherum beachtliche Ergebnisse erzielen.

In welcher Güte stellt der WT600 natives 4K-Material dar?

Hier muss man, möchte man auch etwas sehen, den „4K“ HDMI-Eingang (HDMI 4) verwenden. Dann zeigt uns der Panasonic sein bestes Bild:  Scharf, ruhig und detailreich ist UHD Material grundsätzlich. Dafür, dass der WT600 dies auch entsprechend zur Geltung bringt, gibt es kein Extralob. Dieses kassiert der WT600 aber für sein außergewöhnlich augenfreundliches Bild mit enorm natürlicher Farbwiedergabe, wie man sie aus Highend-Kinosälen kennt. Als kritisch erweist sich oft die Wiedergabe von Grün – leicht ist etwas zu viel Gelb in der Wiedergabe, und die Farbbalance in den Testreihen mit realem Filmmaterial gerät etwas aus dem Gleichgewicht. Der Panasonic leistet sich hier keinen Fauxpas und gibt das Grün genauso wieder, wie wir es aus der Natur kennen – farbrein und glaubwürdig. Die Plastizität des WT600 ist auch herausragend, was auch mit dem enorm hoch liegenden Gesamtkontrast und der exzellenten Herausarbeitung auch von kleinen Kontrast-Differenzen zu tun hat. Bei starken Kontrastunterschieden im Bild – z.B. der Blick aus einer dunklen Höhle nach außen ins helle Tageslicht – neigt der Panasonic nicht zum Überstrahlen, sondern stellt das Bild realistisch und klar dar. Ab und zu ist bei langsamen Kamerafahrten ein leichtes Ruckeln zu sehen, sonst ist die Bild-Stabilität ausgezeichnet.

Extrem schick ist die aktive 3D Brille nicht, aber praktisch und es kommt seitlich wenig Restlicht durch

Die Brille sitzt komfortabel, auch Brillenträger können sie nutzen

An-/Aus-Schalter

 

Wenden wir uns den Fähigkeiten der 3D-Wiedergabe zu. Der WT600 arbeitet ebenso wie der Samsung F9090 mit aktiven Shutterbrillen. Das verwundert aus zwei Gründen etwas. Zum einen haben alle FullHD 3D-Panasonic-LCD-TVs des Jahrgangs 2013 passive Polfilterbrillen – warum ausgerechnet der WT600 nicht? Bei ihm ergäbe es den meisten Sinn, denn aufgrund der hohen Auflösung könnte man hier zeitgleich ein FullHD-Bild fürs rechte und fürs linke Auge produzieren. Zum anderen macht aktives Shutterbrillen-3D auch aus Sicht der höheren Maximalauflösung wenig Sinn, da es ohnehin kaum natives 4K Material gibt und schon gar kein 4K Material in 3D.

Bei nativem 3D-Material (BD Avatar, ab Filmbeginn) sind trotzdem viele Pluspunkte hervorzuheben. Helligkeitsverlust und Farbverfälschungen sind kaum zu beobachten. Nur, wer den Kopf sehr schräg hält, muss mit einem deutlich dunkleren Bild rechnen. Die Farbwiedergabe im Gesamtem ist auch in 3D hervorragend – ob es sich um das Innere des Langstreckenraumschiffs oder um die Flora sowie Fauna von Pandora handelt, alle Farben kommen natürlich zur Geltung. Auch die in allen Bildebenen gleichbleibende Bildschärfe ist lobend hervorzuheben. Besonders gut erkennt man dies, wenn man ins Innere des Langstreckenraumschiffs blickt, oder aber als die Flugsaurier einige Kapitel weiter neben dem Helikopter auftauchen. Der WT600 ermöglicht eine echt dargestellte Dreidimensionalität, alles wirkt nicht mehr so „aufgesetzt“ wie früher. Schon immer waren Panasonic TVs bei der 3D Wiedergabe sehr gut und auf Natürlichkeit ausgelegt, wenn man aber nun einen TV der ersten 3D-Generation mit dem WT600 vergleicht, stellt man fest, dass deutliche Fortschritte gemacht wurden.

