SPECIAL: Post Production in Hollywood

Heimkino ist eine Wissenschaft für sich – zumindest dann, wenn man nach Perfektion strebt und dabei viele Aspekte gleichzeitig in Einklang bringen möchte.  Das Ziel eines Jeden ambitionierten Filmliebhabers ist dabei klar definiert: es gilt, das eigene Heimkino so zu gestalten, dass Bild und Ton exakt so wiedergegeben werden, wie vom Regisseur beabsichtigt. Anders formuliert: das eigene Heimkino wird hinsichtlich Neutralität sowie Qualität nach maximalen Maßstäben ausgelegt, um im Idealfall keine Eigencharakteristik beizufügen und dem Studio-Mix zu entsprechen. Wie aber solch ein Studio aussieht und wie dort gearbeitet wird, ist meistens unbekannt.

Unser freier Redakteur war im Rahmen seiner Kundenpflege bei zwei Post Production Firmen und stellt in den beiden Video-Clips nicht nur seine Leinwände vor, sondern beleuchtet auch deren Gesamtsysteme. Besonders interessant sind diese Clips wegen der Interviews mit Studio-Designer, wo er auch über Unterschieden zwischen Studio und Heimkino spricht,  Raumakustik, Einmessysteme und viele andere Themen.

Legends Studios

Sein erster Stopp führt ihn zum Nabel der Filmindustrie, nach Hollywood.  In den Räumlichkeiten der Legends-Studios befinden sich mehrere Post-Production Facilities: Voice-Over Kabinen, CGI Workstations, 3D Offices – aber auch ein High-End 7.1 Screening Room. Als Besonderheit verfügt diese Einrichtung über ein Aufnahmestudio zum Einspielen von Filmmusik – u.a. wurden hier viele Werke von Hans Zimmer produziert.  Durch einen glücklichen Umstand konnte Lars Mette hierzu sogar direkt den bekannten Hollywood Studio-Designer Kevin Lee Hughes interviewen.

 

Digital Arts

Die nächste Station liegt an der Ostküste, wo Axel Ericson mit seiner Firma „Digital Arts“ zu den Vorreitern und Aushängeschildern im Bereich der 4K Post-Production in New York gehört. Dieser Produzent ist ebenfalls eine wahre Koryphäe unserer Branche. Er bekam mehrere Technik-Awards bzw. Nominierungen bei den Grammys, MTV, Emmy sowie Promomax. Neben einem Einblick in sein 30-Sitzplatz 4K Studio erzählt er von seinen Erfahrungen hinsichtlich Leinwandtüchern bei nativer 4K Projektion und gibt Tipps für die Zusammenstellung eines guten Heimkinos.

 

Fazit:

Unser Besuch bei den Post Production Studios war speziell in einer Hinsicht sehr interessant: beide Designer weisen eine kläre Präferenz für In/On-Wall Lautsprecher auf, um die Vorteile einer (quasi) unendlich breiten Schallwand mitzunehmen. Außerdem ist in beiden beiden Fällen die Platzierung der Lautsprecher HINTER der Leinwand absolute Pflicht, um eine stimmige Gesamt-Performance zu erhalten. Dabei sind wir natürlich besonders stolz, dass unser akustisch transparentes BS65K Leinwandtuch sowohl hinsichtlich der Akustik als auch für 4K Bildbearbeitung als herausragende Lösung betrachtet wurde.

Bei genauer Betrachtung der Aussagen von Kevin Lee Hughes und Axel Ericson finden sich auch einige interessante Details: automatische Raumeinmessungen werden kritisch bewertet und auch die Wichtigkeit der Raumakustik liegt beiden Designern sehr am Herzen. Hinsichtlich des Rates an Filmliebhaber zum Bau ihrer eigenen Heimkinos sind sich ebenfalls beide Designer einig: im Vordergrund sollte nicht das Kaufen von Einzelkomponenten stehen, sondern die Beauftragung eines Designers zur Realisierung eines perfekt abgestimmten Gesamtsystems – und dieser Meinung schließen wir uns mit vollster Überzeugung an.

 

Special: Lars Mette




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