TEST: Magnat 3-Wege-Lautsprecher Quantum 759 T.O.T.L. – Auflösung und Dynamik satt für 1.299 EUR Stückpreis?

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Gruppenbild

Top Of The Line – dafür steht das „T.O.T.L.“ im Namen der Magnat Quantum 759. Der Dreiwege-Bassreflexlautsprecher mit Doppelbass markiert für einen Stückpreis von 1.299 EUR die Spitze der Quantum 750er Baureihe. Besonders im Fokus stand bei der Entwicklung eine lebhafte Basswiedergabe. Darum fanden zwei 200 mm Tieftöner ihren Weg in die Quantum 759, die von einem 170 mm Mitteltöner und einem 25 mm Hochtöner ergänzt werden. 

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Hochtoener

25 mm Hochtöner

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Hochtoener ausgebaut2

Im ausgebauten Zustand

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Hochtoener ausgebaut1

Der Hochtöner spielt bis auf 50 kHz hoch

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Mitteltoener

Mitteltöner

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Mitteltoener ausgebaut2

Lautsprecherkorb aus nicht magnetischem Aluminium

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Mitteltoener ausgebaut1

Magnetsystem

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Tieftoener

2 x 200 mm Tieftöner

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Tieftoener ausgebaut2

Hoch belastbar

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Tieftoener ausgebaut1

Von unten

Wenden wir uns den Chassis genauer zu. Der 25 mm Hochtöner ist ein „fmax“ Hochtöner mit erweitertem Frequenzbereich. Bis auf 50 kHz spielt er hoch und eignet sich dadurch auch sehr gut für die Präsentation von hochauflösenden Audiomedien, ganz gleich, ob diese vom Home Server, vom USB-Stick, von der SACD oder der DVD-Audio kommen. Der stabile Aluminium/ABS-Flansch mit optimierter Schallführung, die bedämpfte Polkernbohrung, die Dual-Compound-Gewebemembran und das starke Doppelmagnetsystem sind Merkmale des Hochtöners, die besondere Liebe zum Detail dokumentieren.

Tief- und Mitteltöner setzen auf eine ventilierte Schwingspule, die auf höchste Leistungsfähigkeit ausgelegt ist. Dadurch ist auch bei enormen anliegenden Pegeln höchste Betriebsstabilität sichergestellt. 280 Watt RMS-Belastbarkeit und 450 Watt kurzzeitige Musikbelastbarkeit sprechen denn auch eine deutliche Sprache, wie ernst es Magnat mit den konstruktiven Maßnahmen meint. Eine empfohlene Verstärkerleistung von über 30 Watt sollte es schon sein, wir würden ehr 50 Watt als Minimum ansehen. Mit 94 dB (2,83V/1m) gibt Magnat zwar einen sehr guten Wirkungsgrad an, in der Praxis aber verlangt die ausladende Standbox, die 1211 mm hoch, 239 mm breit und 373 mm tief ist, aber dann doch nach einer angemessen kraftvollen Zuspielung. 32,3 kg pro Stück wiegt die Quantum 759 – das liegt am aufwändigen, dicken MDF-Gehäuse, aber auch an den großen Langhub-Magnetsystem für die beiden 200 mm Tieftöner mit Keramik-/Aluminium-Membran. Die Lautsprecherkörbe sind im Übrigen strömungsoptimiert und bestehen aus Aluminium-Druckguss. Die Membran des 170 mm Mitteltöners besteht aus dem identischen Material. 

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Anschluesse

Anschlussfeld

Die besten Chassis können ihre Wirkung nicht vollständig entfalten, wenn die Frequenzweiche minderwertig ist. Dem ist man sich bei Magnat voll bewusst. Darum ist die Frequenzweiche der Quantum 759 mit besonders langzeitstabilen und akribisch selektierten Bauteilen bestückt. Die hochwertige Innenverkabelung ist für eine verlustfreie Übertragung zuständig. Das große rückseitige Anschlussfeld mit soliden Schraubanschlüssen auch für große Kabelquerschnitte ist in Bi-Wiring-Ausführung vorhanden. 

