TEST: Honor 6 5 Zoll Smartphone by Huawei – Top-Angebot für 300 EUR?

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„Honor 6. Nur für Mutige“ – so bewirbt Huaweis neue Marke sein aufwändiges Smartphone, das mit Vollausstattung für 300 EUR in weißer oder schwarzer Variante zu haben ist. Geht das überhaupt? So wenig Geld für einen vermeintlichen Flaggschiff-Killer, und das zu einer Zeit, wo beispielsweise Samsung massiv Selbstbewusstsein demonstriert mit der sehr optimistischen Preisgestaltung beim neuen Galaxy S6 (ab 699 EUR, bis hoch für das S6 Edge mit 128 GB auf 1.099 EUR). Muss man wirklich so viel Geld ausgeben, oder tut es das Honor 6 auch? Die Eckdaten sprechen klar für das günstige Produkt, verbaut doch Honor die Huawei-hauseigene HiSilicon Kirin 920 Prozessoreinheit, die mit nicht weniger als acht Kernen Power pur verspricht. 

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13 MP-Kamera, Rückseite aus Kunststoff. Wer nicht so genau hinsieht, wird Optik und Haptik als sehr gut empfinden

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Rückseite komplett

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Alles ist passgenau, alles ist Kunststoff

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Für 300 EUR ordentliches Finish

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Geringe Spaltmaße

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 Recht großes Ladegerät. Ca. 3 Stunden braucht es, das komplett leere Smartphone ganz aufzuladen

Die Verarbeitung hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Zwar besteht das Honor 6 komplett aus Kunststoff, und auch das, was nach Aluminium aussieht, ist Plastik – da kann man in Anbetracht des Kaufpreises durchaus ein Auge zudrücken, wenngleich so natürlich keine haptisch hohen Ansprüche befriedigt werden. Dass die obere Schicht der Rückseite aussieht wie gehärtetes Glas, ist auch „fake“, auch hierbei  handelt es sich um einfachen Kunststoff. Das Display wird durch das Kratz-resistente Cornering Gorilla Glass 3 geschützt. Extrem geringe Spaltmaße, keinerlei Knarz- oder Knackgeräusche – all das deutet auf eine sehr routinierte Fertigungsqualität hin. Natürlich kommt der fest eingebaute Akku dem Honor 6 zu Gute, so ärgerlich es aus Sicht des Users ist, dass man den Akku nicht einfach austauschen kann, so förderlich ist es für den Eindruck verarbeitungstechnischer Hochwertigkeit. Micro Sim- und Micro SD-Karte werden unterhalb einer gut sitzenden Abdeckung an der einen Seite eingesetzt. Beides ist innerhalb kürzester Zeit erledigt, auf einen fummeligem Tray für die Sim-Karte verzichtet Honor erfreulicherweise. Dadurch, dass kein Metall am Start ist, fällt das Gewicht mit 130 Gramm recht gering aus. Der Kunststoff ist überall sauber entgratet, so kann man sich am Honor 6 nicht die Hände verletzen bzw. die Sakkotasche aufreißen. Bei manchem scharfkantigeren Alu-Smartphone kann dies übrigens auch durchaus passieren. 7,8 mm dünn ist das Honor 6, ein guter Mittelklasse-Wert. 137 mm lang und 68 mm breit ist das Smartphone. Bluetooth ist in der Version 4.0 integriert, NFC ist nicht an Bord. WLAN-ac als neuester, schnellster Standard wird nicht unterstützt, also maximal WLAN-n ist möglich. Der SAR-Wert liegt bei verträglichen 0,38 W/kg. 

