SPECIAL: AREA DVD Weihnachtskaufberatung – Tipps von 600 bis 6.000 EUR

Der Weihnachtsmann, der es wissen will – in diesem Special geht es um besonders edle Komponenten und Systeme von rund 1.000 bis 6.000 EUR. Hier haben wir es anders als in anderen Specials gemacht und nicht mit dem günstigsten Gerät angefangen und mit dem teuersten aufgehört, sondern haben die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Viel Freude beim Lesen!

Arcam_AVR-750_FrontSeitlich4

Der große Arcam AV-Receiver AVR750 begeistert für 4999 EUR (UVP) mit edelster Technik – besonders, was die verwendeten, selektierten Audio-Baugruppen angeht. Er stemmt 100 Watt bei gleichzeitiger Aussteuerung aller sieben Kanäle – herausragend. Die Fabel-Leistungen mancher Konkurrenten werden bei Aussteuerung nur eines Kanals erzielt, spielen alle Kanäle mit, bleibt deutlich weniger übrig als beim bärenstarken, souveränen Arcam. Er ist fein aufgebaut innen und exzellent verarbeitet außen. Die Fernbedienung ist komplett beleuchtet und liegt gut in der Hand. Der Arcam hat einen DAB+ Tuner und kann auch ins Heimnetzwerk eingebunden werden. Leider versteht er sich aber nur mit HiRes Dateien im kleinsten Format (48 kHz). 88,2, 96 oder 192 kHz Flac oder Wav-Dateien gibt er nicht wieder. Die Videosektion ist deutlich besser geworden und liefert im Vergleich zum Vorgänger eine ordentliche Qualität. Akustisch spielt der AVR750 nahezu alle AVRs an die Wand und legt sich gnadenlos selbst mit Vor-/Endstufenkombinationen an. Im Stereobetrieb bietet er die gleichen Leistungen wie ein hochwertiger Stereoverstärker.

Canton DM900 Soundbar Front3

Weihnachtsmänner mit dem rot unterstrichenen Wunsch „Soundbar“ auf der Geschenkeliste sollten sich bei Canton umsehen – für 798 EUR ist da das Soundbar/Subwoofer-System DM 900 erhältlich. Hierbei handelt es sich um eine leistungsstarke und ausgesprochen edle Soundbar, nur wenige cm hoch und nur wenige cm tief. Integriert sind Decoder für Dolby Digital und DTS. Natürlich fehlt auch Bluetooth nicht –  und die BT-Signalübertragung ist enorm stabil. Der DTS TruSurroundHD Algorithmus poliert alle Signale wirkungsvoll auf und schafft eine realistische, dichte virtuelle Raumklang-Kulisse. Der aktive Subwoofer macht einen ausgezeichneten Eindruck, optisch edel und akustisch ebenso kultiviert wie bassstark. Die Fernbedienung ist sehr hochwertig – ein tolles Geschenk zum modernen, noblen Flachbildschirm.

Canton_SLS720_FrontSeitlich1

Realistischer Klang vom Regal – Können ist keine Frage der Größe, wie uns Canton mit der Chrono SLS 720 zeigt. Die Akustik erscheint sehr lebendig, kultiviert und detailreich – der Keramikhochtöner hinterlässt erneut einen sehr guten Eindruck, er spielt frei und brillant, ohne aggressive oder schrille Untertöne. Mit präzisem Bass und fein strukturierter Stimmwiedergabe erfreut uns auch der Tief-/Mitteltöner. Etwas Leistung sollte der angeschlossene Verstärker allerdings mitbringen, der Wirkungsgrad ist nicht allzu hoch . Insgesamt eine kleine, kultivierte, kurzum klangstarke Box zum fairen Kaufpreis von ca. 760 EUR/Paar.

Dali_Zensor_ZensorVokal_FrontSeitlich5

Dali offeriert mit dem Zensor 5.1 Set mit 4 x Zensor 7 für Front und Surround, 1 x dem Zensor Vokal und 1 x dem aktiven Bass E-12 für knapp 2.600 EUR ein veritables Mehrkanal-Lautsprechersystem, mit dem man alle Arten von Quellmaterial in ausgezeichneter Güte hören kann. Alles wirkt so harmonisch, so gekonnt, dass bei vielen Anwendern der Wunsch nach „Mehr“ gar nicht mehr aufkommen wird. Optisch schlicht und klassisch gehalten, sind alle Komponenten, gerade in Anbetracht des Kaufpreises, sauber verarbeitet – typisch Dali eben, auch in dieser günstigen Preisklasse. Der aktive Subwoofer bietet Kraft und Präzision. Auch er ist preislich ausgesprochen fair kalkuliert.

Dali_FazonMikro_Gruppenbild1

Auch, wenn es etwas „Kleines Feines“ sein soll, ist das Christkind richtig bei Dali: Das 5.1-Set, bestehend aus Dali Fazon Mikro, dem Center Mikro Vokal und dem Fazon SUB 1 ist nicht gedacht für höchste Pegel, sondern für höchst angenehmen Sound im anspruchsvollen Wohnambiente. Für rund 1.100 EUR gibt es tolle Verarbeitung, homogenen Klang und viel Chic.

