TEST: Marantz Vollverstärker PM-11S3 und Netzwerkplayer NA-11S1

Marantz NA-11S1 PM-11S3 Gruppenbild4

Marantz führt mit dem Premium-Vollverstärker PM-11S3 und dem edlen Netzwerkplayer NA-11S1 ein sehr verführerisches HiFi-Duo im Programm, das sich zum Ziel gesetzt hat, auch enorme Ansprüche souverän zu erfüllen. Preislich gesehen machen beide Devices ihre elitären Ansprüche ebenfalls klar – mit knapp 4.000 EUR pro Komponente, zusammen also mit rund 8.000 EUR, schlagen die beiden aufwändig aufgebauten und bestens verarbeiteten Klang- und Medien-Könner zu Buche. 

Wir stellen zunächst den Vollverstärker PM-11S3 ausführlich vor. Mit einer Ausgangsleistung von 2 x 100 Watt an 8 Ohm beziehungsweise 2 x 200 Watt an 4 Ohm stehen großzügige Reserven zur Verfügung. Für stets garantierte Stromlieferfähigkeit sorgt der riesige Ringkerntrafo. Verlangen bei ohnehin schon hoher Lautstärke zusätzliche dynamische Spitzen im Quellmaterial dem Verstärker alles ab, greifen seine streng selektierten Elektrolyt-Kondensatoren mit enormer Kapazität ein und stellen exzellenten Klang auch bei sehr nachdrücklichem Pegel sicher.

Marantz PM-11S3 Front Seitlich2

Massiver Auftritt, überragende Standfüße – der PM-11S3

Marantz PM-11S3 Innenleben1

Stromliefermaschine – der riesige, geschirmte Ringkerntransformator

Marantz PM-11S3 Innenleben2

Große Elkos

Marantz PM-11S3 Innenleben3

Massive Aluminium-Kühlkörper

Marantz PM-11S3 Innenleben4

Überall finden sich hochwertige Baugruppen

Marantz PM-11S3 Innenleben5

Akkurate Verkabelung – selbstverständlich in dieser Preisklasse

Marantz PM-11S3 Innenleben Gesamt1

Innenleben in der Übersicht

Der Marantz SA-11S3 weist als spezielles Kennzeichen eine Dreistufen-Konstruktion auf. Sie besteht aus einem Vorverstärker und einer zweifachen Leistungsverstärkung. Zusätzlich gibt es einen Vorverstärker für Phono MM/MC. Die aktuellste Version des Marantz Current Feedback mit HDAM-SA3 (Stromgegenkopplung) sowie eine symmetrische Schaltung mit kürzestmöglichen Signalwegen sind Maßnahmen zur Optimierung der akustischen Qualitäten. Wahlweise ist der Verstärker in schwarzer oder goldener Ausführung lieferbar. Sein hohes Gewicht von 27 kg dokumentiert ebenfalls, dass im Inneren beste Technik zum Einsatz kommt. Der PM-11S3 ist 440 mm breit, 444 mm tief und 169 mm hoch.

Marantz PM-11S3 Bedienelemente Front2

Marantz-typisch ist das runde Display mit feiner Auflösung

Marantz PM-11S3 Bedienelemente Front1

Typisches Marantz-Design, griffiger Lautstärkedrehregler, den man gern bedient

Marantz PM-11S3 Bedienelemente Front3

Genauso hochwertig wie der Lautstärkedrehregler ist der Quellwahldrehregler ausgeführt

Marantz PM-11S3 Fernbedienung

Auch die mitgelieferte Fernbedienung ist sehr gut verarbeitet

Marantz PM-11S3 Anschluesse Rueckseite Gesamt2

Anschlussübersicht – hervor sticht die extrem gute Verarbeitung, die Materialauswahl ist vorbildlich

Marantz PM-11S3 Anschluesse Rueckseite1

Cinch-Anschlusssortiment, zusätzlich XLR-Beschaltung

Marantz PM-11S3 Anschluesse Rueckseite3

F.C.B.S und Remote Control-Anschlüsse

Marantz PM-11S3 Anschluesse Rueckseite2

Lautsprecherkabel-Anschlüsse

Exemplarisch wirkt die Material- und Verarbeitungsqualität des PM-11S3. Die massive Gehäusekonstruktion sowie die Bedienelemente an der Front weisen eine hervorragende Haptik auf. Die Drehregler vorne zeigen einen ruhigen Lauf, der linke Quellenwahlregler ist grob gerastert. Selbst die Rückseite entzückt und präsentiert enorm hochwertige Lautsprecher-Schraubanschlüsse.

