TEST: Samsung 65" QN80H - Neo QLED-Flaggschiff mit Mini-LED, 144 Hz und umfangreicher KI-Ausstattung

Bild

Der Samsung QN80H ist mit fünf unterschiedlichen Bildmodi ausgestattet. Samsung setzt also auch in 2026 mehr auf wenige Presets, die auch wirkliche Unterschiede aufweisen, als auf zahlreiche verschiedene Modi, die sich nur nuanciert unterscheiden. Verfügbare Bildmodi sind:

  • Dynamisch
  • Standard
  • Eco
  • Film
  • FILMMAKER MODE

Die authentischsten Farben gewährleistet der FILMMAKER MODE und auch der Film-Modus. Hier stimmt die Farbtemperatur und besonders Grün- und auch Hauttöne gelingen am natürlichsten. Diese beiden Presets unterscheiden sich zwar nur sehr geringfügig voneinander, dies liegt aber an der Intention des FILMMAKER MODE, der eine authentische Abbildung ohne zusätzlich integrierte dynamische Bildoptimierer sicherstellen soll. Im Film-Modus hingegen sind diese Bildverbesserer teils aktiv. Bezüglich ihrer Schärfe sind beide Modi für hochauflösende Inhalte vorgesehen. Hier wird nicht zusätzlich nachgeschärft, daher wirken Filme und Serien in Ultra HD oder auch in hochwertigem FullHD hier am stimmigsten. Schwächeres Material, sowie z.B. auch Alltags-TV, kann hingegen etwas soft wirken.

Samsung GQ65QN80H menue

Bildeinstellungen und Auswahl des Presets

Bei Live-TV und Sportveranstaltungen beispielsweise kann es also sinnvoll sein, auf den Standard-Modus zu setzen, auch wenn die Farbgebung insgesamt etwas kühler ist und nicht mehr ganz so authentisch wirkt. Die Schärfe wird hier etwas angehoben und auch die Bildschirmhelligkeit liegt höher, was insbesondere tagsüber vorteilhaft ist. Bei nicht vollständig dunklen Szenen hat der Samsung QN80H aber auch bei Tageslicht und Sonneneinstrahlung, sofern das Sonnenlicht nicht genau auf den Fernseher trifft, keine großartigen Probleme mit Spiegelungen. Völlig frei von Reflexionen ist er freilich nicht und besonders in dunkleren Szenen kann es je nach Winkel zu Einbußen kommen. Insgesamt liegt der 65-Zöller hier aber auf einem ausgezeichneten Level und bietet auch ausreichend Helligkeit für eine plastische, dynamische Darstellung in heller Umgebung.

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TV-Tuner

Wir haben uns das Tuner-Bild in 720p und 1080i im Modus "Standard" angesehen und sind recht begeistert, was das Neo QLED-Topmodell von Samsung für ein kontraststarkes, dreidimensionales und klares Bild liefert. Bei hochwertigen Produktionen wirkt das Bild angenehm scharf, aber nicht überzogen und zeigt so auch keine störenden Treppenstufen oder sonstigen Artefakte. Lediglich am Senderlogo ist ein wenig Treppenstufenbildung zu sehen. Der QN80H bietet eine sehr homogene und ausgewogene Ausleuchtung des gesamten Bildes, hier im Alltags-TV können wir keinerlei Hot Spots ausmachen. Die Farben sind, wie bereits eingangs erwähnt, im Standardmodus etwas zu kühl, davon abgesehen aber recht natürlich. Weder zu schwach strahlend noch zu intensiv wird ein lebendiges, aber glaubwürdiges Bild geboten. 

In SD ist das Bild natürlich deutlich weicher gezeichnet und Scalingartefakte lassen sich hier auf dem 65-Zöller zwangsläufig nicht vermeiden. Die Farbgebung ist weiterhin sehr solide und auch die Plastizität erhält sich der QN80H erstaunlich gut. Insgesamt sollte man aber festhalten, dass man es in 2026 in dieser Bildgröße eher vermeiden sollte, SD-Inhalte zu konsumieren.

