TEST: Analog-Endstufe Nubert nuPower A – Schwäbischer Frontalangriff aufs Establishment

Nubert nuPower a Front Seitlich3

Das Establishment kann sich warm anziehen: Nach dem exzellenten Stereo-Vorverstärker nuControl (1.940 EUR) und der über alle Maßen präzisen sowie kraftvollen Stereo-Endstufe mit digitaler Verstärkertechnologie nuPower D (2.450 EUR) folgt nun eine reinrassige analoge Stereo-Endstufe: Die nuPower A für 3.750 EUR. Schon die sehr flache nuPower D machte durch exorbitante Leistungswerte (Dauerleistung  2 x 920 Watt an 4 Ohm, Musikleistung 2 x 1.290 Watt) auf sich aufmerksam, und die aufgrund der analogen Technik deutlich voluminöser auftretende nuPower A macht es nach: Für eine analoge Endstufe sind satte 2 x 540 Watt Dauerleistung und eine Musikleistung von 2 x 1.150 Watt traumhafte Werte.

Nubert nuPower a Innenleben Gesamt

nuPower A von Innen. Gut zu erkennen: Der symmetrische Aufbau. Im geschirmten Metallgehäuse, hinten zu erkennen, sitzt die Eingangsstufe

Und wie wir wissen, sind Nuberts Hochleistungskomponenten keine „Papiertiger“, sondern schieben in der Praxis auch dementsprechend mächtig an. Nubert peilt an, dass mit der nuPower A auch außerordentlich leistungshungrige Lautsprecher ohne Schwierigkeiten angetrieben werden können – bis hinunter auf 1 Ohm kann die nuPower A arbeiten. 42 kg „Lebendgewicht“ zeigen auch, dass man mit der nuPower A immer rechnen muss. Nubert gibt 2 Jahre Garantie auf den neuen Endverstärker. 

Nubert nuPower a Kuehlrippen

Die Seiten als Kühlkörper

Die exzellent verarbeitete Endstufe ist in der Lage, wahlweise bis zu zwei Lautsprecherpaare abwechselnd oder auch parallel anzusteuern. Wer im sehr großen Hörraum operiert und/oder es „richtig wissen“ möchte, kann zwei nuPower A im Monobetrieb verwenden. Nicht nur Leistungswerte eines Kleinkraftwerkes, auch akustische Reinheit und Präzision standen im Lastenheft der Tüftler von der Ostalb. Dafür spricht beispielsweise der Rauschabstand von 117 dB bei 1.000 Watt, auch die gesamtharmonische Verzerrung (THD + N) von weniger als 0,002 % ist ein hervorragender Wert. 

Nubert nuPower a Innenleben1

Sorgfältig ausgesuchte und hervorragend verarbeitete Baugruppen

Nubert nuPower a Innenleben2

Platinenlayout

Nubert nuPower a Innenleben3

Elko-Sektion

Wie es sich für eine wahre High-End-Endstufe gehört, verfolgt die nuPower A ein komplett und konsequent symmetrisches Aufbauprinzip, von den (zusätzlich zu Cinch) zur Verfügung stehenden symmetrischen XLR-Eingängen bis hin zu den Lautsprecheranschlüssen. Nubert arbeitet mit Class AB-Technik und verwendet ausschließlich streng selektierte Bauteile mit extrem geringen Fertigungstoleranzen, um bestmögliche Performance sowie Langzeitstabilität zu garantieren. Ausgesuchte Komponenten kommen dabei sowohl für linken und rechten Verstärkerkanal als auch fürs Kontrollsystem zum Einsatz. Der von Markus Pedal, Nuberts Elektronik-Entwickler, betriebene Aufwand manifestiert sich in den pro Kanal gleich in achtfacher Stückzahl vertretenen MOS-FETs (Metalloxid-Feldeffekt-Transistoren).