Nicht minder beeindruckend ist der Netzwerkplayer NA-11S1. Optisch hält er sich aus Gründen optimaler Ablesbarkeit allerdings nicht ganz an die Marantz-Spielregeln, die eigentlich ein rundes Gerätedisplay vorsehen.

Marantz NA-11S1 Front Seitlich2

NA-11S1

Marantz NA-11S1 Bedienelemente Front

Display

Marantz NA-11S1 Fernbedienung

Fernbedienung

Marantz NA-11S1 Innenleben Gesamt1

Übersichtliches Innenlayout

Marantz NA-11S1 Innenleben3

Auch hier kommt ein geschirmter Ringkerntransformator zum Einsatz

Bei der Detailverarbeitung und der Innenkonstruktion kommen die bewährten Tugenden aber wieder zur Geltung. Die massive Metallfront – seitlich mattschwarz und vorne um das Display herum geschliffenes Alu – macht einen sehr hochwertigen Eindruck und nimmt die Optik des Verstärkers exakt auf. Auch die Bedienelemente sind aus Metall und bieten exzellente Haptik und sehr soliden Druckpunkt. Das Display kann gedimmt und komplett deaktiviert werden, im ausgeschalteten Zustand erlischt auch das blaue Licht links und rechts des Displays. Die hochwertige Innenelektronik ist in einer sehr stabilen, bis zu 5mm messenden Gehäusekonstruktion beheimatet, die nicht nur funktional ist, sondern auch einen sehr hochwertigen und eleganten Eindruck hinterlässt.

Das Innenleben besteht unter anderem aus HDAM, den bewährten und diskreten Marantz Vorverstärkerstufen sowie einem hervorragenden D/A-Wandler. Der DSD1792 wird selbst höchsten audiophilen Ansprüchen gerecht und liefert in Kombination mit einem speziellen Digitalfilter höchsten Detailreichtum. Gerade bei den mittlerweile sehr populären hochauflösenden Musikdownloads mit bis zu 192kHz/24-Bit ist eine exzellente D/A-Wandlung elementar.

Marantz NA-11S1 Rueckseite Seitlich2

Rückseite des NA-11S1

Zusätzlich zu den Cinch-Ausgängen bietet der NA-11S1 auch hochwertige XLR-Anschlüsse zur perfekten Kombination mit dem PM-11S3. Außerdem sowohl einen optischen als auch koaxialen Digitalausgang. An Eingängen steht neben optisch und koaxial digital auch ein USB-Slot Typ B zur Verfügung. Ins Netzwerk wird der Marantz Player via Kabel eingebunden, WiFi ist nicht integriert. Noch auf der Rückseite zu finden sind Remote Control Anschlüsse sowie RS-232.

Marantz NA-11S1 App1

Marantz Remote App

Marantz NA-11S1 App3

Der NA-11S wird sofort erkannt

Marantz NA-11S1 App7

Verschiedene Tasten können frei belegt werden

Marantz NA-11S1 App8

Der „Home“-Screen der App

Marantz NA-11S1 App9

Internetradio

Marantz NA-11S1 App10

Riesige Auswahl an Sendern

Marantz NA-11S1 App12

Auswahl eines DLNA-Servers

Marantz NA-11S1 App13

Übersicht der Musik auf dem Server

Marantz NA-11S1 App14

 

Musikwiedergabe vom NAS

Die beiliegende Fernbedienung mit geschliffener Aluminium-Oberfläche und übersichtlichem Layout macht einen absolut hochwertigen Eindruck und bietet dank des mittigen Navigationskreuzes mit exzellentem Druckpunkt sehr guten Bedienkomfort. Noch etwas einfacher macht die Bedienung die „Marantz Remote App“, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist. Sind sowohl Smartphone/Tablet als auch der Netzwerk-Player im Heimnetzwerk integriert, wird das Gerät bei App-Start sofort gefunden und kann gesteuert werden.