Um es klar zu sagen: Ganz so harmonisch und homogen erscheint das Bild eines TVs mit aktiven Shutterbrillen im Vergleich zu seinem TV mit passiven Polfilterbrillen nicht – leichtes Flimmern und etwas Ghosting ist herauszusehen, Ghosting/Crosstalk gerade in hinteren Bildebenen. Dafür aber verwöhnt uns der WT600 mit einer exzellenten Detailtreue und einer sehr feinen Tiefenstaffelung. Das beweist er auch bei der Expedition des Teams von Sully in die Tiefen des Dschungels von Pandora: Die Farne sind bis ins Letzte detailliert, die komische tierische Mischung aus Frosch und Affe schwingt sich bewegungsstabil und mit hoher Objekt-Plastizität von Baum zu Baum.

Als sehr gelungen empfinden wir die Wandlung von 2D Material auf 3D.  Die Gesamt-Plastizität steigt sichtbar, es schleichen sich aber nur wenig Fehler ein. Dass in hinteren Bildebenen Crosstalk zu sehen ist, ist schon richtig – aber in so schwacher Ausprägung, dass man die Wandlung durchaus in der Praxis nutzen kann. Ab und zu schleicht sich ein kleiner Ruckler ins Bild, sonst sind alle Arten von Bewegungen und Kamerafahrten sauber.

Ist der WT600 in der Lage, HD-Material in exzellenter Güte auf 3840×2160 Pixel, also die native Panelauflösung, hochzuskalieren?

Selbst beim Streaming von 720p und 1080p Material vom Server beeindruckt das ruhige, sicher Upscaling und die hohe Gesamtbildschärfe. Wermutstropfen, unverständlicherweise: Der WT600 streamt keinerlei MKV-Dateien, weder in SD noch in HD. Da MKV ja ein Container ist und es bei der Kompatibilität natürlich auf den Inhalt dieses Containers ankommt, haben wir mit verschieden „gefüllten“ MKV-Datein getestet, mit dem Ergebnis, dass der WT600 leider keine Datei wiedergeben konnte.

Legen wir nun die „Samsara“ Blu-ray in unseren Denon DBT-3313UD ein und schicken das 1080p-Signal an den WT600. Hier beeindruckt uns der Panasonic tief. Schon der Samsung UE65F9090 hat hier eine saubere Performance gezeigt und Bestnoten kassiert. Der Panasonic bietet im direkten Vergleich das Kino-gerechtere Bild, das enorm augenfreundlich ist. Der F9090 bietet einen noch etwas höheren Erlebnisfaktor, fordert den Betrachter aber mehr durch die extrem hohe Bilddynamik. Der Panasonic beweist seine Klasse auch bei den langsamen Kamerafahrten, als die sattgrüne Landschaft, in der viele Tempel stehen, im 3. Kapitel gezeigt wird: Kein Ruckeln, nur ganz selten leichtes Zittern feinster Bilddetails. Die Bewegungsschärfe ist hervorragend. Die Plastizität und die Rauscharmut ist sehr zu loben, der Blickwinkel des Bildschirms ist gerade in horizontaler Ausprägung als sehr weit zu bezeichnen. Die traditionell gekleideten Männer, die vom Balkon aus im vierten Kapitel ihre Blasinstrumente spielen, werden mit enormer Detaillierung (sieht man z.B. an den Hüten) wiedergegeben,  der weite Blick in die Landschaft mit den hohen Bergen im Hintergrund erscheint absolut natürlich. Gleich zu Beginn im 1. Kapitel gibt der WT600 die reichhaltig geschminkten und prächtig gekleideten Mädchen detailtreu wieder, man erkennt genau das fürs Schminken verwendete Rouge und den Puder.

Wie wir es von Panasonic gewohnt sind, erzielt auch der eingebaute Tuner exzellente Ergebnisse, und zwar bei den Punkten Einsatzmöglichkeiten und Bildgüte.

Besonderes Kennzeichen des WT600 ist der eingebaute Twin HD Triple-Tuner, den wir auch aus den FullHD-Topserien (Plasma und LCD) des Jahrgangs 2013 kennen. Die hoch entwickelte Tunereinheit für DVB-S2/DVB-C/DVB-T ermöglicht es, beispielsweise eine Sendung anzuschauen und ein anderes Programm parallel aufzuzeichnen. Auch kann man ein Programm anschauen und ein anderes zu einem entsprechend mit der Viera 2 App ausgerüsteten Tablet streamen. Im Gegensatz zu den 2013er Samsung Smart TV-Modellen mit Twin Tuner ist es bei Panasonic zudem möglich, Signale zu mischen. Während mittels DVB-C ein Programm aufgezeichnet wird, kann man z.B. über DVB-S ein weiteres Programm schauen. Aufgrund der zwei CI+ Schächte (Version 1.3) funktioniert auch die parallele Entschlüsselung. Ferner stellt der WT600 dem User ein weiteres Ausstattungsmerkmal zur Seite: Man kann auf einem geteilten Bildschirm (Split Screen) zwei unterschiedliche Programme gleichzeitig ansehen.