Zurück zu HD und der Serie "Death in Paradise" auf ZDF neo HD. Hier gefällt uns der Tuner des Samsung wirklich exzellent, mit einer klaren Staffelung der unterschiedlichen Bildebenen, der Herausarbeitung feiner Details an der Kleidung der Darstellung und ein praktisch rauschfreies Bild. Die hier aktivierten dynamischen Bildoptimierer werden empfindliche Zuschauer bemerken, leichte Artefaktebildung ist hier bei Bewegungen und Farbflächen nachvollziehbar, insbesondere von der Zwischenbildberechnung. Aber auch erfahrene Zuschauer müssen darauf achten und genau hinsehen. 

Mit typischen Umschaltzeiten, einfach aufzurufenden und kompakten, aber sinnvollen Zusatzinformationen (aufgerufen mit der mittleren Taste des Navigationskreuzes) und einem übersichtlichen EPG rundet der TV-Tuner im Samsung QN80H seinen sehr guten Eindruck ab. Da ist es ja fast schade, dass hier kein Twin-Tuner an Bord ist.

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UltraHD Blu-ray

Wir wechseln vom Tuner auf die UltraHD Blu-ray HDR-Wiedergabe und gleichzeitig auch den Bildmodus. Beim Betrachten von Kinofilmen und auch dramatischen TV-Serien sollte man auf den Standardmodus lieber verzichten und auf den Film-Modus oder den FILMMAKER MODE setzen, der eine natürlichere Schärfe und klar authentischere Farben liefert. Wir bevorzugen den FILMMAKER MODE und prüfen direkt, ob alle dynamischen Bildoptimierer wirklich deaktiviert sind. Tatsächlich müssen wir hier nirgends nachjustieren, alle relevanten Kontrastverbesserer und auch die Bewegungsoptimierung sind vollständig ausgeschaltet - so soll es sein.

Wir setzen auch deshalb auf den FILMMAKER MODE, weil der Film-Modus für eine hellere Umgebung optimiert ist. Der FILMMAKER MODE hingegen zeigt ein dunkleres, aber in allen Helligkeitsbereichen fein durchzeichnetes Bild und ist perfekt für die Abendstunden oder in einer Umgebung mit kontrollierbarem Umgebungslicht geeignet. Die geringere Helligkeit sorgt durchaus dafür, dass man mit Spiegelungen im Bild etwas mehr aufpassen muss.

Sehr gute native 24p-Darstellung

Besonders interessant ist für uns gleich die erste Szene, in der die Kamera von der gleißenden Sonne, an der Klagemauer entlang, nach unten schwenkt und die zahlreichen Pilger von oben einfängt. Der Samsung QN80H zeigt ein sehr souveränes und stabiles 24p-Bild. Weitgehend ruckelfrei und sehr angenehm gelingt die Darstellung. Gänzlich vermeiden lässt sich der 24p-Judder natürlich nicht und in prekären Szenen, wie es das erste Kapitel dieser UHD Blu-ray ist, werden an den Mauerkanten und Fugen leichtes Zittern sichtbar. Die vielen umherwuselnden Darsteller im unteren Bereich der Mauer bereiten dem QN80H überhaupt keine Probleme, hier bleiben die Kanten sauber und das gesamte Bild wirkt klar und stabil. 

Hohe, authentische Schärfe und Plastizität

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Auch zeigt der QN80H hier eine ausgezeichnete Plastizität und Tiefenstaffelung, man blickt auf eine authentische Abbildung von oben. Als der Pilger horizontal durchs Bild schreitet und auch als der kleine Junge zu Hercule Poirot rennt, um ihm die Frühstückseier zu bringen, ist die Abbildung gelungen. Leichtes Nachziehen an der Kluft des aschkenasischen Juden kann man zwar erkennen, das Bild wirkt deshalb aber nicht unruhig. Die Schärfe ist wirklich auf ausgezeichnetem Niveau, störendes Rauschen im Bild gibt es nahezu gar nicht. Bei weiten Panorama-Aufnahmen liefert der Neo QLED-TV eine ausgeprägte Abgrenzung der unterschiedlichen Bildebenen. Die gebotene Plastizität ist zwar nicht auf einer Stufe mit einem Premium-OLED-Fernseher, aber für einen LCD-TV mit Mini-LED-Technologie wirklich beachtlich. Auch die Szenen in Schwarz-/Weiß wirken hier sehr sauber und besonders rauscharm. Eine hervorragende Detaillierung, prägnante, aber nicht überzogene Kanten- und Detailschärfe und exzellente Farben tragen zum kino-gerechten Filmgenuss bei.