Denon_AVR-X4000_FrontSeitlich1

Für 1.399 EUR UVP ist der Siebenkanal-AV-Receiver Denon AVR-X4000 ein beinahe perfekter Universalist, der nahezu alles kann. Wir beginnen mit der zurückhaltenden, aber edlen Optik. Besonders in der Farbgebung Premium-Silber gefällt das Design des X4000 hervorragend. Auch innen ist der Denon, wie wir es von den AV-Receivern des Hauses her kennen, sauber aufgebaut. Der X4000 hilft durch seinen durchdachten, bebilderten Einrichtungsassistenten auch dem weniger versierten Anwender, schnell alle wichtigen Einstellungen vorzunehmen und das Gerät in Betrieb zu nehmen. Viele moderne Anschlussformen sorgen für große Flexibilität. Der AVR-X4000 klingt überaus harmonisch, gleichzeitig aber enorm dynamisch. Grob- wie auch Feindynamik sind für die Preisklasse exzellent. Im Stereobetrieb kommt der Denon auch mit anspruchsvollen Standlautsprechern ohne Schwierigkeiten klar. Souverän meistert er im Mehrkanalbetrieb und im Zweikanaleinsatz hohe Pegel. Die Videosektion skaliert auf bis zu 4K hoch und begeistert durch Bildschärfe, Bildstabilität und Rauscharmut. Da staunt selbst der Weihnachtsmann!

denon_dbt_3313ud_front

Schon längst ein Evergreen – dank Top-Finish, Denon LinkHD und brillantem Bild aber immer noch Up To Date: Der Denon DBT-3313UD für 999 EUR. Er gibt in erstklassiger Güte – auch dank des aufwändigen Laufwerks – auch SACDs und DVD-Audio-Discs wieder. Mit an Bord für den BD- und DVD-Betrieb ist auch ein wirkungsvoller Video-EQ. Dank der schönen Optik macht sich das Universallaufwerk auch im Wohnzimmer sehr gut.

HarmanKardon Sabre SB35 Gruppenbild2

Soundbar to the Max – die Harman Kardon Sabre SB35 ist unsere aktuelle Gesamtreferenz aller getesteten Soundbars, und das bei einem Preis von gerade einmal 999 EUR! Optisch gibt es derzeit wohl kaum eine Soundbar, die noch edler und moderner auftritt. Die extrem geringe Bautiefe sorgt ebenso wie Verarbeitung und Materialwahl für Noblesse. Die Soundbar verfügt über 3 HDMI-Eingänge (Micro HDMI-Kabel erforderlich) und einen HDMI-Ausgang (Micro HDMI). Selbst Decoder für Dolby TrueHD und DTS fehlen nicht – grandios. Der aktive, drahtlose Subwoofer ist ultraflach, bringt aber trotzdem einen sehr guten Bass zustande. Die Sabre-Soundbar besitzt exzellente Harman-eigene DSPs für realistisches Surround-Feeling – und selbst um die Pegelfestigkeit ist es gut bestellt.

HarmanKardon_AVR-370_FrontSeitlich1

Harman Kardon ist zurück – und wie! Das beweist uns der Harman Kardon AVR-370 für 999 EUR eindringlich. Enorm pegelfest, sehr dynamisch und räumlich, und sogar beim Thema Feindynamik extrem stark – für den Kaufpreis kann man aus klanglicher Sicht kaum noch mehr erwarten. Sehr gut gefällt uns auch das hochauflösende On Screen Menü, das überdies einfach zu bedienen ist. Nur bei der Übersetzung hätte man sich noch etwas mehr Mühe geben können. Die mitgelieferte Hauptfernbedienung ist hochwertig verarbeitet und komplett beleuchtet. Des Weiteren liegt eine kleine zusätzliche Fernbedienung für die Bedienung in der 2. Hörzone bei. Der Harman Kardon AVR 370 zeigt bei der multimedialen Ausstattung Lücken. Zwar ist sehr positiv zu bewerten, dass ein WLAN-Modul mit an Bord ist, dafür aber fehlen bis auf die kostenlose Internet Radio Plattform vTuner andere onlinebasierte Musikdienste. Sehr gut ist, dass der HK auch Flac-Dateien in HiRes-Formaten wiedergibt. Hier gibt sich der AVR 370 keine Blöße. Die Fernbedienungs-App für Android und Apple iOS ist hingegen noch zu verbessern, so kann man z.B. vTuner nicht ausschließlich über die App steuern. Sehr gut ist die Upconversion von Video- und Filmmaterial auf 1.080p.

Heco_MusicStyle500_FrontSeitlich3

Heco Music Style 500 heißen die schmucken Standlautsprecher, die 379 EUR/Stück kosten – ein Paar liegt somit bei 758 EUR. Dafür bekommt das Christkind einen nicht nur unter weihnachtlichen Aspekten gelungenen Gegenwert – schließlich sehen die Schallwandler gerade im Kerzenlicht besonders nobel aus. Der satte, kräftige und sehr angenehme Klang erfreut bei den 3-Wege-Boxen das ganze Jahr.

Jamo_360S35HCS_Gruppenbild1

Das Jamo 5.1 Set S 35 HCS besteht aus kugelförmigen Satelliten der360er-LS-Baureihe einem querformatigem Center und aus dem extrem kleinen, aber enorm starken SUB 800.  Für ca. 1600 EUR Marktpreis wechselt das Set den Besitzer. Der Sub misst zwar nur 200x200x200 mm, hat aber eine Digitalendstufe mit satten 800 Watt Leistung. Die vier Satelliten strahlen 360 Grad ab und ermöglichen dadurch eine tolle, atmosphärisch dichte Räumlichkeit. Der Center strahlt normal nach vorn ab. Das kleine Subwoofer-Kraftpaket bietet hohe Reserven und eine sehr gute Bass-Dynamik. Zum Gesamteindruck passt die hochwertige Verarbeitung.

