XXL-SPECIAL: Spears & Munsil UHD HDR Benchmark Ultra HD Blu-ray Disc

Qualitativ hochwertige TV-Geräte namhafter Hersteller kommen inzwischen mit sehr guten Voreinstellungen ab Werk daher und liefern - zumindest in einem der integrierten, vordefinierten Bildmodi (Film, Kino, Natürlich) - in der Regel eine solide visuelle Performance ab, die der Präsentation im Kino bzw. der Intention der Filmemacher recht nahe kommt. Dies unterscheidet sich natürlich von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell, aus Erfahrung können wir aber bei Geräten speziell von Samsung, Panasonic, Sony und auch Philips von sehr guten Voreinstellungen sprechen. In höheren Preisbereichen findet man z.B. auch ISF- und THX-zertifizierte Video-Presets, die zumindest solide Grundeinstellungen mit sich bringen.

Dennoch wissen versierte Anwender und Film-Enthusiasten natürlich, dass es sich hier lediglich um standardisierte Werte handelt, die auf sämtliche Fernseher appliziert werden. Dabei ist nicht jedes Panel gleich und so lässt sich erst mit entsprechender "Handarbeit" das volle visuelle Potential des Gerätes ausschöpfen. Gerade bei HDR ist hier das "Ende der Fahnenstange" lange nicht erreicht. Nicht umsonst gibt es überhaupt einen umfangreichen Video-Equalizer mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten in hochwertigen Fernsehern. Im Idealfall übernimmt diese Einstellung und Kalibrierung des TVs unter Zuhilfenahme eines Colorimeters und entsprechender Software ein Profi. Günstig ist das allerdings nicht und, obwohl wir es für das perfekte Ergebnis empfehlen, ist es manchem Anwender auch nicht wichtig genug, das absolute Optimum aus dem Gerät heraus zu kitzeln.

Mit der hier beschriebenen Spears & Munsil UHD HDR Benchmark Disc ist aber eine "perfekte Kalibrierung" nicht unbedingt Ziel. Das ist, wie erwähnt, ohne hochwertige und teure technische Hilfsmittel gar nicht möglich. Vielmehr geht es um die korrekte Einstellung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten, um auf Basis der inzwischen sehr guten Werkseinstellungen der TV-Geräte, das bestmögliche Bild zu realisieren. Speziell was HDR-Inhalte anbelangt, steckt häufig noch viel Potential in den TV-Geräten. Insbesondere dann, wenn man nicht immer in einer optimalen Umgebung, d.h. bei Tageslicht oder bei künstlichem externen Lichteinfall, Filme und Serien in HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision genießen möchte.

Die Spears & Munsil UHD HDR Benchmark Disc wird in Deutschland von FF Pictures vertrieben. Unser jahrelanger Partner Florian Friedrich - erst kürzlich berichteten wir von der Aufbereitung des kostenlosen 8K HDR-Contents der NASA - hat uns die Scheibe zur Verfügung gestellt. Auf ff.de findet man weitere Informationen und auch eine Kurzanleitung zur Disc.

Unter "Configuration" wird die maximale Leuchtdichte festgelegt

Zur UVP von 44,95 Euro bietet die Spears and Munsil Benchmark Disc HDR-Testbilder und Demo-Sequenzen in Ultra HD-Auflösung, die zur Verbesserung der HDR-Bildqualität genutzt werden können. Sämtliche Parameter werden abgedeckt, von grundlegenden Dingen wie Helligkeit und Kontrast über Farbwiedergabe bis hin zur Bewegungsschärfe und Zwischenbildberechnung. Etwa 30 Minuten soll das Prozedere dauern, bis man dem eigenen TV die optimalen Einstellungen entlockt hat.

Bevor man sich aber an die Schalter und Regler in den Bildeinstellunges des TVs macht, sind einige Vorkehrungen zu treffen. Wer tiefer in die Theorie einsteigen und verstehen möchte, was welche Veränderung eines spezifischen Parameters anhand eines Testbildes bewirkt, kann sich (leider nur in englischer Sprache) ausführlich auf der Webseite von Spears and Munsil informieren. Unbedingt notwendig für eine korrekte Einstellung des eigenen Fernsehers ist dies aber keinesfalls, dennoch sollte man gewissenhaft beim Sichten und Bewerten der Testbilder vorgehen und zumindest darüber Bescheid wissen, welches Testbild für welche Einstellung geeignet ist.

