SPECIAL: Alles über den neuen Yamaha Stereo-Verstärker A-S801 mit USB-DAC für 899 EUR

Yamaha A-S801_silver

Musikalisch klingende, hochwertig ausgestattete Stereo-Verstärker liegen aktuell im Trend – daher möchte Yamaha mit dem ab sofort für 899 EUR erhältlichen A-S801 noch kräftiger als zuvor auf dem Markt mitmischen. Laut Yamaha zeichnet sich der in schwarzer oder silberner Variante lieferbare A-S801 durch „herausragende Musikalität und Ausdruckskraft“ aus.

Damit dieses hochsteckte Ziel auch erreicht wird, setzt Yamaha auf das ToP-ART-Konzept (Total Purity Audio Reproduction Technology). Bestandteil des Konzepts, neben besonders kurzen Signalwegen: Es kommen nur ausgewählte Bauteile wie ein neuer 32 Bit ESS DAC zum Einsatz.

Yamaha A-S801_ESS

ESS-DAC (bis 384 kHz/32-Bit)

Yamaha A-S801_DAC

Spezieller USB-DAC (bis 192 kHz/24-Bit)

Yamaha A-S801_USB_DAC

USB-Eingang,hier kann man das Notebook/den PC anschließen und den A-S801 als „externe Soundkarte“ auch für HiRes-Dateien nutzen

Dank USB-DAC-Funktion können hochauflösende Audioformate mit bis zu 192 kHz/24 Bit direkt von PC oder Mac in höchster Qualität abgespielt werden. Der ASIO2.3 Yamaha Steinberg USB-Treiber unterstützt hohe Übertragungsraten mit minimaler Verzögerung. Zudem erzeugt der D/A-Wandler sein eigenes Master-Clock-Signal, so werden die Auswirkungen von Jitter effektiv minimiert. Der Chip beinhaltet zudem einen 2-Kanal-D/A-Wandler, der für höchste Signalverarbeitungsqualität und exzellenten Signal-Rauschabstand sorgt.

Das Herzstück des Vollverstärkers – für die anderen digitalen Signalwege – ist ein neuer D/A-Wandler von ESS. Dank 384 kHz/32-Bit-Architektur kann der A-S801 digitale Audiosignale in Studioqualität umwandeln. Typisch für DACs aus dem Hause ESS Sabre ist die Möglichkeit zur nativen Verarbeitung von Direct Stream Digital (DSD). Bei weniger aufwändigen Wandlern wird DSD in PCM umgewandelt und der Auflösungsvorteil von DSD ist dahin. Der A-S801 unterstützt allerdings „nur“ DSD 2,8 und 5,6 MHz und kein Quad-DSD (11,2 MHz) wie der Pioneer A-70DA. Der Pioneer ist allerdings mit rund 1.400 EUR Marktpreis auch deutlich teurer.

yamaha_a-s801_atmosphere

Der A-S801 macht sich gut in der modernen Hörumgebung

Yamaha setzt beim A-S801 auf das ToP-ART-Konzept (Total Purity Audio Reproduction Technology). Die direkte Übertragung der Audiosignale minimiert Störgeräusche und Verzerrungen. Hierfür besitzt der Vollverstärker einen kanalsymmetrischen Aufbau von Eingang bis Ausgang mit möglichst kurzen Signalwegen für linken und rechten Kanal. Dadurch soll der A-S801 mit einem reinen, klaren Klang überzeugen können 

Neben dem Layout der Schaltungen ist ferner die Güte der einzelnen Bauteile sowie deren Zusammenspiel ein Faktor, der die Klangqualität maßgeblich beeinflusst. Aus diesem Grund setzt Yamaha ausschließlich auf sorgfältig selektierte Komponenten. So sind beispielsweise Netztransformator und Blockkondensatoren speziell für dieses Modell angefertigt. Die Lautsprecher-Relais haben einen direkten Signalweg und es kommen stranggepresste Aluminium-Kühlkörper sowie eine Ein-Punkt-Erdung zum Einsatz.

