SPECIAL: Unsere AV-Favoriten Herbst 2015

Wir haben in einer preislich von oben nach unten gehenden Auflistung wieder einmal unsere Favoriten zusammengestellt, diesmal für den Herbst 2015. Viel Freud beim Lesen!

Auluxe S1 Gruppenbild2

Auluxe S1: Das ist mal ein Erfolg – gerade in Deutschland neu gestartet, und schon ist ein Produkt des Newcomers in unserem Favoriten-Special! Kein Wunder, denn das Alu-Lautsprecherpaar S1 sieht hervorragend aus, klingt richtig gut und ist mit knapp 170 EUR auch nicht zu teuer. Bravo, Auluxe, so kann es weitergehen!

Canton MusicBox S Front

Canton sorgt mit dem neuen BT-Lautsprecher Musicbox XS für knapp 200 EUR für Furore. Das sieht man auch an den sehr guten Zugriffen auf den Test, ebenfalls aber begeistert das Produkt an sich: Edel verarbeitet, kräftig und erstaunlich kultiviert klingend, zeigt Canton, dass man zwar spät einsteigt, den Markt aber sehr gut verstanden hat. Lange Akkulaufzeit und kompakte Abmessungen sprechen auch für die Musicbox XS. 

Samsung BD-J7500 Front Seitlich1

Für unter 250 EUR präsentiert sich der Samsung BD-Spieler BD-J7500 auf den ersten Blick optisch in Top-Form. Allerdings ist bei genauerem Hinsehen die Materialqualität nicht erstklassig. Dafür brilliert der Player technisch: Mit hervorragendem Upscaling, hoher 24p-Stabilität und selbst beim Streaming-Betrieb tadellosem Bild zeigt er viele Stärken. Überdies garantiert das zuverlässige Laufwerk kurze Einlesezeiten. Wichtige Vod-Services sind integriert, und es finden sich gleich 2 HDMI-Ausgänge.

JBL Xtreme links

JBL Xtreme: Der große Bluetooth-Lautsprecher für knapp 300 EUR hat einfach alles, was man für die spontane Party braucht: Er ist spritzwassergeschützt, sehr robust, man kann parallel bis zu 3 Smartphones koppeln – und er besitzt herausragende Leistungsreserven und einen Klang, der weit über das hinausgeht, was man normalerweise von einem BT-Speaker erwarten kann. Dass diese ganze Performance preislich so günstig verpackt ist, beweist einmal mehr: JBL hat auf dem Gebiet derartiger mobiler Devices einfach eine enorme Erfahrung. 

panasonic_dmp_bdt700_seite2

Der Panasonic DMP-BDT700 ist schon eine Weile auf dem Markt. Der sehr attraktive Blu-ray-Player ist für rund 470 EUR auf dem Markt zu bekommen. Das Upscaling von BDs auf 4K gelingt grandios. Der eingebaute Scaler verbläst sehr gute Baugruppen in AV-Receivern oder UHD-TVs souverän und beweist einmal mehr, dass Panasonic auf diesem Gebiet eine klare Vormachtstellung hat. Mit zwei HDMI-Ausgängen (2.0) ist der Anwender flexibel. Fazit: Fürs investierte Geld gibt es nach wie vor kaum einen besseren BD-Spieler. 

Pioneer XDP-100R Android Down-menu

Pioneer baut mit dem XDP-100R einen der besten mobilen HiRes-Audioplayer zurzeit. Das brandneue Gerät ist mit einem anvisierten Preis von unter 1.000 EUR nicht einmal zu teuer geraten und profiliert sich durch beste Verarbeitung, aufwändigen inneren Aufbau und erstklassigen Klang. Dabei ist der edle Pioneer-Player weder zu klobig noch zu schwer, sondern einfach zeitlos und edel. Ein hochwertiger, für den mobilen Einsatz optimierter ESS Sabre Chip arbeitet im Inneren, ein Quad Core APU( Audio Processing Unit) sichert hohe Rechenleistung. Als weltweit erstes Device unterstützt der XDP-100R „Master Quality Authenticated“ (MQA), das mit extrem niedriger Bandbreite HiRes-Übertragung möglich macht.

