TEST: 5.1 Blu-ray Komplett-System JVC TH-BD50E - Ausgezeichnete audiovisuelle Performance und problemlose Bedienung

14.06.2010 (phk)

Einführung

Das "Blu-ray Home Cinema System" TH-BD50E liegt mittlerweile bei Marktpreisen um die 500 Euro. Exzellente Bild- und Tonqualität im edlen Design und innovativen Funktionen verspricht das System. Ein beiliegendes iPod-Dock, USB-Anschluss an der Gerätefront und BD-Live Funktion sind nur ein Teil der angepriesenen Features, besonders die Format-Vielfalt im Multimedia-Bereich gilt als umfangreich. 1080p Upscaling, CD-Wiedergabe und ein Radio-Tuner komplettieren das "Network Media System". Im Praxisbetrieb haben wir die Leistungen der JVC Anlage überprüft.

Verarbeitung

Power-Knopf Front

Bedienelemente oben

Innenleben Übersicht

Netzteil-Sektion

Lüfter + LS-Anschlüsse innen

Center

Unterseite Center

Front-Rear-Lautsprecher

FR-Speaker Klemmanschlüsse

Bodenentkopplung Subwoofer

Detailverarbeitung Subwoofer

Subwoofer komplett

Fernbedienung in Leder-Look

Die verwendeten Materialien des JVC Grundgerätes wirken zunächst hochwertig und massiv. Die Aluminium-Ummantelung hinterlässt einen guten Eindruck und ist seitlich mit Belüftungsschlitzen ausgestattet. Die Ummantelung geht auf der Gerätevorderseite nahtlos in eine Kunststoffblende in Anthrazitgrau über, diese ist aber nicht minder wertig und sorgt für ein elegantes und ansprechendes Design. Die Laufwerkslade schließt geschlossen mit der Blende ab und fährt geräuscharm ein und aus. Neben der Lade befindet sich ein weiteres Design-Accessoire: Blau im Setup, Weiß während Blu-ray und DVD-Betrieb leuchtet das "Network Media System"-Logo im Inneren des Geräts. Soweit konnten wir keine Funktion zur Deaktivierung finden, trotz der netten Erscheinung kann die helle LED schließlich auch für Ungunst in der Heimkino-Höhle sorgen. Der innere Aufbau erscheint sehr aufgeräumt und schlüssig, die verschiedenen Sektionen sind klar angeordnet und das Laufwerk gegen Vibrationen leicht geschützt. Die Fernbedienung im Leder-Look sehen wir auch nicht zum ersten Mal. Wir finden das Design gewöhnungsbedürftig, griffig ist die FB aber allemal und dazu mit mehr als genügend Tasten ausgestattet, dennoch sind die wichtigen Tasten durch das Navigationskreuz und die direkt darunter liegenden Play-Tasten erreichbar. Abgesehen vom Center-Lautsprecher und dem Subwoofer sind die Front-Rearkomponenten identisch, die  Klemmanschlüsse gehören rundum zur Ausstattung und sind auch am Grundgerät zu finden. Auf der Unterseite ist die Kunststoffabdeckung mit einem Hochglanz-Finish versehen, die frontalen Abdeckgitter aus Stoff sind nicht abnehmbar. Auf der Unterseite finden sich kleine Gumminoppen für besseren Stand. Systemkabel mit kleinem Querschnitt liegen in ausreichender Länge bei, über systembasierte Anschlüsse verfügen diese aber erfreulicherweise nicht. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut - Ausgezeichnet.

