SPECIAL: Besonders innovative Produkte, die uns in Erinnerung geblieben sind - Teil 1

Wir testen seit 1999 jedes Jahr zahlreiche Produkte, z.B. aus den Sparten TV, Lautsprecher, Verstärker/Receiver oder Zuspieler. Einige Geräte sind uns als für die jeweilige Zeit besonders innovativ in Erinnerung geblieben. In diesem zweiteiligen Special stellen wir diese Geräte vor - wir starten mit Teil 1. Hier sind die Bilder teilweise qualitativ schlecht und zudem manchmal klein, wir bitten dies zu entschuldigen, es liegt am Alter des Materials. 

2002

18. Februar 2002, Pioneer VSA-AX10:

Ip Pioneer Vsx Ax10 1

VSA-AX10

Er war damals eine Sensation, denn er war der erste AV-Verstärker mit einem automatischen Lautsprechereinmesssystem mit Room EQ: Der 2002 für 4599 € angebotene Pioneer-Topliner VSA-AX10 trat mit einer Leistung von 7 x 170 Watt (6 Ohm, DIN Sinus) an. Vorhanden war alles, was gut, teuer und "State Of The Art" ist: Der 29,5 kg wiegende, titansilberne Bolide erfüllte die THX Ultra 2-Norm, Dolby ProLogic II inklusive THX Post Processing und DTS 96/24 gehörten ebenfalls zum "guten Ton". Leise Kritik gab es von unserer Seite trotzdem: "Nur schade, dass Pioneer lediglich die "Light-Version" von Dolby Pro Logic II Music ohne die Einstellmöglichkeiten im Music Mode (Center Width, Dimension Control, Panorama Mode) verbaut", stellten wir 2002 fest. Dafür bot der VSA-AX10, stellt man unter "Listening Channel Select" auf der Fernbedienung "7.1" ein, eine komplette 7.1-Wiedergabe von Dolby PLII über alle Lautsprecher.

Ip Pioneer Vsx Ax10 2

Mit M.C.A.C.C

Die integrierten, besonders hochwertigen 192 kHz/24-Bit Audio-DACs waren ein weiteres Pluspunkt. Für analoge Programmquellen standen ein 96 kHz/24-Bit A/D-Wandler bereit.

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Nun kommen wir aber zum besonderen Feature - für die damalige Zeit: Für einen Raumklang, der die im Hörraum gegebenen Möglichkeiten optimal ausnutzt, sorgte die erste Version von  M.C.A.C.C. (Multichannel Acoustic Calibration System). Wir erklärten die Funktionsweise: "Mittels eines mitgelieferten Messmikrofons, welches an einer Mikrophon-Buchse hinter der Frontklappe des Verstärkers angeschlossen wird, misst sich der Verstärker auf die Raumakustik ein, kompensiert Fehler seitens der Lautsprecherkonfiguration und passt sich klangtechnisch optimal an die räumlichen Gegebenheiten an. Die Bedienung soll laut Pioneer sehr einfach sein: Das Mikrofon wird am Hörplatz aufgestellt, anschließend erfolgen via OSD die Anweisungen für die Vorbereitung des Einmessvorgangs mit speziellen Testtönen. Zusätzlich bietet der AV-Receiver einen 9-Band-Equalizer für jeden einzelnen Kanal, was bei der individuellen Anpassung  jedes einzelnen Lautsprechers neue Möglichkeiten eröffnet. Bezüglich des Einsatzes kann hier zwischen einer automatischen (im Rahmen der Justage durch M.C.A.C.C.) oder einer manuellen Einstellung gewählt werden. Verschiedenen Anpassungsgrundlagen stehen zur Auswahl: So kann der Benutzer bestimmen, ob bei der Kalibrierung jeder Lautsprecher individuell eingestellt werden oder ob die Frontlautsprecher als wichtigste Lautsprecher des Systems als Maßgabe für die anderen Boxen dienen sollen." 

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Rückseite

Weitere Merkmale entsprachen damaligem High-Tech. Wer seinen DVD-Player durch den VSA-AX10 durchschleifen wollte, freute sich über den hochwertigen Video-Konverter, der die unterschiedlichen Signalquellen - wie S-Video vom S-VHS Recorder - auf Komponenten-Video (YUV) wandelte. Umfangreiche Anschlussmöglichkeiten, u.a. ein 7.1-Kanal-Eingang für DVD-Audio und externe Decoder, ein AC-3 RF-Eingang für LaserDisc, acht Digital-Eingänge (drei koaxial, fünf optisch), zwei optische Digital-Ausgänge sowie vergoldete Anschlussterminals rundeten die Ausstattung des neuen Spitzenmodells ab.

