Test: Wharfedale Diamond 5.1 Surround-System

(11.Dezember 2007 - Lars Mette)


Dieser Artikel wurde auf Amisos-PCs verfasst.

Familienväter haben es diese Tage nicht leicht: mal abgesehen vom leidvollen Blick auf die Benzinpreise, steht das Fest der Liebe (wieder einmal) vor der Tür. Und was gäbe es Schlimmeres, als eine enttäuschte Ehefrau und/oder Kinder, die ihre sehnsüchtig erwarteten Geschenke nicht freudestrahlend im Antlitz des Weihnachtsbaums auspacken können ? Schlecht, wenn man dann aber eigentlich auch selbst den Wunsch verspürt, den heimischen "Filmpalast" um ein paar Goodies zu verfeinern. Besonders die neuen HD-Medien locken mit günstigen (und überraschend guten) HD-DVD/Blu-Ray Playern, zumal sich jeden Tag auch für günstige Flachbildfernseher in den Tageszeitungen bzw. Elektromärkten, günstige Angebote finden lassen. Doch ohne eine adäquate akustische Umsetzung macht der Ausflug ins HD-Zeitalter ungefähr so viel Spaß, wie Weihnachten bei besserwissenden und eheberatenden Schwiegereltern. Damit Ihnen dieses Schicksal erspart bleibt, haben wir ein vielversprechendes Surroundset des britischen Lautsprecherspezialisten Wharfedale auf Her(t)z und Nieren getestet. 

Bei einem Komplettpreis von 1446 Euro ordnet sich das System in der preislichen unteren Mittelklase ein, so dass für Weihnachtsgans und Familienpräsente noch genügend finanzielle Ressourcen übrig sein sollten. Auf den Gabentisch sollte man die Lautsprecher hingegen besser nicht stellen, schließlich tummeln sich innerhalb des Wharfedale-Systems zwei vollwertige Standlautsprecher, der passende (und neuentwickelte) Centerspeaker sowie ein klassisch-konfektionierter Subwoofer und ein Paar Kompaktlautsprecher für die hinteren Kanäle. Die Akteure unseres 5.1 Sets im Einzelnen:



Als Hauptlautsprecher fungiert die Diamond 9.5, welche einen Stückpreis von 275 Euro aufweist. Die 2,5 Wege Bassreflex-Konstruktion besitzt eine offizielle Belastbarkeit von 150 Watt und sollte auch für AV-Receiver bürgerlicher Preisklassen gut geeignet sein. Der Wirkungsgrad liegt laut Herstellerangaben bei 88db, die Impedanz beträgt 6 Ohm.



Zwischen den Standlautsprechern macht es sich der Diamond 9.CM gemütlich. Wie unschwer zu erkennen, stellt dieses Modell einen klassischen Centerspeaker dar. Ungewöhnlich für seinen Kaufpreis (299 Euro) ist die hochwertige Ausführung als geschlossenes 3 Wege System. Unterhalb des Hochtöners befindet sich ein eine Kalotte zur Mittenwiedergabe.



Klein, aber oho: die Diamond 9.1 kostet zwar nur 98 Euro pro Stück, weist aber diesselben hochwertigen Membranen wie seine größeren Geschwister auf. Zwei Bassreflexöffnungen sollen den kleinvolumigen Boxen genügend Luft verschaffen, um dennoch eine tiefe, substanzreiche Wiedergabe zu ermöglichen.



Tief und substanzreich soll auch der Bassist unseres Wharfedale-Sixtetts zu Werke gehen: der SW150 erleichtert das Konto seines Besitzer um 399 Euro. Hierfür bekommt man einen Bassreflex-Subwoofer mit 10´´ Chassis und einer 150 Watt starken Endstufe. Auf besondere Features wie Equalizer oder eine Fernbedienung wird verzichten, dafür verspricht der Herstller gute Klangeigenschaften.

Auch wenn wir guter Hoffnung sind, was die Preiswürdigkeit des Wharfedale-Ensembles betrifft, so finden sich in der Preisklasse zwischen 1.500 und 2.000 Euro auch sehr viele andere hochkarätige Alternativen, die ebenfalls schon sehr viel Klang bieten. Hierbei sticht vor allem die Bronze-Reference Serie von Monitor Audio heraus, wo es für vergleichbare Preise sehr talentierte Lautsprecher gibt. Neben diesen britischen Detaillierungskünstlern bereichert die schwäbische Firma Nubert jenes Marktsegment hingegen durch die pegelfeste und basstarke nuBox-Serie. Siegermentalitäten bringt auch die M-Serie von Mission mit, vor allem der Standlautsprecher M35i dürfte für die Diamond 9.1 eine harter Widersacher werden. Wir sind sehr gespannt, wie sich die Wharfedales im Vergleich zu den starken Mitbewerbern schlägt und möchten uns im nachfolgenden Bericht ausführlich mit den Schallwandlern auseinandersetzen.