Wie bereits erwähnt, spielt die Intensität bzw. Form des Umgebungslichtes für die visuelle Darstellung am TV-Gerät, eine entscheidende Rolle. Daher ist es wichtig, die Bildjustierung auch bei den Lichtverhältnissen durchzuführen, die später beim Betrachten vorherrschen. Meist wird dies einerseits bei Tageslicht, außer man verfügt über einen abgedunkelten Raum, sein, andererseits am Abend bei schwachem Kunstlicht oder in völliger Dunkelheit. Auch wenn ein völlig dunkler Raum das Optimum ist, sollten die Einstellungen bei den Verhältnissen erfolgen, bei denen man später auch seine Inhalte genießt. Ist es beim Fernseher möglich, zwei Einstellungen abzuspeichern, sollte man ein Preset für den Tag und ein Preset für den Abend/Nacht anlegen.

Die Bedienung der Disc gestaltet sich relativ einfach und analog zu anderen (früheren) Testscheiben. Das gewünschte Testbild kann entweder über das Bildschirmmenü ausgewählt werden oder aber, während bereits ein Testbild angezeigt wird, direkt mit den Pfeiltasten links und rechts. Eine wichtige Besonderheit der Spears & Munsil Ultra HD Blu-ray ist die Möglichkeit, die maximale Leuchtdichte festzulegen. In Zeiten von Ultra HD und HDR fällt bei einem TV-Gerät häufig der Begriff "Nits". Nits (cd/m2) beschreiben bei Fernsehern die maximal erreichbare Helligkeit des Bildschirms und können ein wichtiger Indikator sein, was die HDR-Performance des TVs angeht. Samsung erreicht hier aufgrund der LCD-basierten Geräte mit Hintergrundbeleuchtung enorme Werte (bis zu 4.000 Nits), OLED-TVs kommen da nicht ran. Mehr bedeutet nicht zwangsläufig "besser" und darum soll es hier auch gar nicht gehen. Wichtig ist schlichtweg, dass der Fernseher innerhalb der Parameter eingestellt wird, mit denen er arbeitet. Gängige Werte, und diese sind auch auf der Testscheibe zu finden, sind 600, 1000, 2000, 4000. Auch 10.000 kann mit der Spears & Munsil Disc eingestellt werden, aktuell ist dies jedoch für konventionelle Geräte nicht von Belang. Die maximale Leuchtdichte kann unter "Configuration" festgelegt werden, das Configuration Setup kann man auch während der Anzeige von Testbildern direkt mit der Pfeiltaste nach oben aufrufen. Wichtig also: die maximal erreichbare Leuchtdichte des TVs einstellen! Möchte man z.B. einen aktuellen 2019er Q90R von Samsung einstellen, wählt man 2.000 cd/m2 aus.

Wir wählen einen sinnvollen Bildmodus

Natürlich sollte man mit den grundlegenden Video-Einstellungen des Fernsehers vertraut sein und wissen, wie man diese mit der Fernbedienung des TV-Gerätes erreicht. Zur Einstellung nimmt man außerdem die Sitzposition ein, auf der später vorwiegend auch die Inhalte geschaut werden. Zudem wählt man eines der oben genannten Bildfelder aus (Kino, Film, Cinema, etc.), keinesfalls einen sehr kühlen bzw. blaustichigen Modus, wie "Dynamik" oder "Lebendig". Empfehlenswert ist ebenfalls die Deaktivierung sämtlicher sogenannter Bildverbesserer. Dazu zählen z.B. Rauschfilter, Schärfe-Optimierer sowie dynamische Kontrast- und Schwarzwert"verbesserer". Diese haben je nach TV-Gerät unterschiedliche Bezeichnungen, arbeiten aber alle nach ähnlichem Prinzip und verbessern in der Regel hochwertiges Quellmaterial überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Selbstverständlich kann man nach der Bildjustierung nach eigenem Gusto diverse dieser Optimierer wieder aktivieren bzw. sich die Auswirkungen auf die Testbilder und Sequenzen ansehen, für die grundlegenden Einstellungen sollte man aber alles abschalten. Dazu gehört auch ein automatischer Lichtsensor sowie die Frame Interpolation/Zwischenbildberechnung.

