SPECIAL: Die AREA DVD Stereolautsprecher-Kaufberatung bis 1.300 EUR Stückpreis

Stereo-Lautsprecher – ein Begriff, ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Wir möchten Ihnen in diesem Special ganz unterschiedliche Lösungen vorstellen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfe. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

JBL Control X Front Seitlich1

Auf ein ganz spezielles Anwenderprofil ist die JBL Control X zugeschnitten. 299 EUR lautet der Paarpreis der Lautsprecher im robusten Kunststoffgehäuse – innen und außen kann man den Lautsprecher mit der „High Definition Imaging“ Waveguide-Technologie verwenden. Stabile Schraubanschlüsse sind in dieser zivilen Preisklasse alles andere als selbstverständlich. 25 mm Hochtöner und 133 mm Tief-/Mitteltöner erlauben eine klare, dynamische Wiedergabe. Aufgrund der kompakten Abmessungen darf man im Bassbereich keine Wunder erwarten. Der Bass erweist sich aber als recht präzise. Für denjenigen, der immer und überall eine gut klingende, preiswerte und robuste Box braucht, ist die Control X sehr gut geeignet. 

Numan Retrospective 1977 Gruppenbild2

Ein Paarpreis von 370 EUR kann man die Numan Retrospective 1977 erwerben. Numan als neue Marke der Berliner Electronic-Star-Gruppe wurde 2015 neu am Markt positioniert. Im Retro-Design auftretend, richtet sich die gut verarbeitete Box an ambitionierte Stereo-Ein- und Aufsteiger, denn klanglich falsch machen kann man mit diesem Lautsprecher praktisch nichts. Die Retrospective klingt angenehm, sie hat einen kräftigen Bass und trennt Stimmen gut von den Instrumenten. Dass der Hochtonbereich etwas bedeckt ist – nicht weiter schlimm. Wir reden schließlich von einem sehr fairen Kaufpreis, für den die Box beinahe ein Optimum bietet. 

Heco Ascada 2.0 Gruppenbild2

599 EUR kostet die vollaktive Versuchung von Heco: Das Paar Ascada 2.0 Multimedia-Lautsprecher mit USB-DAC und Bluetooth. Man braucht nicht mehr, nur noch ein Smartphone oder Tablet als Zuspieler, und schon geht es klangstark los. 2 x 35 Watt Spitzenleistung reichen locker aus, um die Boxen auch als „Erstbestückung“ zu verwenden. Der Klang ist angenehm, der Bassbereich kräftig. Positiv anzumerken wäre noch die hohe Impulstreue. Wer eine kompakte All-In-One-Lösung in schicker Optik haben möchte, wird hier sehr gut bedient. 

Teufel Raumfeld Stereo M Gruppenbild1

Gerade im Angebot für knapp 730 EUR Paarpreis: Die Raumfeld Stereo M Speaker sind keine klassischen Stereo-Boxen, sondern verbinden HiFi-Qualitäten wie feine Detaillierung, sehr gute Dynamik und klaren, kräftigen Bass mit modernen Multiroom-Tugenden. Sie können bedenkenlos im Wohnzimmer als Ersatz für die bisherige HiFi-Box verwendet werden, gleichzeitig sind sie offen für die Integration in ein Multiroom-Wireless-Audio-System bzw. können der Anfang von einem solchen sein. Der 3-Wege-Lautsprecher mit 320 Watt-Verstärker ist optisch im Raumfeld-typischen Bauhaus-Stil gehalten und bietet dank der mittlerweile zuverlässigen Raumfeld-App den Zugriff auf die eigene Musik-Bibliothek sowie auf gefragte Online-Musikdienste. 

