Test: DVD Audio/SACD/DVD-Video-Player Pioneer DV-757Ai 

Das Testgerät wurde uns zur Verfügung gestellt von
Karsten Becker Hard- & Softwareentwicklung/Benedictus HiFi/BDE Shop

Pioneer-Woche bei AREA DVD: Nach dem 50 Zoll-Plasma PDP-503HDE und dem AV-Receiver VSX-D811 trat mit dem DV-757Ai, der neben DVD Video-Discs und DVD Audio-Software auch SACDs abspielt, ein weiteres Pioneer-Gerät bei uns zum Test an. Die Auslieferung des DV-747A-Nachfolgers läuft gerade an, passend zum Auslieferungsbeginn folgt hier der Test - der direkt mit einer sehr positiven Nachricht startet: Denn der DV-757Ai, der genau wie der DV-747A auch noch einen Dolby Digital- und DTS-Decoder mitbringt, ist mit 1299 EUR deutlich günstiger geraten als sein auch nicht gerade übertrieben teurer Vorgänger. Und gleich noch eine gute Botschaft: Das "i" am Ende der Produktbezeichnung deutet es an, der Player ist mit der digitalen Hochgeschwindigkeitsschnittstelle i.link (Handelsmarke des IEEE1394 Standards)für die Übertragung von Audiodaten jeglicher Art (also auch z.B. DVD-A und SACD) ausgerüstet und somit gut auf die Zukunft vorbereitet. Ansonsten ist das Ausstattungspaket insgesamt nochmals voller als beim DV-747A. Hinzugekommen sind unter anderem:

  • Bassmangement für SACD und DVD-A (Delay-Time-Einstellung aber systembedingt bei SACD nicht möglich)
  • Der DV-757Ai ist prinzipiell PAL Progressive-fähig. Sobald das DVD Forum PAL Progressive als offiziellen Standard verabschiedet hat, wird Pioneer ein Update offerierten.
  • Verbesserte Bildgüte durch NSV (Noise Shape Video) von AD
  • Nochmals umfangreicherer Videoequalizer
  • Neue OSDs mit hervorragender grafischer Darstellung

Alles, was der DV-757Ai kann, und alle technischen Daten haben wir in einem ausführlichen Anhang am Ende des Testberichts zusammengetragen, da eine komplette Nennung aller Features diesen Rahmen sprengen würde. Verarbeitet ist der mit einer massiven Alu-Front veredelte Player außerordentlich gut, das Design wurde der aktuellen Stilrichtung des Hauses angepasst. Die ordentlich verarbeitete Fernbedienung ist vom DV-747A bekannt. Anschlussmöglichkeiten gibt es mehr als ausreichend, so z.B. 2 Scartbuchsen, von denen Nummer 1 natürlich RGB- und S-Video-fähig ist, und gleich 2 S-Video-Hosidenbuchsen.

Selbstverständlich spielt der DV-757Ai MP3-CDs ab, zur Verwaltung der MP3-Files steht auch hier wieder der grafisch überarbeitete MP3-Navigator als On Screen-Oberfläche zur Verfügung. Maximal 40 Zeichen des Tracknamens können dargestellt werden. Kleiner, nicht gravierender Nachteil: Noch immer vermissen wir eine Anzeigemöglichkeit für ID3-Tags. Dafür kann der DV-757Ai mit einer Programmier- und einer Random-Play-Funktion auch für den MP3-Betrieb punkten. Das Vorspulen innerhalb eines Titels funktionierte bei unserem Testgerät recht gut und in ordentlicher Geschwindigkeit. Gut: Die ersten acht Zeichen des Dateinamens zeigt der Pioneer DV-757Ai auch im Display des Geräts an, so muss nicht immer das Bildausgabegerät mitlaufen, möchte man wissen, um welchen Titel es sich handelt. Die Tonausgabe ist sowohl auf analogem als auch auf digitalem Wege möglich. Die MP3-Klangqualität ist von ausgezeichneter Güte, frisch und klar, es ist erstaunlich, was der Player gerade aus guten MP3-Tracks (mindestens mit 128 kbps) herausholt. Aussetzer verderben nur extrem selten das Hörvergnügen, bezüglich der Abspielsicherheit macht dem DV-757Ai kaum ein anderen Player etwas vor. Auch digitale Störgeräusche traten nach stundenlangem Probe hören kaum auf, so dass der Pioneer hier insgesamt eine praktisch makellose Erfolgsbilanz vorweisen kann. Multisession MP3-CDs liest der Player ebenfalls sein, Voraussetzung dafür ist aber, dass jede Session auch ordnungsgemäß geschlossen wurde. Die Einlesegeschwindigkeit bei MP3-CDs geht in Ordnung, Geschwindigkeitsrekorde bricht der DV-757Ai aber nicht. Noch etwas kürzer sein könnte sie  auch bei SVCDs, die, gebrannt nach dem vcdhelp-Muster, ebenfalls eingelesen werden. Das Laufwerk agiert recht leise (kleine Verbesserung gegenüber DV-747A) und zuverlässig, vor allem im DVD-Betrieb wurden auch verkratzte DVDs anstandslos eingelesen. Im CD-Betrieb ist die Fehlerkorrektur immer noch ordentlich, wenn auch nicht überragend. Sehr erfreuliches gibt es zum Thema Layerwechsel zu vermelden: Zwar ist er noch sicht- und hörbar, aber die gesamte Prozedur war bei unserem Testplayer weitaus kürzer als beim Vorgänger, so dass man mit dem Gebotenen sehr gut leben kann.