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Rueckseite Seitlich

Rückseite

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Bassreflexrohr

Fest verschraubte Bassreflexöffnung

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Standfuss

Sockel

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Front Seitlich2

Ohne Gitter

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Front Seitlich1

Mit Gitter

Die Quantum 759 wird grundsätzlich mit hochglänzender Schallfront und mattem Korpus ausgeliefert, ganz gleich, ob man sich für die schwarze oder die weiße Variante entscheidet. Leider sind keine weiteren Farben erhältlich, eigentlich ist die „only black&white“ Zeit schon vorbei. Beide Versionen sind schon nach wie vor beliebt, aber andere Farbvarianten sind gefragt und exklusive Holzfurniere sind auch wieder im Kommen. Diese Botschaft ist aber bei vielen Herstellern noch nicht angekommen.  Das Gehäuse mit aufwändigen Innenverstrebungen verhält sich auch bei hohem anliegenden Pegel ruhig. Die Kanten hinten und vorn könnten aber durchaus leicht gerundet sein, dies würde den Eindruck vorherrschender Hochwertigkeit durchaus noch steigern. Die zweischichtige Schallwand ist 45 mm stark, die Bodenplatte 35 mm. Die Bassreflexöffnungen (2 Stück) auf der Rückseite sitzen fest. Resonanzdämpfende Gummifüße und Metallspikes sind im Lieferumfang enthalten. Das aus Stoff bestehende Lautsprecher-Schutzgitter haftet leider nicht magnetisch, es wirkt auch nicht besonders edel. Hier könnte man in der doch schon als gehoben zu bezeichnenden Preisklasse durchaus etwas mehr Finesse erwarten. 

Klang

Wir starten gleich anspruchsvoll und setzen der Quantum 759 das erste Allegro aus Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert, Köchelverzeichnis 622, vor. Und siehe da – der fmax-Hochtöner garantiert bei unserer SACD einen fein gestuften Hochtonbereich, der viel Strahlkraft freisetzt. Aufpassen muss man in lebendigen Räumen – hier sollte man raumakustisch auf jeden Fall dem Raum Lebendigkeit nehmen, sonst kann es, gerade bei erhöhtem Pegel, zu viel des Guten im Hochtonbereich werden. Sehr schön werden die Streicher, aber auch die Klarinette in den Soli herausgearbeitet. Was die Detaillierung angeht, verrichtet die Quantum 759 hervorragende Arbeit. Wäre der Hochtöner noch eine Spur verbindlicher ausgelegt, wären wir praktisch wunschlos glücklich. Denn auch die gebotene Räumlichkeit ist ausgezeichnet, hier liefert der fmax-Hochtöner eine weitere gelungene Kostprobe seines Könnens ab. Auch Details im Hintergrund holen die Quantum 759 zuverlässig hervor und integrieren sie passend im Gesamt-Klangbild. Die sehr schöne Abstufung des Klangbildes sorgt für ein hohes Maß an Realismus. 

Klassik liegt der Quantum 759 offensichtlich, also „legen wir nach“, diesmal mit der weltberühmten 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven, „Ode an die Freude“ (SACD). Das „Allegro Non Troppo, Un Poco Maestoso“ ist hier unser Testbeispiel innerhalb dieser wunderschönen Symphonie. Und die Magnat Quantum 759 läuft auch hier zu großer Form auf. Beeindruckend ist, wie detailgetreu auch die leisen Parts dargestellt werden. Und bei plötzlichen Dynamiksprüngen ist die 759 T.O.T.L. sofort zur Stelle und überträgt diese mit Verve und Impulstreue. Wir sind wirklich beeindruckt – wer Magnat vor 20 Jahren kannte und die ungehobelten Hämmer-Boxen, die damals ihren Weg in die guten Stuben fanden, wird sich heute gar nicht mehr in der kultivierten, hochwertigen Magnat-Welt des Jahres 2015 zurechtfinden. Der Klang ist richtig edel, richtig feinfühlig – das ist große Klasse und zeigt, wie erfolgreich man sich um ein neues Image bemüht hat. Besonders gut dokumentieren das die Streicher, die sehr sauber strukturiert sind und eine enorme Durchhörbarkeit offerieren. 

