TEST: Teufel MediaStation 6 - der Entertainment-Master fürs Wohnzimmer?

28.04.2011 (cr)

Sehr kompakt

Fernbedienung

Einleitung

Für 299 EUR liefert Teufel die multifunktionale und gleichzeitig kompakte MediaStation 6 aus. Das kompakte Gerät kommt mit 1 TB 3,5 Zoll-Festplatte (der Anwender kann einfach auch eine größere und/oder schnellere HDD selber einbauen), SD-Karteneinschub, USB-Anschlüssen, LAN-Buchse sowie mitgeliefertem WLSAN-n-Stick, der auch WPS-fähig ist. Mittels des eingebauten DVB-T-Tuners können auch TV-Sendungen aufgenommen und entweder auf der MediaStation 6 oder externen angeschlossenen Peripheriegeräten aufgezeichnet werden. Was das Multitalent an Funktionen bereithält, stellen wir Ihnen im folgenden Test vor. 

Lieferumfang

Mediastation mit 1 TB HDD, Fernbedienung, DVB-T-Stabantenne, AV-Kabel, Komponentenkabel, USB-Kabel, WLAN-Stick (erfreulicherweise nicht nur für die Standards 802.11 b und g, sondern auch für 802.11 n geeignet, bei entsprechender Modellversion inkludiert, sonst optional)

Verarbeitung

Gut eingepasst Bedienelemente

Navikreuz am Gerät

Display

Ordentliche Fernbedienung

Die Mediastation ist kompakt gehalten (6,7 cm hoch, 23,6 cm breit und 17,6 cm tief, Gewicht 1,7 kg) und sauber verarbeitet. Schicke, aber etwas staubempfindliche schwarze Hochglanzfront. Das Gerätedisplay löst allerdings etwas grob auf. Dafür punkten Kontrast und Farbgebung in schickem Blau. Kleine Gumminoppen unter der Mediastation sorgen für stabilen Halt. Das Geräteinnere ist gut aufgebaut. Die mitgelieferte Fernbedienung ist unbeleuchtet. Sie ist gut verarbeitet und sehr übersichtlich. Die Tasten sind hochwertig gummiert, aber teilweise etwas schwergängig. Am Gerät selber sind Power- und Hometaste untergebracht plus ein Navigationskreuz. 

Innenleben

Layout im Detail 1

Layout im Detail 2

Anschlüsse

2 x USB Typ A seitlich, 1 x USB Typ B (Support des Standards 2.0, USB 3.0 wird nicht unterstützt), plus seitlichem Kartenslot (SD). Hinten: LAN, optischer + koaxialer Digitalausgang, HDMI Version 1.3, Komponente-Cinch-analog (Ausgang), FBAS/2-Kanal Cinch Stereo Ein- und Ausgang. DVB-T Antennenverbindung Ein-/Ausgang plus Anschluss fürs externe Netzteil. 

Anschlüsse, Teil 1

Anschlüsse, Teil 2

Antennenanschluss

USB-Terminals

Gesamtansicht hinten

Einbindung ins Netzwerk

WLAN-n-Stick mit WPS-Funktion

Die Einbindung erfolgt Wireless oder kabelbasiert. Wer die Mediastation 6 LAN wählt, spart 20 EUR und verzichtet auf den WLAN-Stick. Beim Modell WLAN (299 EUR) ist der Stick inkludiert. Möchte man später den Stick dazu kaufen, zahlt man 10 EUR mehr, denn das gute Stück kostet 30 EUR. Der WLLAN-Stick ist ausgesprochen einfach zu handhaben und sehr modern. Nicht nur, dass der schnelle WLAN-n-Standard unterstützt wird, auch WPS (WiFi Protected Setup) ist mit an Bord. Voraussetzung für die Nutzung dieses Features ist aber ein WPS-fähiger Router. Hintergrund: WPS unterstützt eine sehr einfache Einbindung von neuen Drahtlosgeräten ins Netzwerk. Anstatt umständlich den meist endlos langen WEP- oder WPA-Schlüssel einzugeben, werden hier 2 Möglichkeiten offeriert, die der Teufel-Stick beide unterstützt: Zum einen, das ist am einfachsten, die Push Button Funktion, hier wird einfach ein spezieller Knopf am Router gedrückt, nachdem die Mediastation den Anwender im OSD aufgefordert hat, nun diese Operation auszuführen. Das funktionierte im Test ohne jedes Problem, innerhalb von 30 Sekunden war die Mediastation in unserem WLAN-n-Netzwerk. Variante B ist die Eingabe eines kurzen, von der Mediastation generierten Codes über die Bedienmaske des Routers/Access Points. 

