Das Leben des David Gale

VÖ: 18.09.2003

Original

The Life of David Gale

Studio

Intermedia / Universal Pictures (2003)

Anbieter

Univesal Pictures Video (2003)

Laufzeit

124.52 min. (FSK 12)

Regie

Alan Parker

Darsteller

Kevin Spacey, Kate Winslet u.a.

DVD-Typ

DVD-9

TV-Norm

PAL

Bitrate

6.56 Mbps (Video: ca. 5.4 Mbps)

Bildformat

2,35:1 (anamorph)

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Audio-Kommentar (192 kbps)

Untertitel

Englisch, Deutsch

Regionalcode

2

Verpackung

Amaray-Case

Preis

ca. 20 €
Film 

David Gale (Kevin Spacey) ist angesehener Professor für Philosophie an der Universität von Austin und scharfer Gegner der Todesstrafe. Als führender Aktivist der Vereinigung ‚Death Watch’ setzt er sich gemeinsam mit seiner Kollegin Constance Harraway (Laura Linney) mit aller Kraft für alle inhaftierten Todeskandidaten im Staat Texas ein. Doch durch einen kleinen Fehltritt gerät das Leben des David Gale aus allen Fugen: Die raffinierte Studentin Berlin (Rhona Mitra) verführt ihn auf einer Party und zeigt ihren Professor danach wegen Vergewaltigung an – ein Racheakt dafür, dass er ihre Noten trotz ihrer eindeutigen Avancen nicht verbessern wollte. David Gale verliert alles: seinen Job, seine Würde, seine Famile. Gale sucht sein Heil in der Arbeit bei ‚Death Watch’ - umso ironischer spielt ihm das Schicksal mit, als der fürsorgliche Familienvater für die Vergewaltigung und den Tod seiner Mitstreiterin und Freundin Constance verantwortlich gemacht und zum Tode verurteilt wird. Drei Tage vor seiner Hinrichtung bietet er über seinen Anwalt der Journalistin Bitsey Bloom (Kate Winslett) ein Exklusiv-Interview an. Zunächst glaubt Bitsey den Unschuldsbeteuerung von David Gale nicht, doch bei ihren Recherchen tauchen Hinweise auf, die eindeutig seine Unschuld beweisen und belegen, dass hinter der Verurteilung mehr steckt als ein Justizirrtum. Um seine Unschuld zu beweisen, bleibt Bitsey nicht mehr viel Zeit…

"Das Leben des David Gale" ist ein gut gemachter Film, der sich dem Thema "Todesstrafe" ohne übertriebenes Pathos annimmt. Allerdings ist die Überraschuing, mit der der Film bis zum Ende wartet, doch etwas zu vorhersehbar, weswegen nach einem recht abwechslungsreichen Handlungsverlauf, der auf mehreren Zeitebenen erzählt wird, der Showdown eher zum Lowdown wird.

 

Bild 

Das Master ist etwas grobkörnig und wurde mit einem Rauschfilter bearbeitet, der dem Bild aber viel Detail nimmt. Konturen erscheinen bei genauem Hinsehen deswegen auch etwas verzerrt und das gesamte Bild bekommt eine unruhige Struktur. Obwohl die Gesamtbildschärfe noch gut ist, erweist sich der Rauschfilter als kontraproduktiv, da er mehr Störungen verursacht als die vermeintlich störende Körnigkeit. Der Kontrast ist gut und die Farben erscheinen kräftig, auch wenn der Film eher etwas düster ist. Die Kompression verursacht leichtes Blockrauschen, welches aber nur bei genauem Hinsehen auffällig wird.

 

Ton 

Der Film ist sehr dialogorientiert und daher auch überwiegend sehr frontlastig. Die eindringliche Musik und die Umgebungsgeräusche sorgen aber zumindest stellenweise für eine angenehme räumliche Kulisse mit verschiedenen Musikeffekten.

 

Special Features 
  • Audio-Kommentar mit Regisseur Alan Parker

  • Death in Texas (09:10 min.): Dieses Feature erläutert ein wenig den Hintergrund des Alltags mit der Todesstrafe in Texas und zeigt, unter welchen Umständen die Dreharbeiten vor Ort durchgeführt wurden. 

  • Deleted Scenes (02:45 min.): Insgesamt drei Deleted Scenes findet man hier, die optional auch mit Audio-Kommentar betrachtet werden können.

  • The Making of David Gale (16:57 min.): Während die meisten offiziellen Making ofs nur wenig Substanz bieten, ist dieses Feature erstaunlich informativ. Zwar erzählen alle Beteiligten natürlich vorwiegend nette Dinge, doch die Aussagen sind recht interessant und sogar meist mehrere Sätze lang. 

  • The Music of David Gale (04:51 min.): Die Musik zum Film hat Regisseur Alan Parker selbst zusammen mit seinen beiden Söhnen geschrieben, was wohl auch der vornehmliche Grund dafür sein dürfte, dass hier der Musik besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die drei Parkers erläutern die einzelnen Musikelemente, die sie im Film verwendet haben und zeigen auch laufend entsprechende Beispiele aus dem Film.

  • Poster Concepts (Bilder von drei verschiedenen DVD-Cover-Entwürfen

  • Teaser & Trailer

Review von Karsten Serck

11.09.2003