Design/Verarbeitung:

Für die abgerufene Summe kann sich das Wharfedale wahrlich sehen lassen. besonders die abgerundeten Gehäuseformen stellen eine Besonderheit dar, schließlich sind fast alle anderen Lautsprecher dieser Preisklasse als simple Boxen (im wahrsten Sinne des Wortes) ausgeführt. Ein weiteres Lob darf sich der britische Hersteller auch für seine große Auswahl an lieferbaren Farbvarianten ins Test-Tagebuch schreiben lassen. Abgesehen von der uns vorliegenden Version in Rosenholz-Dekor, stehen noch Ausführungen in Esche-schwarz, Kirsche, Buche sowie Silber verfügbar. So sollte die Diamond-Serie zu fast jedem Wohnambiente passen.


Edle Hochglanz- oder Echtholzfurniere sind bei Wharfedale den höheren Preisklassen vorbehalten, wie auch bei (fast) allen anderen Anbietern. Immerhin macht das Rosenholz-Dekor (Nachbildung - kein echtes Holzfurnier) einen optisch guten Eindruck und wirkt bei weitem nicht so "billig", wie man es zB. von preisähnlichen Magnat-Lautsprechern her kennt. Die Maserung ist ungleichmäßig, auch die farbechte Colorierung sorgt dafür, dass man nicht gleich beim ersten Anblick an "SB-Markt Billigst-Möbel" erinnert wird.



Die Lautsprecherbuchsen sind traditionell ein Gebiet, wo bei Wharfedale schon immer geklotzt wurde: pfriemelige Mini-Terminals sind den Briten absolut fremd. Selbst die günstige Diamond-Serie darf sich über hochwertige Komponenten inklusive vergoldeter Bi-Amping Brücke erfreuen. Das gesamte Anschlusspanel wurde zudem sehr sorgfältig in die Box eingelassen.



Abgesehen von einer minimalen Ungenauigkeit zwischen den beiden Bassreflex-Öffnungen und dem Tiefmitteltöner der Diamond 9.1  befindet sich die Detailverarbeitung auf einem sehr soliden Niveau. Sicherlich geht es in manchen Punkten noch etwas genauer, doch in Anbetracht der Preisklasse kann man sich nicht beschweren.



Absolut ist die Kantenverarbeitung nicht: die exakt rechtwinklingen Gehäuseverleimungen zeigen leichte Stosskanten. Allerdings ist auch diese Eigenschaft in Hinblick auf die Preisklasse zu tolerieren, zumal die Diamond-Serie sich diesbezüglich nicht unterhalb des Klassenstandards befindet. Wie es besser geht, zeigt hingegen die Monitor Audio Bronze-Reference Serie.
Fazit Design/Verarbeitung:

Ingesamt überzeugen die Lautsprecher durch die guten Oberflächen sowie eine stimmte Gesamtverarbeitung. In manchen Punkten ziehen Mitbewerberprodukte leicht vorbei, bei anderen Kriterien (zB. Anschlussbuchsen) markieren die Wharfadales wiederum die Klassenspitze. Die optisch ansprechende Gehäuseform mit den geschwungenen Seitenteilen (ausgenommen Subwoofer) hat uns dazu bewogen, die Verarbeitungsrubrik schlussendlich mit einer sehr hohen Höchstpunktzahl zu bewerten.

Ausstattung / technischer Aufbau:

Lassen wir dieses Mal dem kleinsten Modell den Vortritt und schauen uns die Eigenschaften der Diamond 9.1 genauer an. Wie bei Kompaktboxen üblich, basiert dieses Modell auf einem 2-Wege Prinzip mit Bassreflextechnik. Die Trennung zwischen Hoch- und Tiefmitteltöner erfolgt bei 2300 Hertz, womit sich die Diamond 9.1 nur marginal von seinen größeren Geschwistern unterscheidet, die im Hochtonbereich ebenfalls in diesem Bereich den Hochtöner ankoppeln. Dies sollte der Homogenität innerhalb eines Surroundsets zugutekommen. Lediglich hinsichtlich der Wirkungsgrades kann man an der D9.1 leichte Kritik üben, schließlich sind 86db (Herstellerangabe) ein Indiz dafür, dass man bei höheren Pegeln deutlich mehr Energie vom Verstärker benötigt, als bei Konstruktion mit einem Wirkungsgrad um die 90db, wie beispielsweise bei der Diamond 9.5.



Als Material kommt bei den Treibern ein Verbundstoff aus Graphitcarbon zum Einsatz, den wir in ähnlicher Form schon aus der Hochwertserie "Opus²" kennen. Wharfedale verspricht wegen einer extrem strukturellen Steifigkeit ein äußerst hohes Niveau an Belastbarkeit, Tiefgang und Präzision. Das domförmige Element im Mittelpunkt der Membran ist ein sogenannter Phaseplug und besitzt die Aufgabe, den Abstrahlwinkel im Mitteltonbereich weiter zu optimieren. Wharfedale gehört zu den wenigen Firmen, die nicht auf Zukaufteile angewiesen sind, und ihre kompletten Chassis, Gehäuse etc. selbst herstellen. Dies ist bei entsprechenden Stückzahlen nicht nur preislich von Vorteil, sondern erlaubt auch speziell angepasste Komponenten in günstigen Serien einzusetzen. Der seitlich abgeschrägte Tiefmitteltöner auf dem oberen Bild sei hier als Beispiel genannt.