Die Stücke „Dell Amore Non Si Sa“ und „L’Attesa“ (CD-Qualität) von Andrea Bocelli folgen nun. Und der Basseinsatz zu Beginn des ersten Titels überzeugt auch anspruchsvolle Ohren. Kein Nachschwingen, toller Tiefgang, exzellente Räumlichkeit. Nun aber folgt leichte Kritik. Als Andrea im vollen Umfang bei größerer Lautstärke die Stimme erhebt, kommt eine gewisse Schärfe ins Klangbild. Hier sollte man, wenn der angeschlossene Verstärker über eine Klangregelung verfügt, die Höhen um 2 dB absenken, dann ist mehr Harmonie vorhanden. Es zeichnet sich aber schon ab, was im ersten Klangbeispiel durchschien. Etwas weniger Prägnanz im Hochtonbereich wäre wünschenswert. Magnat möchte durch die Maßnahme, die Höhen hervorzuheben, das Können des fmax-Hochtöners nachdrücklich beweisen, das verstehen wir schon. Aber so viel muss es nicht sein. Bei Zimmerlautstärke oder leicht gehobenem Pegel können wir diese leichte Schärfe nicht feststellen. Erst, wenn es wirklich lautstark zugeht, müssen wir diesen Punkt anbringen. Toll managt der Pulheimer Lautsprecher den Beginn von „L’Attesa“. Die Stimme Andreas löst sich sehr gut von den Lautsprecher-Chassis, der Bassbereich strahlt Macht und Kraft aus – aber nie übertrieben, sondern immer im genau richtigen Maß. Als dann der eigentliche Rhythmus einsetzt, begeistert die Quantum 759 im Bassbereich ohne Einschränkung. Präzise, satt, lebendig – hier passt alles zusammen. Auch der Anschluss der Mitten an den Bassbereich verdient volle Zustimmung. 

Nachdrücklicher Stilwechsel: Das Tiesto-Mix des Goldfrapp-Hits „Rocket“ fordert die Quantum 759 heraus. Gerade der etwas später hinzukommende, sehr massive Bass beweist, was in der 3-Wege-Konstruktion steckt. Enorm lebendig, genau den Punkt treffend, breitet sich der Bass auch im knapp 30 Quadratmeter messenden Hörraum homogen aus und lässt kaum den Wunsch nach mehr aufkommen. Das leichte Zischeln der weiblichen Gesangsstimme ist allerdings weniger optimal. Hier merkt man wieder eine leichte Überbetonung. Ausgezeichnet ist es um die Räumlichkeit bestellt, der Klang breitet sich insgesamt gleichmäßig und mit präziser Abstufung aus. Sehr gut präsentiert die Quantim 759 das Pet Shop Boys Mix des Blur-Chartstürmers „Girls & Boys“. Die pure Bassgewalt, die hier schon im Intro freigesetzt wird, gefällt ebenso wie die sehr gute Gesamtdynamik, Es geht voran, das scheint uns die Magnat-Box jede Sekunde sagen zu wollen. Bei diesem Track geht es auch hinsichtlich der Schärfe im Hochtonbereich, man kann demnach „Gas geben“ ohne Reue. 

„Justified and Ancient“ von The KLF kommt direkt ab Beginn sehr gut heraus. Die Darstellung der  Windböen und auch die Loslösung der Vocals sind ausgezeichnet. Etwas üppig fällt der Hochtonbereich auch diesmal wieder aus, dafür ist die gesamte Dynamik erneut überragend, der Bass erweist sich als souverän und treffsicher. Mehr „Drive“ ist im Titel „Last Train To Trancentral“ enthalten. Hier legt die Quantum 759 auch dementsprechend los und zeigt auch bei hohem Pegel noch ein ansprechendes Differenzierungsverhalten. Effekten werden nicht unpassend vermischt, sondern immer noch klar nebeneinander abgebildet. Mit der bärenstarken Nubert Vor-/Endstufenkombination nuControl und nuPower D haben wir im Übrigen eine nahezu perfekte Zuspielung gefunden, die jeden Leistungswunsch gelassen erfüllt. 

