TEST: ELAC Discovery Music Server DS-S101-G – „Mastermind“ der Musiksammlung für den anspruchsvollen Hörer?

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ELAC betritt technisches Neuland, und zwar auf hohem Niveau: Der Traditionshersteller aus Kiel wagt sich an einen Music Server – er hört auf den Namen „Discovery Series DS-S101-G“ und kommt auf einen Kaufpreis von 1.099 EUR. Warum baut ELAC einen solchen Music Server, schließlich muss man viel Entwicklungsaufwand investieren, und zudem gibt es zahlreiche Lösungen anderer Hersteller, die sich erfolgreich am Markt etabliert haben?

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ELAC Discovery DS-A101G Vollverstärker 

Flexibel zu verwenden ist der Music Server auf jeden Fall. Man kann bis zu 8 weitere, übers Heimnetzwerk drahtlos angebundene Zonen integrieren Sehr gut ins Konzept passen verschiedene Produkte, die ELAC selbst anbietet, so der „Discovery Series DS-A101-G Wireless-Vollverstärker. Mit leistungsstarker BASH Verstärkertechnologie (2 x 100 Watt), intelligenter Loudness-Funktion, perfekter Integrationsmöglichkeit für einen aktiven Subwoofer und sehr gelungenem Design eine ideale Ergänzung. Ein Test bei uns wird folgen. Natürlich kann man dann an den kompakten Vollverstärker auch entsprechende ELAC Lautsprecher anschließen. So empfiehlt sich z.B. die durch die Bank erstklassige ELAC FS 247.3, die in unserem Test Maßstäbe in ihrer Preisklasse setzen konnte.

Elac Discovery Wireless Speaker

Weitere Discovery Produkte folgen

Es folgen weitere Discovery-Produkte, die wir schon auf der High End 2016 als Prototyp bewundern durften. 

Wir haben nun aber den Music Server allein zum Test bekommen – und wir gehen der Frage nach: Ist der Music Server aus Kiel mehr als nur eine Überlegung wert? ELAC selbst spricht beim Discovery Music Server als dem „zentralen Baustein“, der als Basis für ein „State Of The Art-Entertainment System“ fungieren soll. 

ELAC gibt schon durch die App, mit der der Discovery Music Server gesteuert wird, eine erste Antwort, dass man durchaus etwas anbietet, was sonst keiner im Portfolio hat: „Roon Essentials“ ist als App für Apple iOS (64-Bit-Devices), Android (ab Version 4.4), Windows (7,8 und 10) sowie Apple OS X (10.8 oder höher) erhältlich. Und diese Roon Essentials App hat es wahrhaftig in sich,, wie sich zeigt. Nahtlos werden hier Tracks vom vorinstallierten Musikdienst TIDAL (kostenpflichtiger Account für die Nutzung erforderlich), Titel von USB-Medien sowie Dateien, die von NAS-Systemen und Home Servern kommen, zusammengefügt, man findet alles in übersichtlicher Form in einer Musikbibliothek. Wenig praktisch ist allerdings, dass man den Pfad für das NAS-System oder den Home Server manuell eingeben muss – hier hat man nicht mitgedacht. Jeder preiswerte AV-Receiver schafft es mittlerweile, auf PCs, NAS-Systeme und Home Server direkt zuzugreifen. Die entsprechend kompatiblen Geräte werden komfortabel in einer Liste angezeigt. 

Extrem hoch ist der Informationsgehalt, den man sich zu den Titel holen kann, so sind z.B. oft die Texte zum Song verfügbar, und man kann sofort mitsingen. Gerade, wenn man z.B. ein Apple iPad Pro verwendet, sind die Texte sofort zu lesen, sonst kann man auch entsprechend Anpassungen an der Textdarstellung vornehmen. Die grafische Darstellung von Roon Essentials ist anspruchsvoll und sehr attraktiv. Man kann überdies zwischen unterschiedlichen Themes wählen. Richtig nützlich macht sich Roon, wenn der stolze Besitzer des ELAC Discovery Music Server seine besten Freunde zur 80er Jahre Party nach Hause einlädt. Aus dem gesamten Titelarchiv wählt Roon Essentials dann die passenden Titel, man schiebt einfach den grafisch dargestellten Zeitstrahl auf die Jahre 1980 bis 1989 zusammen – das ist schlichtweg genial. Wir haben hier verschiedene Screenshots von der App auf unserem iPad Pro vorbereitet:

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Startseite, hier werden die zuletzt neu hinzugefügten Alben und ein „Featured Artist“ vorgestellt. Zudem gibt es Infos zur aktuellen Anzahl von Tracks, Artists, Lyrics etc.