Homogene Bildausleuchtung und Blickwinkelstabilität

Beim Tuner haben wir es bereits angesprochen, hier können wir es final bestätigen. Die Ausleuchtung des Samsung Fernsehers ist sehr homogen. Wir sehen hier in dunkler Umgebung keine aufgehellten Stellen oder gar Hot Spots im Bild. Selbst die schwarzen Balken des Cinemascope-Formats bleiben tadellos dunkel. Überhaupt weist der Samsung QN80H Neo QLED TV einen ausgezeichneten Schwarzwert auf. Helle Bereiche überlappen zudem nicht in benachbarte dunkle Areale, was ebenfalls zum klaren und kontraststarken Bild beiträgt.

Mit der Blickwinkelstabilität hatte Samsung in allen letzten TV-Generationen keine Probleme und der QN80H bildet hier keine Ausnahme. Erst weit abseits links oder rechts beginnt die Abnahme der Farbintensität und horizontal ist der Spielraum sogar noch größer. Ist der Fernseher vor einer breiten Couch mit vielen Sitzplätzen positioniert, stellt dies kein Problem dar, da erst im Extrembereich die Darstellung an Authentizität verliert.

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Zwischenbildberechnung aktiviert

Samsung GQ65QN80H menue

Die Zwischenbildberechnung wartet mit verschiedenen Betriebsmodi auf

Bevor wir mit "Mord im Orient-Express" abschließen, aktivieren wir natürlich noch die Zwischenbildberechnung, die bei Samsung im Bildmenü unter Bildschärfe-Einstellungen zu finden ist. Hier gibt es neben "Aus" die Optionen "Auto" und "Benutzerdef."

Wir wählen zunächst Auto aus und lassen die Samsung Frame-Interpolation mit Werksabstimmung laufen. Hier greift zusätzlich zur Zwischenbildberechnung auch eine Rauschunterdrückung, was ein sehr sauber wirkendes Bild zur Folge hat, das nicht mehr ganz dem typischen Film-Look entspricht. Die Schärfe ist hoch, aber nicht überzogen und mit "Auto" wird wirklich jeder vorhandene 24p-Judder "glattgebügelt". Keine Kante, keine Mauerfuge zittert und auch die vielen Personen unten an der Klagemauer werden mit klaren Konturen abgebildet. Abgesehen von der für Filmfans etwas zu cleanen Optik wird hier ein ansprechendes Bild geboten, zumal die Darstellung auch nicht extrem in einen Seifenoper-Look abdriftet.

Allerdings bleibt die Abbildung nur frei von Artefakten, solange die Kameraschwenks und Bewegungen im Bild langsam ablaufen. In den folgenden Szenen fallen dann die Nachteile der Technologie deutlich auf. Der vorbeischreitende Jude kämpft mit Nachzieheffekten und der rennende Bedienstete, der sich mit dem Frühstück des Detektivs auf dem Weg zu selbigem befindet, zeigt dann doch recht deutliche Ghosting-Artefakte und zitternde Kanten. Wer auf die saubere Optik steht und 24p-Judder gerne so gut es geht vermeidet, der kann damit vermutlich glücklich werden, perfekt ist es aber nicht. 

Ein hingegen ausgezeichneter Mittelweg und Kompromiss für alle, die natürlichen Film-Look, vergleichsweise geringe Artefakteausprägung und trotzdem eine spürbare Verbesserung des 24p-Judders zum Ziel haben, ist die benutzerdefinierte Einstellung. Schon die Vorauswahl liefert eine exzellente Basis und kann selbst uns als begeisterte 24p-Fans überzeugen. Wer möchte, kann mit den einzelnen Parametern dann noch etwas spielen.