KEF X300A Wireless Gruppenbild1

Das elegante KEF X300A Wireless-System ist eines der derzeit besten Multimedia-Lautsprechersysteme auf dem deutschen Markt. Die schmucken, kompakten Lautsprecher schaffen es tatsächlich, HiFi-Ansprüche auf ein Wireless/Multimedia-2.0-Set zu übertragen. Klar, kräftig und in sich schlüssig ist der Klang. Durch das hohe Maß an Detaillierung können die Boxen für 999 EUR/Paar auch problemlos Jazz oder Klassik wiedergeben. Die leistungsstarken eingebauten Verstärker sichern eine tadellose Pegelfestigkeit.

LG_55LA7909_FrontSeitlich2

Ein echter Allrounder ist das FullHD-Modell LA7909 von LG in 55 Zoll. Schlichtes, modernes Design und eine gute Materialqualität und Detailverarbeitung sorgt für den Hingucker im Wohnzimmer. Der LG wird komplett mit der Magic Remote gesteuert und sorgt hierbei besonders bei den zahlreichen Multimedia-Features für Bedienspaß. Der LG liefert bei Blu-rays ein eindrucksvolles Bild. Natürlich, farbecht und kontrastreich punktet er im 2D und im 3D Betrieb. Die Wandlung von 2D nach 3D gelingt ausgezeichnet. Vier passive Polfilterbrillen sind im Lieferumfang für sofortigen 3D-Genuss bereits enthalten. Die solide Upconversion von Film- und Videomaterial sowie sehr gute Ergebnisse im Display Basic Check runden unseren sehr erfreulichen Gesamteindruck ab. Der umfangreiche Video-EQ genügt beinahe schon semiprofessionellen Anforderungen und hält auch verschiedene Experteneinstellungen bereit. Den tollen Gesamteindruck kann beinahe nichts trüben, da sich der LG auch als reaktionsschnell bei Eingabebefehlen erweist und Apps sowie Internet-Inhalte schnell geladen werden, kann man den schicken TV beinahe uneingeschränkt empfehlen.

Magnat_Quantum755_FrontSeitlich2

Klangstärke aus dem Rheinland – die Magnat Quantum 755 ist eine ausgesprochen lebendig klingende 2,5 Wege-Konstruktion in feinem optischen Gewand. Mit 699 EUR/Stück braucht der Weihnachtsmann auch keine Finanzierung von der Nordpolbank, um sie dem glücklichen neuen Besitzer zu übergeben. Im Hochtonbereich spielt sie besonders klar auf, hinzu kommt eine insgesamt überdurchschnittlich ausgeprägte Feindynamik.

Marantz Consolette MS7000 Front Seitlich3

Ein netzwerkfähiges Docking-System für iPod/iPhone mit Sonderstatus – genau dies trifft den Kern der Marantz Consolette. ca. 750 EUR Marktpreis kostet es, möchte man das akustisch Beste aus geringen Abmessungen herausholen. Optisch sieht die Consolette aus wie ein kleiner, edler Verstärker mit einem großen Centerlautsprecher darauf. Die Rückseite ist mit echtem, edlem Holz versehen. Liebevolle Details wie das kreisrunde Display oder der „Electronic Gyro Touch“ sorgen für Luxus-Feeling. Das Dock ist allerdings noch für Apple-Devices mit dem alten 30 Pin-Anschluss gedacht – daher muss für den Einsatz in Verbindung mit einem Device mit Lightning-Anschluss ein Adapter her. Übrigens ist auch die mitgelieferte Fernbedienung sehr edel gehalten und passt daher ausgezeichnet zur Consolette. Nachteil nur bei der Integration ins Wireless-Netzwerk – diese ist etwas umständlich. Hat man dies allerdings geschafft, erfreut die Consolette mit bestem HiFi-Klang.

Nubert_nuLine34_Front4

Kompakt, solide, klanglich zu Bestleistungen fähig, die man eher einer Stand- als einer Regalbox zutraut: Die Nubert nuLine 34 für 335 EUR/Stück verkörpert bis in den letzten Winkel beste Nubert-Tradition. Das fängt bei der erstklassigen Verarbeitung an, geht mit der aufwändigen Technik weiter und endet mit einem exzellenten Klang, der so kultiviert, dynamisch und detailreich ist, dass manche doppelt so teure Box dagegen schlichtweg verblasst. Somit ist die nuLine 34 ein beinahe konkurrenzloses Angebot – allerdings sollte man mit einkalkulieren, dass man auch einen entsprechend leistungsstarken und hochwertigen Verstärker einsetzt, um die Qualitäten des Schallwandlers auch komplett ausnutzen zu können.

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Nubert nuLine 284 ist eine andere Bezeichnung für Noblesse und Chic aus dem Schwabenland, gekoppelt mit enorm lebendiger, kräftiger Klangcharakteristik. 975 EUR muss der Weihnachtsmann pro Stück an Nubert in Schwäbisch-Gmünd überweisen, dafür bekommt er eine ausgezeichnet verarbeitete Box mit edlem Traversenstandfuß und einem Tiefgang, der verblüfft: Erst bei 33 Hz ist Schluss. Der Wahnsinn für eine solche elegante, säulenförmige Box. Mit superber Grob- und Feindynamik und Nubert-typischer souveräner Pegelfestigkeit spielt sich der „Schönling“ in die Herzen auch anspruchsvoller Lautsprecher-Liebhaber.