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Linksseitig wird das komplette Navigationsmenü eingeblendet, sehr praktisch aufgebaut

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Generelle Einstellungen

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Hier kann man sich gleich darüber informieren, wie viele Tracks derzeit in der Bibliothek sind

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Nicht so komfortabel gestaltet sich das Hinzufügen z.B. von NAS-Systemen 

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Services – wir hoffen, es kommt noch mehr hinzu

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Setup

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Audio-Optionen

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Schneller Überblick über die Zonen

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Musikbibliothek in der Titel-Ansicht

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Alben-Übersicht

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Wiedergabe eines Tracks von TIDAL (siehe kleines Logo links unter dem Cover)

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Wiedergabe eines Stereo-FLAC 96 kHz/24-Bit-HiRes-Tracks

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Wiedergabe eines Stücks in FLAC 192 kHz/24-Bit Stereo

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Abba „Gold“: Informationen zur legendären Band gibt es bei Roon Essentials auch

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Text zu Abbas „Super Trouper“

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Einfach ist es, sich selber eine Wiedergabeliste zu erstellen

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Nicht so gelungen: Anstatt Dienste wie vTuner oder Last.fm zu integrieren, muss die URL vom Internet Radio Stream eingegeben werden, den man hören möchte

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Hervorragend: Die „Focus“ Funktion. Ganz gleich, ob Genre oder Performer Types….

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..komfortabel kann das Gewünschte per Tastatur eingegeben werden

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Sensationell ist der Zeitstrahl, der im Übrigen auch genau zeigt, aus welcher Zeit die meisten der Tracks aus der Musikbibliothek stammen

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Einfach ist es, durch Zusammenschieben des Zeitstrahls z.B. die 80er Jahre auszuwählen. Die App stellt dann alle Tracks aus dem angegebenen Zeitraum zusammen

Bilanzierend ist das Konzept der Roon Essentials App außerordentlich gut gelungen. Es gibt Funktionen, die wir noch nicht kannten, die aber sehr nützlich und Gewinn bringend in der täglichen Praxis sind. Die App agiert recht flüssig und es kommt zu lediglich sehr geringen Verzögerungen. Die grafische Darstellung ist elegant und anspruchsvoll. Mit TIDAL ist schon jetzt ein aktuell stark im Trend liegender Musik-Streamingdienst integriert. Wir hoffen, dass weitere Dienste folgen werden. 

Wer sich die Audioformate durchliest, die der Discovery Music Server wiedergeben kann, wird ein durchaus nicht ganz unwichtiges HiRes-Format vermissen: Direct Stream Digital (kurz DSD). DSD-Dateien kann der Discovery Music Server nicht verarbeiten. Dafür aber WAV, FLAC, AIFF und ALAC bis 192 kHz/24-Bit. AAC und MP3 können als komprimierte Dateiformate verarbeitet werden.

Im Moment ist das Limit der Tracks, die in der Bibliothek verwaltet werden können, etwas zu gering angesetzt – klar, maximal 15.000 Titel sind alles andere als wenig, aber noch mehr wäre definitiv noch besser.  

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Rückansicht komplett

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Externe Stromversorgung, Ethernet, USB 2.0

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Optischer und koaxialer Digitalausgang, 2 analoge Cinch-Ausgänge

Der Discovery Music Server besitzt zwei analoge Audioausgänge (Cinch) für 2 unabhängige Zonen, des Weiteren findet sich ein optischer Digitalausgang (bis 192 kHz/24-Bit maximal) und ein koaxialer Digitalausgang (bis 192 kHz/24-Bit maximal). Nicht ganz verständlich ist, dass für das Anhängen von USB-Medien nur USB 2.0 und nicht USB 3.0 vorhanden ist – in der Praxis aber ist dies bei nicht zu großen USB-Medien nicht allzu schlimm, auch so werden die auf dem USB-Medium vorhandenen Tracks recht zügig zur internen Musik-Bibliothek addiert. 

An Endpunkten werden AirPlay-kompatible Devices (so z.B. AV-Receiver/AV-Vorstufen mit AirPlay), natürlich Produkte aus der ELAC Discovery Serie und auch Roon fready End Points unterstützt. 

Elac Discovery Music Server DS-S101 Oberseite

Edle Gehäuseverarbeitung

Elac Discovery Music Server DS-S101 Verarbeitung

Gerundete Ecken

Der Discovery Music Server ist erstklassig verarbeitet und wirkt außergewöhnlich edel – viel zu schade, um das gute Stück in irgendeinem Schrank zu verstecken. Das schick geformte Gehäuse aus edlem Aluminium macht sich auch in der anspruchsvollen Wohnlandschaft bestens. Die gerundeten Ecken des Gehäuses unterstreichen den noblen Gesamteindruck. Das rückseitige Anschluss-Paneel ist ebenfalls von untadeliger Qualität, alle Anschlüsse sitzen akkurat und fest. Anstatt billiger Gummi-Füße setzt ELAC auf eine komplett gummierte Unterseite. 

