SPECIAL: Neuheiten und nächste Tests von Phonar und Music Hall

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Phonar goes wireless: Die Veritas P4 Standbox und die Veritas M4 Regalbox werden „fit“ gemacht für die Wireless-Ära. Mittels eines für 349 EUR erhältlichen Hubs, der neuen iOS und Android App sowie der entsprechenden Elektronik kann man ab August/September ein Paar Veritas m4 Match ab 1.600 EUR erstehen, und ein Paar des dann aktiven Standlautsprechers Veritas p4 Match ab 2.500 EUR. Zur Wahl an Farbvarianten stehen mattes Schwarz, hochglänzendes Schwarz oder hochglänzendes Weiß, sowie die Furniere Kirsche oder Nussbaum. Immer an Bord: Ein kräftiger 2 x 70 Watt Class-D-Verstärker. Digitale Verstärkereinheiten klingen mittlerweile richtig gut und bringen verschiedene Vorteile mit: Besonders kompakte Bauweise, hohe Effizienz aufgrund geringer Verlustwärme und recht stabiler Betrieb.  Besonderheit: Wer bereits passive Veritas m4 oder Veritas p4 sein eigen nennt, kann diese nachträglich umrüsten. Das kostet pro Paar m4 750 EUR und pro Paar p4 850 EUR. 

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 Noch ist man eifrig am entwickeln, davon konnten sich Besucher auf der High End überzeugen

Der Match hub-1 Air Transmitter ist, so wie die technischen Daten bislang aussehen, mit 3 optischen Digitaleingängen (32 kHz bis 108 kHz, 16 bis 24 Bit), einem Koaxial-Digitaleingang (32 kHz bis 108 kHz, 16 bis 24-Bit) einem USB-Input (USB 1.1, 32 kHz bis 96 kHz, 16 bis 24-Bit) und einem Bluetooth-Modul (BT-Standard 3.0, Bluegiga WT32i), einem RCA-/Cinch-Analog-Eingang (dessen Signale mit bis zu 96 kHz/24-Bit von einem Analog-zu-Digital-Konverter digitalisiert werden) sowie einem optischen Digitalausgang (bis 48 kHz/24-Bit). Der Transmitter ist der PurePath TI IP mit bis zu 48 kHz/24-Bit. Man kann alles mittels der Phonar App für Apple iOS- und Android Devices steuern. 

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Chassis-Bestückung der Veritas p4 Match

Der Match WiFi-Verstärkermodul bietet eine Wireless-Übertragung bis zu 48 kHz/24-Bit. Bewusst wurde hier bei 48 kHz der Cut gemacht, damit auch über längere Distanzen eine saubere Signalübertragung gegeben ist. Bei 96 kHz oder gar 192 kHz würde die Reichweite deutlich sinken. Der Wireless-Transmitter arbeitet mit dem 2,4 GHz Band, was laut Phonar Vorteile bringt, da es unempfindlicher ist als das 5 GHz-Band, wenn Objekte oder Wände zwischen Empfänger und Sender stehen. Die TI (Texas Instruments) PurePath Übertragung hält eine zweite Frequenz bereit, wenn die erste Frequenz gestört ist. 

 

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Oben zu sehen – der neue DSD-1

Auch über Phonar vertrieben wird Music Hall aus den USA.Vom Preis-/Leistungsverhältnis her interessante, hochwertig verarbeitete HiFi-Komponenten stehen hier im Fokus. Neu auf der High End wurde ein DSD-Konverter namens DSD-1 für DSD64 und DSD128 präsentiert (entspricht DSD 2,8 und DSD 5,6 MHz). Innen sitzt ein echter 1 Bit Delta-Sigma-Wandler, denn was viele nicht wissen: Immer mehr AV-Receiver, selbst schon für weniger als 500 EUR Kaufpreis, nehmen DSD-Signale per USB-Stick oder per Streaming entgegen – aber das erste, was dann stattfindet, ist eine Wandlung der DSD-Signale in PCM auf der digitalen Ebene. Damit ist jeder Benefit von DSD aus akustischer Sicht dahin, und die recht einfachen D/A-Wandler in diesen Devices tun dann ihr Übriges, um wahrhaftig high-endigen Klang zu verhindern. Der DSD1, der für 900 EUR aller Voraussicht nach im Oktober 2015 auf den Markt kommt, umgeht diesen nicht perfekten Signalweg, das heißt, hier kommt am Ende auch wirklich DSD-Klangqualität heraus, ohne Einschränkungen. Die dem USB-Anschluss hintergeschaltere Elektronik verarbeitet auch PCM, und zwar bis zum Format 24-Bit/384 kHz. 4 kg wiegt das kompakte Device, es ist lediglich 215 mm breit, 382 mm tief und 102 mm hoch. 

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 Unten im Bild: Der dac25.3

Nicht mehr ganz so neu, dafür bald bei uns im Test: Der Digital-Analog-Wandler Music Hall dac25.3 für 699 EUR. Besonderheit hier ist der eingebaute Röhrenvorverstärker. Dank der asynchronen USB-Schnittstelle können auch HiRes-Files vom PC mit bis zu 24-Bit/192 kHz digital-analog gewandelt werden. Ebenfalls ist es möglich, Musikdateien manuell auf 96 kHz oder auf 192 kHz hochzukonvertieren. Für größtmögliche Flexibilität sind sogar XLR-Eingänge sowie ein XLR-Ausgang vorhanden. Das hochwertig verarbeitete Gerät greift auf den Texas Instruments Ti PCM1796 zurück und verfügt über Re-Clocking und ein Anti-Jitter-Kontrollsystem. Unter Jitter versteht man störende Zeitlauffehler im digitalen Audiosignal. 4,5 kg wiegt der dac25.3, er ist 216 mm breit, 343 mm tief und 95 mm hoch.

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Music Hall ph25.2

Noch recht frisch im Sortiment – der Kopfhörerverstärker Music Hall ph25.2, den wir ebenfalls testen werden. Mit 499 EUR ist das 3,5 wiegende, 216 mm breite, 343 mm tiefe und 95 mm hohe Device für den Leistungsumfang recht preiswert. Denn der ph25.2 ist nicht nur reiner Kopfhörerverstärker mit Anschlussmöglichkeit für zwei Kopfhörer, sondern kann auch als Stereovorstufe verwendet werden.

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Von hinten mit hochwertigen Cinch-Terminals

Dafür finden sich zwei analoge Cinch-Terminals als Eingänge, CD und AUX. Zwei 6N1B Röhren sind im sehr gut verarbeiteten Device untergebracht, ein hochwertiger Ringkerntransformator garantiert beste Stromlieferfähigkeit unter allen Betriebsbedingungen. Die zwei Kopfhörerausgänge sind gepuffert mit 2 x TPA6120, ein ALPS-Potentiometer sorgt für 0,5 dB Genauigkeit.  Wir freuen uns auf den Test des kompakten Multitalents. 

Bericht: Carsten Rampacher
Bilder: Thomas Hermsen, Phonar
Datum: 21. Mai 2015




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