Wer die nuPower A im Übrigen öffnet, wundert sich etwas. Setzen die Konkurrenten auf großformatige Ringkerntransformatoren, war Nubert selbst diese Technik nicht effektiv genug für die nuPower A. Daher verwendet Nubert außergewöhnlich streuarme Schnittbandkerntransformatoren (pro Stück 700 VA), die des Weiteren mit einem Schirmungsgehäuse überzogen sind. Diese Stromlieferfähigkeits-Giganten stellen über 2 kW an Leistung bereit und agieren in einem eigenen „Untergeschoss“. Daher kann man sie beim Öffnen des Gehäusedeckels auch von oben optisch nicht wahrnehmen. Im Standby-Betrieb wendet sich das Blatt. Die Steuersektion benötigt hier lediglich 0,5 Watt. 

Wie es sich für die Experten von Nubert gehört, wurde auch dort weitergetüftelt, wo viele aufhören. Daher verwundert es kaum, dass der nuPower A Endverstärker einen sogenannten „Soft Start“ durchführt, der von einem Microprozessor gesteuert wird. Viele leistungsstarke Verstärker lösen, bedingt durch den hohen Einschaltstrom, die Sicherung im Verteilerkasten aus. Dank des „Soft Starts“ wird dies bei nuPower A vermieden. Überdies sitzt die Eingangsstufe, natürlich im sorgsam geschirmten Gehäuse aus Metall, an der hinteren Gehäusewand direkt bei den Anschlüssen. Das macht die Signalwege so kurz wie möglich und ermöglicht daher eine exzellente akustische Reinheit. 

Nubert nuPower a Rueckseite Seitlich3

Komplette Rückansicht

Nubert nuPower a Anschluesse Rueckseite2

Sehr hochwertige Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse

Nubert nuPower a Anschluesse Detail1

Hier im Detail

Nubert nuPower a Anschluesse Rueckseite1

XLR- und Cinch-Beschaltung

Nubert nuPower a Anschluesse Rueckseite3

Kippschalter für Betriebsart und Eingangswahl, Triggerausgang

Viel Sorgfalt ließ Nubert auch bei der Wahl der Anschlüsse walten. Die mit großer Präzision hergestellten Feingewinde-Lautsprecherschraubanschlüsse nehmen Lautsprecherkabel mit einem Querschnitt von bis zu 6 Quadrat-mm auf. Die originalen (legendären) Neutrik-XLR-Steckverbindungen sowie die ausgezeichnet verarbeiteten Cinch-Anschlüsse stellen die analoge Eingangssektion dar. Hinzu kommt noch ein Trigger-Eingang im Mini-XLR-Format. Dank des Erdungskontaktschalters treten keine störenden Brummschleifen auf. 

Nubert nuPower a Draufsicht

43 x 22 x 42 cm, 42 kg Gewicht

Nubert nuPower a Detail Front

Kraft diesmal im „Analogformat“

Nubert nuPower a Bedienelemente Front

Lautsprecherwahlschalter (wirkt indirekt über für induktive Lasten ausgelegte Relais auf die Lautsprecherterminals) und Standby-Taste

Optisch tritt die nuPower A dezent, durch die Abmessungen aber doch bestimmt auf. Das Gehäuse besteht teilweise aus gebürstetem und teilweise aus gestrahltem Aluminium. Das Rastermaß beträgt klassische 43 cm. Auf der Front befinden sich der silberne Lautsprecherwahlschalter (Betriebsmodi a, b oder a + b) und eine darunter montierte, ebenfalls silberne Standby-Taste. 

Klang

Nubert nuControl Front Seitlich3

Vorverstärker: Nubert nuControl

Nubert nuVero 140 Gruppenbild2

Lautsprecher: Nubert nuVero 140

Wir haben die neue Endstufe nuPower A in Verbindung mit dem Stereo-Vorverstärker nuControl (1.940 EUR) und der größten Standbox aus dem Hause Nubert, der nuVero 140 /2.235 EUR/Stück), getestet. 

