Das Omen (2006)

Kauf-VÖ: 15.01.2007

Original

The Omen

Anbieter

20th Century Fox Home Entertainment (2006)

Laufzeit

105:20 min.

TV-Norm

PAL

Bitrate

5.78 Mbps (Video: ca. 3.9 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 7.23 / 7.95 GB (90 %)

Bildformat

1,85:1 (anamorph)

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps)
4. Audio-Kommentar (192 kbps)

Untertitel

Englisch, Deutsch

Regionalcode

2
Film

Viele Menschen glauben, dass die Prophezeiungen aus der Offenbarung Hinweise auf eine schreckliche Zukunft darstellen ... oder dass es sich um historische Fragmente handelt, die in unserer Zeit zum Leben erwacht sind. Die Gläubigen behaupten, dass die Zeichen überall zu sehen sind: Terrorangriffe, Wetterkatastrophen... die Liste lässt sich fortführen. Die Prophezeiung beschäftigt sich hauptsächlich mit der Ankunft des Antichristen, der die mystische Zahl „666“ trägt: die Zahl des Tiers. Der Antichrist wird von Satan mit großer Macht ausgestattet werden, um dessen Königreich auf Erden zu errichten. Dies wird der Beginn der Apokalypse sein. Robert Thorn weiß nichts von solch dunklen Prophezeiungen. Thorn, ein hochrangiger amerikanischer Diplomat, hat andere Sorgen. Seine Frau Kathryn hat gerade eine schwere Geburt hinter sich gebracht und ahnt noch nicht, dass ihr Kind bei der Geburt gestorben ist. Obwohl der Verlust ihn selbst erschüttert, macht sich Robert Thorn größere Sorgen um Kathyrn, die diese Nachricht, nach zwei Fehlgeburten, die sie bereits erleiden musste, nur schwer verkraften wird. Spiletto, der Priester des Krankenhauses, bietet Thorn ein anderes Kind an, das in der gleichen Nacht geboren wurde, dessen Mutter aber bei der Geburt gestorben ist. Er überredet Thorn, den neugeborenen Jungen als sein eigenes Kind anzunehmen. Kathryn soll die Wahrheit niemals erfahren. Sie nennen ihren Sohn Damien und ziehen ihn als ihr eigenes Kind auf. Kathryn, die nichts von dem Tausch ahnt, blüht in ihrer neuen Rolle als Mutter auf. Anscheinend hat Thorn also die richtige Entscheidung gefällt. Thorn macht Karriere und wird als US-Botschafter nach Großbritannien geschickt. Dort lässt sich die Familie auf einem Landsitz in der Nähe von London nieder, wo es jedoch immer wieder zu verstörenden Zwischenfällen kommt, die sich alle um den mittlerweile fünfjährigen Damien drehen. Damiens Kindermädchen erhängt sich während seiner Geburtstagsparty, ein seltsamer Priester stößt dunkle Warnungen aus und ein harmloser Zoobesuch sorgt für Panik und Entsetzen. Damien wird während einer Fahrt zum Gottesdienst hysterisch; und verschwommene Bewegungen auf einer Reihe von Fotos künden schreckliche Tode an.
Die Zwischenfälle nehmen drastisch zu, und es wird deutlich, dass etwas Schreckliches mit Damien nicht stimmt. Nur das neue Kindermädchen, Mrs. Baylock, scheint eine echte Beziehung zu Damien aufbauen zu können. Schließlich kommt es zu einer Tragödie in der Familie, und Thorn erkennt die Wahrheit: Damien ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist der seit langem prophezeite Antichrist. Thorn muss nun das ihm größtmögliche Opfer bringen, sonst wird ein furchtbarer Schrecken über die Welt kommen.

 

Bild  4.5/6

Nicht auf Anhieb würde man unbedingt glauben, dass dieser Film aus dem Jahre 2006 stammt. Die weichgezeichnete Optik lässt den Film wesentlich älter wirken. Das Bild ist überwiegend sehr dunkel und farblich blass. Nur einzelne Szenen bieten einen hohen Kontrast und kräftige Farben. Bis auf leichte Filterungen, die die Farben recht kühl wirken lassen, wurde das Bild aber nicht sichtlich künstlich verfremdet. Die Bildschärfe ist sehr gering. Details sind selten deutlich zu erkennen und auch die Konturen wirken immer etwas ausgewaschen. In Anbetracht der niedrigen Videobitrate weist das Bild eine leichte Unruhe auf. Artefakte machen sich aber zumindest nicht störend bemerkbar.

 

Ton  4.5/6

Der Soundtrack wird vor allem durch atmosphärische Elemente und einige Schockeffekte dominiert, die räumlich sehr gut auf den hinteren Kanälen wiedergegeben werden. Die Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen ist sehr gelungen und kann selbst in leisen Szenen überzeugen. Auch verschiedene Basseinlagen wirken sehr beeindruckend. Insgesamt ist die Anzahl der Effekte aber recht gering, was sicherlich mit zum Konzept des Films gehört. Dennoch hätte sich mit noch etwas präsenterer Musik der Film noch deutlich spannender inszenieren lassen können. 

 

Special Features
  • Kommentar von John Moore, Glenn Williamson und Dan Zimmerman
  • „Omenismen“ - Featurette
  • „Die Offenbarung 666“ - Featurette
  • „Die Abbey Road Sessions“ - Featurette
  • Nicht verwendete Szenen und alternatives Ende
  • Trailer

Review von Karsten Serck

11.01.2007