Die enorm ausführliche englische Anleitung auf der Spears & Munsil Webseite geht noch genauer auf eine grundlegende Parameter-Justierung ein und empfiehlt sämtliche Einstellungsschritte zunächst für SDR und im Nachhinein für HDR durchzuführen und erläutert jegliche Justage sehr genau. Wir gehen hier davon aus, dass der Anwender sich bereits mit dem TV-Gerät auseinander gesetzt hat, weiß wo die entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten zu finden sind und der Ultra HD Blu-ray Player (4:4:4) sowie weitere grundlegende Parameter im TV, wie z.B. die Bildgröße, korrekt eingestellt wurden.

Wir legen endlich die Disc ein und werden mit dem "Configuration"-Bildschirm empfangen. Auch auf der Ultra HD Blu-ray Disc ist alles auf Englisch, mit den entsprechenden Fachbegriffen sollte man sich vertraut machen. Hier legen wir also unsere Nits / cd pro m2 anhand des verwendeten TVs sowie den Farbraum fest, außerdem nach Bedarf den Audio-Codec. 

Im nächsten Punkt "Video Setup" steigen wir bereits direkt in die Justage des Displays ein. Florian Friedrich weist in seiner Anleitung darauf hin, dass im Idealfall sich Player und Bildwiedergabegerät auf korrekte Werte für Helligkeit und Kontrast einigen. Dennoch sollte man kurz prüfen, ob alles passt. Auch wenn in der Liste Kontrast (Contrast) vor Helligkeit (Brightness) platziert ist, sollte man immer erst die Helligkeit kontrollieren.

Auf dem HDR-Testbild der Helligkeit sind vier vertikale Balken abgebildet, von denen man aber lediglich zwei sieht. Die linken beiden sind "Blacker Than Black" und nur sichtbar, wenn diese Informationen vom Display nicht geclipped werden. Stimmen die HDMI-Level werden die -4% und -2% Balken sichtbar, wenn man die Helligkeit stark anhebt. Die Helligkeit wird nun soweit abgesenkt, dass man die BTB-Balken nicht mehr sieht, die beiden 2% und 4% Balken aber gerade noch sichtbar sind.

Kontrast-Testbild

Beim Kontrast-Testbild sind verschiedene Rechtecke sichtbar, die auf weißem Hintergrund blinken. Wichtig noch einmal: die korrekte Nit-Zahl einstellen - die Einstellung wird nach einem erneuten Einlegen der Disc nicht gespeichert. Der Kontrast wird nun stark reduziert und erhöht, bis die hellsten Graustufen sich gerade nicht mehr vom weißen Hintergrund abheben. Man sollte hier maximal ausreizen, um keine Helligkeit zu verschenken, im Idealfall heben sich die hellsten Graustufen auch bei maximalem Kontrast noch minimal ab.

Color and Tint

So soll es nicht aussehen (wir haben hier absichtlich falsche Einstellungen vorgenommen, der Samsung Q9F hat out-of-the-box eine beinahe perfekte Darstellung)

Bei der Sichtung von Farbsättigung und Farbton (Color and Tint) benötigen wir den RGB Only-Modus, über den der angeschlossene TV im Idealfall verfügt. Besitzt der Fernseher diesen nicht, kann man bei SDR-Inhalten auf Farbfolien zurückgreifen. Bei HDR liefern diese aber keine ausreichend genauen Ergebnisse.

Ist der TV korrekt eingestellt, verschmilzt die Mischfarbe Gelb im Red only Modus mit Rot und im Green only Modus mit dem darunter liegenden Grün. Im Blue only Modus sollten die Farbfenster rechts mit dem jeweiligen Hintergrund verschmelzen. Unser Samsung Q9F benötigt hier keine Nachjustierung, man kann hier an die Farbsättigung gehen oder bei korrekter Einstellung auch den Farbton anpassen. Damit können die Farbanteile der Mischfarbe Gelb sowie Magenta genau festgelegt werden.