Modell / Stückpreis Wharfedale Diamond 9.1 / 98 Euro
Bauweise 2 Wege Bassreflex
Chassisbestückung 1x 25mm Textilhochtöner
1x 5´´(12,5cm) Tiefmitteltöner
Frequenzbereich 50 Hz - 24.000 Hz (+- 6db)
Wirkungsgrad 86 db (1V/1 Meter)
Impedanz 6 Ohm
max. Belastbarkeit 100 Watt
Abmessungen 19,4 x 29,6 x 27,8 cm (H,B,T)



Als 2,5-Wege Box mit Bassreflextechnik geht die Diamond 9.5 ins Rennen. Die Ankopplung des Hochöners erfolgt bei 2200 Hertz, im Bassbereich wird das unterste Chassis bei 140 Hz langsam dazugeschaltet, um hauptsächlich bei tieferen Frequenzen noch genügend Reserven vorzuweisen. Wie bei allen anderen Komponenten (Subwoofer ausgenommen) darf sich auch die 9.5 über ein geschwungenes Gehäuse freuen. Der relativ große Herstellungsaufwand liegt übrigens nicht nur in einer edleren Optik begründet: primärer Sinn dieser Konstruktion ist eine Minimierung der Gehäuserosanzen, weil durch die gekrümmten Seitenelemente eine höhere Steifigkeit erreicht werden soll. Wir sind gespannt, ob sich dieser Aufwand auch im Klangtest widerspiegelt, denn beim obligatorischem "Klopftest" fällt auf, dass kastenförmige Konstruktion (mit aufwändigen inneren Verstrebungen) wie zB. die Monitor Audio BR-5 oder eine Nubert nuBox481 noch etwas dumpfer bzw. "massiver" wirken.

Modell / Stückpreis Wharfedale Diamond 9.5 (275 €)
Bauweise 2,5 Wege Bassreflex 
Chassisbestückung 1x 25mm Textilhochtöner
2x 6,5´´ Tiefmitteltöner
Frequenzbereich 30 Hz - 24.000 Hz (+- 6db)
Wirkungsgrad 88 db (1V/1 Meter)
Impedanz 6 Ohm
max. Belastbarkeit 150 Watt
Abmessungen 90 x 22,3 x 30,1 cm (H,B,T)



Der Diamond 9 CM Centerspeaker ist der neueste Spross dieser Lautsprecherserie und erst seit Kurzem verfügbar. Auch hier lassen sich die hochwertigen Graphitcarbonchassis finden. Hoch- und Mitteltöner befinden sich in vertikaler Anordnung, was einer linearen Abstrahlung auch außerhalb der direkten Hörachse zugute kommt. Um ein möglichst kleines akustisches Zentrum zu realisieren, sind beide Chassis eng zusammengerückt.

Wie Ihnen vielleicht bereits aufgefallen ist, besitzt dieses Modell (im Gegensatz zu seinen Kollegen) eine Kalotte. Dieses domförmige Element befindet sich unterhalb des Hochtöners und ist rein für die Mitteltonwiedergabe zuständig. Im Gegensatz zu "normalen" Lautsprecher-Membranen wird bei dieser Technik eine Kuppe direkt auf die Schwingspule aufgesetzt.

Vorteile dieser Technik:

- eine Kalotte ist sehr steif
- aufgrund des geringen Membrandurchmesser steigt der Abstrahlwinkel
- guter Wirkungsgrad, da die bewegte Membranmasse sehr klein bzw. leicht ist. 
- eine Kalotte produziert nur rund 10% der Verzerrungen eines vergleichbaren, konventionellen Mitteltöners

Probleme dieser Technik
- beim Einsatz als Mitteltonsystem (wie bei der Diamond-Serie) muss die Resonanzfrequenz beachtet werden, die üblicherweise zwischen 300 und 800Hz liegt. Dadurch aber kann eine Kalotte nicht den gesamten Mitteltonbereich wiedergeben und erfordert in diesem wichtigen Frequenzbereich eine Überleitung zu anderen Chassis.

Wharfedale hat bei der Integratation dieser Technik in seine Lautsprecher große Anstengungen unternommen. Herausgekommen ist diese 50mm Kalotte, welche nun von 1000Hz bis 6Khz komplett selbstständig den kompletten Frequenzumfang abdeckt, und in diesem Bereich komplett ohne Frequenzweiche bzw. andere Lautsprecher-Chassis auskommt. Hierdurch werden Directivity Probleme, Überlagerung und gegenseitige Auslöschungen minimiert.