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„Neun Kanäle für ein Halleluja“ – auch so kann Weihnachten klingen: Mit dem Onkyo TX-NR3010 für 2.499 EUR UVP (Marktpreis  liegt darunter) kann das Weihnachtsoratotium von Johann Sebastian Bach in überragender, feiner und räumlich exakt ausbalancierter Qualität ertönen. Mit neun Endstufen versorgt der Onkyo auch umfangreiche Lautsprecher-Setups. Der AV-Receiver ist tadellos verarbeitet und erfreut durch wahre Boliden-Optik. Die Videosektion liefert nicht nur ein grandioses Upscaling bis auf 4K hoch, sondern brilliert auch mit einem erstklassigen Video-EQ. Sogar ISF-Bildprogramme sind mit am Start. Dass der Onkyo auch multimedia vollauf überzeugt, sei ebenfalls noch kurz erwähnt: Spotify, HiRes-Streaming, vTuner – das sind nur einige der Möglichkeiten, die an Bord sind.

Onkyo_A-9000R_FrontSeitlich4

Hört das Christkind gerne Stereo, darf es auch der Onkyo A-9000R sein, ein hochklassiger Stereoverstärker in gediegener Optik. 1-800 EUR (UVP) sind vom himmlischen Konto zum freundlichen Onkyo-Verkäufer zu überweisen, dann kann der Spaß losgehen. 140 „echte“ Watt liefert die analoge Endstufe pro Kanal (an 4 Ohm) und separate Wolfson DACs (102 kHz/24-Bit) für den linken und den rechten Kanal garantieren erstklassige Signalverarbeitung. Dass der A-9000R ein echter HiFi-Künstler ist, zeigen alle Klangtestreihen, er spielt kultiviert, frisch und detailreich auf.

Panasonic TX-L65WT600 Front Seitlich2

Panasonic krönt sein Produktprogramm mit dem TX-L65WT600, einen UHD-EDGE-LED-LCD-TV der Extraklasse. Mit 6-Kern-CPU gibt der TV richtig Gas und sichert beim Upscaling von Blu-rays oder HD-TV-Material auf 4K eine exzellente Bildgüte. Selbst SD-Programme sehen trotz der im Vergleich zu 4K sehr kleinen Auflösung gut aus – Respekt! Selbstverständlich brilliert der WT600 bei der Darstellung von nativem 4K-Material, aber dieses ist derzeit noch sehr rar. Mit lebendigen Farben und sehr gutem Schwarzwert kokettiert das Ausnahmetalent ebenfalls. Natürlich ist Panasonics hoch flexibler Doppeltuner mit an Bord. Hier kann man ein Programm ansehen und ein zweites aufnehmen oder z.B. zu einem Tablet streamen.  Sogar das Mischen von Signalen (z.B. DVB-S und DVB-C) ist möglich. Die Panasonic Viera Smart TV Plattform ist einfach zu bedienen, dank „My Home Screen“ kann der User zudem aussuchen, welche Apps und Funktionen beim Start des TVs angezeigt werden. Es gibt nicht nur vorgefertigte Start-Screens – der Anwender kann sich auch einen eigenen gestalten, sehr praktisch. Der Panasonic bringt einen vorzüglichen TV-Tuner mit toller Bildgüte mit und besitzt erstklassige Bildprogramme, darunter auch THX- und ISF-Modi. Der WT600 ist bestimmt nicht preiswert – aber seinen Preis wert. Dazu passt auch die überragende Betriebssicherheit. Wermutstropfen – derzeit streamt der Edel-TV keine MKV-Container.

Panasonic_TX-P55VTW60_FrontSeitlich4

Leider stellt Panasonic 2014 die Plasmaproduktion ein – da spurtet der Weihnachtsmann schnell los und sichert sich persönlich einen der letzten TX-P55VTW60 mit bestmöglichem Schwarzwert und Kino-Bild der Spitzenklasse. Zwar „nur“ in FullHD, dafür sehr natürlich und ausgesprochen angenehm. Die elegante Optik und die hochwertige Verarbeitung sorgen bereits für einen sehr guten Ersteindruck. Die reibungslos ablaufende Erstinstallation und die komfortable Handhabung bringen weitere Pluspunkte. Mit exzellenter 24p Stabilität, weit überdurchschnittlicher Bildharmonie, tollem Gesamt- und Detailkontrast, sattem Schwarz, perfekter Helligkeitsverteilung und überragendem Video-EQ setzt der Panasonic die Benchmark bei den FullHD-TVs seiner Größenklasse. Die “Energieeffizienzklasse C” sei ihm verziehen – man bezahlt zwar ein Mehr an Strom, bekommt aber auch ein Mehr an Bildgüte geboten. Auch im 3D-Betrieb setzt sich der VTW60 durch und muss nur den Sony W0 fürchten. Sein 3D-Bild bei nativem Material wirft die berechtigte Frage auf, wieso aktive Shutterbrillen-basierte TVs mal den zweifelhaften Ruf hatten, ein Crosstalk- und Flimmer-gestörtes Bild zu offerieren. Der für die Performance Kaufpreis des Panasonic darf hier als Vorzug nicht fehlen. Für 2.699 EUR bekommt der Käufer sogar noch einen enorm leistungsstarken Twin HD Triple-Tuner mit einem Höchstmaß an Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit.