Bewertung

 

Bedienung

Die Funktionsvielfalt des Players ist mittels des optisch neu aufbereiteten, grafisch aufwändigen und attraktiven On Screen Displays und der vom Vorgänger her bekannten, sehr praktischen Fernbedienung problemlos beherrschbar. In Zweifelsfällen hilft auch die ausführliche, gut verständliche Bedienungsanleitung rasch weiter. Das Setup des internen Decoders ist umfangreich und sehr gut optisch aufbereitet. Die Fernbedienung überzeugt mit guter Reichweite, einer Beleuchtung für die wichtigsten Funktionstasten und einem Shuttle-Rad. Die Funktionstasten am Gerät selber sind von sehr guter Qualität und einfach zu bedienen, die DVD/CD-Schublade reagiert schnell auf das Drücken der "Open"-Taste und das Kapitel springen geht rasch und ohne Schwierigkeiten. Das Display am DV-757Ai gefällt Pioneer-typisch mit feiner Auflösung.  

Bewertung

 

 

Bild

Die Bildgüte des DV-757Ai konnte im Vergleich zum Vorgänger nochmals zulegen. Die Beobachtungen im einzelnen:

Progressive Scan-Betrieb (momentan nur bei NTSC Software möglich, prinzipiell beherrscht der DV-757Ai PAL Progressive, sobald dieser Standard offiziell vom DVD Forum freigegeben wird, stellt Pioneer ein kostenloses Software-Update zur Verfügung), verwendete Software: 5. DTS Demo-DVD

Sequenz aus Gladiator:

  • Bild wirkt insgesamt gefälliger, natürlicher. Manchmal war das extrem scharfe Bild des Vorgängers schon fast an der Grenze zur Überschärfe (was sich teilweise natürlich mit dem Video EQ kompensieren ließ). Der DV-757Ai besitzt in der Werkseinstellung eine harmonischere Abstimmung (unser Modus: Voreinstellung "Plasma" bei der Wahl des Bildausgabegeräts, da wir ein Pioneer Plasma vom Typ PHP-503HDE im Test einsetzten), die Konturen der auf dem Plasma gezeigten Objekte gewinnen an Natürlichkeit, keine Doppelkonturen, noch nicht einmal im Ansatz, sind sichtbar. 
  • Plastizität nochmals besser. Bei der Schlachtszene im Wald wähnt man sich mitten im dunklen Forst. Das Bild wirkt weniger aufgesetzt, sondern dreidimensionaler. Diesem Effekt kann man bei den individuellen Einstellmöglichkeiten mittels des umfangreichen Video EQs weiter nachhelfen. Genaue Beschreibung siehe unten im technischen Anhang.
  • Sehr natürliche Farben unterstützen einen realistischen Bildeindruck. Im Vergleich zum Vorgänger wirkten die Farben nochmals minimal ausdrucksstärker, weil reiner und prägnanter.
  • Kontrastumfang noch feiner abgestuft. Dies hilft, auch im Nebel liegende Details (wie bei der Schlachtszene im Wald) ans "Tageslicht" zu holen

Sequenz aus "The Lost World":

  • Das Bild wirkt klarer und brillanter, das Blau des Himmels kommt optimal zur Geltung
  • Noch flüssigere Bewegungsabläufe
  • Detaillierung (Steppenboden, Fahrzeuge) noch minimal besser

Sequenz aus "Titan A.E.":

  • Wiederum fällt sehr hohe und trotzdem natürliche Gesamtbildschärfe auf
  • Sehr exakte Farbverläufe, ein "Ausbluten" der Farben ist auch im Ansatz nicht erkennbar
  • Sehr harmonische Bewegungsabläufe
  • Bild wirkt sehr homogen, klar und sauber
  • Detailtreue kann mit nochmals mehr Feingefühl im Vergleich zum DV-747A überzeugen

Aber auch im Interlaced-Betrieb, angeschlossen via Scart-RGB sind die Ergebnisse hervorragend. 