ELAC verspricht übrigens gleich auf der Website, dass weitere „DSP-Features, Formate und Streaming-Standards“ folgen werden.

Klang

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Der Pioneer A-70DA ist unser „Partner“ für den ELAC-Server

Pioneer A-70DA Innenleben Gesamt

Mit seinem hochwertigen Aufbau setzt der Pioneer A-70DA in seiner Liga Maßstäbe

So etwas wie der Discovery Music Server soll „klingen“? Nüchterne Leser wittern massiven Voodoo-Verdacht. Doch langsam, liebe Skeptiker. Wir diskutieren an dieser Stelle nicht über Sinn und Unsinn des Klangs bei Verwendung des optischen oder koaxialen Digitalausgangs. Wir sprechen über die Verwendung der hochwertigen bordinternen Burr Brown D/A-Wandler, die dann zum Einsatz kommen, wenn man den Discovery Music Server mittels analogem Ausgang mit dem Gerät für die Wiedergabe, in unserem Falle der erstklassige Pioneer A-70DA, verbindet. Natürlich haben wir auch eine digitale Verbindung hergestellt, um herauszufinden, wie sich der überragende D/A-Wandler von ESS im edlen Pioneer Vollverstärker aus der Affäre zieht.

Unsere Ergebnisse in Kurzform: Der ESS-DAC brilliert auch gegenüber den Wandlern  im Discovery Music Server mit seiner exzellenten Feindynamik – schlichtweg unschlagbar derzeit in bezahlbaren Preisklassen. Aber: So „smooth“, homogen und angenehm, wie der ELAC Discovery Music Server klingt: Wow! DAS ist wahre Hörfreude. „ELAC – Klang lebt“- lautet das Motto der Kieler – und dieser Satz bewahrheitet sich ungemein. Nun folgen unsere Eindrücke einzelner Stücke: 

„Diamante“ in 96/24 von Alessi läuft nun – und wir befinden uns direkt am Ufer des Comer Sees und cruisen im Ferrari California im Ufer entlang. Melodiös, mit sensibler räumlicher Staffelung, gibt der Discovery Music Server das Stück wieder. Lebendig, frisch, aber nie aggressiv erfolgt die Wiedergabe der weiblichen und auch der männlichen Stimme. Unsere Nubert nuVero 70 geben den Bassbereich mit genau dem richtigen Maß an Nachdruck wieder – doch diesmal gefallen sie uns besonders gut, dank der hervorragenden D/A-Wandlung des ELAC Servers und natürlich der sehr präzisen Arbeit der Pioneer-Endstufe – wir kennen  kaum einen anderen Verstärker mit digitalen Endstufen, der im positiven Sinne so „analog“ klingt wie der A-70DA. 

„Nessun Dorma“ aus Puccinis „Turandot“ (FLAC 96/24), gesungen von Jonas Kaufmann – keine leichte Aufgabe für den Discovery Music Server. Doch der in sich schlüssige, sehr gefällige Klang sorgt auch hier für sehr zufriedene Gesichter – zumal die Darstellung keinesfalls langweilig oder oberflächlich ist, im Gegenteil. Gerade die räumliche Tiefenwirkung mit den verschiedenen akustischen Facetten kommt glänzend heraus. Im Orchester werden auchkomplexe Instrumente wie die Violine sehr schön herausgearbeitet. Der Chor wird überragend wiedergegeben, die Trennung von Stimmen und Instrumenten gelingt gut. Kaufmanns faszinierende Stimme wird fein dosiert und charismatisch im Hörraum verteilt, mit solider Bühnendarstellung. 

„Don’t Dream It’s Over“ in der Adaption von Diana Krall (FLAC 48/24) gefällt uns besonders gut. Die rauchige, anziehende Stimme Dianas, das Spiel der Harfe, der fundierte, solide Bass – all das bereitet große Freude beim Hören. Immer, trotz des Nachdrucks im Bassbereichs, steht die Stimme, so wie es sein soll, im Fokus. Die Instrumente werden jedoch nicht in den Hintergrund gedrängt, sondern genau ausbalanciert rund um die Stimme gruppiert – eine erstklassige akustische Performance, die der Discovery Music Server hier erbringt. 

