Ocean's Eleven

Original

Ocean's Eleven

Anbieter

Warner Home Video (2007)

Laufzeit

ca. 116 min.

Bildformat

2,40:1 

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital Plus 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital Plus 5.1
3. Französisch, Dolby Digital Plus 5.1
4. Italienisch, Dolby Digital Plus 5.1
5. Spanisch, Dolby Digital Plus 5.1

Untertitel

Englisch, Deutsch

VÖ-Termin

09.11.2007
Film  66 %

Danny Ocean (GEORGE CLOONEY) lässt nichts anbrennen. Vor nicht einmal 24 Stunden ist der charismatische Gauner auf Bewährung aus dem Gefängnis in New Jersey entlassen worden, und schon plant er seinen nächsten Coup. Dabei befolgt er drei Regeln: Es fließt kein Blut; niemand wird beklaut, der es nicht auch verdient hat; spiel deinen Einsatz, als ob du nichts zu verlieren hast. Nach diesem Motto inszeniert Danny den raffiniertesten Casino-Raub der Geschichte. Danny hat sein elfköpfiges Spezialistenteam handverlesen – dazu gehören das Kartenspieler-Ass Rusty Ryan (BRAD PITT), der meisterhafte Taschendieb Linus Caldwell (MATT DAMON) und der geniale Pyrotechniker Basher Tarr (DON CHEADLE). Gemeinsam wollen sie drei Las-Vegas-Casinos in nur einer Nacht um 150 Millionen Dollar erleichtern. Alle drei Casinos gehören dem ebenso eleganten wie ruchlosen Unternehmer Terry Benedict (ANDY GARCIA), der kürzlich ein Auge auf Dannys Ex-Frau Tess (JULIA ROBERTS) geworfen hat. Zufall oder Motiv? Danny lässt sich nicht in die Karten schauen. Um die Millionen einzusacken, riskiert er sein Leben – und seine letzte Chance auf eine Versöhnung mit Tess....

In "Ocean's Eleven" geht es weniger um die Handlung als vielmehr um die Coolness, die jeder der prominenten Gauner bemüht ist, selbst in der verzwicktesten Situation noch ohne ein Wimpernzucken auszustrahlen. Die Story ist sehr simpel und wenig auf Dramatik und Spannung ausgelegt. Stattdessen wird der Spaßfaktor hier groß geschrieben. "Ocean's Eleven" ist ein recht konventioneller Gangster-Film geworden, der zwar recht seicht verläuft, aber durchaus zu unterhalten mag. Trotzdem wird man "Ocean's Eleven" sicherlich nicht so in Erinnerung behalten wie z.B. Soderberghs "Out Of Sight" oder Guy Ritchies "Snatch", denn dafür fehlt "Ocean's Eleven" trotz der oberflächlichen Coolness einfach der markante und unverwechselbare Stil. Vor allem spielt Soderbergh seine Trumpfkarten Clooney, Pitt und Roberts nur halbherzig aus, indem er diesen nur erstaunlich wenig Gelegenheit dazu bietet, besonders zu brillieren.

 

Bild  73 %

"Ocean's Eleven" fällt vor allem durch den steilen Kontrast und die erdigen Farben ins Auge. In hellen Bildbereichen überstrahlt das Bild sehr deutlich und die verfremdeten Farben wirken durchgängig stark überdreht. Das Master zeigt ab und zu Kratzer im Bild. Die dezente Körnigkeit wird in erster Linie in dunklen Szenen bemerkbar. Leider fällt der Stilisierung auch die Bildschärfe weitgehend zum Opfer. Das Bild wirkt zwar sauberer und ruhiger als das von der DVD, richtig scharfe Details kann man aber nur in einzelnen Szenen erkennen. Überwiegend wirkt das Bild etwas soft und gibt daher nur wenig Gelegenheit für einen richtigen "Wow"-Effekt. Die Kompression verhält sich aber recht unauffällig, so dass sich trotz der Mankos der Kauf für Fans durchaus lohnt.

 

Ton  65 %

Der Soundtrack lebt in erster Linie von der atmosphärischen Softjazz-Musik, die man sich zwar nicht unbedingt einzeln auf CD anhören möchte, aber doch perfekt zur Stimmung des Films passt. Die Musik läuft meist nur dezent im Hintergrund, wurde aber recht sauber mit gutem Basspegel aufgenommen. Die Dialoge sind gut verständlich, klingen im englischen Original aber auch stellenweise etwas distanziert. Während die Stereofront gut ausgenutzt wird, fehlt es dem Film an richtiger Räumlichkeit. Selbst dramatischere Szenen wie Explosionen oder Umgebungsgeräusche auf den Fluren des Casinos lassen die Surround-Kanäle nur sehr verhalten in Aktion treten.

 

Special Features
  • Audiokommentar: Original-Kommentar der Darsteller und Filmemacher
  • Dokumentation: "The Look of the Con" - Die Mode und die Ausstattung der Gauner
  • Making of
  • Trailer

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 08.11.2007