Testbilder DVD-Discovery:

  • Hühnerei: Sehr natürliche, überdurchschnittlich saubere Farbgebung. RGB-Bild nicht unangenehm blass, sondern klar und lebendig mit stimmiger Farbtemperatur.
  • Neon-Figuren vor schwarzem Hintergrund: Stimmige Kontrastverhältnisse, hervorragende, tiefe und plastische Schwarzwiedergabe
  • Testbild Goldmünzen: Scharf-/Unscharf-Übergänge perfekt, fein gestufter Übergang, überragende Gesamtbildschärfe mit klaren Konturen. Sehr hohe Detailtreue, Prägung auf den Münzen kommt sehr gut heraus. 
  • Sonnenuntergang: Eindrucksvolle, tiefe Farbgebung erhöht Bildplastizität. Feine Zeichnung des Metallgerüsts.
  • Bunte Steine: Sehr gutes Beispiel. Dieses Testbild sieht eigentlich auf jedem DVD-Player gut aus, wer aber auf die Dreidimensionalität des Bildes achtet, wird feststellen, dass der DV-757Ai hier eine der besten Leistungen, die momentan möglich sind, erbringt.
  • Skyscraper: Exakt gezeichnete Stockwerke bis ganz nach oben. Bild sehr sauber, sichtbare Artefakte kommen von Ausgangsmaterial. Blau des Himmels sehr tief und stimmig

DVD "Planet der Affen", Remake:

  • Sehr tiefe, klare Schwarzwiedergabe. Direkt sichtbar zu Beginn des 2. Kapitels, als der Affe im Simulator sitzt
  • Natürliche Bewegungsabläufe
  • Innenleben der Raumstation sehr detailliert gezeichnet. Dies konnte auch schon der DV-747A sehr gut, die Integration der Details wirkt aber noch sauberer und feinfühliger. So entsteht ein Bildeindruck von hoher Harmonie
  • Realistische Hauttöne. Auch dies hilft mit, das Bild noch gefälliger zu gestalten. Unterschiede sieht jedoch nur derjenige, der den DV-747A schon sehr gut kannte.
  • Überdurchschnittlich saubere Konturen ohne Störeffekte.

Resümee: Für weniger Geld bietet zurzeit kein anderes Gerät ein besseres Bild. Und selbst absolut gesehen, weist der DV-757Ai ein Niveau auf, das dem des brillanten  Denon DVD-3800 ebenbürtig ist. Während der Denon vielleicht noch minimal mehr Detailtreue bietet, kontert der Pioneer mit seiner besseren Harmonie auch bei weniger guter Software.

Bewertung

 

Ton

Was die DVD Audio-Wiedergabe betrifft, begeisterte der DV-757Ai bei Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 (96 kHz 24 Bit Sechskanal) mit nochmals besseren Qualitäten als der Vorgänger. Sehr gut: Bassmanagement und Delay-Time-Einstellung sind auch im DVD-A-Betrieb aktiv. Im einzelnen ließen sich folgende Verbesserungen heraushören:

  • Noch mehr klangliche Brillanz. Gerade bei den Orchestereinsätzen spielt der DV-757Ai mit noch mehr Esprit und Lebendigkeit auf
  • Mehr Detailtreue: Bei der Wiedergabe z.B. der Streicher stellt der Player kleine Details akkurater heraus, was der Darbietung mehr Facetten verleiht
  • Mehr Plastizität: Bei der gesamten Wiedergabe fällt auf, dass der DV-757Ai ein tiefer gehendes, dreidimensionaler wirkendes Gesamtklangbild offeriert
  • Hochtonbereich mit mehr Transparenz: Die Instrumente spielen freier und weniger verhalten auf, was der Musik mehr Ausdruckskraft verleiht.
  • Fazit: Sicherlich gibt es Player, die eine nochmals feinfühligere DVD Audio-Wiedergabe mitbringen. Diese aber können a) kein SACD-Material verarbeiten und sind b) oftmals sogar noch teurer. Für seinen Kaufpreis und die gegebene Formatvielfalt bietet der DV-757Ai exzellente Leistungen. 

Im SACD-Betrieb gelten zwar nach wie vor die Einstellungen für die Lautsprechergröße (das Bassmanagement arbeitet also), aufgrund der Tatsache, dass dies in der SACD-Spezifikation nicht vorgesehen ist, gibt es aber nicht die Möglichkeit, auch die Delay Time-Einstellungen für den SACD-Einsatz zu übernehmen. Dies ist dann problematisch, wenn die einzelnen Lautsprecher einen stark unterschiedlichen Abstand vom Hörplatz aufweisen. Hier hätten die SACD-Initiatoren einmal nachdenken sollen, dass es in der Praxis nur äußerst selten der Fall sein dürfte, dass alle Lautsprecher den exakt gleichen Abstand vom Hörplatz aufweisen - ganz einfach, weil die Lautsprecher des "normalen" Anwenders entweder das heimische Wohnzimmer oder den eigene Heimkinoraum schmücken, in diesen Lokalitäten sind nur in Ausnahmefällen solche Aufbaumöglichkeiten wie vorgesehen möglich. Klanglich kann sich der DV-757Ai auch in dieser Disziplin vom Vorgänger absetzen - er klingt inzwischen auch im SACD-Einsatz richtig gut, wer die SACD-Funktion nur als zusätzliches Feature ansieht, wird dem Können des Pioneer-Players nicht gerecht. Die Verbesserungen, herausgehört bei der Sony Demo-SACD (Multichannel-Stücke) "Ultimate Collection":