Philips_46PFL8008_Front1

Nicht jeden zu Beschenkenden kann das Christkind mit Flatscreens der Größenklasse über 50 Zoll glücklich machen. Manch einer hat ein kleineres Wohnzimmer und freut sich dafür umso mehr über einen 46-Zöller mit Top-Ausstattung – wie den Philips 46PFL8008 für rund 1.800 EUR UVP. Mit 1.400 Hz Perfect Motion Rate Frame Interpolierer und fürs Wohlfühlen Ambilight XL wird eine üppige Ausstattung geboten, die natürlich auch Philips‘ sehr umfangreiche Smart TV Plattform umfasst. Er präsentiert sich mit sehr schlankem Rahmen in Edelstahl und dem schickem Standfuß modern und elegant. Bezüglich der Bildqualität tut sich besonders die native 3D-Wiedergabe sowie die Wandlung von 2D- in 3D-Material hervor und begeistert mit überragender Plastizität und Bildstabilität, lediglich die etwas zurückgenommene Farbintensität durch die 3D-Brille führt zu leichter Kritik.  Im 2D-Betrieb liefert der PFL8008 natürlich ebenfalls ein exzellentes Bild und schneidet auch im Display Basic Check nicht schlecht ab. Die Upconversion von SD-Material ist sehr gut, aber nicht überdurchschnittlich stark. Das können wir aber von der akustischen Performance absolut behaupten, die sogar für den ein- oder anderen Filmabend durchaus ausreicht. Multimedial heimst der Philips nicht nur mit der integrierten Skype-Kamera+Mikrofon, App-Steuerung sowie WiFi SmartScreen (Übertragung des TV-Signals an das Smartphone/Tablet) sondern auch mit der Möglichkeit, das TV-Signal über das Netzwerk an ein zweites Philips-Gerät zu streamen.

Philips 65PFL9708 Front Seitlich2

UHD und Ambilight-Noblesse zum fairen Preis harmonisch vereint: Der Philips 65PFL9708 ist für 5.199 EUR erhältlich, das geht absolut in Ordnung. Optisch schlicht und edel auftretend, hält der 9708 auch aus technischer Sicht interessante Features parat. So agiert er dank 6-Kern-CPU flott und ist jeder Aufgabe gewachsen. Visuell beeindruckt in allen Betriebsarten sein natürliches Bild mit authentischer Farbwiedergabe. Kleine Kontrastunterschiede stellt der TV akkurat heraus und punktet auch mit einem guten Schwarzwert. Das Upscaling und die 3D-Wiedergabe stellen den Charakter des Philips ebenfalls heraus: Extreme Bildschärfe und extrem satte Farben sind nicht sein Ding, sein Bild ist eher zurückhaltend und daher auch bei längeren Film-Sessions ausgesprochen angenehm. Der Video-EQ ist prima ausgestattet und hält auch ISF-Bildfelder parat, die nicht separat aktiviert werden müssen, sondern sofort zur Verfügung stehen. Gut gefällt uns auch der Philips TV Cloudservice und die zweiseitige Fernbedienung, die auf der zweiten Seite eine komplette Tastatur bereit hält, was auch das Eingeben z.B. von Web-Adressen einfach macht. Was uns fehlt, ist ein Doppeltuner.

Piega_TMicroSet_Gruppenbild1

Piega TMicro3 und TMicro Sub für zusammen 1.250 EUR bieten echte Schweizer Premium-Qualität bei Design und Verarbeitung im Kleinformat. Mit viel edlem Alu und zeitlos-eleganter Optik treten alle drei Komponenten auf und zeigen, dass man für einen überraschend günstigen Kaufpreis ein 2.1 Set erwerben kann, das akustisch vielen teureren Alternativen den Schneid abkauft. Grob- und Feindynamik sind überragend, die Pegelfestigkeit hat uns überzeugt – gerade im kleineren bis mittelgroßen Hörraum ist das Piega-Set eine tolle Alternative.

Pioneer SC-LX87 Front Seitlich1

Die absolute Spitze im AV-Receiver-Bau im Jahre 2013 kommt von Pioneer, heißt SC-LX87 und ist für 2.499 EUR der Star auf jedem Gabentisch. Optisch recht flach, aber gleichzeitig edel gestaltet, hat es der Bolide faustdick unter dem Gehäusedeckel. Dort werkeln bärenstarke digitale Hochleistungsendstufen, die eine unnachahmliche Pegelfestigkeit garantieren. Neun Endstufen sind an Bord – sie klingen keinesfalls „digital“, sondern authentisch, spritzig, angenehm und feindynamisch exzellent. Mit an Bord ist mit MCACC auch das beste Lautsprecher-Einmesssystem, das der Markt bereithält. Für akustisch versierte Zeitgenossen findet sich eine Vielzahl exklusiver Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Der SC-LX87 lässt sich über die iAV Control 2013 App bequem steuern – die App ist auch aus grafischer Sicht glänzend aufgemacht. Gerade in Verbindung mit einem iPad macht die Bedienung richtig Freude. Die AV Navigator App ist ebenfalls kostenlos herunterzuladen und hilft effektiv, den SC-LX87 schnell betriebsfertig einzurichten. Die im Pioneer verbauten ESS Sabre UltraDAC D/A-Konverter sind mit die besten, die der Markt bereithält. Man kann den edlen AVR sogar als USB-DAC verwenden. Der SC-LX87 kann ferner nativ DSD verarbeiten – auch ein absoluten Highlight! Da passt es ins Bild, dass auch die Videosektion Maßstäbe setzt und ein brillantes 4K Bild bereithält.

