SPECIAL: Smart-TVs – Was moderne Fernseher können sollten

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Features und technische Merkmale bei TV-Geräten – Was ist wichtig? Wir möchten in diesem Special einen entsprechenden Überblick geben, damit Sie, verehrte Leser, im Smart TV-„Dschungel“ nicht den Überblick verlieren. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

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 Moderne TVs der Ober- und Luxusklasse verfügen über enorm leistungsfähige Prozessoren

  • Genug Prozessorleistung: Das ist die Basis für die gesamte Performance des TV-Gerätes heutzutage. Nur, wenn im Inneren des TVs ein leistungsfähiger Prozessor arbeitet, können alle Smart TV-Funktionen effektiv genutzt werden, nur dann funktioniert die leistungsintensive Berechnung z.B. des Upscalings einer Blu-ray in Full-HD-Auflösung auf UHD mit viermal höherer Anzahl an Pixeln. Nur mit einem kraftvollen Prozessor können auch Bedienbefehle zügig umgesetzt werden.

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 Moderne TVs haben wie ein PC ein Betriebssystem – hier Firefox OS

  • Ein effizientes Betriebssystem. Nichts mehr ist, wie es früher war – ein TV-Device moderner Ausprägung ist ein verkappter PC, der auch über ein eigenes Betriebssystem verfügt. Dieses sollte mit den Ressourcen, welche die Hardware http://www.areadvd.de/wp-admin/tools.phpdes TV-Gerätes bereitstellt, möglichst effizient umgehen. Das heißt, selbst wenn der Prozessor nicht übertrieben üppig dimensioniert ist, funktionieren alle Abläufe, das heißt Bedienung sowie die Verwendung aller Netzwerk- und Smart TV-Features, flüssig und zügig.

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 Leistungsfähige Betriebssysteme sind zuverlässig und bieten darüber hinaus aus dem laufenden Betrieb heraus den Zugriff auf andere Quellen

  • Ein zuverlässiges Betriebssystem, das durch regelmäßige, sinnvolle Updates optimiert wird. Das schlankste und effektivste Betriebssystem nutzt wenig, wenn die Zuverlässigkeit auf der Strecke bleibt. Schließlich soll das TV-Gerät weder ständig abstürzen noch sollen wichtige Features in der Praxis plötzlich nicht mehr funktionieren. Daher ist es wichtig, dass das Betriebssystem regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht wird. Meist kann der User einstellen, ob der TV automatisch nach Updates suchen soll, manchmal (z.B. bei Sony) kann man sogar eingeben, wann Updates durchgeführt werden sollen. Das kann man dann zu einem Zeitpunkt machen lassen, an dem der Fernseher nicht in Verwendung ist.

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 App-Auswahl

  • Eine sinnvoll ausgestattete Smart TV-Plattform. Hier zählt nicht nur die absolute Anzahl an verfügbaren Apps, sondern auch deren Qualität. Das Angebot an Applikationen ist auf allen derzeit miteinander konkurrierenden Plattformen massiv gewachsen. Besonders viele Apps stehen für Google Android basierte TVs, die beispielsweise von TP Vision Philips, Sony oder zukünftig Grundig kommen, zur Verfügung. Aber auch für Samsungs Tizen oder für Panasonics Firefox OS finden sich zahlreiche Apps, deren Qualität teilweise deutlich gestiegen ist.

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 4K-Content wird meist über Netzwerk oder USB derzeit zugespielt 

  • UHD-TVs: Kompatibilität zu H.264 und H.265 bei Zuspielung via USB und Netzwerk. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Feature, denn derzeit ist es noch so, dass UHD-Content entweder per USB-Stick oder per Streaming zugespielt wird. H.264 ist der ältere Codec, der nicht so effektiv arbeitet wie das neuere H.265. Bei H.265 wird Platz sparender komprimiert.