Eine Bassreflexöffnung kann man beim Diamond9 CM lange suchen - es gibt nämlich keine. Dies muss nicht als Kritik verstanden werden, es gibt bekanntermaßen verschiedene Wege zum klanglichen Erfolg. Im Regelfall zeichnen sich geschlossene Boxen durch eine bessere Basspräzision, dafür aber geringere Belastbarkeit bzw. Tiefgang auf. Die offizielle Angabe des Frequenzgangs bescheinigt dem Lautsprecher eine untere Grenzfrequenz von 70Hz beim -6db Punkt. Somit wäre klar, dass sich Wharfedale entschieden hat, den CM nicht sonderlich tief abzustimmen, um die Pegelfestigkeit/Belastbarkeit zu erhöhen. Leider bedeutet dies im Umkehrschluss jedoch auch, dass man den recht großen Centerspeaker nicht im Fullrangebetrieb laufen lassen sollte.

Modell / Stückpreis Wharfedale Diamond 9 CM ( 299 €)
Bauweise 3 Wege System, geschlossenes Gehäuse
Chassisbestückung 1x 25mm Textilhochtöner
1x 6,5cm Kalottenmitteltöner 
2x 5´´ Tiefmitteltöner
Frequenzbereich 70 Hz - 24.000 Hz (+- 6db)
Wirkungsgrad 90 db (1V/1 Meter)
Impedanz 6 Ohm
max. Belastbarkeit 150 Watt
Abmessungen 51,5 x 22,3 x 26,5cm (H,B,T)



Der Wharfedale Woofer ist ein klassischer Vertreter seiner Gattung: bestückt mit einer bassreflexunterstützten 10´´ Membran ist er preisklassengerecht ausgestattet, um ihm tieffrequenten Bereich auf die Pirsch nach klanglichen Abenteuern zu gehen. Wharfedale gibt einen maximalen Tiefgang von 35Hz an, was realistisch erscheint. An Einstelloptionen bietet der kleine Subwoofer alle essentiellen Justagemöglichkeiten, wie Tiefpassfilter oder einen Phasenschalter. An die Luxusausstattung vergleichbarer Nubert Subwoofer (ua. Fernbedienung, motorisierte Drehregler beim nuBox AW-441 für 359 €) kommt er jedoch bei Weitem nicht heran. Dafür beeindruckt der Wharfedale Bassist mit einer hochwertigen 150 Watt Analogendstufe und besitzt ein verhältnismäßig sattes/schweres Gehäuse. Leider gibt Wharfedale keine offiziellen Werksangaben zum Gewicht an, doch wir schätzen den SW-150 auf gute 20 Kilogramm, was deutlich über dem Klassenstandard liegt und sich klanglich positiv auswirken könnte.



Während der Tieftöner auf der Vorderseiter angebracht ist, strahlt das Bassreflexrohr nach unten ab. Die Kontaktaufnahme zum Boden erfolgt mit Hilfe von vier festverschraubten Gummifüssen. In diesem Preisbereich sind solche Lösungen absolut legitim und fast bei jedem Hersteller anzutreffen. Der Vorteil einer bodengerichteten BR-Öffnung liegt in einer "fetteren" Spielweise (bedingt durch die stärkere Anregung der vertikalen Raummoden), was gerade bei kleineren Subwoofern ein probates Mittel darstellt, mehr Volumen und Substanz zu genieren. Hochpreisigere Modelle werden von den Entwickler hingegen meist mit anderen Lösungen ausgeführt (BR-Öffnung auf Rückseite, oder geschlossenes System),  da man aufgrund der größeren Membranfläche ohnehin mehr Tiefgang/Schalldruck realisieren kann. 

Modell / Stückpreis Wharfedale SW150 (399 €)
Bauweise Bassreflex Subwoofer
Chassisbestückung 1x 10´´ Tieftöner
Frequenzbereich 35 Hz - 34.000 Hz
Leistung 150 Watt
Anschlüsse 2x Line-In / 2x Line-Out (Chinch)
2x High Level - In / 2x High Level - Out 
einstellbare Optionen schaltbare Phase, Volumeregler,
Tiefpassfilter, Auto/On/Off Schaltung
Abmessungen 33,0 x 33,0 x 37,0 (H,B,T)
Testumgebung:

Die Wharfedale Lautsprecher geben sich aus ausgesprochen umgängliche Zeitgenossen: kaum eine Verstärkerkombination harmoniert nicht mit den britischen Schallwandlern. Aber wie bei fast jedem anderem Produkt, haben sich auch bei der Diamond 9 Serie ein paar Favoriten herauskristallisiert. Allen voran der Onkyo TX-SR805, der für schlanke 1.199 Euro den Besitzer wechselt und mit seiner präzisen und zuweilen auch kräftigen Spielweise für Furore sorgt. Die pegelfeste Endstufensektion bringt die Vorteile des Wharfedale-Sixtetts eindrucksvoll zur Geltung, dank Audyssey-Einmessung, Faroudja De-Interlacing und Unterstützung der neuen HD-Tonformate schnürt Onkyo auch ausstattungsseitig ein unschlagbares Paket für diese Preisklasse.