Von SACD (Deutsche Grammophon: Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm, Alfred Prinz spielt die Klarinette) lauschen wir dem Klarinettenkonzert in A-Dur, KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart. Es liegen mit -10 dB (nuControl) durchaus konzertsaaltaugliche Pegel an. Und wir stellen schon nach wenigen Minuten fest, dass sich der versierte Klassikliebhaber umgehend mit der nuPower A Endstufe anfreunden wird, noch mehr als mit dem nuPower D Schaltverstärker. Warum? Ganz einfach, weil die nuPower A Endstufe noch mehr Charisma entwickelt. Die speziellen Merkmale z.B. der Streicher und natürlich der im Mittelpunkt stehenden Klarinette wirken noch geschliffener, geschmeidiger. Es ist nicht allein die Detaillierung – hier stellten wir bereits der nuPower D ein erstklassiges Zeugnis aus. Nein, es ist die Art und Weise, mit welchem Gefühl, mit welcher Intensität die Musik zum Zuhörer transportiert wird. Die nuPower D Endstufe ist ohne Zweifel ein hervorragendes Präzisionsinstrument, „das Werkzeug“, das exakt sezieren kann.

Die nuPower A ist wie eine Stradivari: Nicht nur Perfektion, sondern auch enorme Emotion kommen hier zum Tragen. Besser oder schlechter? Falsche Frage. Eher sollte man sich damit beschäftigen, was für ein Typ von Hörer man selber ist. Wir empfehlen einen Besuch in den Nubert-Hörstudios in Schwäbisch-Gmünd, hier kann man dann seinen Favoriten küren. Nicht ganz unerheblich ist sicher auch der Preisunterschied. Die nuPower D Endstufe ist über 1.000 EUR günstiger. Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht, ist dieses flache Kraftwerk nach wie vor kaum zu schlagen. Gerade aber Liebhaber klassischer Musik werden sich noch stärker für die nuPower A erwärmen – auch wenn die Endstufe trotz analogem Arbeitsprinzip mit höherer Verlustwärme im Vergleich zum Schaltverstärker nuPower sich nicht dazu bewegen ließ, auch bei hoher Lautstärke über längere Zeiträume richtig heiß zu werden. Hier kann man also getrost von einem effektiven Temperaturmanagement sprechen. 

Klassik liegt der nuPower A definitiv, das beweist uns auch die nächste SACD mit Ludwig van Beethovens 5. Symphonie. Hier spielen erneut die Wiener Philharmoniker, diesmal jedoch unter Carlos Kleiber. Es geht gleich mit viel Dynamik los, und die Souveränität hinsichtlich der Leistungsentfaltung ist grandios. Gerade die SACD ist in der Lage, einen sehr viel größeren und präziser gestaffelten Dynamikbereich wiederzugeben, und die Nubert-Kombination aus nuPower A und nuControl setzt dies auch akustisch exzellent um. Strahkraft und Auflösungsvermögen im Hochtonbereich sind hervorragend, die erzielte räumliche Weite ist ebenso beeindruckend wie die räumliche Tiefe. Die einzelnen Instrumente sind mit feinen, klaren Konturen eingearbeitet. Ganz gleich, ob Streicher oder Blechbläser, jedes Instrument bekommt genug Platz, um sich frei entfalten zu können. Die meiste Faszination geht jedoch von den sehr stark ausgeprägten, plötzlichen Dynamiksprüngen aus. Hier gibt es kaum uns bekannte Endstufen, die der nuPower A das Wasser reichen können.

Ein paar Worte müssen wir noch zur nuVero 140 loswerden, die wir, wie oben erwähnt, als Lautsprecher in dieser Kette einsetzen. Hier wird sich der ein oder andere fragen: Die nuVero 140 mag ja eine hervorragende Box sein, mit 2.235 EUR Stückpreis ist sie aber eigentlich in einer aus preislicher Sicht zu kleinen Liga für die nuPower A. Diesen Gedanken kann man zügig beiseite schieben. Die nuVero 140 ist ein mehr als angemessener Spielpartner, fein detaillierend, mit sattem Tiefgang, toller Räumlichkeit und hoher Belastbarkeit. Daher muss man nicht mehr Geld in dazu passende Schallwandler investieren und kann sich getrost aus dem Nubert-Sortiment bedienen. Die nuVero 140 sollte es allerdings schon sein – kleinere Lautsprecher können das Potential der nuPower A nicht komplett umsetzen. 

