Nightmare before Christmas

Original

The Nightmare before Christmas

Studio

Touchstone Pictures (1993)

Anbieter

Buena Vista Home Entertainment (2002)

Laufzeit

73:00 min. (FSK 6)

Regie

Henry Selick

DVD-Typ

DVD-9

TV-Norm

PAL

Bitrate

6.12 Mbps (Video: 5.1 Mbps)

Bildformat

1,66:1 (anamorph)

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Audio-Kommentar (192 kbps)

Untertitel

Deutsch, Englisch u.a.

Regionalcode

2

Verpackung

Amaray-Case

Preis

ca. 20-25 €
Inhalt

"The Nightmare before Christmas" spielt in einer verrückten Welt, in der es für jeden Feiertag einen Ort gibt, an dem sich die Leute nur auf diesen einen Tag vorbereiten: Jack Skellington lebt in Halloweentown und beschäftigt sich dementsprechend mit der Vorbereitung der alljährlichen Halloween-Nacht. Jack wird nach erledigter Arbeit von Langeweile geplagt und entdeckt zufällig den Eingang zu Christmastown, der Stadt, in der das Weihnachtsfest vorbereitet wird. Dort findet er eine wunderbare Welt voller Schnee, Lichtern und bunten Farben, die für Jack zu einem völlig neuen Erlebnis wird...

 

Bild 

"Nightmare before Christmas" besteht überwiegend aus sehr düsteren Szenen. Trotzdem ist der Kontrast des Films durchgängig gut bis sehr gut und auch alle Details lassen sich in den pechschwarzen Kulissen noch problemlos entdecken. Dabei bietet das vierte Kapitel einen glanzvollen Kontrast zur anfangs finsteren Tristesse, wenn Jack erstmals auch Christmastown blickt, welches in leuchtenden poppig-bunten Farben erscheint. Ein Ärgernis dieser DVD ist die mangelnde Schärfe: Das Bild wirkt detailarm und etwas matschig. Dieses Problem dürfte vornehmlich auf die Kompression zurückzuführen sein, deren Videobitrate mit 5.1 Mbps nicht sehr üppig ausfällt, obwohl die Speicherkapazität dieser DVD gerade einmal zu rund 78 Prozent ausgelastet ist. Richtige Artefakte sind allerdings kaum auszumachen.

 

Ton  (Englisch)
Ton  (Deutsch)

Das englische Original bietet einen sehr weiträumigen und glasklaren Surround-Mix, was vornehmlich der Musik von Danny Elfman zu verdanken ist. Die Dynamik ist gut, wenn auch etwas zurückhaltend. Dafür gibt es ab und zu auch wenigstens noch einige Split-Surround-Effekte zu hören. Dafür, dass der Film noch aus der Anfangszeit des Dolby Digital-Tons stammt, ist der Ton recht gelungen. Bei der deutschen Synchro, die u.a. von Nina Hagen und Ron Williams gesprochen wird, hört es sich allerdings eher so an, also ob es hier bei einem Dolby Surround-Upmix geblieben wäre: Im Vergleich zum Original verliert der Ton deutlich an Weite und klingt insgesamt etwas flach. Gerade die Höhenwiedergabe, die im Original sehr gut ist, lässt hier in der Synchro ein wenig zu wünschen übrig.

 

Special Features 
  • Audio-Kommentar mit Regisseur Henry Selick und Kameramann Peter Kozachick.

  • Making of: Immerhin rund 24 Minuten dauert dieses Making of, welches natürlich vornehmlich auf die Stop Motion-Technik eingeht, mit der der Film gedreht wurde. Freunde der Musik von Danny Elfman dürften sich außerdem darüber freuen, dass auch dessen Musik hier thematisiert wird.

  • Vom Storyboard zum Film: Dies ist einer der inzwischen bekannten Film/Storyboard-Vergleiche, in dem für rund 4 Minuten im Split Screen-Verfahren Storyboard-Sequenzen und fertige Filmelemente parallel ablaufen. Den Ton dazu gibt es in Dolby Digital 5.1.

  • Zusätzliche Szenen: Dieser Bereich teilt sich auf in drei unveröffentlichte, aber immerhin vertonte Storyboard-Animationen und vier unveröffentlichte animierte Szenen, deren Bildqualität allerdings nicht sonderlich gut ist. In beiden Fällen gibt es noch optional einen Audio-Kommentar von Regisseur Henry Selick.

  • Kurzfilme aus Tim Burtons kleinem Horrorkabinett: Hier werden die beiden S/W-Kurzfilme "Vincent" und "Frankenweenie - Der kleine, süße Horrorhund" vorgestellt, die neben der Originalfassung auch noch in der deutschen Synchro vorliegen.

  • Bildergalerie

  • Poster & Trailer

Review von Karsten Serck

Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Pioneer DVD-656A
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1

15.11.2002