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 HDMI 2.0, USB 3.0 und 2.0, CI+ Slots – Kennzeichen moderner Anschlussbestückung

  • HDMI-Terminals: Diese sollten nicht nur dem Standard 2.0 entsprechen, sondern auch den Kopierschutz der UHD-Ära, HDCP 2.2, mitbringen. Mindestens drei HDMI-Terminals sollten vorhanden sein. Leider gehen manche Hersteller von den früher meist vier HDMI-Slots weg und bieten selbst in Oberklasse-Modellen nur noch drei HDMI-Terminals an.
  • USB 3.0-Schnittstelle: USB 3.0 ist im Vergleich zu USB 2.0 deutlich schneller. Gerade zum Anschluss einer externen Festplatte für Personal Video Recording (PVR) Aufnahmen ist ein USB 3.0 Anschluss sehr gut geeignet. Oftmals bringen hochwertige TVs heute drei USB-Buchsen mit, von denen aber meist nur eine dem Standard 3.0 entspricht.
  • CI+ Slots: Sehr wichtig zum Einschieben von Modulen z.B. für HD+ oder Sky. Manche hochwertige Oberklasse-TVs haben sogar gleich zwei Moduleinschübe.
  • WLAN integriert: Das ist mittlerweile praktisch eine selbstverständliche Sache, selbst TVs der unteren Mittelklasse verfügen über ein WLAN-Modul.

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 Praktisch ist ein Vorverstärkerausgang zum Anschluss eines aktiven Subwoofers

  • Praktisch sind TV-Geräte, die einen Anschluss für einen externen aktiven Subwoofer haben (Line-Out), oder die optional mit einem drahtlosen aktiven Subwoofer ausgestattet werden können. Dann nämlich muss man nicht mit den meist bassschwachen, im TV eingebauten Lautsprechern leben ,sondern kann sich für den Bassbereich, entweder kabelgebunden oder drahtlos, entsprechenden Support holen. Sony und Philips z.B. bieten drahtlose Subwoofer an, andere Hersteller offerieren einen Line-Out zum kabelbasierten Anschluss jedes handelsüblichen aktiven Subwoofers.

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 Sehr nützlich ist es, wenn eine Soundbar gleich mittels Bluetooth an den TV gekoppelt werden kann.

  • Nützlich ist es auch (bietet z.B. Samsung an), wenn das TV-Gerät und eine optional erhältliche Soundbar bzw. ein optional erhältliches Sounddeck per Bluetooth miteinander kommunizieren können. Dann braucht man keine unter Umständen optisch störenden Kabel zwischen TV und darunter platzierter Soundbar (interessant, wenn beide Devices an der Wand befestigt werden) zu verlegen. Das Koppeln via BT zwischen Soundbar und TV sowie die Nutzung der gesamten Funktion auf drahtlosem Wege funktioniert aber meist nur mit Devices vom selben Hersteller sind.

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Leistungsfähige Apps fürs Smartphone erlauben direkten Start von Apps auf dem TV 

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Panasonic integriert sogar einen tollen Video-EQ in der App

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 Schickes Design bei der Samsung App

  • Brauchbare App. Oft wird der TV mittlerweile per Smartphone oder Tablet gesteuert. Dafür haben die Hersteller Apps entwickelt, die sehr viel mehr Funktionen bieten als nur der Ersatz für eine konventionelle Fernbedienung. Man kann das Mikrofon des Smartphones für die Sprachsteuerung des TVs nutzen, das Live TV-Bild aufs mobile Device holen und auf alle Netzwerk- und Multimedia Features zugreifen. Panasonic hat sogar reichhaltige Video EQ-Funktionen in die aktuelle App integriert. Immer schneller werden neue TV-Geräte in bestehende Apps eingebunden, das war früher oft ein Problem. Auch laufen die Apps mittlerweile mit höherer Betriebssicherheit, allerdings besteht partiell noch Nachholbedarf.