Nun wollen wir es aber wissen. Das nuKraftwerk donnert die Quantum 759 mit Leistung zu, dass die Pulheimer Schallwandler bis knapp, beim Auto würde man sagen, in den roten Bereich getrieben werden. Dazu braucht es natürlich den richtigen Track, wir setzen auf den Tomcraft-Klassiker „Loneliness“. Und die beiden hoch belastbaren Magnat-Schallwandler legen im echten Clubstyle los: Hart wird der Bass getroffen, dynamisch werden die elektronischen Effekte bis tief in die Weiten des Hörrraums geschossen – ja, geschossen, weil die Effektverteilung so präzise ist, dass es immer wieder eine Freude ist. Der leicht überrepräsentierte Hochtonbereich stört hier weniger, er macht sogar das als echt empfundene Disco-Feeling mit aus. Wir wechseln zu Ian van Dahls Trance-Hit „Castles In The Sky“. Und hier wirkt das Ergebnis sehr lebhaft, sehr dicht und die Stimmwiedergabe der weiblichen Gesangsstimme weiß auch bei gehobenem Pegel zu überzeugen. Der Aufbau des Tracks bereitet den großen Standlautsprechern zu keinem Zeitpunkt Probleme. Da wird es Zeit für einen weiteren, echten Klassiker: „Zombie Nation“ von Kernkraft 400 wurde und wird auf unzähligen Techno-Parties gespielt und immer ist die Tanzfläche voll. Geben die beiden Quantum 759 diesen Titel wieder, ist man gewillt, auch sofort eine Tanzfläche zu generieren, sodass man voll „mitgehen“ kann. Gerade die Basswiedergabe der 2 x 200 mm Doppelbasskonstruktion ist fulminant. Kein Nachschwingen, trocken, hart, kraftvoll – kurzum hervorragend. 