Pioneer_A-70-S_FrontSeitlich1

Stereofans, aufgepasst – hier kommt der Pioneer A-70 für 999 EUR und der Netzwerkplayer N-50 für 599 EUR! Verarbeitung und Materialwahl begeistern insbesondere beim A-70, aber auch der N-50 erzielt gute Ergebnisse. Klanglich wird enorm viel geboten, was sich in exzellenter Pegelfestigkeit, überragender Grob- und Feindynamik sowie in ausgezeichneter Räumlichkeit niederschlägt. Die Pioneer-Komponenten sind überdies ausgesprochen modern, was die Funktionsvielfalt beim N-50 ebenso unter Beweis stellt wie die Nutzungsmöglichkeit als asynchroner USB-DAC beim A-70. Bilanzierend ist festzuhalten, dass Pioneer mit dem „Team“ aus A-70 und N-50 akustische Höchstleistung und edle Technik zum bürgerlichen Preis serviert – eine höchst willkommene Kombination.

Quadral Ferrum 7000 Set Gruppenbild3

Für schlanke 1.300 EUR zieht Quadral beim 5.1 Set Ferrum 7000 plus aktiver Subwoofer Qube 7 alle Register. Dass ein so preiswertes Set so gut klingen kann, hat uns auf ganzer Linie überrascht. Optisch schlicht gehalten, begeistern die Ferrum 7000 Frontlautsprecher durch liebevolle Details wie den schönen Fuß oder die schöne Oberseite der Box. Der kleine aktive Basslautsprecher Qube 7 führt sich ebenfalls hervorragend ein und liefert einen überraschend druckvollen Bass trotz eigentlich eher bescheidener Leistungswerte. Mit hoher Pegelfestigkeit, erstaunlicher Feindynamik und präzise dosierter Räumlichkeit hat uns das Ferrum 7000 Set auf ganzer Linie überzeugt.

Quadral_ChromiumStyle_Gruppenbild3

Schön und edel tritt das Chromium Style Lautsprecherset in 5.1 Konfiguration zusammen mit dem aktiven Subwoofer Qube 10 auf. Die vier schlanken Chromium Style 52 für Front und Surround klingen dank Bändchenhochtöner und perfekt abgestimmten Mittelton- und Basschassis brillant, samtig und angenehm. Der querformatige Center gliedert sich nicht nur optisch ausgezeichnet ein. Der schlicht und nobel auftretende Qube 10 Aktivsubwoofer verwöhnt mit Präzision, Basskraft und gutem Tiefgang.

Samsung UE65F9090 Front Seitlich1

Sehr hochwertig, edel, reichhaltig ausgestattet und bildstark, so präsentiert sich der Samsung UE65F9090 UHD-TV für 4.799 EUR in unserem Test. Der TV agiert dank Quad-Core-CPU schnell, erweist sich als ausgesprochen zuverlässig und punktet ebenso mit praxisgerechten Video- und Audioeinstellmöglichkeiten. Visuell begeistern Plastizität, Bildschärfe und Gesamtdynamik. Das Upscaling von FullHD auf UHD geht scharf, lebendig und mit extrem geringem Scalingrauschen vonstatten, so dass auch hier selbst der sehr anspruchsvolle Anwender begeistert sein kann. Dass es kein Fehler war, im 3D-Betrieb auf aktive Shutterbrillen zu setzen, verdeutlicht uns der F9090 ebenfalls: Enorm scharf, beinahe ohne Zittern oder Flimmern, und mit sehr geringem Helligkeitsverlust sowie lediglich minimalen Farbverfälschungen brilliert der Samsung auch hier. Wenden wir uns dem Thema Bedienbarkeit zu – auch hier leistet sich der schnell reagierende TV keinen Lapsus, wenngleich Sprach- und Gestensteuerung Geschmackssache sind. Lobenswert ist, dass Samsung dem F9090 nicht nur eine edle Touchpad-Remote beilegt, sondern auch noch eine konventionelle Tastenfernbedienung – so kommt jeder mit dem Luxus-UHD-TV zurecht. Praktisch ist des weiteren die separate Anschlussbox, daher ist auch ein potentielles HDMI 2.0 Update einfach durch den Austausch der Box, in der die ganzen Terminals beheimatet sind, möglich.

Samsung HW-F751 Gruppenbild2

Passende Soundbar dazu gesucht? Mit 699 EUR (UVP) ist die Sound Share-geeignete Samsung HW-F751 (silbere Version, HW-F750 schwarze Variante) sehr gut geeignet, selbst zu einem UHD-TV als seriöser akustischer Partner ernst genommen zu werden. Samsung offeriert mit der HW-F751 eine überragende, edel aussehende Soundbar zum fairen Kaufpreis. Das Paket aus schicker, flexibel zu positionierender Soundbar und kraftvollem aktivem Subwoofer ist in sich schlüssig. Die beiden Komponenten passen nicht nur optisch bestens zueinander, auch akustisch ist die Zusammenarbeit ausgezeichnet. Der kräftige, dynamische Bass zeigt guten Tiefgang und hinkt aufs Zeitliche bezogen nicht hinter dem Rest des akustischen Geschehens her. Die Soundbar bietet sehr gute DSP-Programme (3D Sound Plus) und besticht mit ihrer tadellosen Räumlichkeit. Verarbeitungs- und Materialgüte verdienen ebenfalls lobende Worte. Die Ausstattung ist rundherum erstklassig: Röhren-Vorstufe für angenehmen, harmonischen Klang, HDMI mit ARC, SoundShare, Bluetooth und Einmesssystem. Letzteres zeigt einige funktionale Mängel, dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt an einem ansonsten durch die Bank hervorragenden System.