Unser Fazit damals: "Mit dem VSA-AX10 ist Pioneer ein Meisterstück gelungen. In jeder Beziehung setzt der Pioneer neue Maßstäbe: Sei es mit seinem klaren, reinen, differenzierten und von einer großen Harmonie geprägten Klang im Musikbetrieb oder mit der Filmtonwiedergabe, fein und differenziert bei Umgebungsgeräuschen und kleinen Effekten, unglaublich antrittsstark und voluminös bei heftigen Effektgewittern. Hier ist eine optimale Synthese zwischen gekonnter feingeistiger Wiedergabe und einem mit unerschöpflichen Kraftreserven ausgestatteten Power-Paket entstanden, welche in dieser Perfektion momentan am Markt einzigartig ist. Zugegeben, der VSA-AX10 kostet mit 4599 EUR auch ein kleines Vermögen. Aber der Preis ist ein Anbetracht der in jeder Beziehung überragenden Leistungen mehr als gerechtfertigt: So ist das Mikrofon-Einmesssystem ausgeklügelt, es funktioniert perfekt und die Bedienung will selbst dem Laien dank der einfachen On Screen-Benutzerführung gelingen. Mit den neuen Modi von THX Ultra 2 eröffnen sich weitere Verwendungsmöglichkeiten: Der THX Music Mode ist eine äußerst gelungene klangliche Bereicherung - das neue Feature geht seiner Aufgabe sehr erfolgreich nach und stellt eine tadellose klangliche Performance zur Verfügung und ist gerade für Opern oder Konzerte, die in DD oder DTS 5.1 vorliegen, eine exzellente Bereicherung bezüglich der gebotenen Wiedergabequalität."

2004

08.03.2004, Yamaha DSP-Z9:

Im Jahre 2004 war es der Yamaha DSP-Z für 4.500 EUR, der mit zahlreichen hochmodernen und  cleveren Features für Aufsehen sorgte.

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Ip Yamaha Dsp Az9 1

DSP-Z9

Damals wollten viele anspruchsvolle Mehrkanal-Fans einen DSP-Z9, daher war er anfänglich gar nicht so leicht zu beschaffen. sind momentan nicht leicht aufzutreiben. Der DSP-Z9 war mit aufwändiger Technik bis an den Rand gefüllt und decodierte alles, was "State Of The Art" war: THX Surround EX, Dolby Digital 5.1 EX, dts 96/24, dts ES Marix/Discrete 6.1 und dts Neo:6. Einen Dolby Pro Logic IIx-Decoder ist ebenfalls vorhanden. Verbaut im THX Ultra 2-zertifizierten AV-Verstärker waren sieben Endstufen, nach DIN-Norm je 300 Watt stark, und zwei zusätzliche, nach DIN-Norm 90 Watt leistenden Endstufen für die Front Effekt-Beschallung - ein spezielles Yamaha-Feature, das schon einiges vorweg nahm, was später kommen sollte. Der gesamte Aufbau des Geräts war damals komplett neu und sehr hochwertig, die niederohmige Digital TOP-ART-Technik erlaubte  hohes Stromniveau - die Folge: Eine gesteigerte akustische Dynamik.

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Aufbau innen

Des Weiteren hat Yamaha eine besonders ausgefeilte Variante des hauseigenen Einmeßsystems YPAO installiert, das im DSP-Z9 in fünf Stufen arbeitet. Ein übersichtliches On Screen Menü - anno 2004 noch sehr einfach gehalten - mit separat mitgelieferter Fernbedienung sollte helfen, die immense Funktionsvielfalt des DSP-Z9 souverän zu kontrollieren. Die DSP-Technik, die im neuen Topmodell zum Einsatz kam, war mit den bislang verbauten Programmen kaum noch zu vergleichen, da der Aufwand, der für die Integration betrieben wurde, um ein Vielfaches höher liegt. Der Yamaha-Verstärker glänzte ferner mit einem i.link-Terminal und einem hochklassigen internen Video-Scaler, der die DCDi-Technologie von Faroudja nutzt - damals war ein ausgezeichnetes De-Interlacing keinesfalls selbstverständlich. Die ganzen DSP- und Akustik-Fähigkeiten des DSP-Z9 fasste Yamaha unter dem Namen Digital ToP-ART (Total Purity Audio Reproduction Technology) als hauseigene Entwicklungs-Philosophie zusammen, diesen Begriff gibt es heute noch. 