Verbindung mit dem PC

Die Mediastation kann über WLAN auch direkt mit dem PC verbunden werden. Variante B: Mittels USB-Kabel eine direkte Verbindung herstellen. 

Abspielbare Formate

• Videoformate: AVI/MKV/TS/TP/TRP/M2TS/MPG/MP4/M4V/MOV/VOB/ISO/IFO/DAT/WMV/ASF/RM/RMVB/FLV
• Musikformate: 
MP3/OGG/WMA/WAV/AAC/FLAC
• Fotoformate: HD JPEG/BMP/GIF/TIF/PNG

Menüs

TV-Einstellungen

Audiomenü

Video-EQ

Aufnahmeeinstellungen

Menü "Sonstiges"

Einrichtungsmenü (erscheint nach Drücken der Taste „Setup“ auf der Fernbedienung). 7 Einrichtungsoptionen sind verfügbar (DTV, Audio, Video, Aufnahme, Netzwerk, System, Sonstiges):

• TV-Einstellungen ändern (TV-Region, Kanalsuche, Suchlauf, Manuelle Suche, Kanaleinstellungen
• Audioeinstellungen ändern (Nachtmodus an, aus Komfort. Digitalausgang: HDMI LPCM, HDMI LPCM Multichannel, HDMI RAW, SPDIF LPCM, SPDIF RAW).
• Ändern von Videoeinstellungen: Seitenverhältnis (Pan Scan 4:3, Letter Box 4:3, 16:9, 16:10 für PC-Monitore. Video-EQ mit Reglern für: Helligkeit, Kontrast, Sättigung. Videosystem: NTSC/PAL/480p/576p/720p 50 Hz/720p 60 Hz/1080i sowie 1080p in 50 und in 60 Hz, 1080p 24 Frames per Second, Bildgröße, Übergangslose Wiedergabe 
• Aufnahme: Qualitätsmodi HQ/SP/LP/EP/SLP, Ständiges Timeshift, Aufnahmegerät (hier kann das Gerät festgelegt werden, auf dem die Aufnahme abgelegt wird)
• Netzwerk: LAN-Einrichtung mit DHCP IP Auto, Fest IP (Manuell), WLAN-Einrichtung, MAC-Filterung, Wahl des Verbindungsprofils, Verbindungsmodus abrufen., Infrastruktur (WLAN), Peer-to-Peer WLAN, MediaStation 6 für den Peer-to-Peer-Betrieb konfigurieren, MediaStation 6 mit dem PC verbinden, Auf die Festplatte der MediaStation 6 zugreifen, WLAN-Sicherheit
• Systemeinstellungen ändern: Menüsprache, Textcodierung, Anmeldungssteuerung, Systemaktualisierung, Zeit, Kindersicherung, Systemsperre, Region, Kennwort, Blockiere unbewertete Sendungen, DVD-Bewertung, TV-Bewertung, DVD Auto-Wiedergabe, Winkelzeichen, HDD Format (HDD-Formatierung), Systeminfo, Werkseinstellungen
• Sonstiges: Wiedergabe fortsetzen, Diashow-Timing, Übergangseffekt, Ken Burns-Effekt, Hintergrundmusik, Bildschirmschoner, Filmvorschau, Untertitel ein- und ausschalten