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 Touchpad- und Multimedia-Remote sowie klassische Fernbedienung, hier bei Sony

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Besonders edel wirkt die Touch Remote von Samsung

  • Gute Fernbedienung. Mittlerweile kann man zwar praktisch jeden netzwerkfähigen TV über eine mehr oder minder überzeugende App mittels Smartphone oder Tablet steuern, aber trotzdem sollte auch eine überzeugende Fernbedienung beiliegen. Mittlerweile gehen, gerade bei TV-Geräten ab der oberen Mittelklasse, die Hersteller den Weg und legen oft zwei Remotes bei. Eine konventionelle, mit dem seit Jahrzehnten bekannten Tastenlayout, und eine Fernbedienung, die entweder mittels Touchpad (z.B. Samsung, Sony, Panasonic) oder ähnlich dem Controller einer Nintendo Wii (LG, „Magic Remote“) funktioniert. In die Touchpad-/Multimedia-Remotes ist meist auch ein Mikrofon für die Sprachsteuerung integriert. Inzwischen kommen auch Anwender, die sich eigentlich eher dagegen sträubten, mit den reaktionsschnellen, gut in der Hand liegenden und übersichtlichen Touch-Fernbedienungen klar. Dass Befehle nicht korrekt oder gar nicht ausgeführt werden und dass die Bedienung stockt, passiert bei modernen Devices eigentlich nicht mehr.

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 Doppeltuner verbreiten sich immer weiter

  • Doppel-Tuner. Standard sind mittlerweile Tuner für DVB-S2, DVB-C sowie DVB-T, also für Satellitenempfang, Kabelempfang und terrestrischen Empfang. Manche TV-Geräte verfügen auch schon über einen DVB-T2 Tuner, der auch für HD geeignet ist. Doch diese Tunereinheiten haben einen Nachteil, denn wenn man z.B. ein TV-Programm sehen und parallel ein anderes aufzeichnen möchte, musste man immer auf eine externe Settop-Box zurückgreifen, die es auch mit zwei Tunereinheiten gab und gibt. Mittlerweile besitzen ausgewählte TV-Geräte ab der oberen Mittelklasse ebenfalls einen Doppeltuner – so ist es möglich, z.B. auch ein Programm auf dem TV-Gerät zu betrachten und ein anderes aufs Tablet zu streamen.

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 Testbilder geben rasch Auskunft darüber, wie es um die Qualität vom Display bestellt ist

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 Messungen belegen auch, wie gut das Panel prinzipiell ist

  • Panel mit ausgewogenen visuellen Eigenschaften. Häufig sind moderne TVs wahre Feature-Monster, von Smart-TV über Quad- oder gar Hexacore-CPUs bis hin zu Video-EQs mit unzähligen Parametern ist alles an Bord. Doch dabei wird oft eines vergessen, was eigentlich den Hauptnutzen eines TVs ausmachen sollte: Eine gediegene, natürliche und authentische Bildqualität. Diese kann, bei aller Macht der Elektronik an Bord, nur mittels eines hochwertigen Panels erzielt werden. Daher sollte man vor dem Kauf des jeweiligen TVs folgendes überprüfen: Treten Farbstiche (besonders oft: magenta/violett) auf? Rauscht das Panel bei genauer Betrachtung? (das sieht man allerdings nur dann, wenn man praktisch perfektes Quellmaterial zuspielt, denn in den meisten Fällen liegt Bildrauschen nicht am Panel, sondern z.B. am TV-Tunersignal oder an der schlecht gemasterten Blu-ray)? Ist der Betrachtungswinkel gerade aus horizontaler Sicht so breit, dass mehrere Personen bequem einen Film betrachten können?