Anschlüsse

 

Grundgerät

  • HDMI In 2x

  • HDMI Out 1x

  • Component Video Out

  • FBAS Video Out

  • Digital Optisch Out

  • Digital Coaxial Out

  • Cinch Audio Out

  • Ethernet

  • USB

  • iPod-Cradle-Anschluss (Dock enthalten)

  • FM Antenne

Fazit

Anordnung und Bestückung erinnern stark an das Grundgerät der 2.1 Blu-ray Komplettanlage Pioneer BCS-FS500. Mit 2 HDMI-Eingängen, Component und FBAS für Video bzw. digitale Audioausgänge sind die meisten Nutzer für ihre jeweiligen Anwendungen gerüstet, das beiliegende iPod-Dock erweitert den Funktionsumfang und wirkt sich zudem noch positiv auf die eigene Brieftasche aus. Die Lautsprecheranschlüsse sind ok, hochwertigeres als Klemmanschlüsse kann kaum erwartet werden, wir finden es positiv von Systemanschlüssen abzusehen. Gesamtnote Anschlüsse: Ausgezeichnet.

Setup & Menü

Home-Menü

Anzeige-Einstellungen

  • Bildformat: 16:9/4:3

  • Auflösung: 576i bis 1080p

  • 1080p-Anzeige: 24 Hz,

  • HDMI-Farbeinstellungen: YCbCr 16-235, RGB 0-255

Audio-Einstellungen

  • Lautsprecher-Setup

  • HD AV Sync

  • HDMI Audio

Lautsprecher-Setup

Abstand und Pegel können für jeden Kanal individuell eingestellt werden, die Pegeleinstellung wird in 1 dB-Schritten vorgenommen und funktioniert tadellos, der Abstand kann in 0,3m Schritten etwas gröber gesetzt werden, natürlich kann und sollte während der Justage der Testton genutzt werden.

Netzwerk-Setup

  • Verbindungseinstellungen: Parameter manuell zuweisen oder automatisch erkennen lassen (DHCP)

  • Verbindungsstatus

  • BD-Live Verbindung: Zulässig, Teilweise zulässig, Verboten

Fazit

Bekannt aus Komplettsystemen anderer Hersteller ist das sogenannte Home-Menü der JVC BD-TH50E Anlage schlicht und einfach gehalten und bietet dafür dem Heimkino-Einsteiger einfache und dennoch ausreichende Einstellungsmöglichkeiten. Einen Video-Equalizer gibt es zwar nicht, dafür kann mit diversen Presets über die FB-Taste "Sound" ins Audiosignal eingegriffen werden. Einigen integrierten DSPs wie "Konzert" können wir zwar wenig praktischen Nutzen attestieren, die beiden Dolby Technologien PLII Movie und Music aber durchaus. Die Netzwerkverbindung steht bei automatischer Adress-Zuweisung sehr schnell, kann aber ohnehin nur für BD-Live genutzt werden. Gesamtnote Setup & Konfiguration in Relation zur Preisklasse: Sehr gut.

Laufwerk, Ladezeiten und Betriebsgeräusche

Einlesezeiten:

  • Fluch der Karibik 1: 16 Sekunden zur Sprachwahl
    Casino Royale: 16 Sekunden bis zum Sony-Logo
    Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels: 17 Sekunden bis zum Paramount-Logo
    Stirb Langsam 4.0: 17 Sekunden zum FOX-Logo
    Sahara DVD: 9 Sekunden bis zur Sprachauswahl
    Star Wars Episode DVD: 9 Sekunden bis zum Warning

  • Booten: 5 Sekunden, nicht langsam.

Layerwechsel:

  • Top Gun DVD, Kapitel 17 auf Kapitel 18: Sehr gut, das Bild bleibt nur für den Bruchteil einer Sekunde stehen.

Fazit

Boot- sowie Einlesezeiten sind vergleichsweise kurz und im leistungsmäßig höheren Bereich. Für Blu-ray muss man zwar noch 15+ Sekunden warten, trotzdem geht es immer noch deutlich langsamer. Das Lüftergeräusch ist flüsterleise und kann nur bei sehr nahem Sitzplatz noch wahrgenommen werden, auch das Einlesegeräusch der Discs ist nicht störend. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.

Multimedia-Features

Die Internetverbindung wird obligatorisch über das Home-Setup abgeschlossen. Der dedizierte Punkt "Netzwerk" sorgt bei dynamischer IP-Vergabe schnell und komfortabel für die Verbindung zum Netzwerk und einer Statusüberprüfung. Die Verbindung zum World Wide Web kann im TH-BD50E Komplettsystem ausschließlich für BD-Live genutzt werden.