KI-Modus und Intelligente Bildkalibrierung

Bei der Filmdarstellung bleiben wir auch in der aktuellen Modellgeneration dabei: Der AI-Modus ist hier ungeeignet. Wer auf eine authentische Präsentation , die dem Kinobesuch entspricht, Wert legt, setzt auf den FILMMAKER MODE oder beim Preset Film. Aktiviert man den AI-Modus und wählt dann die Bildmodi "KI-Optimiert" oder "KI-Anpassung" aus, ist die Abbildung zwar nicht völlig unnatürlich, aber von einer natürlichen Darstellung weit entfernt. KI-Optimiert zieht sämtliche Bildparameter an und fährt auch in dunkler Umgebung die Helligkeit stark hoch. Das Bild wirkt überzogen, unnatürlich und auch von den Farben her nicht mehr ehrlich. Bei "KI-Anpassung" hingegen wirken die Farben äußerst blass und die gesamte Bilddynamik geht verloren. In jedem Fall werden die dynamischen Optimierer auf hoher Stufe aktiviert, die dann auch für erkennbare Artefakte im Bild sorgen.

Bei Live-TV mit typischen Alltagssendungen mag dies, vom Bildmodus Standard her kommend, zunächst weniger stark auffallen. Grundsätzlich gelten hier aber die identischen Ausprägungen, so dass der AI-Modus bei der Bilddarstellung unserem Empfinden nach nicht empfehlenswert ist. Erfreulicherweise aber benötigt man die künstliche Intelligenz beim QN80H auch nicht, um ein insgesamt sehr hohes Bildqualitätsniveau zu erreichen. Zumal wir auch noch anmerken möchten, dass wir uns hier vollständig auf die Bildoptimierung der KI im AI-Modus und den Bildfeldern KI-Optimiert und KI-Anpassung beziehen. Auch für das hervorragende Upscaling zeichnet in Teilen die künstliche Intelligenz verantwortlich und die KI-Features des QN80H, die den Bedienkomfort betreffen, stimmen uns ebenfalls deutlich positiver.

Samsung QN80H kalibriert

Der Modus Film nach der Durchführung der intelligenten Bildkalibrierung

Die intelligente Bildkalibrierung ist natürlich definitiv eine Empfehlung wert. Auch manuell kann man beim QN80H justieren, ein Weißabgleich (2- und 20-Punkte) ist an Bord und auch auf die Primärfarben kann man einwirken. Dennoch gibt es Modelle mit erweiterten Kalibrierfähigkeiten. Der Samsung QN80H ist aber auch in einem Preisbereich, in dem man eher keine professionelle Kalibrierung zusätzlich einplant - da ist die im Samsung TV integrierte "Intelligente Bildkalibrierung" ein absolut probates Mittel, um das letzte Quäntchen aus dem Panel herauszukitzeln.

Blu-ray Disc 1080p

Das Upscaling von FullHD-Material auf die native Panel-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bewerkstelligt der Samsung QN80H Neo QLED TV in exzellenter Manier. Ohne Rauschen oder sonstige Scalingartefakte wird ein ruhiges und stabiles Bild geboten, dass aufgrund des zugrundeliegenden hochwertigen Materials (Skyfall BD) nativem 4K-Material durchaus ähnelt. Die Detail- und Kantenschärfe wirkt tadellos, die Plastizität und Tiefenstaffelung ist ausgeprägt und die Farben, wenn auch in ihrer Dynamik aufgrund des rec.709-Farbraums eingeschränkt, gelingen mit hoher Natürlichkeit.

Dass der integrierte Prozessor und Bildverarbeitungschip aufgrund des Upscalings mehr zu tun hat, merkt man dem Gerät nicht an. Die Bewegungsverbesserung bzw. Zwischenbildberechnung liefert auch hier sehr solide Ergebnisse, wenngleich der Auto-Modus auch die identischen Nachteile mit sich bringt wie bei der UHD-Wiedergabe. Der Film-Look bleibt aber gut erhalten und die Ghosting- und Nachzieheffekte halten sich in Grenzen und sind nur bei schnellen Bewegungen stärker sichtbar. Während der Verfolgungsjagd durch Istanbul und der Kampfhandlungen auf dem fahrenden Zug ist dies natürlich häufiger der Fall, weshalb sich wieder der Griff zum Preset "Benutzerdef." empfiehlt. Was die Ausleuchtung, die Schärfe, die Bildruhe und alle weiteren relevanten Parameter betrifft, glänzt der QN80H mit denselben Qualitäten wie bei der nativen UHD-Wiedergabe.