Home Menü und Möglichkeiten der MediaStation 6

DVB-T-Aufnahme

CNN News via IMS

Über IMS Zugriff auf YouTube

Gelungenes Menüdesign

Umfangreiche Kopiermöglichkeiten

Klare, gut erkennbare Menüsymbole

• DTV-Modus: Programmlistenmenü, Infoleiste, EPG, Teletext-Menü, Untertitelleistungen-Menü, DVB-T-Programmaufnahme, Zeitversetzung
• AV Eingang 
• Timer-Aufnahme: Erstellen einer neuen Aufnahme, Aufnahme bearbeiten, Aufnahme löschen, Aufnahmestatus anzeigen, Aufnahmeverlauf anzeigen
• Browsermenü mit Möglichkeiten zur Verwaltung/Wiedergabe etc. : Alle Inhalte durchsuchen, Musik durchsuchen, Bilddateien durchsuchen, Videodateien durchsuchen, Streaming über das Netzwerk, Arbeitsgruppe durchsuchen, My_Shortcuts durchsuchen, Streaming von UPnP-Server (funktioniert reibungslos), UPnP Media Server auf PC installieren (in Win7 bereits enthalten), Medien auf Ihrem PC freigeben, Medien auf die Mediastation streamen, Dateien umbenennen/löschen, Wiedergabeliste verwalten/durchsuchen, Dateien zur Wiedergabeliste hinzufügen
• Medionbibliothek: Musikbibliothek (Aktualisieren, Suchen, Alle, Künstler, Genre, Album, Quick Search), Bilddatei-Bibliothek (Aktualisieren, Suchen, Alle, Datum, Schnellsuche), Filmbibliothek (Aktualisieren, Suche, Alle, Schauspieler, Genre, Jahr, Schnellsuche)
• Datei kopieren
• Internet Radio (Sender, Genre, Favoriten, Suche)
• P2P Teilen: Torrent hinzufügen, Download, BT-Einrichtung, Download 
• IMS (Nutzung onlinebasierter Dienste von Drittanbietern)
• NAS-Funktion
• Host-Name 

Fazit: Teufels MediaStation präsentiert sich als flexibles Mediacenter mit umfangreichen Funktionen. Es können Medien mittels USB, SD-Karte, HDD, Netzwerk , DVD (bei verfügbarem Laufwerk) eingespielt und auf der internen 1 TB HDD abgelegt werden. Es ist auch möglich, die umfangreiche Cross Copy Funktion zu nutzen: Es kann zwischen den Quellen interne HDD, externe HDD, USB, Netzwerk, SD-Karte, DVD-Laufwerk (wenn verfügbar) hin- und herkopiert werden. Auch kann der Anwender mittels der DVB-T-Videofunktion direkt von TV aufnehmen, entweder auf die interne HDD oder auf angeschlossene periphere Laufwerke. Auch Electronic Programm Guide (EPG) wird unterstützt. Integriert in das flexible Gerät ist auch eine Internet Radio Funktion (ShoutCast-basiert). Die Signalausgabe kann auf NTSC/PAL bzw. auf die Ausgabeauflösungen 480p, 576p, 720p, 1080i, 1080p eingestellt werden. Sogar eine 1080p/24 Hz Option gibt es – hervorragend. Kleine Kritikpunkte: Noch besser wäre ein eingebauter Tripletuner (DVB-S/T/C), auch wenn die MediaStation 6 sich dann deutlich verteuern würde. Zumindest eine solche Variante wäre zusätzlich sinnvoll. Des Weiteren hielten wir einen Schärferegler im Video-EQ und verschiedene vorprogrammierte Bildfelder für vorteilhaft. 

Video-Übersicht Menü

 

Überprüfung verschiedener Funktionen

Anmerkung: Aufgrund des gigantischen Funktionsumfangs der MediaStation 6 würde das Ausprobieren sämtlicher Möglichkeiten jeden Rahmen sprengen. Daher haben wir uns verschiedene besonders interessante Funktionen ausgesucht und diese überprüft. 

Booten: 26 Sekunden – das könnte schneller gehen. 