Geheimtipp: Marantz SR-9600. Als standesgemäßer AV-Bolide bringt der dicke Marantz-Receiver eine Klangqualität mit, von denen Besitzer eines Einstiegs-AVR nur träumen können. Bedingt durch den akuten Preisverfall durch die neuen HDMI Standards, muss solch ein Gerät jedoch kein Wunschdenken mehr bleiben ! Teilweise wird der SR-9600 schon für unter 2.000 Euro angeboten - wer auch ohne Dolby True HD leben kann, bekommt ein Gerät mit ansonsten fantastischen Klangeigenschaften - insbesondere für musikalische Zwecke. Unserer Meinung nach, klingt in vielen Fällen eine herkömmliche Dolby Digital/DTS Tonspur über solch ein Gerät ohnehin besser, als die HD-Variante über einen entsprechend ausgestatteten kleineren HDMI1.3a Receiver.


Um die volle Leistungsfähigkeit des Wharfedale Sets herauszukitzeln, haben wir einen Großteil unseres Tests hochwertigen Vor-/Endstufenkombinationen betrieben. Für Sie als normaler Anwender macht eine solche Kombination eher wenig Sinn - hier können Geräte vom Schlage einer Audionet Map1 nicht einmal ansatzweise ihr volles Potential offenbaren und spielen weit unter ihren Möglichkeiten. Diese Feststellung soll jedoch keine negative Äußerung über die Qualität des Wharfedale Systems darstellen, sondern vielmehr verdeutlichen, dass auf seiten der Schallwandler und Elektronik gleichermaßen noch sehr viel Luft nach oben ist. Wharfedale bietet mit der erst kürzlich getesteten Opus² auch für die akustische Oberklasse ein paar sehr attraktive Lautsprecher an.

unsere hauptsächlich verwendete Elektronik in der Übersicht:

VE-Kombi1 NAD M15+M25 (ca. 6.000 €)
VE-Kombi2 Audionet Map1 + EPS (ca. 5.500 €)
5x Advance Aocustic MAA-705 (ca. 5.000 €)
HD-DVD Player Toshiba HD-XE1 mit Cinemike Tuning Level 1 (ca. 1.100 €)
Blu-Ray Player Samsung BD-P 1400 (ca. 500 €)
DVD Player Denon DVD-3930 Cinemike Tuning Level 3 (ca. 3.000 €)
CD Spieler Audionet VipG2 mit SDI (ca. 8.000 €)
Höreindrücke
Diamond 9.5:

Raten Sie mal, was die erste Reaktion des Authors war, nachdem er die Diamond 9.5 zum ersten Mal hörte ! Sie werden es wahrscheinlich kaum glauben, aber instinktiv wurde gleich nochmal ein prüfender Blick auf die Preisliste geworfen, angesichts der souveränen Vorstellung dieses Lautsprechers. Doch tatsächlich - sie kostet wirklich nur 275 Euro pro Stück und somit weit weniger, als man normalerweise für vergleichbare Leistungen hinblättern muss. Die Diamond 9.5 klingt im höchsten Maße ausgewogen und geht mit akribischer Feinarbeit an die akustische Arbeit heran. Völlig unaufgeregt und gelassen begegnet dieser mittelgroße Standlautsprecher auch recht derben Basseinlagen. Dabei wird eine sehr stimmige Balance zwischen gutem Tiefgang und bravouröser Präzision erreicht. Das differenzierte Konturieren im Bass-/Mitteltonbereich gelingt ihr genauso gut, wie der audiophil-ausgelegten Monitor Audio BR-5 (250€) und mit mehr Sensibilität und Genauigkeit wie die Nubert nuBox 400 (Vorgängermodell der aktuellen nuBox 481). Damit hören die klanglichen Schokoladenseiten noch lange nicht auf, schließlich offenbart die Diamond 9.5 zudem auch eine sehr frische, lebendige Hochtondarstellung, wo Details mit großer Deutlichkeit herausgestellt werden. Sicherlich geht diesbezüglich noch mehr, wie ein Quervergleich zB. zur Swans M1 (Stückpreis 625€) beweist, doch in Relation zur Preisklasse kann man den Wharfedale-Entwicklern zu diesem Ergebnis absolut gratulieren. Auch der gebotene Dynamikumfang gehört mit zum Besten, was man in dieser Klasse bekommen kann, insbesondere das hohe Maß an graziler Vorgehensweise bei feinfühlig-sensiblen Stücken sticht positiv heraus. Von hoher Qualität zeugt auch die räumliche Abbildung, die zwar nicht unbedingt eine absolut perfekte Lokalisationsschärfe bietet, dafür aber in sich schlüssig und äußerst weitläufig wirkt. 

Die Wharfedale Diamond 9.5 gibt ohne Einschränkungen eine absolut vollwertige Stereo HiFi-Box ab, mit der man Musik prima genießen kann. Auf Subwoofer ist die D9.5 genauso wenig angewiesen, wie auf eine Kompromissbereitschaft seitens ihres Besitzers. Durch die präzise, detaillierte Spielweise setzt sie zwar Klangpunkte, die speziell Akustik-Gourmets zu schätzen wissen - doch trotzdem ist sie gleichermaßen immer noch ein begabtes Universaltalent für jede Art von Anwendungen bzw. Musikrichtung. 