Panasonic fasst wesentliche Funktionen des Twin Tuners in Begrifflichkeiten zusammen: “Watch&Record” kennzeichnet die Möglichkeit, mittels angeschlossenem USB-Medium (idealerweise eine große HDD) eine Sendung aufzunehmen, während parallel eine andere betrachtet wird. Da der WT600 über einen USB 3.0 Anschluss verfügt (blau gekennzeichnet), der mit hohen Durchsatzgeschwindigkeiten arbeitet, kann man sogar zwei unterschiedliche Sendungen aufzeichnen und gleichzeitig auf das Archiv auf der Festplatte zugreifen. Ist man nicht zu Hause, kann der UHD-TV zwei Sendungen gleichzeitig aufzeichnen – auch wenn es in der Praxis nicht so häufig vorkommt, dass bei der Qualität unseres TV-Programms gleich zwei interessante Filme oder Dokumentationen zur gleichen Zeit laufen, ist dies trotzdem ein interessantes Feature.

“Watch&Share” nennt Panasonic die Möglichkeit, dass ein zweites TV-Programm auf Smartphone oder, in der Praxis aufgrund der Displaygröße sinniger, Tablet gestreamt werden kann. Auch funktioniert es, eine Sendung auf einem zweiten Viera TV in einem anderen Raum zu verfolgen. Ist der zweite Viera TV ins Netzwerk eingebunden, kann das Signal dorthin gestreamt werden. Das erweist sich insbesondere dann als praktisch, wenn in dem Raum, in dem der 2. Viera TV steht, keine Satelliten- oder Kabel-TV-Signalempfangsbuchse zur Verfügung steht.

“Watch&Zap” ist eine weitere praktische Funktion. Hier kann man schnell herausfinden, welche Sendung im Anschluss kommt, ohne auch nur den kleinsten Bruchteil der gerade laufenden Sendung zu verpassen. Im Electronic Program Guide (EPG) kann geblättert werden, während auf einem zweiten Schirm Vorschaubilder der gerade laufenden Sendungen eingeblendet werden.

“Double Watching” nennt Panasonic letztendlich die ebenfalls schon angerissene Funktionalität, dass zwei Sendungen mittels Split Screen gleichzeitig verfolgt werden können.

Außer dem WT600 haben alle Panasonic TVs der Reference-Serie – also die Baureihen ZT60 (60-Zoll Highend-Plasma, Auflage limitiert), VTW60, WTW60 (LCD-TV) und DTW60 (LCD-TW) den Twin HD Triple Tuner als Ausstattungsmerkmal.

Wie lässt sich diese “Tuner-Power” in der Praxis handhaben? Antwort: Sehr gut. Zunächst wird unsere angeschlossene 500 GB HDD formatiert. Sie ist nur in Verbindung mit dem Panasonic Viera Smart TV zu nutzen. Alle vorher auf der Festplatte enthaltenen Inhalte werden unwiderruflich gelöscht. Das Formatieren geht sehr schnell, damit man nicht unabsichtlich formatiert, gibt es gleich mehrere Chancen, die unabsichtliche Formatierung zu verhindern. Anschließend kann man der HDD auch einen eigenen Namen geben, damit man sie schnell in der Geräteübersicht finden. Nachdem die Voraussetzungen geschaffen waren, ging es los: Wir haben einen DVB-S-Sender aufgenommen und einen parallel einen DVB-C-Sender angeschaut. Ebenfalls haben wir ein DVB-C-Sender auf dem TV betrachtet und einen anderen DVB-C-Sender zu unserem iPad Mini gestreamt. Auch kann man problemlos zwei Programme parallel aufnehmen. Parallel ist es möglich, mittels Viera 2 App auf die Aufzeichnungen auf der angeschlossenen HDD zu durchsuchen und diese anzuwählen. Alles geschieht schnell und reibungslos.