DVB-T-Tuner

  • DVB-T-Funktion: Nach (automatischem oder manuellem) Suchlauf kann man die DTV-Wiedergabe inklusive Aufnahmefunktion nutzen. Eine Infoleiste zeigt, was beim jeweiligen Sender aktuell läuft. Durch Drücken der „Info“ Taste kann man sie jederzeit wieder auf den Bildschirm holen. Weiterführende Programminformationen bekommt man nach Drücken der gelben Electronic Program Guide (EPG) Taste auf der Fernbedienung. Nicht nur die einfache Bedienung, auch die Darstellung überzeugt: Der DVB-T-Tuner erfreut mit sehr guter Bildqualität, stellt man die 1080p/50 Hz Signalausgabe in den Bildeinstellungen ein, dann punktet die Mediastation 6 mit sauberer Up-Conversion von 576i Signalen auf die FullHD-Auflösung. Nur leichte Artefakte bei schnell durchlaufenden Schriften und leichte Treppenstufen an diagonalen Linien sind ab und zu festzustellen. Schärfe, Kontrast, Farbwiedergabe und Helligkeitsverteilung sind sehr gut. Zudem hält sich das Bildrauschen in absolut vertretbarem Rahmen. Zum Recording: Das Aufnehmen von Programmen kann sofort durch die griffgünstig untergebrachte Record-Taste gestartet werden. Alternativ kann man im Home Menü „Timer Recording“ anwählen und findet dann eine übersichtliche manuelle Eingabemaske. Auch über den Status (freier HDD-Platz, verbleibende Aufnahmedauer in den unterschiedlichen Qualitätsstufen) wird der Anwender informiert. Zur Bildgüte: Bei SD-Programmen kann man problemlos die Qualitätsstufe „SD“ nehmen und muss nicht auf die höchste Qualitätsstufe „HD“ gehen. Schon in SD ist die Qualität praktisch dem Original gleichwertig. Bei Aufnahmequalität HD ist das Rauschen noch geringer, Schriften stehen eine Idee ruhiger. 
  • Streaming mittels WLAN-n von Pirates of the Caribbean, 1440 x 1080 Pixel: Hervorragende Resultate prägen unseren Eindruck weiter in positive Art und Weise. Der auf einem externen, enorm schnellen SSD-Server abgelegte Transport Stream in HD-Auflösung wird exzellent wiedergegeben. Beim Wireless Streaming wird zuerst die Netzwerkgeschwindigkeit von der MediaStation 6 getestet, dann geht es nach kurzer Zeit los. Das Bild ist scharf, ruhig und klar, die Farbwiedergabe ist neutral. Es kommt kaum zu Ruckeln und es kam gar nicht zu Aussetzern in Bild oder Ton. Man muss allerdings hinzufügen, dass nur dann, wenn sich die MediaStation 6 mit dem eingestecketen WLAN-Stick nicht zu weit vom WLAN-Router entfernt befindet, diese exzellente Qualität aufgeboten werden kann, zaubern kann auch Teufel nicht. Im Idealfall sollte sich der WLAN Router im gleichen Zimmer oder zumindest auf der gleichen Ebene im Haus und nicht unbedingt drei Zimmer weiter befinden. Mehr als eine Wand dazwischen sorgt schon für eine etwas schwindende Signalstärke. Andere Geräte haben aber unter gleichen Bedingungen keine so gute Performance gezeigt. 
  • Streaming mittels kabelbasiertem Netzwerk, 1 GB LAN, Pirates of the Caribbean, 1440 x 1080 Pixel: Das Ruckeln ist bei der Wiedergabe über kabelbasiertes LAN nochmals ruhiger, das Ruckeln ist noch geringer ausgeprägt. Es vergeht nur eine sehr kurze Zeitspanne, bis die Wiedergabe beginnt.
  • Streaming mittels kabelbasiertem Netzwerk, MP4 HD-Video in 720p und 1080p: Ein ruhiges, scharfes und klares Bild ist zu beobachten. Keine Aussetzer und keine Pixelbildung. Bei 1080p liegen Schärfe und Detailtreue naturgemäß nochmals höher. 
  • Wiedergabe von Geräte-eigener HDD: Hier gefiel bei einer 1080p.mov-Datei das ruhige und scharfe Bild. Nur bei Panoramaaufnahmen nimmt die Schärfe in den hinteren Ebenen ab. Die Farbwiedergabe ist von tadelloser Neutralität geprägt. Die Bewegungswiedergabe ist gut und nur selten tritt leichtes Ruckeln auf. Eine MKV 1080 HD-Datei hat die MediaStation ebenfalls in hoher Güte auf den Bildschirm gebracht. Ebenso wird eine MKV 720p Datei in ausgezeichneter Bildqualität beinahe ohne Rauschen dargestellt.
  • Wiedergabe von Stationen des Internet Radio/TechnoBase FM:, 128 Kbps: Mit klarem, lebendigem Sound ohne Störgeräusche konnte die Wiedergabe überzeugen. Allerdings könnte das Buffern des Streams noch ein wenig schneller gehen – mancher AVR geht hier mit mehr Geschwindigkeit ans Werk. 
  • Wiedergabe von FLAC-Dateien von einem USVB-Stick: Problemlos möglich, kurze Ladezeit, gute Klangqualität. 
  • Die Teufel Media Station erkennt Server, die unter Twonky Media/Linus laufen ebenso wie Server, die unter Windows Home Server arbeiten. Die Zusammenarbeit ist in allen Fällen problemlos. 
  • Zugriff auf YouTube mittels IMS: Vertretbare Ladezeiten und übersichtliche Darstellung, hier kann man mit den Ergebnissen zufrieden sein. Auch der Zugriff auf die BBC-News erfolgte ohne Schwierigkeiten.
  • Probleme traten bei der Wiedergabe von AAC-Audiofiles auf - hier war manchmal keine Wiedergabe möglich. 