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Flotte CPU

 

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 Startbildschirmstil kann ausgewählt werden

Vier Cortex A15 Kerne sind mit Taktraten zwischen 1,7 und 2 GHz am Start, hinzu kommen noch vier Cortex A7 Kerne, die für den geringen Strombedarf bekannt sind. Diese arbeiten mit niedrigeren Taktraten zwischen 1,3 und 1,7 GHz. An Bord ist noch eine Mali T268 GPU für die Grafikverarbeitung. Erfreulich groß fällt der Arbeitsspeicher mit 3 GB aus. Das Honor 6 ist mit 16 oder 32 GB internem Speicher erhältlich. Zudem werden auch 128 GB microSD-Speicherkarten erkannt, und der Zugriff darauf erfolgt stets außerordentlich schnell. Überhaupt – schnell ist das Honor 6 auf jeden Fall und kann unseren Eindrücken nach mit Top-Smartphones aus 2014 mithalten. Das Öffnen von Apps, auch in kurzer Abfolge hintereinander, geht zügig vonstatten, nur selten gönnt sich das Honor 6 eine kurze Bedenkzeit. 

Bei Benchmark-Tests mit AnTutu Benchmark und Geekbench 3 konnte sich das Honor 6 sauber in Szene setzen.  Bei AnTutu wurden 42.270 Punkte erreicht, zum Vergleich – das iPhone 6 Plus kommt hier auf 48.201 Punkte. Bei Geekbench 3 erzielt das Honor 6 im Single-Core Modus 856 und im Multi-Core-Modus satte 3.106 Punkte. Zum Vergleich – das iPhone 6 Plus kommt auf 1.591 respektive 2.871 Punkte. Im 3D Mark Ice Storm Unlimited Grafik-Check unterliegt das Honor 6 mit einem Score von 13.941 Punkten dem iPhone 6 Plus deutlich (17.753 Punkte). Mit 128 GB Speicher kostet das iPhone 6 Plus aber auch schwer verdauliche 999 EUR, und selbst für die 64 GB Variante werden 899 EUR aufgerufen. Daher ist es überhaupt kein Drama, wenn das preiswerte Honor 6 hier Federn lässt. Immerhin qualifiziert es sich sofort für den Ice Storm Unlimited Test, den anspruchsvollsten der verschiedenen Check-Möglichkeiten. 

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Tastatur im Hochformat

 

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 Sehr gutes Display, präzise Touch-Funktion

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Übersicht der geöffneten Anwendungen 

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 Anleitung zum Organisieren der Startbildschirme

Wenden wir uns dem 5-Zoll Full-HD-Display zu. Mit 445 dpi wird ein guter Wert hinsichtlich der Pixeldichte erzielt, was auch daran liegt, dass 5 Zoll nun keine wirklich immens große Display-Diagonale mehr ist. Das Display ist für ein Smartphone, das knapp 300 EUR kostet, als hervorragend zu bewerten. Es stellt klar, kontrastreich, hell und recht farbecht dar. Der Standard der Displays von Top-Devices darf nicht erwartet werden. Realistischer und satter wirkt die Darstellung des ebenfalls in Full-HD auflösenden Displays des iPhone 6 Plus, schärfer, authentischer und feiner offeriert das Quad HD-Display des LG G3 seinem User die Inhalte. Allerdings ist das Display des G3 bei starkem externem Lichteinfall nicht mehr so gut ablesbar. Hier schlägt sich das Honor 6 top, allerdings ist die automatische Regelung der Display-Helligkeit nicht besonders gut gelungen. 

Der Full-HD Trailer von „The Return Of The First Avenger – Winter Soldier“ kommt sehr scharf und klar, mit gelungener Bewegungsdarstellung heraus. Hier muss sich das Honor 6 hinter keinem Spitzen-Smartphone verstecken. 

Wie zügig arbeitet das Honor 6 im WLAN-n-Netzwerk und wie ist es um die Reichweite des eingebauten WLAN-Moduls bestellt? Das Honor 6 ist zügig unterwegs. Mit unserer Referenz-Seite ging es im LTE-Betrieb aber nochmals rund 0,5 Sekunden schneller beim Laden als bei defr WLAN-Verbindung. Die Reichweite des WLAN-Moduls liegt im guten Mittelfeld, das iPhone 6/6 Plus ist nicht besser. Im LTE-Betrieb werden die Frequenzbänder 800, 1.800 und 2.600 Mhz unterstützt sowie  LTE-Cat-4 und LTE Cat-6 (bis zu 300 Mbit/s Download). HSDPA (3G-Netz) wird mit bis zu 42,2 Mbit/s unterstützt, HSUPA mit bis zu 11,5 Mbit/s. 