  • Klareres Klangbild mit akzentuierterer Hochtonwiedergabe
  • Mehr Lebendigkeit 
  • Homogenere, gefälligere Klangverteilung mit stimmigerer Surround-Klangkulisse
  • Bessere, weil frischere Stimmwiedergabe
  • Detaileinarbeitung gelungener, Musik wird dadurch vielschichtiger und ausdrucksvoller

Typisch für ein Pioneer-Topmodell ist auch der DV-757Ai wieder mit einem vierstufigen "LegatoPro"-Filter ausgestattet. Wie dieses arbeitet, wird im technischen Anhang genau erläutert. Hier nur das Wichtigste in Kurzform:. Die 4 wählbaren verschiedenen Charakteristiken sollen eine Abstimmung auf den jeweiligen Musikgeschmack und die individuellen Hörgewohnheiten erlauben, laut Bedienungsanleitung sind folgende Klangcharakteristika das Ziel:

  • Standard: Klang erhält größere Präsenz

  • Effect 1: Hell und lebhaft

  • Effect 2: Weich und weiträumig

  • Effect 3: Solide und gut ausgewogen

Wer ausführliche Hörproben vornimmt, wird feststellen können, dass die Filter, je nach verwendeter Software, einen durchaus wahrnehmbaren akustischen Vorteil erzielen können, offenbar verstehen die Pioneer-Entwickler viel von ihrem Handwerk, auch wenn es hier um sehr feine Details geht und nicht um die elementare Klangabstimmung.  Auf jeden Fall erklang Cheryl Studers Stimme (Wir überprüften mit der "Standard-Einstellung) auf der CD "Königin der Nacht - Cheryl Studer singt Mozart" mit sehr guter Detaillierung und einem sehr homogenen, kompletten Klangbild. Mit hoher Präzision und einem natürlichen Raumeindruck ergänzen die tadellos aufspielenden Instrumente den sehr guten Eindruck. Auch Toni Braxtons CD "Secrets" wurde vom DV-757Ai bestens behandelt:  Die Wiedergabe wirkte sehr frei, mit sehr guter räumlicher Weite, der Bass war akzentuiert, sauber und mit einem beachtlichen Volumen versehen. Dies ist sicherlich aber auch ein Verdienst der  HiBit-Wandlung, einer interne Schaltung, die eine Dynamikerweiterung beim herkömmlichen Audio-CDs von 16/20 Bit auf 24 Bit vornimmt. Diese macht sich sehr positiv bemerkbar, nimmt die HiBit-Schaltung doch der CD den teilweise trägen und zu wenig transparenten Hochtonbereich - dieser präsentiert sich nach dem Aufpolieren als dynamischer, klarer und feiner abgestuft. In Kombination verwendet, bringen HiBit und Legato PRO einen hörbaren Effekt - somit macht der DV-757Ai als CD-Player-Ersatz ebenfalls eine ausgezeichnete Figur.

Der interne Decoder gefällt mit seinem differenzierten Auftreten bei der Wiedergabe der Naxos Musical Journey DTS 5.1/DD 5.1-DVD mit Wolfgang Amadeus Mozarts 40. Symphonie. Sehr homogen und mit erstaunlich dynamischer Surround-Klangkulisse, kann der DV-757Ai hier an die hervorragenden Leistungen in den vorherigen Disziplinen nahtlos anknüpfen. Tadellos managt der Player alle Dynamiksprünge, mit Schwung und Esprit ertönen die Orchestereinsätze. Gut arbeitet der Player auch einzelne Solo-Passagen, z.B. Streicher-Soli, heraus - die Plastizität ist überraschend gut. Doch auch im Filmeinsatz, beim berühmt-berüchtigten 22. Kapitel aus "Pearl Harbor", kann sich der Pioneer-Player sehr gut in Szene setzen: Mit einem tadellosen Volumen, das von einem mit erstaunlicher Wucht antretenden Bassbereich wesentlich mit getragen wird. Die Surround-Soundkulisse ist sehr gut aufgebaut, die Effektsalven fliegen mit Vehemenz und guter Präzision durch den Hörraum. Insgesamt gehört der interne Decoder im DV-757Ai zu den besten überhaupt - ein umfangreiches Setup, im technischen Anhang beschrieben, gehört ebenfalls dazu. Um den bislang ausgezeichneten Eindruck wirkungsvoll zu untermauern, bietet sich der überdurchschnittlich klare, detaillierte und feinfühlig agierende Digitalton an. Damit steht fest: Gerade, wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis mit einbezieht, kann man eigentlich kaum noch mehr erwarten, denn es ist keinesfalls so, dass der DV-757Ai alles, aber nichts richtig kann. Vielmehr hat die 2. Generation von Pioneers Multiformat-Spitzenmodell eine beachtliche Reife erreicht, die ihren Ausdruck in ausgezeichneten klanglichen Eigenschaften ohne echte Schwachpunkte findet. 