Qualitativ ist der Tuner des WT600 exzellent. Wir haben sogar SD-Programme betrachtet – was natürlich, ehrlich gesprochen, auf einem 4K Panel nicht allzu viel Sinn macht. Das ist ja derzeit ein Punkt im Legitimationsproblem eines UHD-Fernsehers: Noch einiges Material, trotz der HD-Offensive der Öffentlich-Rechtlichen und Privaten Sender, kommt in SD, überdies gilt: Selbst wenn „HD“ beim Sendernamen steht, sind viele ältere Sendungen so schlecht hochskaliert, dass man hauptsächlich Unschärfen und Rauschen sieht. Wir haben uns jedenfalls „echtes“ SD-Material angeschaut und können dem WT600 ein großes Kompliment machen:  Man kann sich zumindest SD-Material anschauen, wenngleich es verständlicherweise alles andere als ein visueller Hochgenuss ist. Mehr kann man aber auch nicht erwarten: 720×576 Pixel versus 3840×2160 Pixel – das sagt alles.

HD-Material in 720p der Öffentlich-Rechtlichen Sender verarbeitet der WT600 in herausragender Qualität. Das Upscaling auf die native Panelauflösung findet in toller Schärfe und enormer Rauscharmut statt. Farben erscheinen authentisch und lebendig, der Schwarzwert sieht sehr gut aus und kleine Kontrast-Details werden gekonnt eingearbeitet. Das Bild ist überdies ruhig und stabil, nur kleineren Objekte im Bildhintergrund zeigen dann doch, dass es sich „nur“ um 720p Material handelt: Sie wirken dann minimal unscharf und manchmal zeigen sich leichte Artfakte. Bilanzierend aber eine reife Leistung, die auch sehr gute Voraussetzungen für das Aufzeichnen von Sendungen bietet, die dann in der selben Qualität wie die Quelle beim direkten Betrachten angeschaut werden können.

Klang

Ton-Optionen

Ton-Modi

Weitere Klang-Einstellungen

Der Panasonic bietet vorgefertige Klangfelder sowie einen grafischen EQ, der dann eingestellt werden kann, wenn man „Benutzer“ als Klangfeld gewählt hat. Die Bänder: 150/250/500/1000/2000/4000/8000/12.000 Hz. Wenn man den EQ nutzt, sind die Regler für Bässe und Höhen inaktiv. Diese können dafür in den vorgefertigen Klangfeldern für eine weitere Optimierung verwendet werden. Mit Stadion, Halle und Natürlich gibt es drei Surround-DSPs – „Natürlich“ ist die beste Wahl. Die Surround-DSPs können zusammen mit den Klang-Modi Musik, Film, Benutzer und Ambiente eingesetzt werden. Der Klang des WT600 ist nicht schlecht, aber auch nichts, was einem vom sprichwörtlichen „Hocker“ reißt. Recht klar und verständlich werden Stimmen wiedergegeben, auch mit dem maximal ohne störende Verzerrungen möglichen Pegel kann man zufrieden sein.

Konkurrenzvergleich

Uns sind der Sony X9 und der Samsung F9090 auch bestens bekannt – hier im Kurzen ein Konkurrenzvergleich:

Panasonic TX-L65WT600:

+ HDMI 2.0 (am Eingang HDMI 4) und Display Port 1.2a
+ Doppeltuner, der auch das Mischen von Signalen (z.B. DVB-S als Tuner 1 und DVB-C als Tuner 2) zulässt
+ Exzellentes Upscaling, praktisch ohne Artefakte, sehr scharf, geringes Rauschen
+ Über alle Maßen natürliche Farben (z.B. Grün-Wiedergabe) bei  nativem 4K und bei anderen Betriebsarten
+ THX- und ISF-Bildprogramme
+ Sehr empfangsstarker Tuner, holt extrem viel aus einem 720p Signal heraus
+ Hervorragende Remote 2 App
+ Sehr gute Wandlung von 2D nach 3D

– Im Vergleich zur Konkurrenz teurer
– THX-Bildprogramme im 3D-Betrieb nicht anwählbar
– Kein MKV Streaming

Samsung UE65F9090:

+ Extrem lebendiges, farblich sattes, dynamisches Bild in allen Betriebsarten
+ Erstklassige Schärfe bei der Darstellung von nativem 4K Material
+ Erstklassige 3D Performance trotz aktiver Shutterbrille
+ Im Vergleich zur Konkurrenz preiswert
+ Hochwertige Touchpad-Fernbedienung
+ Übersichtlicher Video-EQ, dem trotzdem nichts wirklich fehlt
+ Doppeltuner
+ Sehr leichte aktive Shutterbrillen