Bei rein instrumentalen James Bond 007 Titelsongs, gespielt vom Royal Philharmonic Orchestra, setzt sich die nuPower A ebenfalls ausgesprochen ansprechend in Szene. „Goldfinger“ ertönt mit ausgezeichneter Dynamik, ein weiteres Mal ist es imposant, wie sauber jedes einzelne Instrument herauskommt. Klar, räumlich, mit viel Feingefühl – besser geht es kaum. Sehr lebendig, dabei nie störend – selbst wenn man über längere Zeit mit hohem Pegel hört, wird es nie lästig, sondern man erfreut sich immer wieder an der überragenden Kraftentfaltung und an der gelassenen Art, mit der enorme Pegel dargestellt werden. Es geht weiter mit „Thunderball“ und „You Only Live Twice“. Bei beiden Songs überzeugt uns nicht nur die schon oft angesprochene Kraft, sondern besonders bei „You Only Live Twice“ auch das Feingefühl, mit der sich die nuPower A ihren Aufgaben widmet. Dynamische Differenzen, ganz gleich welcher Ausprägung, stellt die nuPower A impulstreu und authentisch dar. 

„Footloose“ war in den 80er Jahren ein Kultfilm. Den Soundtrack dazu haben wir auf SACD vorliegen. Wir starten mit der romantischen Komponente des Films: „Almost Paradise“, das Love Theme des Films, von Mike Reno & Ann Wilson, liegt den Universalisten von der Ostalb auch sehr gut. Die weibliche wie auch die männliche Stimme punkten durch den sehr präzisen Aufbau, der genau den richtigen Punkt treffende Bass sichert zu jedem Zeitpunkt ein entsprechendes Fundament. Bei Bonnie Tylers „Holding Out For A Hero“ bereitet der schnelle Rhythmus den impulstreuen Nubert-Komponenten keine Probleme. Im Gegenteil – mit erstklassiger Dynamik geht es voran. Die nuPower A verdeutlicht ein weiteres Mal ihre Sonderposition: Die Mischung aus charismatischer Gesamtwiedergabe und unbändiger Kraft ist beispielhaft. 

Nun wenden wir uns der Bon Jovi-SACD „This Left Feels Right“ zu. Auf dieser Disc befinden sich komplett neu arrangierte Songs, so auch eine spezielle Version des Klassikers „Living On A Prayer“. Langsamer und mit dem Gesang von Olivia D‘ Abo ist sie aus akustischer Sicht durchaus interessant. Und mit einem herausragenden Auflösungsvermögen managt die nuPower A den Hochtonbereich. Unten im Bassbereich geht es straff und, wie gewohnt, kraftvoll zu. Die Mitten gliedern sich fließend ein, was zu einem ganzheitlichen Klangeindruck führt. Die Version ist sehr ungewohnt, kennt man das Original vom Song – aber die Nubert-Kette schafft es, auch der neuen Version viel Faszinationspotential zu entlocken. Das beginnt bei der sehr gut konturierten Stimmwiedergabe, geht weiter mit der sehr präzisen Darstellung der Instrumente und endet mit der enorm authentischen Räumlichkeit.

„It’s My Life“ klingt auch anders als ursprünglich, doch wir können der auf diesem Album enthaltenen Version auch eine Menge abgewinnen. Die nuPower A liefert Leistung satt – und zwar so viel, dass einmal sogar die interne Überlastungs-Schutzsicherung unserer linken nuVero 140 angesprungen ist. Nach wenigen Minuten ging es dann weiter, nachdem sich die Schutzsicherung selbsttätig zurückgestellt hat. Bei „It’s My Life“ kommt die Stimme Jon Bon Jovis sehr charismatisch heraus, sie scheint stabil und glaubwürdig mitten auf einer virtuellen Bühne zu stehen. 