Bewertung

 

Fazit

Die "Pioneer-Woche" bei AREA DVD endet dank des DV-757Ai triumphal: Für 1299 EUR bietet dieser universell einsetzbare Super-Player kaum noch zu verbessernde Leistungen. Highlights des DV-747A-Nachfolgers sind das nochmals bessere, weil natürlichere und brillantere Bild, die deutlich verbesserte SACD- und DVD-A-Wiedergabe, das exzellente, noch umfangreichere Decoder-, Delay- und Bassmanagement-Setup sowie natürlich die neuen Perspektiven bezüglich der Zukunftssicherheit dank i.link-Anschluss. Alles Wissenswerte darüber haben wir übrigens im großen technischen Anhang in kompakter Form für Sie zusammengetragen. Somit erreicht der Pioneer insgesamt ein Traumergebnis, weil dieses Paket, bestehend aus einer umfassenden Ausstattung, überragenden visuellen und akustischen Leistungen und einer derartig umfassenden Medienkompatibilität, derzeit einzigartig ist. Pioneer hat das Kunststück geschafft, aus einem talnetierten DVD-Player, der der DV-747A zweifellos war und ist, eine praktisch makellose Spitzen-Maschine auch für extrem anspruchsvolle Heimkino- und Musikliebhaber zu entwickeln, die zudem nochmals deutlich preisgünstiger als der Vorgänger angeboten wird. Sollte übrigens PAL Progressive vom DVD Forum als neuer offizieller Standard verabschiedet werden, schreitet Pioneer gleich zur tat und bietet ein kostenloses Update auf PAL Progressive für den DV-757Ai an - dies ist vorbildlicher Kundenservice, der zu einem derart vorbildlichen Player, der auch noch mit einfacher Bedienbarkeit und reichhaltiger Verarbeitung auftrumpfen kann, bestens passt.

Ultimatives DVD-Multitalent zum sehr günstigen Preis

Oberklasse
Test 15.11.2002
Preis-/Leistungsverhältnis:
 
Pro
  • Bild mit natürlicher Schärfe und superber Brillanz

  • Überragende Schwarzwiedergabe und extrem feiner Kontrastumfang

  • Weit überdurchschnittlicher Videoequalizer

  • Für diesen Preis überragender DVD Audio-Klang

  • Exzellentes Setup des internen Decoders und für DVD-A/SACD

  • SACD-Wiedergabe klanglich sehr ausgewogen

  • Hervorragender CD-Klang

  • Trotz Funktionsvielfalt leichte Bedienung

  • Hochwertige Verarbeitung und beste Baugruppen

  • In Anbetracht der Qualitäten extrem fairer Kaufpreis

Contra
  • Hier gibt es nichts zu bemängeln: Eine rundherum überzeugende Leistung

 

Die technischen Daten und die Ausstattung

Allgemeines

  • Abspielbare Formate: DVD-Video//DVD Audio/SACD/DVD-R/DVD-RW/CD-R/CD-RW/MP3-CD (auch Multisession, wenn jede Session geschlossen ist)/VCD (Der DV-757Ai gibt,  wie die anderen Pioneer-Player, ebenfalls SVCDs wieder. Aufgrund der mannigfaltigen Möglichkeiten bei der SVCD-Erstellung gibt Pioneer aber keine generelle Garantie und nimmt die SVCD Spezifikation nicht in die Reihe der abspielbaren Formate auf)

  • Wiedergabe von im "Video Recording Mode" aufgezeichneten DVD-RW

  • Wiedergabe von im "Video Mode" aufgezeichneten DVD-Rs und DVD-RWs

  • Integrierter Dolby Digital- und DTS-Decoder

  • Setup-Navigator und MP3-Navigator

  • Doppellagiges Chassis

  • Separate Auslegung der Audio/Video-Schaltkreise, separate Stromversorgung für die Analogschaltkreise zur Reduzierung von Interferenzen

  • Joystick-Fernbedienung mit Beleuchtung

  • Gewicht 4,3 kg

  • Maße ( B x H x T in mm): 420 x 95 x 278

  • Hochwertige Metallfrontplatte

  • Farbe: Titansilber

  • Preis: 1299 EUR

Videotechnik

  • PureCinema Progressive Scan-Bildsignalausgabe via YUV bei NTSC-DVDs, vorbereitet für die Ausgabe von PAL Progressive Bildsignalen, aber noch nicht freigeschaltet (Pioneer stellt PAL Progressive Update zur kostenlos zur Verfügung, sobald das DVD Forum den Standard PAL Progressive offiziell freigegeben hat)

  • 2-3 Pull Down, Modus PureCinema, Progressive Scan (momentan nur NTSC)

  • 2-2 Pull Down, Progressive Scan (momentan nur NTSC)

  • 108 MHz/12-Bit-Videosignal-D/A-Wandler mit Analog Devices Noise Shape Video (NSV)

  • Die Arbeitsweise von NSV: Noise Shape Video verwendet Multi-Bit-Sigma-Processing mit 8-fachem Oversampling (108 MHz) und Bit-Shuffling, um das Video- oder Konvertierungsrauschen in einen höheren Frequenzbereich zu verschieben. So kann man die Verschiebung in einen Teil des Frequenzspektrums vornehmen, in dem das Video- oder Konvertierungsrauschen mittels eines analogen Filters leichter eliminiert werden kann. Resultat dieser Operation: Eine extrem hohe Linearität im Videofrequenzgang und praktisch kein störendes Bildrauschen mehr, oder, kurz gesagt: Eine überdurchschnittlich akkurate Signal-Reproduktion.  