Dali Zensor 5 AX Gruppenbild1

Dali zeigt mit den 2-Wege-Bassreflex-Standlautsprecher Zensor 5 AX, wie moderne Lautsprecher aussehen sollen. 999 EUR kostet die Paarung aus aktiver Musterbox mit 2 x 50 Watt Verstärker und passiver Salve-Box. Bluetooth ist ebenso an Bord, wie ein optischer Digitaleingang oder die Möglichkeit der analogen Signalzuführung. Die zierliche Standbox klingt völlig anders, als sie aussieht: Nämlich extrem kräftig, mit hervorragendem Bass, enorm guter Dynamik und einer beeindruckenden Pegelfestigkeit. Nicht zu letzt der homogen abgestimmte Tweeten und die Dali Holzfasermembranen garantieren einen sehr angenehmen Klang. 

Teufel Definion 3S Front Seitlich1

Es geht auch passiv für 999 EUR – dafür kann man die sehr schicke und sauber verarbeitete Teufel 3-Wege-Bassreflex-Regalbox Definion 3S im Paar erstehen. So differenziert, klar und lebendig klingt kaum ein anderer Lautsprecher dieser Preisklasse. Gleichzeitig besticht die Berliner Schönheit durch die tolle Basswiedergabe. Dank Koaxchassis mit Hochtöner im Zentrum des Mitteltönern erreichen die Schallanteile von Hoch- und Mitteltonbereich den Zuhörer genau zur gleichen Zeit (Punktschallquellenprinzip). 

Nubert nuVero 70 Gruppenbild2

Die Nubert nuVero 70 ist ein absolutes Genie, geht es um die Flexibilität. Als Center, horizontal, oder vertikal als großer Regellautsprecher, als Front, Real, Surround Back – den Einsatzmöglichkeiten für die pro Stück 1.135 EUR kostende Box sind kaum Grenzen gesetzt. Darüber hinaus klingt sie brillant und steckt manche deutlich größere Standbox souverän in die Tasche. Sie ist hervorragend verarbeitet und steckt, typisch für Lautsprecher der nuVero-Serie, voller innovativer Technik. Beispiele gefällig? extrem hochwertige Frequenzweiche und Hightech-Mitteltöner.

Yamaha YSP5600SW Detail oben

Auch Yamaha hat mit einem Paukenschlag auf der IFA für Aufsehen gesorgt: Der digitale Sound-Projektor YSP-5600 liefert „immersive Dolby-Atmos sound“ aus einem Gerät. Decoder, Verstärker und insgesamt 46 Lautsprecher sorgen für ein extrem dynamisches und räumliches Klangerlebnis. Sobald verfügbar, wird die Yamaha-Soundbar nicht nur Dolby Atmos, sondern auch DTS:X dekodieren und wiedergeben können. Die echten 9.1 Kanäle haben uns auf der Demo-Vorführung auf der IFA in Berlin begeistert, echte Reflektionen garantieren tolle Atmosphäre. Inklusive kraftvollem Subwoofer sind 2.000 EUR für das Yamaha-Produkt fällig, ohne Subwoofer schlägt die YSP-5600 mit 1.700 EUR zu Buche. Die Soundbar ist mit HDMI 2.0-Schnittstellen inklusive HDCP 2.2 ausgestattet, auch Yamahas MusicCast-Technologie steckt im Gerät.

Onkyo TX-RZ900 Front Seitlich1

„Back To Pure Audio“, so könnte Onkyos Leitsatz lauten. Der TX-RZ900 hat uns im Test tief beeindruckt. Der Onkyo für 1.799 EUR klingt einfach grandios, die Endstufen besitzen eine Kraft, die man ansonsten nur von reinen, sehr viel teureren großen Boliden kannte. Kannte, muss man leider sagen, denn bis auf Arca baut kaum noch ein bekannter Hersteller wahre Flaggschiffe. Der Onkyo sieht toll aus und ist edel verarbeitet. Der TX-RZ900 ist nichts für Ausstattungs-Fanatiker, denn es fehlt komplett eine Video-Signalbearbeitung, des Weiteren belässt es Onkyo bei sieben Endstufen. Aber: Dafür gibt es feine Audio-Bauteile und einen großen Ringkerntransformator für allzeit perfekte Stromlieferfähigkeit. 

Denon AVR-X6200W Front Seitlich1

Ganz besonders in dieser Auflistung zu nennen wäre der gerade getestete Denon AVR-X6200W. Er besticht durch die opulente Ausstattung ebenso wie durch die extrem hoch liegende audiovisuelle Gesamtperformance. Er klingt gleichermaßen dynamisch wie angenehm, ist extrem kraftvoll und pegelfest. Gerade, wenn man Dolby Atmos-Tonspuren anhört, brilliert der AVR-X6200W durch ein nahezu perfekt geschlossenen Klangbild. Der 9.2 AVR klingt auch im Stereo-Betrieb auszeichnet.  Die Handhabung des hervorragend verarbeiteten Boliden ist einfach, er besitzt einen tadellosen Einrichtungsassistenten und verständliche Menüs. 