Saxx coolSOUND CX 70 Gruppenbild1

Es gibt Massen an Lautsprecherherstellern – braucht man da wirklich noch Saxx? Die neue Marke aus Niedersachsen möchte sich mit solider Technik zum interessanten Preis profilieren, und überdies sorgt die „cleane“ Optik für Aufsehen. 379 EUR/Stück kostet die Saxx coolSOUND CX-70, und wir können nur sagen: Ja, es lohnt sich, dass Saxx auf dem Lautsprechermarkt dazu gekommen ist. Wer eine überraschend komplett und ernsthaft aufspielende Box zum günstigen Kurs sucht, kann hier zugreifen. Es gibt sogar einen Bändchenhochtöner, der eine feine Durchzeichnung im Hochtonbereich realisiert. Ein 130 mm Mitteltöner und ein 130 mm Basschassis vervollständigen die Bestückung. Bis auf den nur durchschnittlichen Wirkungsgrad liefert die coolSOUND CX-70 eine reife Vorstellung ab: Der Bassbereich ist straff und kräftig, Grob- und Feindynamik können für die Preisklasse absolut punkten. 

Quadral Argentum 490 Gruppenbild1

Aus Hannover stößt die Quadral Argentum 490 zu uns – für 900 EUR Paarpreis bietet die optisch klassisch auftretende Box Eigenschaften, die manch deutlich teurerer Konkurrent nicht offerieren kann. 25 mm Hochtöner, 135 mm Mitteltöner und 2 x 180 mm Tieftöner stellen die potente Bestückung dar. Mit 140 Watt Nennbelastbarkeit werden gute Werte erreicht. Und die Argentum 490 begeistert im Praxisbetrieb vollauf: Der Bass ist enorm kraftvoll, gleichzeitig verfügt die Argentum 490 immer über genug Kontrolle. Der Wirkungsgrad ist tadellos, so dass man keinen extrem kraftvollen Verstärker braucht. Besonders hervor sticht das intensive räumliche Gefühl, welches die Argentum 490 verbreitet. Was eine opulente, liebevolle Verarbeitung angeht: Hier lässt die Hannoveraner Box noch Spielraum nach oben. Für denjenigen, der eine enorm klangstarke Konstruktion zum kleinen Preis sucht, ist die Argentum 490 ein echter „Hit“. 

Wharfedale Diamond 240 Gruppenbild1

Die Wharfedale D240 aus der erfolgreichen Diamond-Serie ist das richtige Modell für den kultivierten Bassliebhaber. Rund 1.000 EUR Paarpreis sind nicht viel für den Materialeinsatz, die sehr schöne Optik und den nachdrücklichen Klang. 2 x 165 mm Bässe, ein 130 mm Mitteltöner und ein 25 mm Hochtöner ermöglichen eine sehr gute Räumlichkeit, eine harmonische Tonalität und einen hervorragenden, tief nach unten reichenden Bass. Die britische Box zeichnet sich demnach durch einen hohen klanglichen Erlebnisfaktor zum kleinen Kaufpreis aus. 

Teufel Definion 3S Gruppenbild

Teufel aus Berlin ist bekannt für die einfache Erfolgsformel „Gut und Günstig“ – aber dass die Berliner für 1.000 EUR auch Lautsprecher anbieten, die durchaus anspruchsvolle Stereo-Fans sehr stark ansprechen dürften, das war uns noch vor ein oder zwei Jahren nicht bekannt. Besonders die hohe Präzision dank perfekter Gruppenlaufzeiten sind kennzeichnendes Merkmal des Definion 3S Regallautsprechers, der für schmale 1.000 EUR Paarpreis angeboten wird. Möglich wird das exakt zeitgleiche Ankommen der Hoch- und Mitteltonsignale aufgrund des für Teufels Definion-Modelle typischen Koaxial-Chassis. Hier sitzt der Hochtöner im Zentrum des Mitteltöners. Überdies ist der Mitteltöner noch als Flachmembran-Chassis ausgeführt – High-Tech zum kleinen Preis. Allerdings sollte der angeschlossene Verstärker schon etwas „Power“ mitbringen, der Wirkungsgrad ist nicht der allerbeste. Dafür entschädigen die hervorragende Pegelfestigkeit, die charismatische Darstellung von Stimmen und die fein dosierte Räumlichkeit. 