Yamaha A-S801_doppelter_Boden

Doppelte Bodenplatte

Um unerwünschte Auswirkungen auf den Klang zu reduzieren, hat Yamaha den A-S801 mit einem extrem stabilen Chassis ausgestattet. Eine doppelte Bodenplatte sowie eine 1 mm dicke Metallplatte dämpfen Vibrationen. Netztrafo und Kühlkörper der Verstärkersektion werden zusätzlich durch die ART (Anti-Resonance and Tough) Base gestützt. Eine massive Mittelstütze verbessert die Stabilität zusätzlich. Auch optisch kann der A-S801 überzeugen: Das reduzierte, edle Design steht in der Tradition legendärer Yamaha HiFi-Komponenten. Auf der Gehäusefront aus Aluminium mit elegantem Hairline-Finish sind die Bedienelemente intuitiv angeordnet. Diese zeichnen sich durch die gleiche hochwertige Bauweise und ansprechende Haptik aus, die von Yamaha High-End-Modellen bekannt ist.

Yamaha A-S801_Bedienelemente

CD-Direktverstärkung, Pure Direct Schalter, LEDs für PCM- und DSD-Verarbeitung

Die CD-Direktverstärkung erhöht dank einer direkten Verbindung zum Eingang den Signal-Rauschabstand bei der CD-Wiedergabe. Für einen besonders klaren Klang kann überdies, wie man es von anderen Yamaha Verstärkern auch gewohnt ist, der Pure Direct Modus verwendet werden. Die Audiosignale werden dann über den kürzesten Signalweg geleitet und umgehen Ton-, Loudness- und Balance-Regelung.

Für einen ausgewogenen Klang bei jedem Pegel sorgt die neue analoge Lautstärkeregelung: Sie nutzt eine spezielle elektronische Steuerung für enorme Wiedergabequalität bis ins Detail. Der schon von Yamaha-Verstärkern aus den 70er Jahren bekannte Loudness-Effekt lässt sich beliebig einstellen, sodass die Balance zwischen Höhen und Tiefen getrennt von der normalen Lautstärkeregelung beeinflusst werden kann. Das Resultat ist bekannt – voller Sound auch bei moderatem Pegel. 

Yamaha A-S801_Remote

Fernbedienung

Mit den Bedienelementen an der Gehäusefront lässt sich der A-S801 einfach steuern.  Die gewollte Retro-Optik weckt Erinnerungen an die glorreichen 70er Jahre und lehnt sich an die großen Yamaha Stereoverstärker, z.B. der 3000er Baureihe, an.

Ein hochwertiger Drehknopf erlaubt beispielsweise die schnelle und einfache Wahl der Eingangsquelle, LEDs zeigen die momentan aktive Quelle auch in dunklen Räumen gut erkennbar an. Alternativ steht eine Fernbedienung mit klarem Design zur Verfügung und erlaubt die komfortable Steuerung mit einer Hand. Ihre edle Optik mit Hairline-Finish harmoniert dabei perfekt mit dem Verstärker selbst.

Yamaha A-S801_back

Rückseite komplett

Der A-S801 verfügt neben analogen Audio-Eingängen für CD, Tuner, LINE 1, LINE 2 und LINE 3 auch über einen analogen Phono-Eingang. So kann ein Plattenspieler mit MM-Phono-Modul angeschlossen werden, um die favorisierten Vinyl-Scheiben abzuspielen. Auch ein optischer und ein koaxialer Digitaleingang für Fernseher und Blu-ray-Spieler gehören zum Anschluss-Sortiment, das sich somit das Prdikat „besonders umfangreich“ verdient. Zudem stehen Anschlüsse für zwei Lautsprecherpaare zur Verfügung, die wahlweise einzeln oder gemeinsam verwendet werden können.

Wer dem A-S801 die Arbeit im leistungsintensiven Bassbereich abnehmen oder eine Kombination aus kompakten Regallautsprechern und aktivem Subwoofer betreiben möchte, findet auf der Rückseite sogar einen Vorverstärkerausgang zum Anschluss eines aktiven Subwoofers – das bürgert sich auch im Stereoverstärker-Business immer mehr ein. 

Yamaha A-S801_black

Der Yamaha A-S801 in schwarzer Variante

Um eine extrem hochwertige Verbindung ohne Signalverlust zu gewährleisten, sind die Eingänge und Lautsprecheranschlüsse des Vollverstärkers vergoldet.

 

Special: Yamaha PR, Carsten Rampacher
Datum: 11. Oktober 2016




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