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 Wichtiges Thema – die Güte der LED-Hintergrundbeleuchtung

  • Backlight mit homogener Ausleuchtung. Hier sprechen wir ein ernstes Problem auch vieler eigentlich hochwertiger TV-Geräte an. Die meisten Modelle am Markt mit LCD-Technik arbeiten mit sogenannter Edge LED-Hintergrundbeleuchtung. Hierbei sind in den Ecken des TVs mehr oder minder viele (oft auch per selektiertem Dimming recht präzise ansteuerbare) LEDs untergebracht, deren Licht mit Leiterbahnen hinter des Panel gebracht wird. Dieser Kniff ist nötig, weil LCD-Kristalle im Gegensatz zu OLED- oder Plasmazellen nicht selbstleuchtend sind und daher externe Hilfe benötigen. TVs mit LED-Backlight neigen oft dazu, dass der Hintergrund nicht homogen ausgeleuchtet ist, was sich z.B. in dunklen Filmszenen negativ bemerkbar macht. Dann gibt es vereinzelnte „Hot Spots“, Helligkeitsflecken, oft eben in den Ecken, in denen die LEDs sitzen. Hier kann es sich lohnen, den ins Auge gefassten TV mit einem rein schwarzen Bild (es gibt entsprechende Testbilder) im komplett dunklen Raum zu testen, um nachzuprüfen, ob die Ausleuchtung einigermaßen homogen ist. In letzter Zeit kommen, gerade in der Ober- und Luxusliga, auch wieder TVs mit „Direct LED“ Hintergrundbeleuchtung auf den Markt. Bei dieser Technik sitzt hinter dem Panel ein LED-Wall, auf dem sehr viel mehr LEDs als bei einem Edge LED-TV sitzen. Somit kann man mit dieser Technik noch mehr Detailkontrast und ein satteres, tieferes Schwarz erzeugen. Auch die Homogenität der Ausleuchtung ist deutlich besser. Trotz allem sind uns auch Direct LED-basierte TVs untergekommen, bei denen die Ausleuchtung nicht optimal war hinsichtlich der Gleichmäßigkeit. Daher lohnt es sich auch hier, genau hinzuschauen.

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 Auch Sony hat 2015 einen neuen Curved-TV vorgestellt

  • Curved oder nicht Curved? Wer sich diese Frage stellt, dem sei gesagt: Vorteil eines Curved-TVs ist die Tatsache, dass Bildschirmmitte und Bildschirmecken allesamt identisch weit vom Betrachter entfernt sind. Überdies realisiert ein Curved-TV eine besonders intensive Tiefenstaffelung und eine hohe Plastizität schon im 2D-Betrieb. Durch die Krümmung des Displays kommen von links und rechts weniger Reflexionen auf den Bildschirm. Nachteile von Curved: Filmgenuss mit vielen Personen ist für die außen sitzenden Betrachter mit Einschränkungen verbunden, und ein an der Wand hängender Curved-TV gefällt nicht unbedingt jedem. Wer etwas Gutes und Günstiges sucht, muss allerdings nicht mehr zwangsläufig zu einem Flat-TV greifen: Auch Curved-TVs sind inzwischen für faire Geldbeträge zu haben.

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 Samsungs SUHD-Modelle bieten ein Hightech-Panel

  • Displays mit erhöhter Bildhelligkeit und erweitertem Farbraum: Hier haben die TV-Hersteller unterschiedliche Technologien (Sony Triluminos, oder Samsung SUHD), die Displays bezeichen, die ein erweitertes Farbspektrum darstellen können. In Geräten ab der oberen Mittelklasse, dort aber eher vereinzelt, oder in der Ober-/Luxusklasse finden sich derartige Technologien. Noch mehr gesamte Helligkeit ermöglicht noch höheren Kontrast, Bilder entwickeln mehr Dynamik und Leuchtkraft. Erweiterte darstellbare Farbräume, die man auch z.B. bei REC-709 basiertem Blu-ray-Material aktivieren kann zeigen noch feinere Farbübergänge, allerdings kann es sein, dass Farben, wenn sie vom TV künstlich „erweitert“ werden, an Authentizität einbüßen. Derartige Panels sind aufgrund ihrer fortschrittlichen technischen Eigenschaften Grundvoraussetzung für HDR.
  • Display/TV ist HDR-kompatibel: „High Dynamic Range“ ist in aller Munde und zukünftig wichtig. Panasonic möchte ein HDR-Update per Software anbieten, bei Sony z.B. ist HDR auch ein großes Thema. Hier heißt es: Am Ball bleiben.