KEF LS50 Gruppenbild2

Was für ein Lautsprecher! Das denken wir uns jedes Mal, wenn wir die KEF LS 50, inzwischen schon fast Legende, hören. Der kompakte Monitor kostet 1.198 EUR (Paarpreis) und besitzt das für KEF-Lautsprecher typische UNI-Q-Chassis. Im Sinne perfekter Gruppenlaufzeiten sitzt hier der Hochtöner im Zentrum des Tief-/Mitteltöners. Die KEF LS 50 ist etwas anspruchsvoll, was die Zuspielung angeht. An „Sparfanatiker“, die denken, sie könnten diesem klanglichen Ausnahmetalent mit einem recht preiswerten Einstiegs-Stereoverstärker auf die Sprünge helfen, richtet sich die LS 50 nicht. Wer aber einen feinen Mittelklasse-Amp einsetzt und dann die LS 50 anschließt, kommt aus dem Schwärmen kaum noch heraus: Der 130 mm Hochleistungs-Mittel/Tieftöner liefert einen überraschend satten Bass und einen fein gestaffelten Präsenztonbereich. Der 25 mm Alu-Tweeter löst sehr fein auf und bietet eine tolle Räumlichkeit. Für alle, die einen kleinen, feinen, komplett aufspielenden Regallautsprecher suchen, stellt die LS 50 ein sehr verheißungsvolles Angebot dar. 

Klipsch RP-280F Gruppenbild1

Ein Lautsprecher, wie geschaffen für den Cowboy von heute. Für denjenigen, beim dem eine Box auch aussehen muss wie eine Box und nicht wie ein Kunstwerk. Dynamik? Üppig. Bass? satt. Pegelfestigkeit? Besser geht es kaum. Kultiviertes Auftreten? Optisch eher weniger. klanglich deutlich besser, als man es vielleicht erwartet hätte. Die Rede ist von der Klipsch Reference Premiere RP-280F, die für 750 EUR/Stückpreis auch noch richtiggehend günstig ist. Top-Wirkungsgrad, auch dank des Klipsch-eigenen Tractrix-Horns, und eine dichte Räumlichkeit sind weitere Vorzüge der großformatigen Konstruktion. „Back To The Roots“ – satter Sound,  kein Schnickschnack, dieser Regel folgt die US-Box konsequent. 

XTZ 99.36 FLR Gruppenbild4

Der konsequente High-Tech-Fan – nach was steht ihm der Sinn? Nach einem Lautsprecher, der anders ist – vielleicht mit Bändchenhochtöner, klanglichen Anpassungsmöglichkeiten, direkt ins Anschlussfeld integriert, nach 550 Watt kurzzeitiger Peak-Belastbarkeit, 180 mm Mitteltöner und 180 mm Tieftöner. Das Ganze optisch in klassischem hochglänzendem Schwarz (wahlweise auch hochglänzendes Weiß) verpackt – und bitte nicht zu teuer. 850 EUR/Stück – wahrhaftig nicht zu viel möchte XTZ für unseren „Geheimtipp“ 99.36 FLR überwiesen haben. Dafür bekommt man einen Lautsprecher, der schon dem ersten optischen Eindruck nach auch 1.500 EUR pro Stück kosten könnte. Tut er aber nicht – für den schlanken Preis liefert er eine hervorragende Grob- und Feindynamik, und sehr pegelfest ist die 99.36 FLR überdies. High-Tech, edel verpackt, mit Exoten-Flair und tollem Klang – wer das Besondere in ausgezeichneter Qualität sucht, wird bei XTZ fündig. 