Besonders begeistert sind wir von der Geschwindigkeit des NA-11S1. Nicht nur auf Eingabebefehle wird flink reagiert, auch die Ordnerübersicht von Musik-Servern bzw. NAS wird blitzschnell erfasst und dargestellt – und das problemlos bei größeren Bibliotheken. Zusätzlich zur App kann der Marantz Player auch mit dem PC/Mac über den Browser gesteuert werden.

Features des NA-11S1 in der Übersicht:

  • AirPlay
  • Spotify
  • Last.fm
  • Internetradio
  • Asynchroner USB-Eingang für Anschluss eines PCs/Macs
  • USB-Slot für Flash-Speicher & iOS-Geräte
  • Gapless Playback

Folgende Formate können wiedergegeben werden:

  • WMA, MP3, AAC, WAV (192kHz), FLAC (192kHz), Apple Lossless (96KHz), DSD 2.8/5.6 (via USB PC input)

Klang

Wir wollen uns ansehen bzw. vielmehr anhören, ob sich die exzellenten technischen Voraussetzungen auch in der Praxis akustisch bemerkbar machen. Zunächst greifen wir auf unseren Home-Server zu, auf dem sich eine Reihe konventioneller Aufnahmen, aber auch High Resolution Audio-Dateien mit bis zu 192 kHz/24-Bit tummeln.

Wir muten der Marantz-Kombi direkt Schwerstarbeit zu und senden Diana Kralls „All or Nothing at All“ in 192kHz/24-Bit über das Netzwerk zum NA-11S1. Die Geräte geben sich keine Blöße: Absolut stark beginnt der Kontrabass des eher minimalistischen Tracks und quartiert sich schon bei gemäßigtem Pegel in unserer Magengrube ein. Exzellent macht sich auch schon die Feindynamik in den ersten Sekunden bemerkbar, das Zupfen an den Seiten wird sauber erfasst und klar herausgearbeitet. Schnell gesellt sich die Ausnahmestimme von Diana Krall hinzu und baut sich zentral vor dem Publikum auf. Die Charakteristik der Stimme der Jazz-Sängerin ist von höchster Präzision, selbst feinste Nuancen werden hier deutlich. Trotz der lediglich zwei Instrumente ist der Bühnenaufbau hervorragend gelungen. Auch als das Piano hinzukommt, bleibt die Feindynamik und damit die Authentizität des Ganzen komplett bestehen. Gegen Ende des Liedes präsentiert die Marantz Kombi auch eine überragende Grobdynamik, Geschwindigkeit spielt dabei keine Rolle. Bei einem Wechsel auf „Stop this World“ lässt die gebotene Struktur in den verschiedenen Frequenzbereichen die Nackenhaare zu Berge stehen. Selbst wenn einem diese Art von Musik nicht unbedingt liegt, wird ein echter Musik-Kenner hier kaum widerstehen können. Eine solch ausgeprägte Räumlichkeit und atmosphärische Dichte, trotz der eher minimalistischen Instrumentenvielfalt, ist überragend. Das Schlagwerk wird nicht minder ausgezeichnet ausgearbeitet, wenn auch die tiefen Bass-Schläge dem peniblen Kritiker etwas zu rund, etwas zu voll ausfallen, wir sind begeistert.