Schärfe

Die Einstellung der Bildschärfe (Sharpness) ist vielen bereits bekannt und ist natürlich auch vom persönlichen Geschmack abhängig. Prinzipiell aber sollten die Linien des Testbildes scharf wirken, aber keine Artefakte (Doppelkonturen) zeigen. Zeigt das Testbild am äußersten Rand keine weiße Linie, stimmt die Overscan-Einstellung nicht und es findet zwischen Ultra HD Blu-ray Player und TV-Gerät keine native Pixel-to-Pixel-Darstellung statt. In der Regel ist ein Nachschärfen nicht notwendig, bei Samsung entspricht dies der Einstellung 0 am Schärferegler. Diese ist hier im Film-Modus voreingestellt und zeigt keinerlei Säume oder unschöne Konturen am Testbild. Umfangreiche Video-EQs ermöglichen eine sehr präzise Einstellung inklusive horizontaler und vertikaler Schärfe. Hier kann man ein wenig tiefer einsteigen und die verschieden breiten Linien genau betrachten, auch natürliche Bildvorlagen, wie z.B. Fotos, empfehlen sich bei der Bewertung der Detailschärfe.

Farbtemperatur (Darstellung durch die Aufnahme verfälscht)

Das folgende Testbild liefert Aufschluss über die korrekte Farbtemperatur (Color Temperature). Alle Balken sollten natürlich wirken und nicht kühl bzw. einen Blaustich haben. In der Regel bieten TV-Geräte Einstellungen bzgl. der Farbtemperatur wie "Kalt, Standard, Warm". Sollte "Warm" auch noch in "Warm 1" und "Warm 2" unterteilt sein, ist in der Regel "Warm 2" die richtige Wahl.

Framing

Das nächste Testbild (Framing) ist besonders für eine korrekte Ausrichtung einer Leinwand hilfreich und wird bei TV-Geräten nicht benötigt. Allerdings deutet auch hier eine eventuell nicht sichtbare weiße Linie um das Testbild auf eine aktivierte Overscan-Funktion hin.

Bias Light oder "Umgebungslicht" zeigt ein dunkelgraues Fenster auf schwarzem Hintergrund. Umliegend sind Bereiche, die "Blacker Than Black" sind und nicht sichtbar sein sollten. Sieht man diese, ist das Bild zu hell eingestellt. In heller Umgebung bzw. bei Tageslicht kann es durchaus sein, dass das Fenster kaum oder nur schwach zu sehen ist. Dann kann man die Hintergrundhelligkeit bzw. bei OLED-TVs die Einstellung der Spitzenhelligkeit/OLED-Leistungsstufe überprüfen.

Color Space Evaluation

Color Space Evaluation / YCbCr to RGB hilft mit den farbigen Feldern im unteren Bereich, Fehler bei der Konvertierung von YCbCr nach RGB festzustellen. Allerdings kann man eventuelle Fehler selbst kaum ausmerzen, nur wenige Geräte bieten Einstellungen zur Wandlung. Zumal auf der Disc im "Advanced Video"-Bereich noch weitere Testbilder vorhanden sind, mit denen Fehler bei der Color Conversion sorgfältiger nachgewiesen werden können. Dieses umfangreiche Testbild bietet noch weitere Informationen, deren Beschreibung den Rahmen hier sprengen würde. Auf der Webseite von Spear and Munsil finden Interessenten alle relevanten Informationen: Choosing a Color Space!

Nach dem Video Setup kann man unter A/V Sync noch die Audio-/Video-Verzögerung nachvollziehen.

Advanced Video

Video-Processing

In den Kategorien Advanced Video und Video Processing finden Experten und Profis hunderte von Video-Sequenzen. Florian Friedrich stellt auf seiner Webseite ff.de zwei der Sequenzen vor. Der Sternenflug (Starfield) nimmt dynamische Kontrast- und Dimming-Optimierer unter die Lupe, in besonders schlimmen Fällen verschwinden die Sterne beinahe vollständig.