BD-Live

Nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten (der USB Stick muss vor der BD eingesteckt werden) konnten wir BD-Live relativ flott zum Laufen bringen. Ein 2 GB FAT32 USB-Stick dient als Speicher. Die Inhalte der Iron Man Blu-ray wurden nach kurzer Ladezeit am Display dargestellt. Falls sich die Funktion immer noch nicht starten lässt, soll man nach JVC Bedienungsanleitung alle Daten auf dem USB-Datenträger löschen.

USB

Wurde ein FAT32 USB-Medium an der JVC Anlage angeschlossen, sind die Menüpunkte Foto und Musik anwählbar, die Videos verstecken sich unter "Spielfilm". JPEG-Bilddateien werden unter Photo mit kurzer Ladedauer und in ordentlicher Qualität angezeigt. Im Audio-Bereich werden MP3s wiedergegeben. Videoseitig ist die Vielfalt am größten, ein HD-Quicktime Trailer im MP4-Container, ein AVI-Video und MPEG1/2 wurden kompromisslos wiedergegeben.

iPod

iPod OSD

Wurde das beiliegende iPod-Dock an der Rückseite angebracht und der iPod bzw. das iPhone mit dem Dongle verbunden, muss nur noch der iPod-Knopf auf der Fernbedienung des JVC-Systems gedrückt werden. Es stehen zwei Möglichkeiten der Bedienung zur Auswahl:

  • iPod OSD

  • iPod Remote

Bei der Wahl auf "iPod OSD" erfolgt die Navigation durch die Ordnerstruktur des Geräts mittels des am JVC angeschlossenen TV-Bildschirms, bei iPod-Remote schaltet sich die Bildschirmausgabe ab und die Wiedergabe vom iPod kann ohne TV erfolgen.

Fazit

Alle vorhandenen Funktionen können in vollem Umfang genutzt werden, ein FAT32-Medium ist im USB-Modus leider Voraussetzung, die Wiedergabe bereitet aber keine Probleme. DLNA-Streaming ist nicht vorhanden, der Zusatz "Network Media System" des JVC TH-BD50E wirkt dadurch etwas fehl am Platze, nichtsdestotrotz ist die Formatvielfalt in Ordnung. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.

Testequipment
Bild

Blu-ray

Fluch der Karibik, Kapitel 1+2, 1080p24

Das Galeonsschiff erhebt sich vor ruhiger Wasseroberfläche aus dem wabernden Nebel. Plastisch nach vorne treibt die Figur und differenziert so die verschiedenen Ebenen. Die junge Ms. Swan sehen wir in einem gut scharfen und detaillierten Kleid, das vor der strukturvollen Holzreling steht. Die Segel im Hintergrund zeigen deutliche Verwaschungen, wirken aber nicht perfekt scharf. Beim Sprung auf Kapitel 2 sehen wir Captain Jack Sparrow in seinem wrack-ähnlichen Segelschiff, oben auf dem Mast stehend können wir keine Einschränkungen an Detailliertheit oder Kontrastproblematik erkennen, der schwarze Gurt hebt sich noch fein vor der dunklen Jacke ab. Auch am Kapitänshut werden alle Maserungen und Abschürfung gut sichtbar. Die Farben wirken insgesamt stimmig, mit leicht erdigem Einschlag der Hauttöne. Beim Ausschöpfen des sinkenden Kahns bleiben die Wellenbewegungen fließend, auch während der Einfahrt in Port Royale bleiben die Handbewegungen der Piraten größtenteils stabil. Kurz davor, als Jack an den aufgeknüpften Piraten vorbeikommt ist ein ordentliches Ergebnis zu erkennen, im teilweise verschatteten oberen und unteren Bereich sind noch klare Linien und Strukturen zu erkennen, mittig aber sind keine Strukturen mehr zu sehen und auch wenig Tiefenstaffelung mehr auszumachen.

