TEST: Canton Chrono RC-A – teilaktiver Standlautsprecher, exklusiv bei HIFI-REGLER

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Canton und HIFI-REGLER haben gemeinsam einen neuen teilaktiven Lautsprecher entwickelt, der sowohl für den Stereo- als auch für den Heimkinoeinsatz vorgesehen ist und mit einem Bassmodul, das als Spitzenleistung gut 300 Watt/pro Lautsprecher erbringt, antritt. Dass der Chrono RC-A genannte Schallwandler für einen Paarpreis von 2.598 EUR, exklusiv bei HiFi-Regler erhältlich, so vielseitig ist, hat zahlreiche Gründe. HIFI-REGLER und Canton entschlossen sich, zum besonders fairen Preis einen besonders hochwertigen, klangstarken sowie praktischen Lautsprecher anzubieten. Basis ist die bekannte Canton Chrono-Serie. Dies sichert hinsichtlich der passiven Komponenten, wie den Treibern für Hoch- und Mitteltonbereich, bereits eine ausgezeichnete Basisqualität. 

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Einstelloptionen und Anschlüsse am Bassmodul hinten

Zum anderen wurde pro Lautsprecher ein aktives Bassmodul eingebaut – der Subwofer ist demnach direkt in der Box. Dadurch, dass pro Box ein Bassmodul aktiv ist, kann man die Chrono RC-A mit leistungsstarken Regallautsprechern plus zwei kraftvollen aktiven Subwoofern vergleichen. Vorteilhaft ist es auf jeden Fall, auf zwei Bassmodule zu setzen, da sich ein einheitlicheres, homogeneres, in sich absolut schlüssiges Klangbild im Hörraum ausbreitet. 

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Seitliche Ansicht

Wahlweise gibt es die Chrono RC-A in weißer oder schwarzer Ausführung. Besonderes Kennzeichen ist ein umfangreich ausgestattetes Anschlussterminal, solide verschraubt, auf der Rückseite. Dieses besteht aus Metall und weist zahlreiche Einstellmöglichkeiten auf. Zunächst bleibt unser wachsames Auge am Schriftzug „Digital Amplifier“ hängen. Also arbeiten besonders effiziente Class D-Digitalendstufen mit enorm geringem Verlustwärme-Anteil im Inneren der Chrono RC-A. Hinten finden sich verschiedene Einstellmöglichkeiten, Höhen sowie Bässe können differenziert justiert werden. Man kann die Höhen um -3dB zurücknehmen, um -1,5dB zurücknehmen, in neutraler 0 dB Stellung belassen oder aber die Höhen um +1,5dB anheben. So ist es möglich, z.B. in einem akustisch sehr lebendigen Raum eine zu dominante Hochtonwiedergabe zu vermeiden, ebenso aber kann man in einem akustisch eher toten und somit im Hochtonbereich „muffigen“ Hörraum die Hochtonwiedergabe anheben. Bei den Bässen kann man eine neutrale 0 dB Einstellung fahren oder aber die Bässe herabsetzen: Um 1, 2, 3 oder 4 dB. Ebenso kann man den Bassbereich hervorheben: Und zwar um + 1,2,3 oder 4 dB. Je nach dem, wie es um die persönlichen Hörgewohnheiten und um den Hörraum bestellt ist, kann man so die stets passende Einstellung finden. 

Hinten finden sich ebenfalls noch folgende weitere Einstellungen: Bassfilter Normal/Wide/Narrow, Amplifier Mode Immer an/Automatik. Zudem sind Hoch- sowie Niederpegelanschlüsse vorhanden, so dass man die Chrono RC-A zusammen mit einem AV-Receiver ebenso einsetzen kann wie mit einem HiFi-Verstärker. Hinten ist auch die komplette Trennung vom Netz mittels Kippschalter möglich. Aber: Bereits im Standby-Betrieb werden nur 0,42 Watt an Strom verbraucht.