Fest installiert ist ein 3.100 mAh-Akku, der sich zu guten Leistungen hinreißen lässt. Honor setzt auf die patentierte, stromsparende SmartPower 2.0 Technologie, um 30 Prozent Energie zusätzlich einzusparen.  Über 2 Tage soll das Honor 6 so durchhalten können bei normalem Gebrauch, und dieser Wert kann mit ca. 40 Stunden auch beinahe erreicht werden in der Praxis. Nutzt man das Smartphone ohne Unterbrechung, sind gut 10,5 Stunden drin, auch das ein ordentlicher Wert. Insgesamt also macht der Akku dem Honor 6 keinen Strich durch die Rechnung, und wir haben auch den Eindruck, dass das Energiemanagement recht effizient arbeitet.

Screenshots macht man übrigens, indem man die Leiser-Taste in Kombination mit dem Power On/Off-Button drückt. 

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 Still Imaging-Modus 

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Optionen 

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Wählbare Auflösungen 

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Einstellungen, Teil 1 

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Einstellungen, Teil 2 

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ISO-Anpassung 

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Bildanpassung 

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 Weißabgleich

Die Kameraqualität des Honor 6 zeigt Licht und Schatten. Für 5 MP ist die Güte der Frontkamera für Selfie-Fans eher bescheiden, was wieder einmal beweist, dass die Anzahl der Megapixel allein keinesfalls ausschlaggebend für die Güte des Bildes ist. Leichte Weichzeichnung und eine nur durchschnittliche Farbtreue sind hier zu bemängeln. Praktisch ist das Selfie-Fenster oben rechts auf dem Bildschirm, richtet man auf dieses den Blick, passt nachher die Ausrichtung der Augen. Gut auch, dass das Honor 6 kurz wartet, bis das Portrait dann geschossen wird.

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 Aufnahme vom Hellen ins Dunkle

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Aufnahme mit Blitz, zeigt deutlichen Grünstich

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Macro-Aufnahme 1

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Macro-Aufnahme 2

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Aufnahme im Schatten 

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 Stein aus etwas Distanz

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Panorama-Aufnahme im Sonnenlicht

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 Baum im Sonnenlicht am Vormittag

Still Images bei Tageslicht bzw. hellem Sonnenlicht gelingen in sehr guter Qualität. Nach kurzer Wartezeit stellt sich das Honor 6 auch im Macro-Bereich scharf und produziert erfreulich gute Bilder. Panorama-Bilder zeigen einen guten Kontrast und eine gute Schärfe. Rekordwerte werden nicht erreicht, aber es gibt selbst Top-Smartphones, die ursprünglich sehr deutlich teurer waren wie das Honor 6, die keine besseren Bilder machen (LG G2, HTC One 1. Generation). Für den Kaufpreis von 300 EUR kann man hochzufrieden sein. Farben werden recht natürlich wiedergegeben, es fehlt jedoch etwas an Dynamik und Intensität. Gut kommt das Honor 6 auch dann zurecht, wenn weniger Licht vorhanden ist. Praktisch – macht man bei Verhältnissen mit relativ wenig Licht Aufnahmen, dann gibt das Honor im Display den Hinweis, das Smartphone noch ruhig zu halten, da das Bild noch hinsichtlich der Schärfe optimiert wird. Der Blitz leuchtet bei Distanzen bis zu zwei Meter ordentlich aus, verleiht dem Bild jedoch einen unnatürlichen Grünstich. Die Einstellmöglichkeiten sind tadellos, das gilt für Still Images und auch für den Videobetrieb.

