SPECIAL: LGs SUPER UHD TV-Serie SJ95 – LGs Top-Serie bei den LCD-TVs mit Features und Bildeindrücken

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Lieferbar in 65, 75 und in großen 86 Zoll präsentiert sich LGs Top-LCD-Ultra HD-Baureihe SJ95 mit Nano Cell-Display als sehr gelungen. Wir stellen diese LG-Baureihe als deutlich kostengünstigere Alternative zu LGs Ultra HD-OLEDs im folgenden Special vor. 

Die Modelle heißen im Einzelnen:

  • 65SJ9509 – 65 Zoll (ab rund 2.300 EUR zu haben) 
  • 75SJ955V – 75 Zoll ( ab rund 3.800 EUR zu haben)
  • 86SJ957V – 86 Zoll (ab rund 7.000 EUR zu haben)

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75SJ955V

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86SJ957V im Einsatz

Wir konnten uns von den Qualitäten vor allem des großen 86-Zöllers recht gut überzeugen, da dieser auf der IFA 2017 bei Yamaha im Referenz-Kino verwendet wurde. Die derzeitigen Marktpreise für die 65-Zoll-Version beginnen bei unter 2.500 EUR. 

In den TVs dieser Baureihe kommt ein Harman Kardon-Lautsprechersystem mit 40 Watt zum Einsatz, ein Dual Triple-Tuner für DVB-T2/DVB-S2/DVB-C gehört ebenfalls zur Ausstattung. Selbstverständlich ist der LCD-TV DVR-ready- Hier braucht man nur eine externe Festplatte, die dann beim ersten Anschluss vom TV formatiert wird. 

LG setzt, wie auch bei den OLED Ultra HD-TVs, auf Active HDR: Dolby Vision, HLG und natürlich HDR10 werden unterstützt. Die Vorzüge des „Advanced Local Dimming“ haben wir in der Praxis schon mehrmals sehen können. Kleine Kontrastdifferenzen bringt der SJ9509 solide zur Geltung.

Natürlich nicht ganz so perfekt wie die LG Ultra HD OLED-TVs, das ist aber auch einfach zu erklären – bei einem OLED leuchtet jeder der 3.840 x 2.160 Pixel selbst, was dazu führt, dass auch sehr sehr feine Kontrast-Abstufungen exzellent heraus gearbeitet werden können. Gut gefällt uns beim SJ9509, dass Farben und Gesamt-Kontrast sehr authentisch erscheinen, wenn man das Gerät im abgedunkelten Raum verwendet und das richtige Bild-Programm einsetzt. 

Die US-Ultra HD-Blu-ray von „Power Rangers“ mit Dolby Vision zeigt, was der LG Ultra HD-TV kann: Sehr stabiles, detailreiches Bild, nicht überschärft, sondern praktisch ohne Ringing. Die Farben werden nicht, wie man es leider immer noch öfters beobachten kann, mit zu starker Sättigung dargestellt, sondern authentisch und trotzdem dynamisch. Der Schwarzwert ist tadellos, allerdings sieht man an der nicht absolut homogenen Ausleuchtung, dass es sich um einen LCD und nicht um einen OLED-TV handelt. Das Bild erscheint plastisch, Einzelheiten an den Rüstungen der Power Rangers und an deren Fluggeräten kommen sehr gut heraus. Die Differenzierung ist bis in die hintersten Bildebenen tadellos. 

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Hohe Farbgenauigkeit – das bewahrheitet sich in der Praxis

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Mehr als 1 Milliarde darstellbarer Farben

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Optimierter Blickwinkel bei Nano Cell

LG spricht von einem „weiten Blickwinkel ohne Farbverluste“ – dies setzen die Nano Cell-basierten Displays in den SJ9509-Modellen auch in der Praxis ohne Zweifel um. 

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webOS 3.5

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SJ9509 auf der IFA Innovations Media Briefing 2017

Sehr gut geht die Bedienung des SJ9509 von der Hand. Auch dieser Ultra HD-TV läuft unter webOS 3.5, im Lieferumfang enthalten ist die „Magic Remote“. 360 Grad VR-Darstellung, 4K-Streaming von  namhaften VoD-Dienstleistern sowie ein – von uns nachgeprüft – sehr zügiger Download von Apps zeichnen den SJ9509 aus. Offensichtlich hat LG einen recht leistungsstarken Prozessor intern verbaut.  Anschlussseitig stehen unter anderem 4 x HDMI, 2 x USB 2.0, 1 x USB 3.0, natürlich ein WLAN-Modul und ein digitaler optischer Audioausgang bereit. Ein 3,5 mm Kopfhörerausgang fehlt auch nicht. 

Fazit

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86-Zoll-Variante des SJ95

Im Fokus in der Öffentlichkeit stehen, auch völlig zu Recht, die OLED Ultra HD-TVs von LG. Doch das heißt nicht, dass die Top-Serie der LCD-basierten SUPER UHD TVs mit Nano Cell-Display nicht auch durchaus Begehrlichkeiten wecken. Mit natürlichem, plastischem Bild und kompletter Ausstattung inklusive Active HDR und Dual Triple TV-Tuner bieten sie wichtige Merkmale. Und die Preise sind eben deutlich günstiger – mit Marktpreisen von rund 3.800 EUR stellt insbesondere der 75-Zöller eine tolle Okkasion dar.

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Carsten Rampacher, Philipp Kind, LG Presse
Datum: 11. September 2017

 




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