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Ip Yamaha Dsp Az9 3

Hauptfernbedienung

Wir waren damals im Fazit begeistert: "Mit dem DSP-Z9 ist ein Highend-Multichannel-Verstärker entstanden, an dessen DSP-Sektion, Bedienkonzept und umfassende Ausstattung momentan kein anderes Gerät vergleichbarer Preisklassen herankommt.

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Fernbedienung fürs OSD

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OSD anno 2004

Mit hervorragenden akustischen Eigenschaften, die, je nach Software, für die beste Wiedergabecharakteristik selbst im Vergleich zu Dolby PLIIx oder THX Ultra 2 sorgen, sind die DSP-Programme des DSP-Z9 eine Klasse für sich. Sicherlich, die gängigeren THX- und Dolby-Programme sind die besseren "Universalisten", bei manchem Quellmaterial aber ermöglichen die Yamaha-Programme eine nochmals umfassendere Gesamtwiedergabe. Doch nicht nur die Yamaha-eigenen Betriebsarten begeistern: Auch in den Standardmodi braucht der DSP-Z9 keinen Konkurrenten fürchten."

2006

19. Mai 2006, Denon AVC-A1XVA:

Und wieder ein AV-Bolide, der für das Jahr 2006 eine unglaubliche Menge an innovativen High-Tech-Features aufbieten konnte. Mit dem Erscheinen des AVC-A1XVA, der mit 6.999 € 1.000 € teurer, aber auch nochmals besser ausgestattet ist als der Vorgänger AVC-A1XV, kam wieder frischer Wind in den Markt hochklassiger AV-Verstärker. 

Ip Denon Avc A1xva 1

AVC-A1XVA

Im mittelpunkt stand das komplett überarbeitete Videoboard, das nun voll HDTV-tauglich ist und bis zu 1.080p verarbeiten kann. Insgesamt gab es beim AVC-A1XVA-Besitzer fünf HDMI-Eingänge,, viel für das Jahr 2006. Dass so mancher Zuspieler damals anstatt auf HDMI auf DVI setzte, dem trug Denon mit einem DVI-D-Eingang (rein digitale Variante, im Gegensatz zu DVI-I) Rechnung. Ausgangsseitig gibt es einen HDMI- und einen DVI-Monitor-Ausgang.

Die interne Videoelektronik war vom Feinsten. Die digitale Videokonvertierung wandelt alle gängigen analogen Bildsignale (Composite, S-Video und Komponenten) ins HDMI-Format. Verbesserte Video-A/D-Wandler mit 12 Bit Auflösung und Noise Shaping sowie das ebenfalls verfeinerte De-Interlacing (Umwandlung TV-typischer Halbbilder in Vollbilder mit doppelter Zeilenzahl) mit HDTV-Scaler basierend auf dem hochwertigen Faroudja FLI 2310 ermöglichten eine progressive Bildausgabe mit bis zu 1080 Zeilen (1080p-Upscaling) über die HDMI-Schnittstelle. 

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Ein riesiger AV-Verstärker, hier mit geöffneter Klappe vorne

Weiterer Schwerpunkt bei der Entwicklung des AVC-A1XVA war eine Optimierung der Netzwerkfähigkeiten. Über einen entsprechenden Internet-Zugang (DSL über Router) verwandelte sich der AVC-A1XVA zum "Internet-A/V-Receiver" mit Internet Radio-Funktionalität. Als Streaming-Client (PnP- und DLNA-kompatibel) eingesetzt bringt er zudem die auf dem PC gespeicherten Audiodaten in den Formaten MP3, WMA oder WAV/LPCM in klanglich gefälliger Form zur Geltung. DLNA-kompatible Streaming-Software (wie etwa Windows Media Connect, Nero Media Home oder Twonky Vision) macht Computer zum Musikserver für den AVC-A1XVA. Den Weg ins vernetzte Musikvergnügen ebnete die LAN-Schnittstelle. Da der AVC-A1XVA auch einen Webserver enthält und über eine eigene IP-Adresse verfügt, können technisch interessierte Anwender ihren A/V-Verstärker auch schnell und bequem an einem internetfähigen Computer über einen Browser wie den Internet-Explorer einstellen und die komplette Konfiguration als Backup sichern. 