Diamond 9 CM:

Der Centerspeaker des Diamond9-Systems muss sich hinter den Frontlautsprechern keineswegs verstecken - er bietet zwar nicht ganz denselben Tiefgang und konzentriert sich mehr auf die Bässe überhalb 70Hz, wartet dafür aber mit einer noch besseren bzw. genauer konturierten Sprachwiedergabe auf. Bekanntermaßen stellt ja speziell dieser Frequenzbereich, die mit Abstand wichtigste Disziplin eines Centers dar, so dass er diesbezüglich eine hervorragende Wahl abgibt, auch wenn die tonale Balance aufgrund leicht betonter Mittenanteile nicht mehr völlig ausbalanciert erscheint. Dennoch: die Übergange zwischen den verschiedenen Membranen vollzieht der Diamond 9CM insgesamt sehr flüssig, so dass keine Frequenzbereiche in einem störendem Maße stark betont bzw. unterpräsent wirken. Die Klangtransparanz in hohen Frequenzen gelingt diesem Modell mit der gleichen überzeugenden Kohärenz, wie schon der Diamond 9.5. Die zahlreichen Dialoge in der storylastigen zweiten Episode von "Star Wars" setzte der formschöne Brite aufgrund der immensen Detaildichte sehr berührend um. So ertönt beispielsweise der hauchzart geflüsterte Dialog zwischen Anakin und Padmé kurz vor ihrer Exekution (die ja glücklicherweise fehlschlägt) sehr sanftmütig und transportiert die hohe Emotionalität direkt zum Auditorium. Dank der körperhaften und lebhaften Abbildungscharakteristik bekommt man als Zuhörer einen hervorragend-authentisch wirkende Umsetzung der Leinwandbevölkerung. 

Im Vergleich mit anderen Centerspeakern lässt sich der Wharfedale 9 CM nicht von einem Spitzenplatz verdrängen. Nicht einmal dem Nubert nuWave CS-45 (304 € - AREADVD Referenz) muss er das Wasser reichen, schließlich tut sich dieser schwr, im Stimmbereich eine vergleichbare Detailtiefe herauszukitzeln. Auf der anderen Seite besitzt der Nubert Center Vorteile in Bezug auf die Tonalität, indem er sich mit Hilfe verschiedener Kippschalter konfigurieren lässt, zumal er auch in den tieferen Frequenzen etwas entschlossener zupackt. Beide Modelle eigenen sich nicht nur für den Heimkino-Einsatz, sondern machen auch mit musikalischen Anwendungen sehr viel Spaß. Bei großen Hörräumen spielt der Diamond 9 CM noch einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel: er bricht bei seitlichen Hörposition nicht ein und bleibt auch außerhalb des Sweetspots noch recht neutral. Bei D'Appolito Anordnungen wie sie zB. bei Teufel und Nubert oft anzutreffen sind, müssen wir regelmäßig größere Auslöschungen mit Mitteltonbereich feststellen. Dieses Problem umgeht der D9CM größtenteils, daher gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, für verhältnismäßig wenig Geld eine große Hörzone zu beschallen. 

Diamond 9.1:

Obwohl schon die Diamond 9.5 als auch der CM sehr eindrucksvolle Ergebnisse feiern konnte, stellt auch die kleine 9.1 ein Highlight dieser Zusammenstellung dar und bekommt fast nur Lob in ihr (akustisches) Fahrtenbuch geschrieben. Innerhalb des Surroundsets arbeitet sie den dramaturgischen sehr wichtigen Filmscores sehr feinfühlig und sauber in die Wiedergabe mit ein - trotz hoher Aussdrucksstärke im Hochtonbereich wirkt sie dabei nie aufdringlich oder übereifrig. Sämtliche Instrumente werden klar voneinander differenziert und bleiben in ihrer natürlichen Ausdrucksweise erhalten. Bei räumlich abgemischten Filmen, versteht es der kleinste Spross der Wharfedale-Familie, eine räumlich dichte Wiedergabe zu realisieren. Das Ablösen vom Lautsprecher und die gebotene Dynamik bescheren ihr Topresultate als Rearspeaker. Lediglich bei druckvollen, tieffrequenten Effekten (zB. blubbernde V8-Motorengeräusche bei "2Fast2Forious) kann die Diamond 9.1 ihre Gehäusegröße bzw. ihren Kaufpreis nicht mehr erfolgreich kaschieren, denn hier fehlt es etwas an Druck und Durchsetzungsvermögen. Ansonsten gibt sie Umgebungs- oder Kampfgeräusche sehr überzeugend wieder und ist in der Lage, die Vorteile der neuen HD-Tonformate aufzuzeigen. Hier versagten schon so manch teurere Testprobanen und konnte von der zusätzlichen Detailfülle bei weitem nicht so viele Feinheiten und subtile Nuancen herausarbeiten. 