„Dronning Fjellrose“ vom Hoff Ensemble in 192 kHz/24-Bit FLAC beweist uns auch, wie ungemein harmonisch der Discovery Music Server agiert. Die feindynamischen Differenzen bei der vokalen Präsentation kommen überdies tadellos heraus, wenngleich hier der ESS DAC im Pioneer noch etwas mehr Raffinesse walten lässt. Das Klavier mit der Anschlagdynamik der Tasten wird sehr treffend dargestellt, wenn man dem Discovery Music Server die D/A-Wandlung überlässt. 

Und selbst bei 44,2 kHz/16-Bit Tracks besticht der Discovery Music Server mit äußerst harmonischem, sehr sauber hinsichtlich der Konturen herausmodelliertem Klang: Andrea Bocellis „Perfidia“ vom Album „Passione“ kann auch wieder mit dem sich nahezu perfekt an den Mitteltonbereich angrenzenden Bass positiv auffallen. Die Stimme Andreas löst sich gelungen von den Lautsprechern. Entspannt, aber gleichzeitig schön feinfühlig erfolgt die Wiedergabe, es macht viel Freude, zuzuhören. 

Billy Joels legendärer „Piano Man“ (44,1 kHz/16-Bit FLAC) wird mit fein dosiertem Klavier und einer ausgesprochen gut integrierten Stimme dargestellt. Die Mundharmonika-Einlagen beweisen, wie gut die akustische Differenzierung ist. Dynamische Unterschiede, z.B. als Billy seine Stimme erhebt, werden impulstreu wiedergegeben. 

Mit Club-Tracks wie der Freischwimmer-Version (im Mix von Calvo) von „California Dreamin'“ hat der Music Server aus dem Norden Deutschlands keinerlei Berührungsängste. Auch hier bleibt er seiner Auslegung treu, er agiert mit räumlich dichtem, „smoothem“ und entspanntem, aber trotzdem dynamischen Klang. Der Bass ist füllig, aber zugleich klar – mit dem Pioneer A-70DA arbeitet der Discovery-Server auch hier ausgezeichnet zusammen. 

Und auch der Trance-Klassiker „Outside World“ von Sunbeam kann hinsichtlich der Wiedergabe vollauf überzeugen. Die hoch belastbaren Endstufen des Pioneer A-70DA gehen wiederum eine überaus gelungene Verbindung mit der homogenen, dichten Wiedergabe des ELAC Discovery Music Servers ein. Man hört relaxed auch bei hohem Pegel, denn so eine souveräne, nachdrückliche, aber zugleich nie störende Präsentation findet man nicht häufig. 

Fazit

Elac Discovery Music Server DS-S101 Front Seitlich1

Braucht man den ELAC Discovery Music Server DS-101-G, stellt er eine Bereicherung auf dem Markt dar? Diese eingangs gestellte Frage kann man nun, nachdem der Test beendet ist, mit einem klaren „ja“ beantworten. Trotz des auf den ersten Blick recht hoch anmutenden Preises von 1.099 EUR profiliert sich ELACs clevere Lösung für eine zentrale, hochwertige Musikbibliothek.

Extrem hochwertig verarbeitet und optisch sehr elegant, besticht der Kieler Music Server auch durch die Steuerung mittels der Roon Essentials-App. Diese stellt Features zur Verfügung, die man noch nicht kannte. Umfangreiche Informationen zu den Künstlern, Songtexte in großer Anzahl oder aber die Möglichkeit, schnell Wiedergabelisten zu Genres oder zu Jahrzehnten zusammenstellen zu können: Das alles bietet Roon Essentials. Grafisch hübsch aufbereitet und leicht bedienbar, ist das Konzept der App ausgezeichnet.

Im Detail kann freilich noch, z.B. bei der Integration von Home Servern und NAS-Systemen, nachgebessert werden. Hier ist noch nicht alles perfekt. Das betrifft auch die Format-Kompatibilität, DSD sollte zukünftig noch Einzug in die ELAC Discovery-Welt erhalten. Exzellent ist es um die Klangqualität bestellt, die zur Verfügung gestellt wird, wenn man die Digital-Analog-Wandler im Discovery Music Server verwendet. Sehr rund, homogen und angenehm, gleichzeitig dynamisch und mit sehr guter Tiefenstaffelung, erfüllt der ELAC Music Server souverän die Ansprüche von HiFi-Fans. Sehr gut eignet sich das Discovery-Device dank seines präzisen, angenehmen Klangs für HiRes-Dateien. 

ELAC meistert den Einstieg in eine neue Gerätewelt souverän – der Discovery Music Server begeistert durch Noblesse, Klangstärke und die Roon-App
ueberragend
Music Server Oberklasse
Test 27. Juni 2016

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 27. Juni 2016




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