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Fernbedienung - damals modern, heute schon Retro pur

Die Audioseitig gab es ein großzügig dimensioniertes Netzteil und sechs vollständig getrennten Transformatoren sowie die Steuerelektronik. Das Pure Audio-Chassis ermöglichte eine günstige Anordnung der umfangreichen Schaltungen. Denon setzte auf edle selektierte Bauteile, die frei konfigurierbare 10 Kanal-Endstufe (10 x 220 Watt, DIN 6 Ohm) war ebenfalls ein Highlight. Die frei wählbare Kanalzuordnung eröffnete vielfältige Möglichkeiten: Bei einem 5.1-Setup kann der AVC-A1XVA sämtliche Lautsprecher im klangfördernden Bi-Amping-Modus ansteuern. In einem 7.1-Setup empfiehlt sich der Bi-Amping-Betrieb für die Center- und Front-Lautsprecher. Falls die vorhandenen 10 Verstärker-Kanäle wider Erwarten nicht ausreichen sollten, war dies kein Problem: Die 16-Kanal-Vorstufe ermöglicht den Anschluss zusätzlicher, externer Endstufen. Hinzu kamen die Einmessautomatik Audyssey MultEQ-XT in der Variante für bis zu 8 Hörpositionen, die D.D.S.C-Schaltung, das Denon-eigene Advanced AL24 Processing sowie erstklassige Audio-D/A-Wandler von Burr Brown und drei 32 Bit Advanced-Fließkomma-DSPs von Texas Instruments sind weitere Merkmale des AVC-A1XVA.

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AREADVD bei der Arbeit

Der AVC-A1XVA begeisterte akustisch mit ungeheurem Nachdruck und sehr  hoher Dynamik. Wir schrieben: "Derjenige, der pure Energie, pure Kraft und enorme Effektgewalt leibhaftig erleben möchte, hat gänzlich andere Ansprüche als der reife, seriöse Musikhörer. Der AVC-A1XVA wird somit akustisch seiner Auslegung als Home Theatre-Maschine vollauf gerecht, denn er erfüllt alle Ansprüche, die eine entsprechend veranlagte Klientel stellt, mit beispielhafter Konsequenz. Doch nicht nur das - der AVC-A1XVA bricht sämtliche Rekorde und erhält das beste Testresultat, das jemals ein Gerät bei uns erzielt hat. In diesem Falle wird sie als Monument nicht für die Ewigkeit, aber bestimmt für die nächste Zeit sein."

2009

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Highend-Plasma mit THX-Lizenz

24.09.2009, Panasonic TX-P54Z1E: Wir befanden uns im Jahr 2009 noch in der Plasma-Ära, und kein anderer Anbieter konnte so viel aus dieser Technologie holen wie Panasonic. Merkmale der Z1-Serie umfassten unter anderem das Neo PP-Plasmapanel, die Wireless HD Datenübertragung von Mediacenter zum Display, Media-Streamingfunktionen für Filme und Fotos vom PC oder Home Server, beste Bildqualität dank THX-Lizenz und THX-Bildprogramm sowie ein exklusives Finish.

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Wireless-Übertragung

Eine ungeheure Ansammlung von High-Tech  und Raffinesse, stelllten wir damals fest, die sich natürlich im Kaufpreis entsprechend niederschlug: 6.299 EUR wechselten für den großen TX-P54Z1E den Besitzer. Zum Premium-Preis gab es aber auch ein Premium-Produkt, das mit exzellentem Schwarzwert und Kontrast, Multituner (Kabel analog/digital, Satellit Digital HD) sowie Viera Cast (bei Netzwerkverbindung Internetzugriff auf verschiedene interessante Angebote wie Tagesschau, Bloomberg TV, Eurosport, YouTube, Picasa, Wettervorhersage) der Mittelpunkt des multimedialen Wohnzimmers oder Heimkinos wurde - für 2009 hochmodern und zukunftsweisend. 

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Medienvielfalt im Jahre 2009

Unser Fazit im Jahre 2009: "Der Panasonic TX-P54Z1E setzt neue Maßstäbe bei den Flachbildschirmen und rechtfertigt seinen enorm hoch liegenden Kaufpreis durch exorbitant gute Leistungen in allen relevanten Wertungsdisziplinen. Das Bild besticht gerade im THX-Modus durch enorme Ausgewogenheit und ist damit der visuellen Perfektion nochmals ein gutes Stück näher gekommen. Der Video-EQ ist zwar nicht übertrieben üppig, aber praxisgerecht ausgestattet. Schwarzwert, Kontrast, Detailwiedergabe, Farbtreue und Bildtiefe setzen neue Maßstäbe.

