Prestige - Die Meister der Magie

Original

The Prestige

Anbieter

Warner Home Video (2007)

Laufzeit

130:26 min.

Bildformat

2,40:1 

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital Plus 5.1
2. Französisch, Dolby Digital Plus 5.1
3. Deutsch, Dolby Digital Plus 5.1
4. Spanisch, Dolby Digital Plus 5.1
5. Audio-Deskription für Blinde (Englisch)

Untertitel

Englisch, Deutsch, Französisch

VÖ-Termin

22.06.2007
Film

Zu einer Zeit, als Magier noch Idole und Berühmtheiten ersten Ranges waren, machen sich zwei junge Zauberer auf ihren eigenen Weg zum Ruhm. Während der raffinierte Robert Angier (HUGH JACKMAN) ein schillernder Unterhaltungskünstler in Vollendung ist, mangelt es dem ruppigen Puristen Alfred Borden (CHRISTIAN BALE) am angemessenen Stil, um seine kreativen Genieeinfälle der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu Beginn sind sie noch befreundete Partner, die sich gegenseitig bewundern. Doch als ihr größter Trick entsetzlich fehlschlägt, werden sie zu lebenslangen Feinden – jeder darauf versessen, den anderen zu übertrumpfen und auszustechen. Trick für Trick, Show für Show, steigert sich ihr grausamer Wettkampf, bis er keine Grenzen mehr kennt. Sogar die durch Nikola Teslas wissenschaftliche Brillanz neu entdeckten Kräfte der Elektrizität machen sie sich für ihre Magie zunutze, während das Leben aller um sie herum auf dem Spiel steht...

 

Bild  84 %

"Prestige" ist ein sehr dunkler Film, was in der Natur der Sache liegt, weil Zauberer ihre Tricks bevorzugt vor dunkler Kulisse vorführen, damit das Publikum den Trick hinter dem Zauber nicht entdecken können. Und auch die anderen Handlungsorte zeigen meist nicht wesentlich mehr Licht als die dunklen Räume, in denen die Tricks vorgeführt werden. Dennoch bringt der Film immer wieder gelungene Kontraste zustande und lässt in den dunklen Bildbereichen auch keine Details durch künstliche überzogene Kontraste absaufen. Das Master ist makellos und zeigt keine Kratzer oder Rauschen. Das Bild wird vorwiegend durch dezente Farben dominiert, in den einzelnen Bühnenshows sind aber auch immer wieder recht kräftige Farbtöne zu erkennen. Die Bildschärfe bewegt sich auf sehr hohem Niveau und neben Nahaufnahmen werden auch Hintergründe ausreichend scharf dargestellt. Immer wieder zeigt der Film in Nahaufnahmen extrem viel Schärfe, weswegen es bedauerlich ist, dass aufgrund der Dunkelheit nicht immer auch wirklich viel im Bild zu sehen ist. Die Kompression ist tadellos und zeigt keine Artefakte. Auch die feine Körnigkeit des Filmmaterials wird ohne erkennbare Filterung reproduziert.

 

Ton  80 %

"Prestige" bietet einen technisch sehr anspruchsvollen Soundtrack. Davon kann man sich bereits in den ersten Minuten überzeugen. Die elektrischen Entladungen, die zum ersten gezeigten Trick gehören, werden mit extrem hoher Dynamik auf allen Kanälen übertragen und produzieren einen weiträumigen Sound, der neben kräftigen Bässen auch durch glasklare Höhen überzeugen kann. Insgesamt ist der Film zwar eher zurückhaltend abgemischt worden, setzt aber immer wieder punktuell Akzente mit einer guten Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen oder einzelnen Szenen mit kleinen, aber gelungenen Effekten.

 

Special Features
  • Dokumentation: 5-teilige Dokumentation: „Das Notizbuch des Regisseurs“ (HDTV)
  • Szenenfotos: Das Design von PRESTIGE
  • US-Kinotrailer (HDTV)

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 30.06.2007