Philips 65PUS7600 TV

Philips gelingt mit dem 65PUS7600, einem 65-Zoll-Android-TV der oberen Mittelklasse, ein großer Sprung nach vorn. Der bildstarke und formschöne TV, für 3.299 EUR zu haben, beeindruckt mit lebendigen Farben, stabilem Bildstand und gutem Schwarzwert. Endlich, nach Jahren des Wartes, hat es Philips überdies geschafft, dass sich der TV auch flink handhaben und bedienen lässt. Der Edge LED TV weist trotz Edge-Technologie eine homogene Helligkeitsverteilung auf. Ausgestattet mit Triple HD Doppeltuner (2 x DVB-S2/T2/C) und vierseitigem Ambilight, trumpft der TV mit Android 5.1 Betriebssystem auch in der Ausstattungsdisziplin auf. 

Sony KD-75X91C VideoEQ Filmmode

Brandneu und auf hohem Level befindet sich der Sony 75-Zöller BRAVIA KD-75X9105C, der unter Android läuft und mit Sonys X1 4K-Bildprozessor ausgestattet ist. Mit 5.999 EUR ist der TV zwar weit entfernt davon, ein Schnäppchen zu sein, dafür aber  besticht er optisch durch den extrem dünnen Rahmen und den schicken Fuß. Der TV ist oben nur 15 mm dünn, unten herum zeigt er sich etwas „speckiger“, denn dort sind Anschlüsse, Lautsprechersystem etc. untergebracht. Was macht den neuen Sony so gut? Zum einen der tolle, wirksame Video-EQ mit 2 neuen Cinema-Bildfeldern, zum anderen das sehr dynamische, extrem rauscharme und stabile Bild. Wieder ein Fortschritt – noch mehr Detailtreue und Farb-Authentizität beim 2015er Modell, der nahezu alles aus UHD-Material herausholt und voll kompatibel zu HDR ist. 

Panasonic TX-65CZW954

Panasonic zeigt, wie OLED geht: Perfekte, nicht übersättigte Farben, Kontrast, der bis ins letzte Detail besticht, und ein Schwarzwert, der nur mit dem Wort „traumhaft“ zu umschreiben ist. „Traumhaft“ sind auch die 10.000 EUR, die der Panasonic 4K Pro OLED-TV TX-65CZW954 kostet, aber dafür bekommt man wohl auch einen der besten, wenn nicht den besten TV, der nun im November auf dem deutschen Markt eingeführt wird. Ein Teil der Rückseite des edlen TVs ist mit Alcantare bezogen, auch dies dokumentiert die Ausnahmestellung des mit Panasonic Quattro-Tuners ausgestatteten TVs (Quattro-Tuner: TV>IP, DVB-C, DVB-S2, DVB-T2). Der OLED arbeitet mit RGB-W und bringt sogar eine Thx-Lizenz mit. Nicht nur die THX-Bildprogramme Cinema und Bright Room, auch die ISF-Modi Day und Night, bei Panasonic mit „Professionell 1“ und „Professionell 2“ bezeichnet, finden ihren Weg in das absolute Spitzenmodell der Produktpalette. im Gegensatz zu den anderen 2015er Smart TVs des Hauses Panasonic hat der TX-65CZW954 kein Firefox OS, sondern greift auf eine hauseigene Panasonic Plattform zurück. 

KEF Reference 5 Gruppenbild

Über 12.000 EUR Paarpreis, aber dafür gibt es feinste Technik, nobelste Optik und brillante Materialqualität – die Rede ist von der 3-Wege-Bassreflex-Standbox KEF Reference 5. Gerade in weiß mit eisblauen Akzenten überzeugt uns der elitäre britische Lautsprecher aus optischer Sicht. Klingen tut er ebenfalls sensationell: Jede Struktur, sei sie auch noch so fein, wird abgebildet, jede Nuance optimal im Raum platziert. Die Reference 5 ist des Weiteren außerordentlich pegelfest, bis zu 400 Watt Leistung pro Kanal sind für sie kein Problem. Der Tiefgang ist gigantisch, die Auflösung im Hochtonbereich auch. Dank des neuesten UNI-Q Chassis und der vier recht kleinen, langlebigen Basschassis glänzt die Box von der Insel auch mit perfekten Gruppenlaufzeiten. 

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich, Philipp Kind
Datum: 25. September 2015




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