  • Progressive Motion: Dient zur Justierung der Laufbild- und Standbildqualität bei der Einstellung des Players auf Abtastung mit Zeilensprung 

  • Super Fine Focus Digital Filter (Interlace/Progressive)

  • Einstellung auf das verwendete Bildausgabegerät möglich: TV/CRT, für ein herkömmliches Fernsehgerät/PDP, für ein Plasma-Display/Professional, für einen professionellen Studio-Monitor vorbereitete Einstellung. 

  • 3 Memory-Speicher für individuelle Einstellungen

  • Ausführliches und durchdachtes Video-Equalizing:
  • PureCinema: Das Anschauen von DVD-Video-Discs soll durch Aktivieren der PureCinema-Funktion nochmals reizvoller werden. Standardeinstellung ist "Auto", gefällt das Ergebnis nicht, kann auch auf "off" oder "on" gewechselt werden.
  • YNR/Dient zur Einstellung des Ausmaßes der Rauschminderung der Y-Komponente (Leuchtdichte) des Videosignals

  • CNR/Dient zur Einstellung des Ausmaßes der Rauschminderung der C-Komponente (Farbe) des Videosignals

  • MNR/Moskito-Rauschreduktion. Bestimmt den Rauschunterdrückungspegel, der auf das Parasitärrauschen wirkt. Unter Parasitärrauschen versteht man Digitalrauschen an der Bildkante, das durch die MPEG-Kompression entsteht)

  • BNR/Block-Rauschreduktion, dient zur Reduzierung des Blockrauschens, das durch die MPEG-Video-Kompression entsteht. 

  • Y/C-Zeitabgleich

  • Gammakorrektur

  • Schärfejustierung (getrennt mittlerer Bildfrequenzbereich/hoher Bildfrequenzbereich: Sharpness High: Stellt die Schärfe der Hochfrequenzelemente im Bild (feine Details) ein; Sharpness Mid: Stellt die Schärfe der Mittelfrequenzelemente (gröbere Details) im Bild ein. Diese Funktionen erlauben es, bei sehr guter Software noch die letzten Möglichkeiten aus der Software herauszuholen. Bei weniger guter Software mit Vorsicht einsetzen: Leicht wirkt das Bild dann überschärft und digitalisiert. In einigen Fällen sind aber auch hier Verbesserungen möglich. Am besten individuell testen. Durch die separate Regelmöglichkeit für Hoch- und Mittelfrequenzelemente ist eine individuelle Anpassung an die jeweilige Software und an den jeweiligen individuellen Geschmack noch besser möglich als mit einem einzigen Schärferegler für alle Frequenzbereiche. Zusätzlich gibt es noch die Position "Detail" im Menü des Video-EQs. Diese dient zum Einstellen der Kantenschärfe. 

  • White Level/Dient zur Justage der Weiß-Intensität

  • Black Level/Dient zur Justage der Schwarz-Intensität

  • Black Setup/Korrigiert die Schwarzabhebung, um einen realistischeren, dreidimensionaleren Bildeindruck zu erhalten. Gerade bei hochwertigen Bildausgabegeräten mit größeren Bilddiagonalen und/oder hervorragender Software ist hier noch eine leichte Steigerung der Plastizität zu erreichen.

  • Gammakorrektur

  • Hue/Dient zum Einstellen der Gesamtfarrbalance zwischen Rot und Grün

  • Chroma Level/Einstellmöglichkeit für die Farbsättigung

  • Chroma Delay/Einstellmöglichkeit für die Verzögerung zwischen der Y- und der C-Komponente des Videosignals

Audiotechnik

  • Hochwertiger interner Dolby Digital- und DTS-Decoder mit Delay-Einstellmöglichkeiten für den DVD Video- und DVD Audio-Betrieb. Somit sind alle Delayeinstellungen, die einzeln für Front Links, Center, Front Rechts, Surround Links, Surround Rechts und Subwoofer justierbar sind (sehr genau in 0,1 Meter-Schritten) auch für den DVD Audio-Betrieb gültig. Dies ist von großem Vorteil, denn in der Praxis weisen bei praktisch allen Anlagen die einzelnen Lautsprecher nicht den identischen Abstand zum Hörplatz auf. Sind die Lautsprecher in unterschiedlicher Entfernung vom Hörplatz aufgestellt und ist keine Delay-Time einstellbar, dann kommt der Ton nicht zeitgleich an allen Boxen an, was zu klanglichen Disharmonien führt. Im SACD-Betrieb sind die eingestellten Delay-Zeiten jedoch nicht aktiv. Dies hat seinen Grund nicht in einem unvollständigen Bassmanagement von Pioneer, sondern am Inhalt des SACD-Standards, der die Einstellmöglichkeiten für die Delay-Time im Gegensatz zum konkurrierenden System DVD Audio nicht vorsieht. Für den Einsatz des internen Dolby Digital/DTS-Decoders, für den DVD Audio- und den SACD-Betrieb immer gültig sind die getroffenen Einstellungen bezüglich der Lautsprechergröße (Small/Large). Dies ist in Bezug auf das Bassmanagement von elementarer Bedeutung. 