Der Stromverbrauch im Ruhe-Modus (Idle Mode) liegt bei 10,15 Watt, der maximale Stromverbrauch bei 380 Watt. Die Chrono RC-A ist mit einem hochsensiblen Signalerkennungs-Mechanismus von nur 2mV (0,002V) ausgestattet. Wenn die Signalerkennung auf Automatic eingestellt ist, fährt die Chrono RC-A die Endstufen hoch, sobald eingehende Signale erkannt werden. Wieder heruntergefahren werden die Endstufen 20 Minuten, nachdem das letzte Signal erkannt wurde.

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Attraktiver Sockel

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Im Detail

Generell überzeugt die Chrono RC-A durch einen aufwändig gestalteten, soliden Sockel, der minimal breiter ist als die sonstige Box und dadurch optimale Kippsicherheit bietet. Unter dem Sockel kann man z.B. Tellerfüße für die Aufstellung auf dem Teppichboden befestigen. Zwischen dem eigentlichen Gehäuseboden und dem Sockel sind attraktive kegelförmige Alu-Elemente installiert.

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Hochglänzende Schallwand, Korpus in mattem Vinyl-Lack

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Kantenverarbeitung hinten

Die Chrono RC-A ist nach klassischem optischem Schema konzipiert. Es findet sich noch eine separate Schallwand, und es handelt sich demnach nicht um ein Unibody-Gehäuse, welches aktuell im Trend liegt. Bei der Chrono RC-A aber wird diese Trennung auch als Stilmittel eingesetzt, da die sehr präzise montierte Schallwand metallic-glänzend ausgeführt ist und der eigentliche Korpus in matter Folierung auftritt. Die Gehäuseverarbeitung ist insgesamt eher einfach, was man z.B. an der kompletten Lautsprecher-Rückseite sieht. Nicht, dass wir Verarbeitungsmängel feststellen konnten – das keinesfalls, aber Opulenz und Luxus darf man hinsichtlich von Finish und Materialqualität nicht erwarten. Die Chassis sind vorn mit sichtbaren Schrauben eingepasst, das Lautsprecher-Schutzgitter haftet nicht magnetisch, sondern konventionell mittels Bohrungen auf der Schallwand, in die die entsprechenden Befestigungszapfen gesteckt werden. 

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Alu-Mangan-Hochtöner

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Mitteltöner (180 mm)

Kommen wir zu weiteren Eigenschaften der Chrono RC-A. Der teilaktive Lautsprecher verfügt neben einem Alu-Mangan-Hochtöner (25 mm) und einem 180 mm Mitteltöner über 2 x 180 mm Basschassis – also ein Doppelbass pro Lautsprecher. Daher braucht man kaum noch mehr. Trotzdem kann auf Wunsch noch ein weiterer externer aktiver Subwoofer ins System integriert werden. Insgesamt wird der Schalldruck eines aktiven externen Subwoofers mit einem 12 Zoll-Chassis von den beiden Chrono RC-A erreicht. Man spart sich aber den Platz im Hörraum und muss keinen zusätzlichen aktiven Subwoofer aufbauen. Vorzug des eingebauten aktiven Bass-Moduls der Chrono RC-A ist auch, dass keine Phasenprobleme auftreten. Der Lautsprecher ist mit Cantons „Speaker Correction“ (SC) Technologie ausgestattet, dadurch wird die Bandbreite im Tiefbassbereich vergrößert. Das macht die Lautsprecher im Stereo- und im Heimkinobereich gleichermaßen interessant. Für  aktuelle Action-Filme z.B. typische massive tieffrequente Effekte, können so authentisch und mit dem passenden Nachdruck wiedergegeben. 