Als Solist liefert die Diamond 9.1 ebenfalls sehr gute Arbeit ab. Musik wird schwung- und temperamentvoll umgesetzt. Einer nuBox 311 muss sie sich lediglich im Bassbereich beugen, wo die schwäbischen Schallwander sehr kraftvoll zu Werke gehen. Doch wer der D9.1 einen potenten Subwoofer zur Seite stellt, erhält ein noch minimal freieres und offerenes Klangbild, wo auch die realisierte Raumabbildung in Bezug auf Ortungsgenauigkeit sowie Weitläufigkeit leicht überlegen ist. Die Diamond 9.1 kann (logischerweise) bei objektiver Betrachtung nicht an das Leistungsvermögen der 9.5 heranreichen, doch die 8,5 Punkte-Wertung sollte man zum Anlass nehmen, die kleine Wharfedale-Box zu unterschätzen ! Innerhalb eines Einzeltests würde sich dieser Schallwandler mit einer weitaus besseren Wertung auf den Weg nach Hause machen, da hier kein Quervergleich zur vielfach teureren Komponenten vorgenommen werden muss, um die Unterschiede innerhalb eines Surroundsets aufzuzeigen.

SW150:

Etwas Federn muss hingegen der Bassist lassen: er bietet eine grundsolide Performance, verliert aber etwas den Anschluss an die vergleichbaren Referenzen seiner Preisklasse. Für die typischen Filmeffekte eignet sich der SW150 recht formidabel. Das realisierte Klangvolumen ist für einen Subwoofer seiner Größe sogar recht erstaunlich und auch der akustische Tiefgang (ca. 30Hz) stellt für die Preisklasse eine respektable Leistung dar. Den bassintensiven Angriff der japanischen Flotte auf Pearl Harbour setzt der Wharfedale Subwoofer mit großer Hingabe um - er lässt die Torpedos wuchtig krachen und sorgt für eine angemessene, glaubwürdige Untermalung der kriegerischen Handlungen. Was er dabei jedoch leider etwas vernachlässigt ist die Kontrolle über den abgegebenen Schall. Richtig athletisch und bissig wirkt der SW150 nämlich nicht - er benötigt kurze Zeit, um auf Touren zu kommen und schwingt anschließend noch etwas nach. Diese Eigenschaft findet sich zwar fast in jedem Subwoofer dieser Preisklasse, doch einige Ausnahmen zeigen diese Tendenz nur in deutlich abgeschwächter Form. So  verzichtet der Nubert nuBox AW-441 (359 €) lieber auf die letzten Hertz im Tiefgang, spielt dafür aber deutlich verbindlicher. Und wer sich gar für einen Monitor Audio BR-W10 (500 €)  entscheidet, bekommt einen Subwoofer, bei dem man fast keine Kompromisse mehr eingehen muss. 

Homogenität:

Ohne Frage: sämtliche Akteure unseres Wharfedale-Ensembles geben sehr talentierte Solisten ab, doch hinsichtlich einer stimmigen Surroundwiedergabe müssen noch weitere Faktoren zusammenpassen. Hier haben die Entwickler sehr gute Arbeit geleistet und die unterschiedlichen Lautsprecher gut auf einander abgestimmt, wenngleich sie größenbedingt natürlich dennoch noch voneinander variieren. Die D9.1 klingt von allen Lautsprechern am ausgewogensten, während der D9CM durch eine leichte Mittenbetonung auffällt. Bei Filmsequenzen mit wechselnen Spracheinlagen zwischen dem linken/rechten Frontkanal und dem Centerspeaker kann man die tonal unterschiedliche Färbung recht gut heraushören. Wer eine perfekte Harmonie zwischen den vorderen Schallquellen wünscht, sollte zu einem Set mit identischer Bestückung, wie beispielsweise zu einem Teufel System 6 THX Select System (Komplettpreis ab 1.395 €) greifen. Allerdings wird dort wiederrum leider nicht ganz das hohe Maß an Stimmmodellierung und Feindurchzeichnung geboten. Im hinteren Bereich gehen die Diamond 9.1 ihrer Arbeit routiniert nach - die leichte Würzung im Hochtonbereich ist für solche Kompaktboxen weder unnatürlich, noch besonders störend. Die Ausgeglichenheit einer Standboxen mit dem vielfachen an Membranfläche kann eine solche Konstruktion ohnehin nicht bieten, doch immerhin gewinnt der Score als auch Schusseffekte noch etwas an Prägnanz - selbst wenn verwöhnte Ohren natürlich (relativ) dezente klangliche Unterschiede ausfindig machen werden. Etwas trivial gestaltet sich die Einbindung des SW150, denn hier ist es auch für hörerfahrene Anwender nicht leicht, gleichzeitig eine hohe Übernahmefrequenz (ca. 100Hz) für die Rearspeaker mit harmonischer Einpegelung zu finden, wenn gleichzeitig verhindert werden muss, dass der SW150 das akustische Ruder an sich reißt, und den kompletten Klang dominiert.