  • Einstellbare Kanalpegel für jeden Lautsprecher im Decoder-Setup. 

  • Im Setup einstellbare SACD-Wiedergabe (Mehrkanal/Zweikanal/CD-Qualität)

  • 3 D/A-Wandler (Burr Brown PCM-1738EG) die sowohl PCM- (für DVD Audio) als auch DSD- (Direct Stream Digital, für SACD) Signale weiterverarbeiten

  • Video Off (für reinen Audiogenuss wird die Videosektion deaktiviert)

  • HiBit-Wandlung (Schaltung, die eine Dynamikerweiterung beim herkömmlichen Audio-CDs von 16/20 Bit auf 24 Bit vornimmt. Diese macht sich sehr positiv bemerkbar, nimmt die HiBit-Schaltung doch der CD den teilweise trägen und zu wenig transparenten Hochtonbereich - dieser präsentiert sich nach dem Aufpolieren als dynamischer, klarer und feiner abgestuft, was gerade bei Klassik oder Jazz auffallen dürfte. Damit der Filter aber besonders gut arbeiten kann, sollten als Basis auch hochwertige Aufnahmen verwendet werden)

  • Legato PRO (Filter mit 4 verschiedenen Charakteristiken, die eine Abstimmung auf den jeweiligen Musikgeschmack und die individuellen Hörgewohnheiten erlauben)

  • Standard: Klang erhält größere Präsenz

  • Effect 1: Hell und lebhaft

  • Effect 2: Weich und weiträumig

  • Effect 3: Solide und gut ausgewogen

  • Arbeitsweise von Legato PRO: Das Legato PRO Digitalfilter beeinflusst laut Pioneer hauptsächlich die Frequenzen außerhalb des hörbaren Bereichs. Daher: Abhängig von den Hörbedingungen ist kein großer Effekt zu hören. Der Legato PRO Effekt wird nur auf den vorderen rechten und linken Lautsprecher ausgegeben. Eine Ausgabe ist nur via analogem Anschluss möglich, nicht aber über den optischen oder den koaxialen Digitalausgang. Die Filter als Hi-Fi-Voodoo abzutun, ist aber nicht richtig, denn: die Superposition (= Überlagerung) aller Frequenzen inklusive der einzeln nicht hörbaren Obertöne bestimmen die Klangfarbe des jeweiligen Musikinstruments. Das heißt: Auch wenn man die einzelnen Obertöne nicht direkt mit dem menschlichen Gehör (das bei einem erwachsenen Menschen im Normalfall Töne von 20 Hz bis ca. 16 kHz aufnehmen kann) wahrnehmen kann, sind sie für den gesamten Klang eines Instruments mit verantwortlich und können so die gesamte, für das jeweilige Instrument typische Klangcharakteristik erst exakt herausstellen. Je nach dem, WIE ein Instrument gespielt wird, ändern sich die Superposition ebenfalls, will heißen: Wenn ich eine beschwingte Symphonie höre, spielt der Geiger sein Instrument anders als bei einem schwermütig-melancholischen Stück, dadurch verändert sich auch die Klangcharakteristik. Dass die Obertöne oder Oberwellen, deren Frequenz über dem obersten direkt hörbaren Frequenzbereich liegen, eine wichtige Rolle spielen, zeigt sich daran, dass eine hohe Sinusfrequenz anders klingt als eine Dreieck-, Sägezahn- oder Rechteckschwingung. Aus diesem Grunde sind auch manche HiFi-Fans der Überzeugung, dass die Schallplatte besser klingt als die CD, weil die Schallplatte eine andere Verteilung und einen anderen Pegel der Oberwellen hat. Dieses Wissen begründet auch die Schaffung neuer hochauflösender Tonformate wie DVD Audio oder SACD. Wenn man Signale aus Summe von Sinusschwingungen darstellt, ist festzustellen, dass, je steiler ein Anstieg im Zeitbereich ist (Beispiel: Flanke eines Rechtecksignals), umso größer muss die Bandbreite sein, um dieses Signal in seiner vollen Charakteristik inklusive der Obertöne zu übertragen. Damit spielt nicht nur die Frequenz als solche, sondern auch der Anstieg der Flanke eine Rolle für die notwendige Bandbreite. Im Extremfall hieße das: Bei einem Impuls mit einem unendlich steilen Anstieg müsste auch die Bandbreite des Übertragungskanals unendlich sein, um am Ausgang exakt den selbem Impuls zu erhalten, auch wenn die eigentliche Frequenz weitaus niedriger ist. Letztendlich ist festzuhalten, dass für eine möglichst originalgetreue Reproduktion inklusive den Oberwellen die neuen hochauflösenden Tonformate besser geeignet sind als beispielsweise die herkömmliche CD, deren weitaus geringeres Frequenzspektrum nicht in dem Maße geeignet ist, die Obertöne ins akustische Gesamtprofil einzuarbeiten. 