Gaming

Kurz haben wir den Samsung GQ65QN80H auch angezockt und dabei sofort und ohne Probleme eine stabile HDMI-Verbindung mit 4K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 144 Bildern pro Sekunde realisieren können. In Kombination mit einem Gaming-PC und einer AMD Radeon 7900 XT Grafikkarte konnten wir "Adaptiver Sync" in den Treibereinstellungen auch gleich aktivieren und somit die variable Bildwiederholrate bestätigen. 

Für Gelegenheitsspieler und auch anspruchsvollere Gaming-Enthusiasten bildet der QN80H somit eine absolut solide Basis und zeigt ein ruckelfreies Bild selbst bei sehr schnellen Bewegungen. Auch Racing-Sims oder FPS-Games und blitzschnelle Bewegungen werden flink und sauber umgesetzt. Die Eingabeverzögerung ist für uns außerordentlich gering und das insgesamt schnelle Reaktionsverhalten dem Spielspaß ausschließlich zuträglich.

Der QN80H unterstützt an allen vier HDMI 2.1-Ports das volle Programm an Gaming-Features und nimmt natürlich auch 4K120 von allen modernen Spielekonsolen entgegen. Während des Spielens kann man mit der Fernbedienung die "Game Bar" aufrufen, die viele relevanten Einstellungen übersichtlich zusammenfasst und auch ein paar Extras, wie z.B. einen virtuellen Zielpunkt und einen Minimap-Zoom bietet. außerdem lassen sich Bild- und Toneinstellungen flink vornehmen.

Klang

Akustisch liefert der Samsung QN80H Neo QLED TV ein solides Ergebnis ab, reiht sich aber ganz klar in den Flachbildschirm-Durchschnitt ein. Die Tonausgabe ist von Klarheit und Transparenz gezeichnet und gefällt mit prägnanten Mitten. Kräftige, nachdrückliche Bässe darf man ebensowenig erwarten wie ein sattes Fundament mit ausgeprägtem Tiefgang. Etwas Dynamik ist aber im Spiel, so dass man auch den ein oder anderen Action-Kracher ansehen kann, ohne akustisch emotional völlig kalt gelassen zu werden. Zudem ist die Sprach- und Dialogverständlichkeit durchgängig auf hohem Niveau und selbst bei komplexem Geschehen geht hier praktisch nichts verloren. Die verschiedenen Tonmodi unterscheiden sich nur geringfügig voneinander und auch bei der akustischen Ausgestaltung ist der AI-Modus kein Wundermittel. Im Gegenteil, wir empfanden bei der Filmtonwiedergabe die Standard- bzw. Verstärken-Modi natürlicher und angenehmer als die adaptive Tonanpassung der KI.

Die Pegelfestigkeit ist ebenfalls gut und der 65-Zöller kann auch mittelgroße Wohnzimmer solide beschallen. Extrem laut ist er allerdings nicht, für große Wohnräume oder großzügige Lofts sollte man Unterstützung einplanen. Die Musikwiedergabe profitiert von der angesprochenen Durchhörbarkeit und den klaren Mitten. Einen leicht blechernen Einschlag kann man nicht ganz verbergen und wie immer gilt: Wer höhere akustische Ansprüche an den Tag legt, sollte auf eine externe Audiolösung zurückgreifen.

Mit Q-Symphony hat Samsung das passende Werkzeug auch direkt im eigenen Portfolio. Wir haben die Technologie bereits mehrfach untersucht und waren stets begeistert. Nicht nur von der einfachen Integration beider Samsung-Komponenten, sondern auch vom harmonischen Zusammenspiel und der zeitrichtigen, geschlossenen Kulisse mit dichter Atmosphäre.

Den Samsung GQ65QN80H haben wir in Kombination mit der Samsung HW-Q810GH gehört. Wie sich Q-Symphony mit den beiden Komponenten schlägt, erfahrt man direkt im Testbericht hier: TEST: Samsung HW-Q810GH

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