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Video-EQ

Das herausragende De-Interlacing und das praktisch fehlerllose, exzellente Upscaling sind weitere Bausteine, die die Ausnahmestellung des Panasonic wirkungsvoll untermauern. Die eingebaute Multi-Tuner-Einheit ist dem TX-P54Z1E auf dem Weg zu höchsten Test-Weihen kein Hindernis, denn auch sie reiht sich mit vorzüglichen Leistungen nahtlos ein. Multimedia bestechen Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit, auch die Wireless HD-Übertragung funktioniert exzellent und ohne Ausfallerscheinungen. Optisch begeistert das Plasma durch die elegante Optik und die enorm geringe Bautiefe." 

2012

30.10.2012, Dali SUB-P10DSS:

Ip Dali P10 2

Hochleistungssubwoofer

Der damals neue DALI SUB P-10DSS für 2.199 EUR hatte sich zum Ziel gesetzt, neue Maßstäbe bei kompakten Hochleistungssubwoofern zu setzen - und zwar bis heute, denn dieses Modell ist nach wie vor erhältlich. Um der Missoon gerecht zu werden, setzt Dali auf hochwertige Technik: Eine Class D Endstufe mit 500 Watt kurzzeitiger Maximalbelastbarkeit sowie 3 x 10 Zoll Langhub-Tieftöner (1 aktiv, 2 passiv) mit besonders steifen und leichten Membranen, doppelten Zentrierspinnen und verlustarmer Aufhängung. Zusammen mit den massiven Magnetsystemen steht somit ein enormes Leistungspotential zur Verfügung.

Ip Dali P10 1

Elegant und hochwertig

Das Ganze ist verpackt in einem eleganten Design, das aus optischen und technischen Gründen auf einem robusten Sockel fußt. Lieferbar ist der P-10 DSS in hochglänzendem Schwarz oder Weiß (weiße Version voraussichtlich im Laufe des November). Der P-10-DSS Subwoofer verfügt über eine mitgelieferte Fernbedienung.  Unser Fazit war klar: "Der Dali P-10 DSS brilliert mit aufwändiger Technik, makelloser Verarbeitung und exzellenten klanglichen Eigenschaften. In Anbetracht der kompakten Abmessungen sind Tiefgang und Volumen erstklassig. Hinzu kommt eine Präzision, die bei Downfire-Subwoofern Maßstäbe setzt.

Ip Dali P10 4

Rückseite

Durch die beiden zusätzlich montierten Passivmembranen steigt die Membranfläche, der Tiefgang und der Wirkungsgrad verbessern sich. Strömungsgeräusche, wie es sie bei manchen Bassreflexsubwoofern gibt, treten bei dieser Konstruktion keine auf.

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Fernbedienung

Somit kann man mit dem dänischen Basskraftwerk entspannt und ohne irgendwelche Beeinträchtigungen enorme Pegel hören. In Anbetracht der Leistungen ist der Kaufpreis absolut gerechtfertigt." 

2014

10.11.2014, KEF LS50:

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LS50 zum 50-jährigen KEF-Jubiläum

Zum 50-jährigen Jubiläum beschenkte sich KEF mit dem Beginn einer Legende: Für 1198 EUR Paarpreis konnte man den Monitor-Lautsprecher LS50 erwerben, der perfekt verkörpert, für was KEF berühmt ist: Modernste, innovative Technik, sich vom Einheitsbrei klar abwendendes Design und enorme Fertigungsqualität. Ein ultrakompakter Hochleistungslautsprecher, das gilt auch für den heutigen Nachfolger.

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Natürlich mit Uni-Q-Treiber

Unser Fazit war eindeutig: "KEF zieht bei der LS50 alle Register, was zur Folge hat, dass wir unsere höchste Testauszeichnung herausholen müssen. Nicht immer sind es die extrem teuren Exemplare, die ein "Masterpiece" einheimsen - das beweist die LS50 wie kaum eine andere Box, die wir in den letzten Jahren getestet haben.

Ip Kef Ls50 3

Rückseite

Ip Kef Ls50 4

Terminals

Nein, maximale Performance, aufwändige Konstruktion, tolle Optik und hervorragende Verarbeitung schon für einen Paarpreis von 1.000 EUR zu bieten, verdient höchsten Respekt. Die LS50 ist eine wunderschöne Box, die so leistungsstark spielt, dass manche doppelt so teure Konstruktion vor Neid erblasst." 

Bald folgt Teil 2.

Special: Carsten Rampacher
Datum: 27. Dezember 2023

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