Sony: Software-Update macht PSP tauglich für WLAN-Videostreaming

13.10.2005 (ks)

Sony hat ein Software-Update für die Playstation Portable veröffentlicht. Im Internet ist dieses bislang für die japanische und amerikanische Version verfügbar, es kann aber über eine WLAN-Verbindung auch auf europäische PSPs geladen und installiert werden. Die Software-Version 2.5 ermöglicht neben verschiedener kleinerer Features für den Internet-Browser sowie die WLAN-Unterstützung von WPA-PSK (AES) auch erweiterte Möglichkeiten zur Wiedergabe von Video-Content auf der PSP. So unterstützt die PSP jetzt auch das Abspielen von DRM-geschützten Videodateien, was darauf hindeutet, dass auch Sony an Möglichkeiten zum kommerziellen Download von Videodateien arbeitet. Bislang waren die Videofunktionen gewissermaßen kastriert, da lediglich Kauf-Filme auf UMD-Discs auch die volle Auflösung der PSP unterstützen während eigens erstellte MPEG4-Videos nur in reduzierter Auflösung dargestellt werden können.

Daneben enthält die PSP-Software-Version 2.5 auch einen "LocationFree"-Player, der es erlaubt, via WLAN Videodateien von der bislang nur in den USA angebotenen "LocationFree"-Basisstation abzuspielen. Diese rund 350 USD teure Box verfügt über einen TV-Tuner und Video-Eingänge über die sich Bilder von externen Videoquellen auf die PSP übertragen lassen. Der Verkaufsstart des "LocationFree"-Systems in Deutschland ist noch offen.

Mit den regelmäßigen Firmware-Aktualisierungen betreibt Sony eine clevere Taktik. Durch das Hinzufügen von neuen Features bekommen Nutzer einen Anreiz, die PSP zu aktualisieren und somit gleichzeitig Sicherheitslücken zu schließen. Bei den ersten ausländischen Versionen der PSP war es zum Teil noch möglich, unter Ausnutzung von Sicherheitslücken fremde Programme auf der PSP auszuführen.



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