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Videoaufnahme 

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Diese Auflösungen stehen zur Verfügung

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 Einstellungen Videomodus 

Videos gelingen bei deutlicher Sonneneinstrahlung nur in befriedigender Qualität, und auch, wenn man bei normalem Tageslicht Aufnahmen anfertigt, so kommen die Ergebnisse nicht über eine durchschnittliche Bewertung hinaus. Das liegt an der etwas pixeligen und unscharfen Bewegungsdarstellung ebenso wie an den zu blassen Farben, denen es an der richtigen Tiefe fehlt. Die Bildschärfe ist befriedigend, das gilt auch für den Kontrast. Interessanterweise sind die Ergebnisse von Video-Recordings bei geringerem Lichteinfall gar nicht einmal schlecht. Hier scheitert einige Konkurrenten kläglich, und zeigen ein unscharfes, verrauschtes Bild. Das Honor 6 setzt sich hier mit vertretbarem Rauschen und klar erkennbarem Bildinhalt gut in Szene. 

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Honor Musik-App

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Wiedergabe mit DTS-Support

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 Lied als Klingelton verwenden

Gut gefällt uns die Güte des eingebauten Lautsprechers (der allerdings leider auf der Rückseite untergebracht ist) mit DTS-Virtual-Surround-Support. Das Honor 6 klingt besser als mancher Einsteiger-BT-Lautsprecher, gerade im Hochtonbereich legt sich der Lautsprecher richtig ins Zeug. Aber auch die Gesamtdynamik ist wirklich beachtlich, so dass man hier sehr zufrieden sein kann, ganz gleich, ob man Games spielt, Videos anschaut oder Musik hört. Auch, wenn man den Lautsprecher als Freisprecheinrichtung nutzt, versagt er nicht, geringes Rauschen und gute Stimmverständlichkeit sind zu loben. Die Maximallautstärke ist allerdings relativ gering. Telefoniert man ohne Freisprecheinrichtung, schlägt sich das Honor 6 sehr gut, nur minimal dumpf klingt die Stimme des Teilnehmers am anderen Ende der Leitung. Rauschen gibt es beinahe gar nicht. Auch der andere Gesprächsteilnehmer empfindet die Leistungen des Honor 6 als gut bis sehr gut. 

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In-Ears

Nutzen wir die recht einfachen mitgelieferten und nicht besonders bequemen In-Ear-Hörer (erinnern etwas an frühere Apple iPhone In-Ears), um Musik zu hören, macht sich doch gewisse Ernüchterung breit. Geringer Maximalpegel, oberflächliche Wiedergabe – diese In-Ears können keine Punkte sammeln. Wir prüfen nun, ob es mit anderen Kopfhörern besser läuft. Der AKG Y50 wurde angeschlossen (100 EUR, On-Ear-Kopfhörer), und erneut geben wir dem Honor 6 eine Chance, ob wenigstens die interne Wandler-/Verstärkerelektronik taugt. Und leider ändert sich selbst mit einem guten Kopfhörer das etwas dumpfe, nicht besonders brillante Klangbild nicht. Hier also haben wir einen Nachteil des Honor 6 ausfindig gemacht – allerdings geht ein Teil auf den schlechten vorinstallierten Software-Player. Der Klang wird, nachdem wir Power Amp aus Google Play als Testversion installiert haben, zumindest etwas besser. Selbst Googles „Play Music“ Player ist besser als der Honor-Softwareplayer, der die schlechteste Performance trotz aktivierbarem DTS-Support erbringt. 

