Der Teufel trägt Prada

Kauf-VÖ: 05.03.2007

Original

Der Teufel trägt Prada

Anbieter

20th Century Fox Home Entertainment (2007)

Laufzeit

104:48 min.

TV-Norm

PAL

Bitrate

6.35 Mbps (Video: ca. 5.2 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 7.22 / 7.95 GB (90 %)

Bildformat

2,35:1 (anamorph)

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Audio-Kommentar (192 kbps)

Untertitel

Englisch, Deutsch

Regionalcode

2
Film  4/6

In der schwindelerregenden Mode-Welt New York Citys, wo Kleidergröße ‚XS‘ die neue Größe ‚S‘ ist und ein Tag mit schlecht liegenden Haaren das Ende der Karriere bedeuten kann, ist das Runway Magazine der Heilige Gral. Den letzten Feinschliff bekommt die einflussreiche Zeitschrift durch die feinmanikürte Hand Miranda Priestlys (Meryl Streep) – der mächtigsten Frau in der Modewelt. Runway ist eine furcht-
einflößende Herausforderung für jeden, der es in dieser Industrie zu etwas bringen möchte.

Um Runway zur Fashion-Bibel von New York und somit der ganzen Welt zu machen, war Miranda bereit, über Leichen zu gehen. Darunter eine lange Reihe von Assistenten, die es in ihren Augen einfach nicht brachten. Diesen Job kann kein Mensch mit einem Hauch von Selbstachtung überleben – und trotzdem ist es ein Job, für den Millionen junger Frauen in New York zur Mörderin werden würden. 

Ein Job als Mirandas Assistentin könnte der frisch vom College kommenden Andy Sachs (Anne Hathaway) die Türen zu der Welt ihrer Träume öffnen. Mehr graue College-Maus als Haute Couture-Lady steht sie in der kleinen Armee weiblicher ‚Clackers‘ bei Runway alleine da – während die superschlanken Fashion-Diven mit ihren Pfennigabsätzen durch die Hallen des Hauptquartiers der Zeitschrift in Manhattan klappern. Als Andy den Job bekommt, dämmert ihr, dass es mehr braucht als Dynamik und Dominanz, um in dieser Branche etwas zu werden. Und die wirklich letzte Prüfung steht direkt vor ihr – von Kopf bis Fuß in Prada gewandet...

"The Devil Wears Prada" (Der Teufel trägt Prada) liefert überwiegend, was die glitzernde Verpackung verspricht: Freundliche bis böse Unterhaltung in überaus stilbewusster Umgebung mit engagierten Hauptdarstellern. Mehr ist dann allerdings auch nicht drin, was der Film seinem leider sehr auf Nummer sicher gehenden Drehbuch verdankt, das sich gerade gegen Ende hin den hollywoodgerechten Schwenk zur guten Moral von der Geschicht' nicht verkneifen kann und der Hauptfigur den Weg zu den wahren Werten des Lebens weist. Anne Hathaway, ob ihrer sympathischen Ausstrahlung für die Rolle durchaus gut ausgewählt, kann deshalb im Vergleich zu ihren Mitspielern am wenigsten Punkten, da ihr das Buch einen allzu wohlbekannten Rollentypus aufgebrummt hat. Glänzen können daneben aber Stanley Tucci und natürlich vor allem Meryl Streep in der Titelrolle, vor allem, weil sie nicht lediglich die große Schauspielerin gibt, die eben auch mal einen auf leichtere Unterhaltung macht, sondern in ihrer Rolle voll und ganz aufgeht und ihr bei aller Biestigkeit hier und da echte menschliche Züge verleiht. "The Devil Wears Prada" kann somit unbesorgt als ordentliche Unterhaltung genossen werden und liefert als Nebeneffekt noch einen bösen Blick auf das Gebaren so mancher Führungspersönlichkeiten; denn wie wohl so einige leidgeprüfte Arbeitnehmer bestätigen werden, ist der dargestellte Arbeitsalltag trotz seiner filmbedingten Überspitzungen bedauerlich lebensnah und keineswegs auf die Industrie der Modemagazine beschränkt.

 

Bild  4.5/6

Das Master bietet einen guten Kontrast und ist frei von Störungen. Rauschfilter geben dem Bild aber immer eine leicht unruhige Struktur, worunter auch die Darstellung von Konturen und Details leidet. Die Schärfe des Bildes ist selten gut. Meist wirkt das Bild recht flach und Konturen weisen leichte Ausfransungen auf. Positiv fällt hingegen die kräftige Farbwiedergabe auf, was der Präsentation der verschiedenen Mode-Acessoires im Film sehr dienlich ist. Künstliche farbliche Verfremdungen sind auch nicht festzustellen. Die Kompression verhält sich recht unauffällig und lässt kein Blockrauschen erkennen.

 

Ton  4/6

Der 5.1-Mix ist sehr spartanisch und lässt nur gelegentlich erahnen, dass es neben den Frontkanälen auch noch zwei weitere Lautsprecher gibt, die meist in Stille ihr Dasein fristen. Ungeachtet der nahezu ungenutzten Möglichkeiten zur räumlichen Wiedergabe (die wenigstens die Musik hätte liefern können) bietet die DVD aber immerhin eine gute Klanqualität mit klar verständlichen Dialogen und einer angenehmen Bass- und Höhenwiedergabe.

 

Special Features
  • 6 Featurettes: „Die Reise auf die große Leinwand“, „NYC und Mode“, „Mode-Visionärin Patricia Field“, „Valentino“, „Boss aus der Hölle“ und „Danda Santini: Chefredakteurin“
  • Verpatzte Szenen
  • Nicht verwendete Szenen mit zuschaltbaren Kommentaren
  • Kommentar von Regisseur, Produzentin, etc. 
  • Kinotrailer

Review von Karsten Serck 09.02.2007

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