Die Canton „Room Compensation“ (RC) Technologie gehört ebenfalls zum Portfolio der Chrono RC-A. Sie eröffnet die Möglichkeit, die Lautsprecher an die jeweilige Raum-Gegebenheit anzupassen. Sehr gut, kommen wir nochmal zum Stereobetrieb, eignet sich die Chrono RC-A auch für Röhrenverstärker. Diese haben oft nicht genug Leistung aufgrund ihres Arbeitsprinzips. Gerade der Bassbereich schluckt extrem viel Leistung, viel Bass bei hohem Grundpegel funktioniert nur, wenn auch ausreichend Endstufen-Performance vorhanden ist. Dadurch, dass die Chrono RC-A dem Röhrenverstärker den leistungsintensiven Bassbereich abnimmt, bleibt für Hoch- und Mitteltonbereich genug übrig. Auch Class A-Verstärker mit besonders reinem Klang sind als Spielpartner für die Chrono RC-A tadellos geeignet. 

Für einen klar strukturierte Bass unter praktisch allen Bedingungen gibt es einen integrierten Soft Clipping Limiter, der auch im Grenzbereich durch sanftes Hereinlaufen in den Clipping-Bereich für eine akkurate Wiedergabe sorgt. 

Installiert ist ein Alu-Mangan-Hochtöner, der bis auf 38 kHz hochspielt. Eine Aluminium Transmission Front Plate dient als Wave Guide. Der Optik zuträglich sind die „Diamond Cut“ Aluminium-Ringe rund um die Chassis auf der Schallwand vorne. Die Membrane der Chassis für Mittel- und Tieftonbereich bestehen aus Aluminium. Der 3-Wege-Bassreflex-Lautsprecher bietet 160 Watt Nennbelastbarkeit und 320 Watt Musikbelastbarkeit, den passiven Teil betreffend, und eine Empfindlichkeit von 88,3 dB (1W/1m). Der Übertragungsbereich bei +/- 6 dB reicht von 27 Hz bis 38 kHz. Die Impedanz des passiven Parts liegt bei 4 Ohm. Die Chrono RC-A wiegt 21 kg und ist 25 cm breit, 105 cm noch und 30 cm tief.

Klang

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Test-Aufbau

Wie nun sieht es mit den akustischen Fähigkeiten der Chrono RC-A aus? Eines vorweg – Canton und HIFI-REGLER können stolz auf dieses „gemeinsame Kind“ sein, was man sehr rasch bemerkt, wenn sich die Chrono RC-A als „Dampfmacher“ im Heimkino-Betrieb betätigt. Angeschlossen am leistungsfähigen Yamaha RX-A860 7.2 AV-Receiver und mit weiteren Canton Chrono Passiv-Boxen (Canton Chrono 513 als Rears, Canton Chrono 515 Center) musste sich die Chrono RC-A bei der deutschen Dolby Digital-Tonspur von „Mission Impossible – Rogue Nation“ im 5.2 Betrieb behaupten.

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Passende Yamaha-Komponenten für Stereo und Surround-Wiedergabe

Gleich zu Filmbeginn geht es schon rund, als Ethan Hunt unbedingt in eine Airbus A-400 Militärmaschine gelangen muss, um brisante Ladung aus der Hand von Terroristen zu befreien. Benjamin direkt vor Ort sitzt getarnt in einer Wiese und versucht, die Tür zu entriegeln, Luther ist auf einem hohen Turm in Malaysia und arbeitet daran, den Satelliten Up-Link für den Airbus zu entschlüsseln. Die Stimme Luthers und die von Benjamin stellt das Chrono-Set top heraus – der Center Chrono 515 verdient sich hier eine Empfehlung. Das ist aber nicht Gegegenstand des Tests, hier fragen wir uns vielmehr: Was leistet die Chrono RC-A? Klare Antwort: Großes. Denn die Triebwerke des startenden Flugzeugs werden mit drohendem, massivem Bass, ohne Verzerrungen selbst bei immensem Pegel, präsentiert. Klar und kraftvoll bildet die Chrono RC-A hier das Rückgrat für eine höchst anspruchsvolle Heimkino-Präsentation. Der Music Score wird überragend eingearbeitet und brilliert mit kraftvollen Akzenten im tieffrequenten Bereich. Sehr lebendig, sehr dynamisch, und mit einer enormen räumlichen Dichte machen sich die Chrono RC-A daran, diese Filmtonspur wiederzugeben. 