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 Bildfelder

  • Ab Werk vordefinierte Bildprogramme. Diese hören meist auf Namen wie „Cinema“, „Dynamik“ oder auch „Standard“. Meist operiert das Kino-Bildprogramm mit den realistischsten Farben, einer ausgewogenen Bildhelligkeit und dem augenfreundlichsten Kontrast. Allerdings eignet sich dieses Programm meist eher dann, wenn nur wenig externer Lichteinfall vorhanden ist. Möchte man abends einen Film betrachten, sollte man auf jeden Fall auf ein solches Programm zurückgreifen, weil nur dann wichtige Parameter wie Farbtemperatur, Weißpunkt und Gamma akkurat eingepegelt sind. Sicher, man kann auch noch manuell nachregeln, aber ein in Helligkeit, Farbintensität und Kontrast meist stark überzogenes „Dynamik“ Bildprogramm bekommt man nie ausgewogen und homogen hin. Daher – auch wenn man noch optimieren möchte, nimmt man das „Cinema“, „Movie“ oder „Kino“ Programm am besten als Basis. Es sei denn, wie z.B. bei verschiedenen Panasonic oder Philips TP Vision TVs, es gibt ISF-Bildmodis für den Betrieb bei Nacht und am Tag. Diese weisen meist eine überragende Bildgüte auf und sind in der Praxis sehr gut zu verwenden. Panasonic spendiert ausgewählten Spitzenmodellen überdies THX-Bildmodi für Räume mit externem Lichteinfall und für abgedunkelte Räume. Auch diese Betriebsarten versprechen ein hohes Maß an visuellem Vergnügen.

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 Verschiedene Modi der Zwischenbildberechnung

  • Frame Interpolation/Zwischenbildberechnung. Diese ist wichtig, um flüssige, stabile und scharfe Bewegungen bei allem Quellmaterial zu garantieren. Gerade hochwertige TVs mit viel Rechenleistung haben hier mittlerweile oft sehr leistungsfähige Algorithmen am Start, die auch verschiedene Betriebsarten offerieren.

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3D-Brillen gibt es in vielen unterschiedlichen Bauformen

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 Design wie bei einer klassischen Sonnenbrille, praktisch ist, dass nicht so viel Restlicht links und rechts reinkommt

Der Hobbit- Die Schlacht der fuenf Heere 3D

Top-Filme machen in 3D viel Spaß 

  • 3D-Betrieb – in der Praxis vielen Anwendern nicht mehr besonders wichtig. Nachdem der erste Hype 2010/2011 abgeebbt ist, trat die 3D-Thematik wieder etwas in den Hintergrund. Nach wie vor gibt es TV-Modelle mit aktiven Shutterbrillen und TV-Modelle mit passiven Polfilterbrillen. Die passiven Brillen ermöglichen durch zeitgleiche Bereitstellung eines Bildes für linkes und rechtes Auge ein homogenes, gleichmäßiges und angenehmes 3D-Bild. Zudem kann man jede passive Polfilterbrille verwenden und ist nicht herstellergebunden. Passive Brillen sind sehr preisgünstig. Aktive Shutterbrillen, die mit Einweg-Knopfzellen oder Akkus arbeiten, haben den Vorteil der höheren Auflösung, dadurch, dass erst ein Bild für das eine und mit minimalem Zeitversatz das Bild für das andere Auge separat produziert wird. Nachteile: Flimmerneigung. Insgesamt weisen beide Systeme mittlerweile eine hohe Reife auf, intensiver und fesselnder 3D-Bildgenuss wird gerade von hochwertigen TVs geboten. Nicht immer sind Brillen im Lieferumfang, richtig teuer wird es, muss man für die ganze Familie aktive Shutterbrillen kaufen. Shutterbrillen verschiedener Hersteller sind untereinander nicht kompatibel, selbst ältere Brillen arbeiten mit neuen TVs des gleichen Herstellers beileibe nicht immer zusammen.

Special: Carsten Rampacher
Datum: 20. Juli 2015




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