DVD

Star Wars Episode III, Kapitel 1+2, Upscaling/DeInterlacing 576i -> 1080p

Nach der Eröffnung durch den Sternenhimmel sehen wir die Laufschrift in etwas bleichem Gelb, das aber zu den Buchstabenrändern hin nicht weiter ausbleicht. Die Linie des Sternzerstörers ist ordentlich, neigt aber hin zur Kommandobrücke etwas zu Kantenzittern. Im hinteren Bereich des Zerstörers sind auch in den dunkleren Bereichen noch Strukturen zu erkennen, partiell sehen wir aber auch verschluckte Details. Die zwei kleineren Raumjäger neigen nur während schnellen Manövern an ihren Objektkanten zu Unruhe, beim Abknicken über Coruscant wirkt das Gesamtbild stabil und macht einen sehr plastischen Eindruck, die über der Planetenoberfläche schwebenden Schiffe sind sehr gut vom Boden abgegrenzt. Im Kampfgeschehen erscheinen die teilnehmenden Schiffe ordentlich und verlieren nur bei blitzschnellen Ausweichmanövern ihre Stabilität, leichtes Nachziehen der Kanten ist da auszumachen. Die Farbgebung wirkt lebendig, aber nicht überzogen, in den Bereichen Gelb und Rot an den Schiffen ist aber teilweise Rauschen zu erkennen. Gut wirkt die gebotene Detaillierung, Barthaare und Gesichtsfeinheiten wie Grübchen werden bestmöglich dargestellt.

AVEC Professional Test DVD

  • Laufschriften in verschiedenen Geschwindigkeiten vor farbigem Hintergrund: Die Laufschriften gelingen in allen Geschwindigkeiten ohne Nachzieheffekte. Leider sind in allen Geschwindigkeiten Artefakte zu erkennen, wie kleine runde Punkte prägen sich die störenden Interferenzen in und um die Buchstaben herum ein. Die Farbtrennung gelingt gut, im Bereich Weiß-Rot ist eine Doppelkontur zu erkennen.

  • Schwingendes Pendel: Die Pendellinie bleibt bis etwa zum unteren Drittel hin stabil, allerdings gelingt die Differenzierung der farbigen Balken schon in der Mitte des Pendels nur schwer, in der höchsten Geschwindigkeit ist ein Auseinanderhalten kaum mehr möglich.

  • Stadtbild Esslingen: Der Schwenk über das Stadtbild wird stabil und ruhig dargestellt, etwas Skalierungsrauschen an den Dächern ist vorhanden. Die Mauerlinie bleibt sauber und auch die Rasenstruktur und die Pflastersteine bleiben konturiert. 

Fazit

An der Performance der Blu-ray Bildqualität haben wir, abgesehen von der etwas schwachen Schärfe, nicht viel auszusetzen. Die Farbgebung könnte noch etwas präziser sein, Plastizität und Stabilität können wir uneingeschränkt loben. Deinterlacing und Upscaling haben wir schon besser gesehen, besonders bei schnellen Bewegungen erkennen wir immer wieder Objekt- und Kantenzittern. Gesamtnote Bildqualität: Ausgezeichnet.

Klang

Andrea Bocelli - Vivere, Melodramma & Il Vivo Per Lei, PCM 5.1

Die erzählende Stimme Bocellis wird sehr sauber zum Hörplatz getragen, auch das entfernte Glockengeläut mit leicht dumpfer Prägung wirkt authentisch. Der Bühnenaufbau gefällt sehr gut, Positionen der Streicher, des Klaviers entsprechen der Aufnahme und gefallen durch eine homogene Einbindung ins Geschehen, selbst das feine Glockenspiel gerät nicht zu sehr in den Hintergrund. Als beim ersten Refrain der Kontrabass etwas kräftiger zur Sache geht, muss der JVC Woofer schon an seine Grenzen gehen, macht das aber mit leichtem Präzisionsnachlass noch sehr gekonnt. Der Hochtonbereich gefällt uns ohne warmen Ansatz eigentlich sehr gut, als Heather Leadley den Italiener bei Il Vivo per Lei unterstützt fehlen uns doch ein wenig ihre aussdrucksstarken Spitzen.