Unser Kurzbewertung in der Übersicht
  • Impulstreue: Exzellent, in allen Frequenzbereichen, auch bei sehr kurzen Impulsen sofort zur Stelle. 
  • Grobdynamik: Überragend, hier steht die Quantum 759 mit an der Klassenspitze bis 1.500 EUR/Box. 
  • Feindynamik insgesamt: Hervorragend, ohne Fehl und Tadel, auch für Klassik und Jazz sehr gut geeignet. 
  • Auflösungsvermögen Hochtonbereich: Exzellent, allerdings wirkt der Hochtonbereich etwas zu prägnant. 
  • Auflösungsvermögen Mitteltonbereich: Ausgezeichnet, gerade auch Stimmen werden mit feiner Auflösung übertragen. Leider wird dieser Eindruck im oberen Mitteltonbereich durch die etwas zu deutliche Dominanz leicht eingeschränkt, wenn man mit hohem Pegel hört. 
  • Auflösung, Tiefgang, Struktur  im Bassbereich: Sensationell. Hier gibt es nichts zu kritisieren, nur zu bewundern. Satte, klare, erstklassig gestaffelte Bässe, überragender Tiefgang. 
  • Tonalität: Störende tonale Einschläge finden sich bei normalen Lautstärken nicht. Bei höherem Pegel würden wir uns eine Idee mehr Verbindlichkeit wünschen, hier besitzt die Auslegung etwas zu viel Härte. Für die einen mag dies mit dem Wort „kristallklar“ in Ordnung gehen, wenn man aber zusätzlich einen recht lebendigen Raum hat, würden wir etwas weniger Prägnanz bevorzugen – oder per Kippschalter an der Box die Möglichkeit der Absenkung des Hochtonbereiches um 2 dB vorschlagen.
  • Räumlichkeit: Auch im knapp 30 Quadratmeter messenden Hörraum bietet die Quantum 759 eine untadelige, weitläufige und sehr passend gestufte Räumlichkeit. 
  • Empfindlichkeit/Wirkungsgrad: Die Quantim 759 hat schon einen beachtlich guten Wirkungsgrad. Um die vollen Möglichkeiten bei der Wiedergabe auszuschöpfen, ist eine kraftvolle Zuspielung allerdings unbedingt von Nöten. 
  • Pegelfestigkeit: Erstklassig, hier werden auch hohe Ansprüche erfüllt. 
Konkurrenzvergleich
  • ELAC FS 247.3: Die ELAC-Box spielt im Hochtonbereich verbindlicher auf und lässt sich aufgrund der kompakten Abmessungen sehr gut integrieren. Mit 1.099 EUR lässt sich ELAC bestmögliche Verarbeitungsgüte und hohe Klangkultur nicht zu teuer bezahlen (Stückpreis!). Bei Tiefgang und Basswucht ist die Magnat Quantum 759 eine Klasse für sich, auch ist sie nochmals pegelfester. 
  • Valeria Audio „Stonetower„: Aus Stein und besonders edel präsentiert sich der Stonetower, der auch mit seiner kristallklaren Wiedergabe überzeugen kann. 2.400 EUR Stückpreis sind in Anbetracht der hochwertigen Handarbeit und der erstklassigen Materialgüte auch ohne Zweifel angemessen. Für die Hälfte des Kaufpreises offeriert die Magnat-Konstruktion zwar weniger Exklusivität, aber mehr Basskraft und beinahe die identische Hochton-Durchzeichnung. 
  • Teufel Definion 3: Mit 1.799 EUR Paarpreis zeigt uns die Definion 3, dass auch ein günstiger Standlautsprecher enorm gut sein kann. Technisch aufwändig hinsichtlich Koax-Chassis und Flachmembran-Tieftönern, macht der Lautsprecher fürs investierte Geld nahezu alles richtig. Dass die die satten 800 EUR Mehrpreis für die Quantum 759 aber gut angelegt sind für den Klassik- und Jazz-Freund, dokumentieren das enorme Auflösungsvermögen des fmax-Hochtöners, die bessere Feindynamik über den gesamten Frequenzbereich und – z.B. bei Orgelwerken spürbar – der bessere Tiefgang. 
Fazit

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Front Seitlich2

Mit hervorragendem Auflösungsvermögen, erstklassiger Basswiedergabe, solider Gehäusekonstruktion und tadelloser Pegelfestigkeit weiß die Magnat Quantum 759 T.O.T.L. im Testbetrieb zu überzeugen. Durch die sehr gute Feindynamik ist der 3-Wege-Standlautsprecher auch für Klassik oder Jazz ausgezeichnet geeignet. Für die Schallwandler spricht auch der gute Wirkungsgrad. Etwas Vorsicht ist hinsichtlich der recht dominanten Hochtonwiedergabe geboten. Gerade in akustisch lebendigen Räumen ist es bei gehobenem Pegel unter Umständen etwas zu viel des Guten. Eine Möglichkeit der Absenkung des Hochtonbereiches um 2 dB würde diesem Problem entgegen wirken. Bilanzierend ist die Magnat Quantum 759 ein begeisternder Schallwandler, der eine überzeugende Performance mit einem fairen Kaufpreis vereint.

Exzellentes Auflösungsvermögen trifft auf extrem starken Bassbereich
ueberragend
Standlautsprecher bis 1.500 EUR Stückpreis
Test 04. Dezember 2015

+Hervorragendes Auflösungsvermögen
+ Dynamik exzellent
+ Bassbereich begeistert mit Tiefgang, Präzision und Nachdruck
+ Enorm pegelfest
+ Räumlichkeit überzeugt
+ Wirkungsgrad

– Hochtonbereich recht dominant

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 04. Dezember 2015




Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
  ZURÜCK