Elac FS 247.3 Gruppenbild2

Es gibt nicht wenige Anwender, die eine nicht zu große, gleichzeitig aber enorm edle und kultiviert klingende Box suchen. Der Kaufpreis sollte fair bleiben. Mit solchen Suchkriterien landet man schnell beim ELAC 2,5 Wege-Standlautsprecher FS 247.3. Hier kommt man mit 1.099 EUR pro Lautsprecher zurecht, und erhält dafür eine klassisch-zeitlos gestaltete Konstruktion mit hochwertigem Sockel und JET-Hochtöner für feinste Auflösung. Mit 1.021 mm Höhe, 220 mm Breite und 320 mm Tiefe ist die ELAC-Box voll wohnzimmerkompatibel. 120 Watt Dauerbelastbarkeit hören sich nach nicht eben viel an, in der Praxis erweist sich die FS 247.3 aber als sehr pegelfest. Mit herausragendem Auflösungsvermögen in allen Frequenzbereichen richtet sich die FS 247.3 an den versierten Musikliebhaber, der gern Jazz oder Klassik hört. Nicht, dass die flexible Box Probleme bei Trance oder Heavy Metal hätte – das macht sie auch dynamisch und lebendig. Aber mit der tollen Feindynamik eignet sie sich auch für Klassisches enorm gut. 

Nubert nuPro A-700 Gruppenbild2

Wenn man eine sehr hochwertige und zugleich finanzierbare aktive Lösung fokussiert, liegt man bei der Nubert nuPro A-700 goldrichtig. Mit 1.265 EUR/Stück sind die Boxen von der Ostalb, wie man es kennt, sehr fair kalkuliert. Modernste DSP-Technik und eine sehr attraktive Optik mit charakteristischem Sockel sind im Besonderen zu nennen. Der Dreiwege-Lautsprecher ist mit 1 x 25 mm Hochtöner, mit 1 x 180 mm Mitteltöner und mit 2 x 180 mm Langhub-Bässen bestückt. 2 x 90 Watt Nennleistung plus 1 x 300 Watt Nennleistung sind imposante Leistungsdaten. Man kann zu diesen klangstarken Lautsprechern kaum negative Worte finden: Der Bassbereich ist bis in höchste Pegelregionen kultiviert und kontrolliert, zudem wuchtig und gleichzeitig trocken. Dass sich der Klang exzellent vom Lautsprecher löst, ist der nächste große Vorteil. Mit sauberer Feindynamik und einer sehr lebendigen, plastischen Stimmwiedergabe entpuppt sich die nuPro A-700 als Volltreffer. Wir empfehlen den Kauf dieses Lautsprechers, wenn man eine extrem leistungsfähige, optisch integrative vollaktive Lautsprecherlösung bis 3.000 EUR sucht. Dann führt kaum ein Weg an der nuPro A-700 vorbei. 

Magnat Quantum 759 T.O.T.L Gruppenbild

Groß, dynamisch, stark: So präsentiert sich die pro Stück 1.299 EUR kostende Magnat Quantum 759 T.O.T.L. für 1.299 EUR Stückpreis. Die Abkürzung steht für „Top Of The Line“, und so tritt die Box auch an. Die zwei 200 mm Langhub-Tieftöner erlauben enorm tief nach unten reichende, satte Bässe. Verbaut sind noch ein 170 mm Mitteltöner und ein 25 mm Hochtöner, der bis auf 50 kHz hoch spielt. Für wen eignet sich die Pulheimer Konstruktion? Mit ihrem recht prägnanten Hochtonbereich und der ausgesprochen nachdrücklichen Basswiedergabe ist sie besonders für Anwender gedacht, die intensiv hören möchten – für sensiblere Naturen ist die Quantum 759 T.O.T.L. weniger gut geeignet. Mit hervorragender Feindynamik und sehr guter Räumlichkeit kann die Quantum auch aufwarten, wer also beim Hören etwas erleben möchte,  liegt hier richtig. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 04. Januar 2016




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