Insgesamt ist die MediaStation 6 sehr flexibel. Kopiervorgänge zwischen den einzelnen Medien sind ohne Schwierigkeiten möglich, so kann man z.B. alle auf externen SD-Karten oder USB-Sticks enthaltenen Mediadateien rasch auf die interne HDD ziehen, die genug Kapazität selbst für einige Filme bietet.  Das WLAN-n-Dongle arbeitet problemlos, nur sollte man, wenn die WLAN-Verbindung über mehrere Wände geht, keine längeren Movies mehr streamen, das funktioniert dann weniger gut. Immer wieder wird dann neu gebuffert, und es treten Ruckler und Aussetzer auf. Wer aber seinen Router nicht allzu weit entfernt aufgestellt hat, kann sich über eine tadellose Verbindung freuen. Alle relevanten Formate werden von der MediaStation wiedergegeben. Praktisch ist der eingebaute DVB-T-Tuner nebst Aufnahmefunktion - und zwar in wirklich guter Qualität. 

Fazit

Die MediaStation 6 offeriert eine enorme Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten und garantiert dadurch ein hohes Maß an Flexibilität. Die gebotene interne Videosignalqualität ist auf erstaunlichem Niveau. Gut gefällt uns auch die Menüführung. Die Menüs sind zwar reichhaltig, lassen es aber trotzdem nicht an Übersichtlichkeit missen. Was fehlt, ist ein Schärferegler beim Video-EQ. Die etwas zu lange Bootzeit und die geringe Anzahl an vordefinierten onlinebasierten Diensten sorgen für kleine Einschränkungen. Insgesamt aber ist die MediaStation 6 außergewöhnlich gut gelungen und verdient sich eine Empfehlung der Redaktion. 

Sehr flexible und einfach zu bedienende multimediale Zentrale zu einem fairen Kaufpreis

Netzwerk-/Mediaplayer obere Mittelklasse
Test 28. April 2011

+ Große interne HDD und DVB-T-Tuner
+ SD-Karten- und doppelter USB-Anschluss
+ Flexible Kopiermöglichkeiten
+ Optional mit WLAN-n-Stick lieferbar
+ Gute Verarbeitung
+ Fairer Preis

- Bootzeit langsam
- Ab und zu Probleme bei der Wiedergabe von AAC-Files 

www.teufel.de/mediastation-6

Test: Carsten Rampacher
Datum: 24. April 2011