The Dark Knight, Kapitel 1, Dolby TrueHD 5.1

Der erste Paukenschlag während der Eingangssequenz des Dark Knight wirkt kräftig und voll, viel Tiefgang kann aber vom passiven JVC Woofer nicht erwartet werden. Die Präzision erscheint erst gut, etwas Nachschwingen lässt sich aber feststellen: Das unterschwellige Subwoofer-Grummeln während des Einbruchs lässt sich nur schwer differenzieren und wirkt etwas zu weitläufig. Im Gegensatz hierzu ist der Hochtonbereich mit höherer Dynamik ausgestattet, das Klanggeschehen wirkt auch nicht zu passiv warm sondern besitzt die nötige Aggressivität. Die Sprachwiedergabe gefällt uns nicht ganz so gut, mit leicht gedämpftem Einschlag werden die Masken der Schurken zwar suggeriert, es wirkt aber zu stumpf, selbst der Bankangestellte ohne Maske wirkt etwas zu wenig charakteristisch. Mit der Schrotflinten-Einlage von William Fichtner zeigt der Subwoofer erneut Kraft und kann bei den brachialen Schüssen sogar etwas dichteres Volumen herausholen.

Fazit Klangqualität

Bühnenweite und Staffelung gefällt sehr gut, verschiedene Instrumente können problemlos differenziert werden und geraten nicht zu sehr in den Hintergrund. Die Subwoofer-Performance zeigt durwachsene Qualitäten, teilweise wird kräftig agiert, oft fehlt aber der Tiefgang und die endgültige Präzision. Der Hochtonbereich ist schön ausgekleidet, nicht zu warm, in den höchsten Tönen fehlt aber die Brillianz. Gesamtnote Klangqualität: Sehr gut - Ausgezeichnet.

Fazit

Mittlerweile bei Marktpreisen um die 450 Euro angelangt, bietet das JVC System TH-BD50E ausgezeichnete Leistungen in allen Belangen. Schon beim Blick auf das übersichtliche Innenleben und der sauberen Verarbeitung des Grundgerätes wirkt die Investition fair. In den 5.1 Lautsprecherkomponenten setzt sich die ordentliche Materialqualität fort, das Hochglanz-Finish im unteren Drittel der Lautsprecher könnte etwas tiefer sitzen, verpasst dem Design aber einen letzten Schliff. Einsteiger finden sich im Menü und damit der Bedienung des Heimkino-Systems perfekt zurecht und werden nicht mit überschwänglich vielen bzw. kryptischen Funktionen überschüttet, elementare Einstellungen können dennoch vorgenommen werden. Die Multimedia-Features sind zwar mit USB und der beiliegenden iPod-Verbindung nicht schlecht ausgestattet, durch das Fehlen von DLNA-Streaming und der Beschränkung auf FAT32-Medien aber auch nicht außergewöhnlich umfangreich. In puncto Bild- und Klangqualität muss sich das JVC Set hinter keiner anderen Komplettanlage verstecken, setzt aber auch keine neuen Maßstäbe. Bis auf geringe Einschränkungen der Bildschärfe und Kontrastdynamik spricht nichts gegen eine Entscheidung für das TH-BD50E. Etwas schwächere Mitten werden durch den feiner aufgelösten Hochtonbereich ausgeglichen, der Tiefbass ist trotz der passiven Auslegung nicht zu kraftlos. Das JVC Set ist ein typischer Allrounder mit geringen Schwächen zum fairen Kaufpreis.

Solides 5.1 - System mit iPod-Dock, einfacher Bedienung und guter audiovisueller Performance

Komplettsysteme Einsteiger
Datum: 14. Juni 2010

+ Einfache Bedienung
+ iPod-Dock beiliegend
+ Laufwerks- und Lüftergeräusch sehr zurückhaltend

- kein DLNA
- keine NTFS USB-Medien

Test: Philipp Kind
Datum: 14.06.2010