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REVIEW: "The Mule" (4K Ultra HD Blu-ray)

Original: The Mule

Anbieter: Warner Bros. Home Entertainment

Laufzeit: ca. 116 min.

Bildformat: 2,39:1

Audiokanäle

  • Deutsch (Dolby Digital Plus 5.1)
  • Englisch (DTS HD MA 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 20.06.2019

Bild 87 %

"The Mule" wurde mit digitalen Arri Alexa-Kameras mit einer Auflösung von 2.8k und 3.4k gedreht. Für die Postproduction wurde ein 2k Digital Intermediate genutzt. Die native Auflösung von Blu-ray Disc und Ultra HD Blu-ray ist daher nahezu identisch.

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Das Master ist sehr sauber und zeigt lediglich in dunklen Bildbereichen stellenweise etwas Rauschen. Trotz digitaler Kameras hat das Bild einen leicht körnigen Film-Look.

Der Kontrast ist sehr plastisch und zeigt nahezu konstant ein sehr dynamisches HDR-Bild mit effektvollem Einsatz von Spitzenlichtern. Die sehr ausbalancierte Tonwertabstimmung  in der Postproduction sorgt innerhalb des Bildes für klar definierte Helligkeitsabstufungen, die das Bild sehr lebendig wirken lassen. Auch Lens Flare-Effekte werden oft sehr deutlich dargestellt. Der Schwarzwert ist fast immer optimal was im Zweifelsfall etwas zu Lasten der Durchzeichnung geht.

Die Farben strahlen im erweiterten Rec.2020-Farbraum sehr brillant und das Color Grading ist so dezent, dass bis auf einen leicht kühlen Grundton die Filterung so gering bleibt, dass ein enorm breites Farbspektrum dargestellt werden kann.

Die Bildschärfe ist für ein 2k Digital Intermediate auf sehr hohem Niveau und auch wenn keine native 4k-Detailschärfe erreicht wird, sorgt der leicht körnige Look dafür, dass jede Falte in Clint Eastwoods Gesicht markant dargestellt wird.

 

Ton (Englisch) 83 %
Ton (Deutsch) 82 %

Die Blu-ray Disc und Ultra HD Blu-ray sind mit einem englischen DTS HD MA 5.1-Mix ausgestattet. Für die deutsche Tonspur gibt es jeweils nur Dolby Digital Plus 5.1-Sound.

"The Mule" ist klanglich sehr zurückhaltend abgemischt und die dialoglastige Handlung ist stark auf den Center-Kanal konzentriert. Auch Musik kommt kaum zum Einsatz. Man muss meist schon sehr genau hinhören, um überhaupt kleinere Umgebungsgeräusche wahrzunehmen. Aber es gibt zumindest einzelne Szenen wie z.B. den Showdown, die für kurze Zeit die Surround-Kanäle deutlicher nutzen und in denen dann der englische Originalton mit mehr Dynamik den schwächeren deutschen Ton übertrumpft.

 

Special Features

  • Making of
  • Toby Keith-Musik-Video

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