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Werkzeuge 

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Top Apps 

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 Spiele – nur Demoversionen

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Teil 1 der zahlreichen Google-Anwendungen

Was hält das Honor 6 an vorinstallierter Software bereit, außer den normalen Google-Anwendungen wie Chrome, YouTube etc.? im Ordner „Top Apps“ finden sich Kingsoft Office (Dokumente erstellen, Word, Memo, Präsentationen, Tabellenkalkulation – demnach eine Office-Suite), Twitter, Highlights (Portal für gratis Games und Apps) sowie Bitcasa (Cloudservice). Im Ordner „Games“ sind Demoversionen verschiedene Games abgelegt,  man kann sich kostenpflichtig dann über Google Play die Vollversionen besorgen. „HiCare“ kümmert sich als App um Service-Anliegen rund um das Honor 6. Der „Telefonmanager“ kümmert sich darum, dass das Honor 6 beim User immer die perfekte Performance erbringt. Tipps werden gegeben, wie z.B. dass man Apps schließen soll, um Speicherplatz freizugeben, bzw. dass man den Inhalt des Papierkorbes löschen sollte. Im Ordner „Werkzeuge“ finden sich nicht nur Wetter-App, Taschenlampe, Datensicherung und ein FM-Radio, sondern auch Sprachrekorder, eine Lupe und ein Spiegel sowie der obligatorische Rechner. Hinter „Editor“ verbirgt sich ein einfach zu handhabendes Nozit-Tool. Somit ist eigentlich alles an Bord, außer Fitness-Apps. Doch hier stellt sich die Frage, ob diese wirklich alle Anwender zwingend brauchen. Als Sprachsteuerung setzt Honor nur die von Google ein, die ohnehin mit im Google-Paket installiert ist. 

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 Direkter Zugriff auf Funktionen vom Sperrbildschirm aus 

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Saubere, aufgeräumte Menüs 

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Googles Sprachsteuerung integriert 

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Verschiedene Designs für das Smartphone zum Download

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 Zieht man die aktuellen Benachrichtungen von oben nach unten auf den Screen, sieht das Ergebnis so aus

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Streaming medialer Inhalte zu anderen Devices im selben Netzwerk

Auffällig ist, dass das unter Android 4.4.2 laufende Honor 6 (Upgrade auf Lollipop angekündigt) mit sehr schön gemachter Menüoberfläche auftritt. Schriften in den Submenüs sind teilweise von der Größe her grenzwertig, durch die hohe Schärfe des Displays kann man sie aber trotzdem noch gut lesen. Offziell heißt das Honor 6 „H60–L04“, von den 16 GB unseres Telefonspeichers sind für Nutzerdaten nich knapp 10,5 GB frei. „EMUI“ heißt die Software-Oberfläche des Honor 6, seit dem letzten Update nun in Version 3.0. 

Bilanzierend offeriert das Honor 6 für 300 EUR eine beeindruckende Performance und eine beinahe lückenlose Ausstattung. Der kraftvolle Prozessor reicht nicht nur für den normalen Alltagsgebrauch aus, sondern punktet auch beim Multimedia- und Gaming-Anwendungen. In den Benchmark-Tests schneidet das Honor 6 für seine Preisliga tadellos ab. Die Kamera erbringt im Still Imaging-Betrieb in Bezug auf die Preisklasse sehr gute Leistungen, im Videobetrieb sind die Leistungen gut  bis befriedigend. Vielfältige Einstellmöglichkeiten sind zu loben. 

Für 300 EUR bietet das Honor 6 eine erstklassige Performance und eine üppige Ausstattung
ueberragend
Smartphones bis 500 EUR
Test 07. April 2015

+ Leistungsstarke CPU
+ Bei Still Images starke Kamera
+ Gute Akkulaufzeit
+ Gute bis sehr gute Gesprächsqualität
+ Tadelloser eingebauter Lautsprecher
+ Sehr schnell im LTE-Betrieb
+ Ausgezeichnete Verarbeitung
+ Sehr günstiger Preis in Anbetracht der Leistung

– Im Videobetrieb nur durchschnittliche Kamera
– Komplett aus Kunststoff
– In-Ears und Honor Software-Musicplayer zu verbessern

Test und Fotos: Carsten Rampacher
Datum: 07. April 2015




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