Jetzt legen wir mit drei Stücken von CD (44,1 kHz/16 Bit) los. Von Within Tempatation hören wir „The Heart Of Everything“ vom gleichnamigen Album. Und die Pegelanzeige der nuControl-Vorstufe steht bei geschmeidigen -13 dB, also durchaus ein nicht unbeträchtlicher Pegel. Die nuPower A lässt sich vom Geforderten kaum beeindrucken und schiebt mit massiver Wucht alle Klanganteile durch den Hörraum. Dabei beeindrucken nicht allein die Kraftreserven: Auch die Kontrolle im Bassbereich ist mustergültig. Der Bass ist präzise durchstrukturiert, die Stimme von Sharon den Adel löst sich sehr gut von den beiden nuVero 140. Die gewollte Aggressivität im Stück stellt die Nubert-Kette sehr gut heraus, ohne zu schrill zu werden im Hochtonbereich sowie im oberen Mitteltonbereich. 

Nun „beamen“ wir uns zurück in die 80er Jahre. Nein, „highfidel“ geht es gerade nicht zu in der Redaktion. Aber Spaß macht das One Hit Wonder von Mysterious Art „Das Omen“ auf jeden Fall. Das Quellmaterial ist höchstens von durchschnittlicher Qualität, was unsere Nubert-Komponenten aber nicht davon abhält, bei Einstellung des Pegels auf „-10 dB“ ein räumlich dichtes, von nachdrücklicher Energie geprägtes Klangbild in den Hörraum zu stellen. Der Bassbereich zieht wieder den Gehörgang ganz besonders an: Hier ist Kraft im Überfluss vorhanden, was dazu führt, dass alle Konturen auch bei hohem Pegel einwandfrei wiedergegeben werden. Die Stimmen kommen klar und mit sehr gelungener Einarbeitung in die Gesamtakustik heraus. Dass das Quellmaterial, wie schon erwähnt, nicht „State Of The Art“ ist, kann und will die Nubert-Kette nicht verschweigen. Schließlich steht eine authentische Wiedergabe des Quellmaterials stets ganz oben im Lastenheft bei Nubert-Entwicklungen. Aber trotzdem ist es höchst beachtlich, was an Facettenreichtum und Lebendigkeit herausgeholt wird.

Andrea Bocellis „Dell Amore Non Si Sa“ steht als nächstes Stück auf dem Fahrplan. Hier wollen wir nochmals die Stimmwiedergabe beleuchten. Und der erfolgreiche Weg der nuPower A setzt sich auch hier fort, denn der Erlebnisfaktor beim Hören des Songs ist hoch: Gerade, als Andrea seine Stimme erhebt, wird die enorme Dynamik deutlich, die auch im vokalen Bereich bereitgestellt wird. Die Auflösung der Nubert-Kette ist auch bei normalem CD-Material schon ausgesprochen gut. Bei hoher Lautstärke sind noch alle Konturen erkennbar, auch musikalische Details im Hintergrund verschwimmen nicht. 

Fazit

Nubert nuPower a Front Seitlich3

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Nicht nur Max und Moritz verfuhren nach diesem Motto, sondern auch die Klang-Experten von Nubert. Nach der bereits hervorragenden nuPower D-Endstufe liefern sie nun die nuPower A Analog-Endstufe aus, die auch höchsten Ansprüchen souverän gerecht wird. Es ist die Mischung aus unbändiger Kraft und extremer Kontrolle, welche diese Zweikanal-Endstufe unverwechselbar macht. Grob- und Feindynamik sind beispielhaft, die Reserven des schwäbischen Kleinkraftwerkes dürften selbst leistungshungrige Lautsprecher nur selten voll ausnutzen. Das sorgfältige Layout und die selektierten Bauteile sind weitere Faktoren, die beweisen: Mit Nubert ist nicht nur als Hersteller hochwertiger HiFi-Komponenten zu rechnen, sondern man ist dabei, sich ganz vorn zu etablieren. Gleichzeitig driftet das Preisniveau nicht ins Abnormale ab, sondern bleibt schwäbisch-bodenständig. 3.750 EUR sind nicht zu viel für eine der besten analogen Zweikanal-Endstufen auf dem gesamten Markt. 

Der Siegeszug geht weiter: Die nuPower A ist eine der besten erhältlichen analogen Endstufen – zum fairen Kaufpreis
masterpiecelogo
Endstufen Luxusklasse
Test 05. April 2016

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 05. April 2016




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