Sony KD65X9005 Front Seitlich3

UHD vom Feinsten auch von Blu-ray: Der Sony KD-65X9005A präsentiert sich insbesondere als Meister der Upconversion und präsentiert Full HD-Material in der nativen Auflösung des Displays von 3840 x 2160 Bildpunkten in erstklassiger Güte. Selbst SD-Material mit nochmals deutlich weniger Zeilen stelllt der 65-Zöller angenehm stabil und in unerwarteter Feinheit dar. Natürlich bietet der Sony auch bei nativem 4K-Material exzellente visuelle Qualitäten mit maximaler Bildruhe und enormer Plastizität. Ebenso die 3D-Darstellung. Mit der passiven Polfiltertechnologie wird ein sehr harmonisches und natürliches Bild geboten, das enorm angenehm ist. Bei den Messergebnissen zeigt der X9 eine überragende Leistung und trifft bei entsprechender Einstellung den HD-Farbraum genau. Mit Triluminos lässt sich der Wow-Effekt bezüglich der Farbsättigung noch steigern, Filmfans greifen dabei aber höchstens bei Animationstiteln zurück. Mit HDMI 2.0 kann der Sony noch nicht dienen. Allerdings soll es ein kostenloses Software-Update geben, mit dem die 4K-Übertragung – wenn auch mit möglichen Abstrichen – in höheren Bildwiederholraten möglich sein wird. Beim Tuner kann Sony wortwörtlich auch noch “einen” drauflegen. Denn der Tuner überzeugt zwar mit exzellentem Bild, perfekt wäre aber die Integration eines Twin Tuners. Überdurchschnittlich dafür die akustische Demonstration. Die integrierten Ferrofluid-Lautsprecher können eine hochwertige Soundbar oder gar ein ausgewachsenes Surround-System nicht ersetzen, bieten aber für einen Flachbildschirm enorme Performance. Dass der X9 bei uns so hoch im Kurs liegt, zeigt sich auch im absolut fairen Kaufpreis von 4.500 EUR.

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Sony KDL-55W905: Auch FullHD kann noch sehr viel Freude machen – gerade wenn der TV so gut ist wie der W9 aus dem Hause Sony. ist ein im höchsten Maße beeindruckender Highend-LCD-TV,. Die enorme Bildgüte ist auch möglich durch eine Kombination aus modernster Displaytechnologie, die bei Sony „Triluminos“ heißt, und einer Hochleistungs-CPU, die gerade auch SD-Signale meisterlich aufbereitet. Der Sony hat einen der besten TV-Tuner, die  wir bislang gesehen haben, und das betrifft insbesondere die Darstellung von SD-Signalen. Hier verweist der KDL-55W905 die Konkurrenz größtenteils auf die Plätze. Auch im 3D-Betrieb kann sich der Sony einen Platz an der Spitze sichern. Bildruhe, Bewegungswiedergabe, Tiefenstaffelung und Detailauflösung sind exzellent. Die Upconversion von 576i DVD-Material gelingt vorzüglich, besonders bei Filmmaterial. Sehr gut und besser als bei der Konkurrenz sind auch die akustischen Eigenschaften. Multimedial offeriert der W9 ein breites Spektrum an Funktionen, schade nur, dass Sony es bei einer konventionellen Fernbedienung belässt und hier keinerlei neue Konzepte greifen. Es ist zwar eine weitere Fernbedienung zusätzlich zur Haupt-FB dabei, diese sieht aber nur gut aus und bringt keine wirkliche Bedien-Revolution. Die Menüs sind neu und sehr attraktiv gestaltet, die Anschlussbestückung ist umfangreich sowie praxisgerecht. Schade: So gut der Multituner aus qualitativer Sicht ist, so schade ist es, dass Sony im Topmodell nicht wie Panasonic oder Samsung einen Twin-Tuner einbaut. Auch fehlen Sprach- und Gestensteuerung.

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Der SVS PB13 Ultra mit überragenden 1.000 Watt RMS-Leistung (Preis knapp 2.000 EUR UVP) setzt auch den großen Heimkinoraum mühelos im Single-Betrieb unter gehörigen Druck. – hier haben wir einen reinrassiger Power-Subwoofer für den ambitionierten Film-Liebhaber. Dezente Zurückhaltung ist weder optisch noch akustisch seine Stärke. Frei nach dem Motto „Es gibt nur ein Gas – Vollgas!“ schleudert der PB13-Ultra die tiefen Frequenzen dem Zuschauer in einer Brutälität um die Ohren, dass Man(n) nur noch grinsen kann. Die Kraft scheint schier endlos, und das selbst in den tiefsten Regionen. Irgendwelchen Bass-Shakern kann man nach Anschaffung des PB13-Ultra getrost „Auf Wiedersehen“ sagen, der SVS Subwoofer verursacht ein mittelschweres Erdbeben quasi im Vorbeigehen. Für die individuelle Anpassung an Raum und Person stehen dazu noch umfangreiche DSP-Optionen zur Verfügung. 