Wir springen einige Kapitel nach vorne. Nun befindet sich Benjamin in Wien und steigt nahe der weltberühmten Wiener Oper aus der U-Bahn. Die Geräusche auf der unterirdischen Bahnstation werden sehr genau von allen Chrono-Komponenten wiedergegeben. Kleine, feine Bass-Impulse werden mit exzellentem Timing von den Chrono RC-A erfasst. Sie schaffen erneut eine grandiose Raumwirkung, auch in Szenen, in denen eher atmosphärische und keine massiven, drückenden Effekte vorhanden sind. Benjamin bekommt von Ethan eine Spezialbrille und ein als Opern-Programmheft getarntes Notebook ausgehändigt, ganz schnell, damit niemand etwas bemerkt. Der Scan durch die Spezialbrille wird akustisch vom Canton Chrono-Set sehr gut wiedergegeben. Nun begibt sich Benjamin direkt zur Oper, wo gerade der österreichische Bundeskanzler nebst Gattin aus seinem Dienst-Maybach steigt. Das Blitzlicht-Gewitter der wartenden Presse-Fotografen präsentieren alle Canton Chrono-Boxen wieder mit beeindruckender Räumlichkeit., Gerade die Chrono RC-A bestechen auch im passiven Bereich durch erstaunlich feine Detaillierung. Wenige Minuten später beginnt dann die Opernvorstellung, es wird „Turandot“ von Puccini gegeben. Die eindrucksvollen orchestralen Einlagen modellieren die Chrono RC-A mit gleichermaßen solidem wie präzisem Bass heraus. Die Membrane – es handelt sich, wie oben erwähnt, um eine Doppelbass-Bestückung mit insgesamt üppiger Membranfläche – lenken auch bei deutlich gehobenem Pegel akkurat aus. Die Langhub-Auslegung ermöglicht großen Membran-Hub ohne störendes Anschlagen der Membrane. Die leistungsstarken Class D Digitalendstufen entfesseln enorme Bass-Dynamik auch bei hohem Grundpegel. Die Stimmen der Opernsänger werden vom Chrono 515 solide getragen. Einige Zeit später, aber immer noch inmitten der Oper, kommt es zu einer handfesten Keilerei zwischen Ethan und einem Killer, der den Bundeskanzler während der Aufführung erschießen möchte. Die harten Faustschläge und das ebenso harte Auftreffen von Ethan auf dem Boden arbeitet der mit kurzen, harten Bass-Impulsen glänzend zurechtkommende Bass-Part der Chrono RC-A exzellent heraus. 

Musikalisch, im Stereo- und im Mehrkanal-Betrieb, geht auch einiges. Wir hören wir zunächst über den Yamaha Stereo-Netzwerk-Receiver R-N402D einige Stücke, angeschlossen als Player ist ein Denon DBT-3313UD. Bonnie Tyler „Holding Out For A Hero“ sowie „Total Eclipse Of The Heart“ zeigen verschiedene Aspekte auf. Zunächst sollte man im lebendigen Hörraum und bei etwas zu spitz aufgenommenem Quellmaterial den Hochtonbereich besser zurücknehmen um 3 dB. Dann hat man eine homogene, klare Wiedergabe. Diese Maßnahme empfiehlt sich im Übrigen auch bei zahlreichen SACDs, die auch gern im Hochtonbereich mit leichter Über-Prägnanz aufwarten. Gesagt, getan – und mit angepasstem Hochtonbereich machen die Chrono RC-A am klanglich neutral-frischen Yamaha Receiver eine sehr gute Figur. Die Stimme Bonnies löst sich mit einem hohen Maß an räumlicher Weite von den Lautsprecher-Chassis und verteilt sich mitten im Hörraum. Die Trennung der Stimme von den Instrumenten gelingt ausgezeichnet. Der Bass ist trocken, hat Ausdruckskraft und überzeugt durch die exakte Staffelung. Bei Gloria Gaynor „I Will Survive“ liefert uns die Chrono RC-A ein gutes Beispiel für ihre enorme Impulstreue; der zügige Rhythmus wird überragend dargestellt. Hören wir uns, diesmal mit hoher Auflösung von SACD, „Don’t You“ von Simple Minds an, so kleidet die Chrono RC-A jeden Frequenzbereich durch ihre lebendige, straffe Spielweise ausgezeichnet aus. Stimmen kommen mit feiner Staffelung zur Geltung. Frisch, natürlich, und mit Verve agiert der teilaktive Standlautsprecher auch beim Titelsong des gleichnamigen Films „Footloose“ von Kenny Loggins. Dynamisch, mit dem richtigen Maß an direktem Biss, empfiehlt sich der Lautsprecher auch für den anspruchsvollen Stereo-Hörer. 

Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert Nummer 4 in D-Dur, KV 218, erstes Allegro – ein sehr beliebtes Stück, welches wir diesmal von der reinen Audio Blu-ray von 2L Recordings in Stereo 192 kHz/24-Bit anhören. Fein formen die Canton Chrono RCA die Violinen-Soli heraus, und der Antritt des gesamten Orchesters wird durch eindrucksvolle Gesamt-Dynamik untermauert. Der Klassik-Liebhaber wird begeistert von der Chrono RC-A sein, da der Bass niemals undifferenziert und zu massiv, sondern immer nachdrücklich, aber gleichzeitig außerordentlich exakt auftritt. Dass es überdies möglich ist, einzelne Instrumente bei den orchestralen Einsätzen exakt auszumachen, erhöht den Wert der Boxen noch. Als HiRes-File lauschen wir „Nessun Dorma “ in Flac 96 kHz/24-Bit, gesungen von Star-Tenor Jonas Kaufmann. Exakt kommen die vokalen Strukturen heraus, faszinierend und  facettenreich ist die gesamte Wirkung. Auch der Chor wird nicht einfach oberflächlich, sondern mit sehr guter, feiner Differenzierung dargestellt. 

SACD-Surround klingt in Zusammenarbeit mit den anderen Chrono-Passivlautsprechern ebenfalls richtig gut. Vom Bon Jovi-Album „This Left Feels Right“, das große Bon Jovi-Hits im neuen akustischen Gewand präsentiert, hören wir „Living On A Prayer“ sowie „It’s My Life“. Das Auflösungsvermögen der Chrono RC-A begeistert ein weiteres Mal, aber auch, wie klar definiert kurze Bass-Impulse herausgestellt werden, spricht für sich. 

Fazit

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Das ist genau das, auf was viele Stereo- und Heimkino-Fans gewartet haben dürften: Ein preislich bezahlbarer, technisch hochwertiger teilaktiver Standlautsprecher, der durch extrem gute akustische Leistungen auf sich aufmerksam macht. Darüber hinaus bietet der Canton Chrono RC-A, den es exklusiv bei HIFI-REGLER gibt, praxisgerechte Einstellmöglichkeiten für eine gelungene Anpassung an Hörraum sowie an die individuellen Hörgewohnheiten des Anwenders. Akustisch brilliert die leistungsfähige Konstruktion mit tollem Tiefgang, sehr gute Bass-Staffelung und einer hohen Pegelfestigkeit. Aber auch der passive Teil des Standlautsprecher weiß zu gefallen. Mit einem sauber duschmodellierten Mitteltonbereich, einem fein auflösenden Hochtonbereich und einer sehr guten Loslösung z.B. von Stimmen von den Lautsprecher-Chassis. Optisch gibt sich der Chrono RCA als klassischer Lautsprecher zu erkennen, sehr gelungen sind Details wie der hochwertige Sockel oder die „Diamond Cut“ Alu-Ringe um die Chassis. 

Preislich fairer, aufwändig konstruierter teilaktiver Standlautsprecher mit hervorragender akustischer Performance
preisklassenreferenz
Teilaktive Standlautsprecher Oberklasse
Test 23. November 2016

Test und Fotos: Carsten Rampacher
Datum: 23. November 2016




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