Pegelfestigkeit:

Hinsichtlich der Pegelfestigkeit bieten die Wharfedales eine starke Leistung. Auch bei sehr intensiven Lautstärken stellte sich ein hohes Maß an akustischer Noblesse ein - auf undefinierten "Klangbrei" muss man sich als Besitzer eines Diamond9-Sets glücklicherweise nicht einstellen. Die beteiligten Akteure dürften eigentlich (fast) alle Pegelwünsche ihrer Zuhörerschaft umsetzen können, die im Alltag anfallen: während über die Weihnachtsfeiertage wohl eher besinnliche (DVD/CD) Kost auf dem Speiseplan steht (wer schaut da  schon "Armageddon" in Brachiallautstärke ?) , können die Wharfedales dann spätestens zur bald anstehenden Sylvesterparty ihre Entertainer-Qualitäten offenbaren. Bis zu einer Raumgröße von ca. 30m² bereitet selbst diskoähnliche Lautstärke keine großen Probleme. Sind jedoch besonders basshungrige Ohren unter dem Auditorium, wäre es sinnvoll, den SW150 Subwoofer gegen ein anderes Modell auszutauschen, oder ihm einen zweiten Artgenossen zur Seite zu stellen. Der Wharfedale Bassist fängt zwar erst spät an, zu "schnorcheln" (Strömungsgeräusche des BR-Rohrs), wird aber zunehmend unsauber und undynamischer in der Bassdarstellung. Bei zu hohen Pegeln quittert der Subwoofer das Erreichen seiner Leistungsgrenze in Form durchgehender beat-ähnlicher Impulse, anstelle einer klar herausgearbeiteten Bassdarstellung. Bevor nun der SW150 in Ungnade fällt: er ist sogar einer der pegelfestesten Subwoofer seiner Klasse - nur eben hat auch dieses Model seine physikalischen Grenzen. Deutlich besser und souveräner agieren erst Modelle mit deutlich größeren Membranen. Und solange sie schon beim normalen Hören Angst haben, dass sich bei nächstbesten Explosion wieder einmal der Nachbar von unten, zu einem wutentbrannten Spontanbesuch genötigt sieht, können Sie Ihre Aufrüstüberlegungen sowieso ad acta legen und auch weiterhin mit den Komponenten des Wharfedale Diamond 9 Systems vorlieb nehmen. 

Fazit:

Wer meint, dass günstige Surroundsysteme höchstens für die abendliche Beschallung der TV-Nachrichten taugen, kennt das Wharfedale Diamond 9 Set noch nicht. Es ist in dieser Preisklasse sehr selten, ein Surroundsystem mit vergleichbaren Qualitäten eines Diamond 9 Sets zu finden! Wharfedale reiht sich mit diesen Lautsprechern in die Phalanx der Tabellenspitze ein - mit einem besserem Subwoofer würden wir uns sogar zu einem Referenz-Prädikat hinreißen lassen, denn die Modelle 9.5, 9.1 und der 9.CM sind in Teilbereichen so gut, dass selbst die preislich vergleichbaren Produkte von Nubert, Teufel oder Monitor Audio das Nachsehen haben. Schon bei einer preisklassen üblichen Verarbeitung wäre ein Top-Preis-/Leistungsindex absolut gerechtfertigt - doch Wharfedale hat sich nicht lumpen lassen und fährt auch in dieser Hinsicht ein extrem hohes Niveau auf. Klang- und erlebnishungrigen Käufern, können wir jedenfalls bedenkenlos empfehlen, einen der verbleibenden langen Advents-Samstage für einen Besuch beim Wharfedale Fachhändler zu nutzen. Und wer weiß - vielleicht dürfen sich dann auch die Ohren über ein schönes Weihnachtsgeschenk freuen ?!

Hervorragendes 5.1 Surroundsystem mit überzeugenden
Klangeigenschaften und ansprechender Verarbeitung.
Wharfedale bietet das Maximum für diesen Kaufpreis


Wharfedale Diamond 9 Surroundsystem (9.5/9.1/9.CM /SW150)
Komplettpreis: 1446 - Preisbereich: untere Mittelklasse
Test: 11.Dezember 2007 
Preis-/Leistung:

+ sehr erwachsen klingende, basskräftige Standlautsprecher (9.5)
+ Centerspeaker (9.CM) mit hervorragendem Mittenbereich 
+ Rearspeaker sind überraschend ausgewogen und lösen gut auf
+ gute Pegelfestigkeit
+ sehr ansprechendes Design, gute Verarbeitung, viel Auswahl an Varianten
+ viele verschiedene Ergänzungslautsprecher lieferbar
+ gute Homogenität der Lautsprecher untereinander

- SW150 ist bezüglich Ausstattung etwas spartanisch, zumal er sich akustisch nicht perfekt für musikalische Anwendungen eignet

Redaktion: Lars Mette
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