Eigentlich wollten wir hier direkt mit weiteren hochauflösenden Dateien fortfahren. Allerdings gefällt uns die Performance derart gut, dass wir wissen möchten, wie sich die Marantz-Kombination bei nicht ganz so exzellentem Quellmaterial schlägt. Wir schalten also um und spielen via Spotify Joe Bonamassas „Jockey Full of Bourbon“ zu. Eines können wir sofort zusichern: Weniger Freude hat man durch weniger Bitrate kaum! Die tiefen Frequenzen werden mit Kraft und Nachdruck dem Zuhörer nur so um die Ohren geschleudert. Auch die Transparenz und Durchhörbarkeit des komplexen Klanggeschehens leidet nicht. Klar, an der Feindynamik und feineren Nuancen einzelner Instrumente und besonders der Vokalstimme von Mr. Bonamassa wird natürlich etwas eingebüßt. Das Gesamtbild aber ist immer noch mehr als überragend. Der Bühnenaufbau und die Instrumentaltrennung ist sauber strukturiert, die Räumlichkeit überdurchschnittlich und die Harmonie der verschiedenen Frequenzbereiche absolut stimmig. Selbst bei deutlich höherem Pegel schiebt der Marantz-Verstärker unverblümt weiter an, Einbrüche oder Verzerrungen gibt es nicht. Man muss allerdings etwas aufpassen bei Lautsprecher-Kombination, zumindest wenn man nicht über einen akustisch optimierten Raum verfügt. Bei spärlicher Einrichtung und bereits hell abgestimmten Schallwandlern kann es sensiblen Gemütern zuviel werden. Genug kriegen wird hier schwer und wir schieben direkt „Black Lung Heartache“ nach. Die Komplexität des akustischen Geschehens ist hier etwas höher, trotzdem marschieren die Marantz-Komponenten ohne Kompromisse weiter. Die Streichinstrumente werden sehr detailliert ins Geschehen integriert, die Bass-Schläge bleiben nachdrücklich und präzise. Auch beim finalen Crescendo lassen sich die einzelnen akustischen Elemente sehr gut differenzieren.

Selbst bei blitzschnellen und knallharten Metal-Tiraden, die häufig stark durch „Bitrate-starvation“, also zu schlanke Bitraten bzw. starker MP3-Kompression, am stärksten leiden, bleiben weitgehend sauber. Klar kommt es hier auch sehr auf die Aufnahme-Qualität an. Bei „Fear Bill Gates“ von Illdisposed fällt die Differenzierung der einzelnen Instrumente und besonders der einzelnen Elemente des Schlagzeugs schon recht schwer. Sabatons „Art of War“-Album kann sich aber trotz MP3-Wiedergabe exzellent sehen lassen und bietet neben einem kraftvoll nachdrücklichen Tieftonbereich auch eine sauber gestaffelte Bühne und klare Mitten und Höhen.

Doch zurück zur Wiedergabe von verlustfrei komprimierten FLAC-Dateien, die wir diesmal vom PC via USB zuspielen. Damit der PC den Marantz NA-11S1 als Audio-Gerät erkennt, muss vor dem Anschluss des Gerätes ein Treiber heruntergeladen und installiert werden. Der Treiber kann direkt auf der Produktseite der Marantz-Website unter Downloads bezogen werden. In der heruntergeladenen ZIP-Datei sind zwei Installations-Setups zu finden, jeweils für 32-bit und 64-bit. Die Installation ist problemlos und erfordert nur ein paar wenige Klicks. Mit einem Rechtsklick auf den Lautsprecher in der Leiste rechts unten und einem Klick auf Eigenschaften, wird der Marantz dann als Wiedergabegerät in der Liste angezeigt. Mit wiederum einem Rechtsklick kann das Gerät dann als „Standardwiedergabegerät“ ausgewählt werden.