– Doppeltuner lässt kein Mischen von Signalen zu
– TV-Tuner zeigt minimale Bildunschärfen und Flächenrauschen
– Kein HDMI 2.0 aktuell

Sony KDL-65X9005:

+ Exzellentes, harmonisches 3D dank Polfilterbrille
+ Enorm natürliches Bild, Upscaling sehr detailreich und mit hoher Farbtreue sowie tollem Kontrast
+ TRILUMINOS steigert auf Wunsch den Bild-Erlebnisfaktor (muss aber nicht verwendet werden)
+ im Normal-Modus ohne Triluminos beste Messwerte von den hier aufgeführten 4K TVs
+ 4K Bildmaterial mit höchstmöglicher Bildruhe
+ Sehr guter Klang dank der Magnetic Fluid-Lautsprecher
+ Sehr guter Tuner mit scharfem, klarem Bild
+ Immerhin Software-Update auf HDMI 2.0 geplant

–  Kein Doppeltuner
–  Fernbedienungen nicht besonders hochwertig
– Optik nicht jedermanns Geschmack (fest an den Seiten befestigte Lautsprecher)

Bilanzierend haben alle 4K TVs viele Stärken, aber auch ein paar Schwächen. Wer ein erstklassiges, rundherum ausgewogenes Gerät zum besonders fairen Preis möchte, nimmt den Samsung. Wer ein bildstarkes UHD-Modell mit derzeit beispielhafter Zukunftssicherheit sowie konkurrenzlosen Tuner-Features sucht und bereit ist, dafür etwas mehr auszugeben, greift zum Panasonic. Und wem die Upscaling-Güte bis ins Detail über alles geht und ein auch von den Messwerten her praktisch makelloses Spitzen-Bild plus harmonischem Polfilter-3D präferiert, kauft den Sony.

Fazit

Der Panasonic TX-L65WT600 ist ein hochmoderner UHD-Fernseher, der durch HDMI 2.0 und Apple DisplayPort auch sehr flexible sowie zukunftssichere Nutzungsmöglichkeiten bietet. Er sieht edel aus und ist ausgezeichnet verarbeitet. Dank des eingebauten 6-Kern-Prozessors erledigt er jede ihm zugedachte Aufgabe sehr flott: Ganz gleich, ob Apps zu öffnen oder zu installieren sind oder ob FullHD Material in erstklassiger Güte auf 4K hochzuskalieren ist – der WT600 erledigt alles zuverlässig und aus qualitativer Sicht mit Bravour. Der mitgelieferte Twin-HD-Triple-Tuner bietet ein Höchstmaß an Flexibilität und setzt qualitativ Maßstäbe, dazu ist die Remote 2 ohne Abstriche exzellent gelungen und derzeit wohl die beste, umfangreichste App.  Die Bedienung gelingt trotz des immensen Angebots an Funktionen problemlos, die vorgefertigten Bildfelder, gerade die beiden THX-Modi, sind vortrefflich. Schade nur, dass die THX-Betriebsarten nicht bei 3D-Darstellung greifen. Insgesamt also sammelt der WT600 fleißig Punkte, und trotz des zwar gesenkten, aber im Vergleich zur Konkurrenz nicht eben niedrigen Kaufpreises verdient er sich für den zukunftsorientierten, qualitätsbewussten Anwender eine dicke Empfehlung.

Edel, zukunftssicher, bildstark und üppig ausgestattet, ist der Panasonic TX-L65WT600 ein Premiumprodukt ohne Abstriche
UHD-Bildschirme 65 Zoll bis 7000 EUR
Test 22. Oktober 2013

+ HDMI 2.0 und Display Port 1.2a
+ Hervorragendes Bild in allen Betriebsarten
+ Schneller 6-Kern-Prozessor
+ Ultraflexibler Tuner mit
+ Exzellente THX-Bildprogramme
+ Sehr gute Wandlung von 2D nach 3D
+ Umfangreiche Ausstattung

– THX-Bildprogramme bei 3D Material nicht anwählbar
– Kein MKV-Streaming

Test: Carsten Rampacher
Messungen: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 22. Oktober 2013




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