SVS PB-12NSD Front Seitlich2

Es geht auch etwas bescheidener – mit dem SVS PB12 NSD. Er ist mit einer 400 Watt (RMS) Endstufe ausgestattet, kommt auf ca. 900 EUR Straßenpreis und ermöglicht eine enorm hohe Performance im tieffrequenten Bereich. Pegelfest und präzise, ist er alles andere als ein “typischer” US-Subwoofer. Vielmehr begeistert seine trockene und gelassene Basswiedergabe auch den anspruchsvollen europäischen Bass-Liebhaber. Für die sehr gute Leistung ist der Kaufpreis erfreulich niedrig.

Teufel System4THX Gruppenbild2

Für 1.000 EUR ist das Teufel System 4 mal wieder ein typische Teufel-Offerte: Kompakte Boxen im heimkinotauglichen Layout mit 3 x dem identischen Lautsprecher vorn und zwei Dipolen für dichten Surroundklang – das Ganze in Kombination mit einem enorm leistungsfähigen aktiven Subwoofer, der, auch dies ist kennzeichnend, nicht gerade als sehr kompakt zu bezeichnen ist. Das macht aber nichts, dafür nehmen die passiven Komponenten kaum Platz weg. Eine in sich geschlossene, sauber gestaffelte Soundkulisse und eine tadellose Dynamik lassen vergessen, dass man sich lediglich in der 1.000 EUR-Liga befindet. Grenzen dieses Top-Systems zeigt allenfalls der Stereo-Betrieb auf,  hier reichen die Ergebnisse aber auch für normale Ansprüche problemlos aus.

Teufel Definion5 Front Seitlich1

Die Teufel Definion 5 ist eine der größten Überraschungen des Jahres 2013. Was nämlich in der Liga bis 3.000 EUR (Paarpreis) keiner erwartet hat, trifft in der Praxis ein. Teufel setzt mit der Definion 5 für 2.800 EUR  neue Maßstäbe. Die teils ausgefallenen und unkonventionellen technischen Lösungen erweisen sich ausnahmslos als Volltreffer. Das Koaxial-Flachmembran-Chassis mit Gewebehochtöner sorgt für perfekte Gruppenlaufzeiten, die drei recht kleinen Basstreiber für Präzision und Impulstreue im tieffrequenten Bereich, und die geschlossene Gehäuskonstruktion setzt die durch die Treiber gegebenen Voraussetzungen konsequent fort. Die überragende Verarbeitung und die elegante Form setzen weitere Glanzpunkte. Typisch Teufel: Der Kaufpreis für die Definion 5 ist ausgesprochen fair, wer den Lautsprecher anschaut und anhört, dürfte spontan auf einen weitaus höheren Kaufpreis tippen. Weihnachtmann go, lautet daher das Fazit: Direkt bestellen und dann am Heiligabend ausliefern – der Glückspilz, der die weißen Edel-Boxen bekommt, wird über Jahre mehr als zufrieden sein.

Yamaha CX-A5000 MX-A5000 Gruppenbild2

Yamaha Vor-Endstufenkombination CX-5000/MX-5000: Für nicht einmal 5.000 EUR hat Yamaha den Mut, eine 11-kanalige Vor-/Endstufenkombination der Extraklasse aufzulegen. Die Vorstufe CX-5000 kommt auf 2.200 EUR – das hat in Anbetracht von Qualität und Ausstattung schon beinahe Schnäppchen-Charakter! 33 Cinema- und HiFi-DSP-Programme in Premiumqualität, hervorragende 192 kHz/32-Bit D/A-Wandler, eine erstklassige Videosektion, die in vorbildlicher Güte auch BDs auf 4K hoch skaliert und eine enorme Anschluss- und Multimedia-Auswahl sind kennzeichnend.  Die dazu passende MX-5000 Endstufe mit 11 Kanälen und Leistung satt kommt auf 2.500 EUR und ist auch enormen Pegeln mühelos gewachsen. Yamahas Kombi kann alles – fein und filigran ebenso wie mächtig und druckvoll. Mehr pure Qualität und erstklassige Ausstattung inklusive Top-App und sehr gutem Einmesssystem geht kaum noch.

Yamaha_RX-V775_Front

Deutlich kleiner, günstiger, aber nicht minder fürs Geld sehr reizvoll: Das ist der Yamaha AV-Receiver RX-V775 für 699 EUR (UVP). Er brilliert akustisch ohne Abstriche. Pegelfest, detailreich aufspielend, sehr angenehm klingend, dabei außerordentlich dynamisch und räumlich aufspielend. Ganz gleich, ob Pure Direct Stereo oder Mehrkanal-Einsatz mit DSP: Stets bekommt der RX-V775 Spitzennoten. Das Einmesssystem YPAO präsentiert sich besser denn je und schließt erstmals zu Pioneers MCACC auf. Der AVR gibt hochauflösende Flac- und WAV-Audiodateien wieder, brilliert bei komprimierten Audio-Dateiformaten mit einem tollen Music Enhancer und lässt sich insgesamt leicht handhaben. Die App für iOS und Android agiert problemlos, das Design der App ist sehr gefällig. Somit hat der RX-V775 das Zeug, auch deutlich teurere Konkurrenten richtig zu ärgern, zumal auch die Videosektion prima arbeitet und ein solides Processing abliefert. Kleiner Nachteil: Der Yamaha bringt keinen Ersteinrichtungs-Assistenten mit, das Menü wirkt mittlerweile im Vergleich z.B. zu Denon etwas altbacken. 

 

 




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