Daft Punk aktuelles Album „Random Access Memories“ ist an der Reihe. Wir starten durch mit dem populärsten Track der digitalen Scheibe – „Get Lucky“. Von der ersten Sekunde an laden die Marantz-Komponenten zum Fußwippen und mehr ein. Schon bei geringer Lautstärke kommt hier exzellente Dynamik und Spielfreude zur Geltung. Drehen wir etwas stärker am Lautstärkeregler, zuckt der Marantz-Verstärker nicht mal mit der Wimper. Mit einer Leichtigkeit und Souveränität wird das akustische Geschehen meisterhaft angeschoben. Feinste akustische Elemente werden dabei absolut sauber erfasst und präzise ins Geschehen integriert. Von der exzellenten Räumlichkeit und Atmosphäre der Marantz-Geräte profitiert dieses Musikgenre natürlich besonders, Club-Atmosphäre – und problemlos auch Club-Pegel – ist für die Marantz-Kombi keine große Affäre. Daher bleibt auch keinem „Contact“ erspart. Ein Titel, bei dem der Gedanke „zu laut“ nicht einmal annähernd in den Sinn kommt. Nach der kurzen Einführung startet das Motiv, dass durch das ganze Lied hindurch begleitet und stets als akustische Basis dient, auf der weitere Synthesizer-Elemente durchweg aufbauen. Trotz dieser enormen Komplexität bieten die Marantz-Komponenten nicht nur ein sehr transparentes und strukturiertes Gesamtgeschehen sondern bleiben auch absolut souverän. Trotz enormem Pegel werden selbst die Turbinenartigen Geräusche nicht aggressiv oder unangenehm. Die tiefen Frequenzen am Ende massieren dann nochmal gehörig die Magengegend, enorm was hier an Tiefgang und Nachdruck geboten wird.

Mit etwas klassischer Musik, also Classic Rock, kommen die Marantz-Komponenten natürlich ebenfalls exzellent zurecht. Bei „Witchy Woman“ und „Hotel California“ werden unsere Ohren mit einem absolut homogenen und harmonischen Klangbild verwöhnt. Die Bühne ist breit und exzellent gestaffelt, wieder überzeugt uns die hervorragende Räumlichkeit. Die Detaillierung und Authentizität der einzelnen Instrumente ist ebenfalls bestechlich. Der Anschlag der Stahlsaiten wird vom Marantz-Verstärker exzellent herausgearbeitet, auch das Schlagzeug ist mit identischer Finesse versehen. Unabhängig des Genres fühlt sich die akustische Kulisse der Marantz-Geräte stets stimmig und geschlossen an. Der absolut angenehme Klang begeistert über längere Hör-Sessions hinweg und wird trotz absoluter Klarheit und exzellenter Transparenz nie unangenehm.

Fazit

Marantz NA-11S1 PM-11S3 Gruppenbild5

Streaming-Services wie Spotify und last.fm erfreuen sich schon seit geraumer Zeit an enormer Popularität. Aber auch die Nachfrage an qualitativ hochwertiges Audiomaterial  zieht massiv an – perfekte Unterstützung erfährt dieser Trend durch das täglich steigende Angebot an digitalen hochauflösenden Audio-Dateien, sei es FLAC, WAV oder gar DSD. Bisher tummelten sich in den Elite-Kreisen der Netzwerk-Player beinahe ausschließlich kleine Manufakturen wie Lynn oder Naim. Mit dem NA-11S1 zieht Marantz diesbezüglich ganz klar den Schlußstrich. In Kombination mit dem PM-11S3 Verstärker bietet der äußerst flexible Netzwerk-Player, der neben Spotify/Last.fm/Internetradio- und AirPlay-Support auch hochauflösende Audiofiles bis zu 192 kHz/24-bit vom Server oder direkt via USB vom PC wiedergibt, akustische Performance der Extraklasse. Zur Klangstärke gesellt sich exzellente Verarbeitungs- und Materialqualität sowie ein solides Bedienkonzept. Günstig ist die Marantz-Kombi nicht, für die investierten knapp 8.000 EUR darf man dann aber ein mehr als stimmiges Gesamtkonzept mit hoher Flexiblität, exklusiver Technik und akustischen Höchstleistungen sein Eigen nennen.

Technik, Flexibilität und akustische Performance auf höchstem Niveau – Marantz PM-11S3 und NA-11S1
referenz
Test: 16.04.2014

+ Exzellente Grob- wie Feindynamik
+ Absolut pegelfest und souverän
+ Überragende Räumlichkeit & Atmosphäre
+ Hervorragende Verarbeitung+ Hohe Materialqualität
+ Schnelle Navigation durch die Musikbibliothek
+ Aufwändige Innenkonstruktion
+ Vielfältige Multimedia-Features
+ PC-Anschluss möglich
+ Highresaudio-Playback via DLNA, USB & PC

– kein WiFi

Test: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich




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