Was ist i.link?

  • i.link ist eine Handelsmarke für die Norm IEEE1394 ("FireWire"), eine Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle für digitale Audio- und Videodaten. 

  • PCs, digitale Camcorder und andere Arten audiovisueller Geräte sind mit einer solchen Schnittstelle schon momentan ausgerüstet, Tendenz steigend.  

  • Da eine i.link-Buchse gleichzeitig Daten senden und empfangen kann, reicht ein einziges Kabel als Verbindung aus.

  • i.link und i.link-Logo sind eingetragene Warenzeichen der Sony Cooperation.

i.link/IEE1394-Anschluss

  • Wenn der verwendete AV-Verstärker/-Receiver über eine i.link-Buchse verfügt, kann der DV-757Ai mit i.link-Ausgang über das mitgelieferte i.link-Kabel angeschlossen werden. 

  • Von der i.link-Buchse werden alle Arten von digitalen Audiosignalen ausgegeben, mit denen der Player kompatibel ist. So auch SACD- und DVD Audio-Signale.

  • Bei der Wiedergabe von DVD-As, SACDs und CDs via i.link wird ein zitterfreies Digitalaudiosignal ausgegeben, sofern der angeschlossene Verstärker/Receiver mit der PQLS-Funktion (Ratensteuerung) kompatibel ist. Ob dies der Fall ist, kann man der Bedienungsanleitung des AV-Receivers/Verstärkers entnehmen

  • Pioneer weist ausdrücklich darauf hin, dass es beim Anschluss an einen i.link-fähigen AV-Receiver passieren kann, dass die PQLS-Funktion und/oder die i.link-Signalausgabe nicht einwandfrei arbeitet

  • Bei der Verwendung des i.link-Anschlusses werden mit Kopierschutz versehene 96 kHz DVD-Video-Discs auf 48 kHz herunterkonvertiert

  • Für die Wiedergabe des mehrkanaligen Tons von DVD-As und/oder SACD-Multichannel-Discs muss die Funktion "SACD Playback" im Setup auf "Multichannel" gestellt werden, der Audio Output Mode auf "5.1".

  • Um DVD Video-Discs, DVD-As und SACDs mittels i.link Connection abspielen zu können, müssen die angeschlossenen Geräte mit dem DTCP-System (Digital Transmission Content Protection) kompatibel sein. Ist ein angeschlossenes Gerät nicht DTCP-kompatibel, wird nur der CD-Ton wiedergegeben. Diese Maßnahmen sind aus Gründen des Kopierschutzes erforderlich.

  • Wenn die i.link-Anzeige im Gerätedisplay leuchtet, erfolgt keinerlei Tonausgabe von den anderen analogen und digitalen Ausgängen

  • Wenn ein anderer analoger oder digitaler Ausgang und nicht der i.link-Ausgang verwendet werden soll, kann man diesen im Setup ein- und ausschalten

  • Sollte nicht das passende, mitgelieferte Kabel verwendet werden, gibt Pioneer den Ratschlag, ein 4-poliges S400-Kabel mit einer maximalen Kabellänge von 3,5 Metern zu verwenden. Längere Kabel können u.U. nicht zuverlässig arbeiten

  • Es gibt 4- und 6-polige i.link-Buchsen. Der DV-757Ai verfügt über eine 4-polige Buchse. Innerhalb eines Netzwerkes können beide Ausführungen verwendet werden, ohne dass Probleme auftreten

  • Bei der Zusammenstellung eines i.link-Netzwerks ist laut Pioneer darauf zu achten, dass die einzelnen am Netzwerk beteiligten Geräte entweder eine am Ende offene Kette bilden oder aber in einer Baumstruktur angeordnet sind. 

Sonstige Anschlüsse

  • 1 x YUV (NTSC/PAL-Progressive-fähig, bis zur endgültigen Freigabe von PAL Progressive ist die PAL Option nicht freigeschaltet)

  • 2 x S-Video-Hosiden

  • 2 x SCART (Nr. 1 inklusive RGB und S-Video)

  • 2 x FBAS

  • 1 x 5.1-Kanal Analogausgang (DVD Audio/SACD/DD- u. DTS-Decoder)

  • 1 optischer, 1 koaxialer Digitalausgang

  • 2 x Cinch 2-Kanal 

 
Testequipment:

 

Test: Carsten Rampacher

15. November 2002 

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