Praktisch, durchaus auch für Laien, ist die Sequenz bzgl. Motion Interpolation (Bewegungsglättung). Hier werden fein gemusterte Fotos im horizontalen Schwenk gezeigt. Hier sieht man deutlich, wie ohne aktivierte Zwischenbildberechnung leichtes Ruckeln zu sehen ist, bei aktivierter Frame-Interpolation wirkt die Bewegung ruhig und sauber. Allerdings sollte man sich nicht auf die absolut saubere Darstellung verlassen, bei schnellen bewegten Objekten können, z.B. im Filmbetrieb, durchaus noch Artefakte auftauchen. Auch hierfür finden sich geeignete Testsequenzen auf der UHD Blu-ray.

Windows ist hilfreich bei einer richtigen Kalibrierung und unter SDR BT.709 findet man die bereits hier beschriebenen Testbilder für eine Justierung in SDR. In den Kapiteln A/V Sync, Evaluation Resolution und Processing gibt es zusätzliches Material, dass im HDR-Bereich nicht zur Verfügung steht.

Demo-Material

Zum letzten Punkt "Demo Material" schreibt Florian Friedrich:

Im letzten Kapitel „Demo Material“ haben die seit vielen Jahren etablierten Videospezialisten Stacey Spears und Don Munsil 13 Versionen einer auf 8K-Footage basierenden Demosequenz (knapp acht Minuten Spielzeit) zusammengestellt. Das Colorgrading wurde von Dolby vorgenommen, die Produktion erfolgte in enger Abstimmung mit LG. Auf OLED-Fernsehern sind von daher bei diesem Material auch die besten Ergebnisse zu erwarten.

Wer HDR genauer verstehen möchte, findet in diesem Bereich einen ganz besonderen Benefit der Spear & Munsil UHD HDR Benchmark Disc.

Einfaches Umschalten zwischen den verschiedenen Varianten

Hier kann man eine Naturdokumentation in Dolby Vision, HDR10+ sowie acht HDR10 Mastering-Versionen von 600 bis 10.000 cd/m2 bzw. Nit ansehen. Super finden wir, dass man direkt über die Pfeiltaste nach oben während der Wiedergabe die jeweiligen Varianten auswählen kann. Nach einer kurzen Pause spielt der Ultra HD Blu-ray Player die Sequenz beinahe ohne Unterbrechung weiter. 

Die acht HDR10-Varianten können sogar direkt im Video über die Nummerntasten der Fernbedienung umgeschaltet werden: Die Tasten 6, 1, 2, 4, 10, gefolgt von der rechten Pfeiltaste, stellen auf die HDR-Leuchtdichte-Versionen für 600, 1.000, 2.000, sowie 4.000 und 10.000 Cd/m² um.

Spears & Munsil UHD HDR Benchmark

Zweifellos ist die Spears & Munsil UHD HDR Benchmark Disc ein mächtiges Werkzeug. Profis und Bildexperten finden ein umfassendes Archiv gängiger und weniger populärer Testbilder. Auch interessierten Hobbyisten und Laien bietet sich ein umfangreiches Portfolio an nutzbarem Material, insbesondere wenn es um die Einstellung eines aktuellen Ultra HD- und HDR-fähigen Fernsehers geht. Exzellent ist auch die opulente Dokumentation auf der Webseite von Spears & Munsil, die enorm in die Tiefe geht. Wermutstropfen ist, dass diese nur auf Englisch verfügbar ist und für all diejenigen, die "nur mal kurz grob einstellen" möchten, beinahe zuviel Informationen in die einzelnen Artikel gepackt sind. Hier hilft die Anleitung von Florian Friedrich weiter. Wünschenswert und erforderlich, soll die Disc auch Endkunden ohne großes Hintergrundwissen erreichen, wäre dennoch ein Schritt-für-Schritt-Tutorial, wie man mit den vorhandenen Testsequenzen für ein sauberes Ergebnis umgehen muss. Das ist allerdings nur sehr schwer umzusetzen, da sich die Modelle und Hersteller in den Bezeichnungen der einzelnen Einstellungsmöglichkeiten so weit unterscheiden, dass man beinahe für jeden TV eine eigene Anleitung erstellen müsste. Wer allerdings ein gewisses Maß an Grundwissen hat, sich nicht scheut weiteres Wissen anzueignen und das eigene Hobby authentischer Filmgenuss lautet, der kann die 44,95 Euro bedenkenlos investieren. 

 

Special: Philipp Kind
Datum: 02.08.2019

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