SPECIAL: Philips Ultra HD-TVs 2018 – SAPHI Interface für Einstiegsbereich, Google Assistant + Schwerpunkte bei der Bildqualität

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In diesem Special beleuchten wir Schwerpunkte von Philips 2018: Das neue SAPHI Interface (Linux-basiert) für die 5000er und 6000er Einstiegs-TV-Serien, die größeren Serien (ab 7000) basieren weiterhin auf Google, hinzu kommt hier Google Assitant. Kernthema auch: Bildqualität, im Fokus einmal mehr der P5 Bildprozessor.

Starten wir aber mit der Interaktion zwischen Smartphone und TV zum Übernehmen der Google-Informationen und mit Screenshots zur 2018er Benutzeroberfläche. Alle Philips Android TVs des Modelljahres 2018 erhalten  Google Assistant und es gibt eine neue, stabförmige Zweitfernbedienung mit eingebautem Mikrofon.

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Neue Fernbedienung in Stabform mit Mikrofon

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Zwei Fernbedienungen bei den Premium-TVs 2018

Die bisherige zweiseitige Fernbedienung mit kompletter Tastatur bleibt aber lobenswerterweise erhalten.

Philips_Smart_Google_Setup

Einfaches Setup in Verbindung mit dem Smartphone

Philips_Smart_Google_Code

Verifizieren des generierten Codes auf dem Smartphone

Philips_Smart_Google_Connected

Nun ist der TV verbunden

Philips_Smart_Google_Datenempfang

Nun werden alle Account- und Internet-Informationen abgerufen

Nicht alles ist Android: Philips TVs im Einstiegsbereich erhalten 2018m „SAPHI“, eine eigene Philips Entwicklung. Die Abkürzung steht für  „Speed, Agility, Performance, Heritage, Integration“. Besonders komfortabel geht 4K-Streaming mit Hilfe der SAPHI-Benutzeroberfläche vonstatten. SAPHI läuft unter Linux und kommt in den FullHD 5000er und in den UHD 6000er Serien zum Einsatz. 

So sieht das neue Betriebssystem auf einem UHD-Gerät der 6000er Serie aus:

Philips Smart Saphi1

Direkt von der aktuellen Quelle aus erfolgt der Zugriff auf andere Quellen, Live TV, Apps, die Suchfunktion und die Einstellungen

Philips Smart Overlay

So sieht es aus, wenn man während der Verwendung der „Features Apps“ auf die Sources zugreifen möchte

Philips Smart Overlay 2 

Direkter Zugriff auf die Systemeinstellungen

Philips Smart Featured Apps

Featured Apps

Philips Smart 4K Streaming Info

4K-Streaming von YouTube, auf Wunsch mit exakten Informationen zum 4K-Material

Philips Smart 4K Streaming complete

Überzeugende Bildqualität beim Streaming

Philips Smart Google Search

YouTube-Suche

Philips Smart YouTube

HDR-Channel in der Übersicht

SAPHI gefiel uns sehr gut, mit schnellen Reaktionszeiten und einfacher Handhabung. Wenden wir uns nun Android-exklusiven Anwendungen zu.

Philips zeigte auch verschiedene Demonstrationen mit Google Assistant, so z.B. die Steuerung von Ambilight und Hue. Hierbei wurde per Google Assistant der Befehl gegeben, dass passend zu einem Musikstück Ambilight und insgesamt 5 Hue-Lampen im Rhythmus der Musik zusammenarbeiten. Dies funktionierte recht überzeugend, ein Delay war kaum festzustellen. 

Philips Smart Hue

Hue-Demonstration

Die ins Auge gefasste exzellente Bildqualität möchten wir auch nochmals aufnehmen. In einem  Workshop zum P5 Bildprozessor, der 2018 in insgesamt 23 TV-Modellen arbeiten wird, konnten wir verschiedene Demonstrationen auch im Vergleich mit Konkurrenzprodukten sehen. Ebenfalls zeigte Philips den Abhängigkeit von der Display-Qualität. 3 Stufen gibt es, der P5 Prozessor ist immer an Bord: Mit 75 % Abbildung des erweiterten Farbraums (LCD-Modelle), mit 90 Prozent (LCD-Modelle mit Nano Color-Display ) und mit 99 Prozent (OLED-Modelle). Also gibt es zwei Faktoren, die die Bildgüte beeinflussen: Der P5 Prozessor und das Panel. 

Wie wir schon mehrfach erwähnt haben, arbeitet der P5 Prozessor in 5 Schritten:

  • Optimierung der Quelle
  • Optimierung der Farben
  • Optimierung des Kontrastes
  • Optimierung der Schärfe
  • Optimierung der Bewegungsdarstellung

Philips P5 Vorzuege

P5 Prozessor, zum Beispiel in allen OLEDs von Philips 

Laut aktuellem TV-Shootout mit namhaften Konkurrenten, der in London stattfand, ist der P5 gerade im „Vivid“ Bildmodus der derzeit leistungsfähigste Bildprozessor. Beim Blindtest fanden satte 68 Prozent aller Beteiligten das vom P5 aufbereitete Bild am besten. Bei einem kalibrierten Display waren es immer noch 33 Prozent (auch hier aufs Ganze gesehen Platz 1), die das Ergebnis des P5 am besten fanden. 

Daher verwundert es nicht, dass Philips in verschiedenen Demonstrationen auch Konkurrenten mit hinzu zog.

Philips PQ Konkurrenzvergleich

Vergleich eines Philips OLED mit P5 (verschiedene Demonstrationen unter anderem zu Schärfe und Bewegungswiedergabe) mit der Konkurrenz 

Philips PQ P5 plus Panel Comparison

Philips zeigte auch die Vorzüge der Kombination eines hochwertigen Panels mit der P5 Engine zum Vergleich zu einem konventionellen TV

Philips PQ New Innovation 1

Die Zukunft wird zur IFA kommen: Mit noch natürlicherem Bild mit nochmals gesteigerter Plastizität wurde im Vergleich ein Prototyp gezeigt (links)

Wie sieht es 2018 mit der Bildgüte der Philips Baureihen aus? Hier die Übersicht:

Philips PQ Chart

Übersicht

Philips, wie man oben sehen kann, stattet die Modelle 8303/8503 (LCD mit Nano-Color-Display) sowie die OLED-Serien (803/873/973) mit HDR10+ aus (Update-Termin noch ausstehend, wohl im 2. Quartal 2018). HDR10 und HLG unterstützen alle oben aufgelisteten Philips UHD-TV-Modelle. Die Geräte bis zur 7503/7803 Baureihe haben „Micro Dimming“, die mit Nano ELED Display antretenden TVs der 8303/8503 Serie haben „Microdimming Pro“. Diese TVs kommen auch auf 400 Nit maximale Leuchtkraft. 400 Nit schaffen auch die 7503/7803 Fernseher, die 73×3-Serie schafft 350 Nit. Sämtliche OLED-Modelle bieten, wie schon im OLED-Special erwähnt, eine maximale Helligkeit von 900 Nit. Die LCD-Serie 8303/8503 sowie alle OLEDs haben Perfect Natural Motion an Bord, die Baureihen geraunter Natural Motion. Bis einschließlich 7503/7803 ist HDR+ (nicht zu verwechseln mit der Norm HDR10+, HDR+ ist Philips-intern!) an Bord, die Nano ELED-Modelle 8503/8303 haben „HDR Premium“ und die drei OLED-Serien „HDR Perfect“. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 25. Januar 2018

 




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