SPECIAL: 10 Tipps beim Kauf von Bluetooth-Kopfhörern für den mobilen Einsatz

Neuer Bluetooth-Kopfhörer für den mobilen Einsatz gesucht? Hier haben wir 10 Tipps zusammengestellt, auf was vor und beim Kauf zu achten ist. 

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Bluetooth und ANC Ass für wenig Geld: Teufel Mute BT

  • Soll der Bluetooth-Kopfhörer auch häufig auf Reisen, insbesondere im Flugzeug oder im Zug, eingesetzt werden, lohnt es sich, zusätzlich zur kabellosen Bluetooth-Verbindung noch in eine aktive Geräuschunterdrückung investieren. Diese kostet zwar (etwas) zusätzliche Akku-Kapazität, filtert aber dafür störende Frequenzen gekonnt heraus. Sogar, wenn man z.B. im Flugzeug schlafen und nicht gestört werden möchte, ist ANC eine tolle Lösung, auch wenn man keine Musik hört, schläft man, einfach mit dem ANC-Headphone auf dem Kopf, ruhiger. Gute Modelle mit Bluetooth und ANC (Active Noise Cancelling) gibt es schon ab 200 EUR.
  • Sehr wichtig: Den Kopfhörer zusammen mit dem Zuspieler (z.B. Smartphone, Tablet) testen, der in der Praxis auch am meisten verwendet wird. Denn es gibt hier hörbare Unterschiede, was zusammen passt und was nicht. 

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20 Stunden Akku-Laufzeit bietet der JBL Everest 310

  • Da man nicht immer gleich eine Auflademöglichkeit in der Nähe hat, ist es wichtig, dass die Akkulaufzeit mindestens 15 Stunden beträgt. Somit kann man auch lange Reisen mit dem BT-Kopfhörer managen. 

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Viele Bluetooth-Kopfhörer lassen sich auch kabelgebunden betreiben

  • Akku leer? Kein Sound mehr? Muss nicht sein, da man die meisten Bluetooth-Kopfhörer auch mit herkömmlichem Kabel betreiben kann. Es lohnt sich, zu checken, ob dies geht und ob ein entsprechendes Kabel im Lieferumfang enthalten ist. Und: Am besten auch mal kabelgebunden hören, ob auch dann die Performance noch überzeugt. 

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KEF Motion One In-Ear-Kopfhörer mit Verbindung zwischen den In-Ears

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True-Wireless-Konzept, hier von JBL

  • Soll es ein besonders leichtes On-Ear-Modell mit sehr kompakten Abmessungen oder eher ein größerer Over-Ear-Kopfhörer sein? Hier sollte man vor dem Kauf nachdenken, was man bevorzugt, und am besten beides testen. Alternative: In-Ears, die extrem wenig Platz brauchen und dank verschiedener Ohrstücke in unterschiedlichen Größen in fast jedes Ohr passen. Es gibt zwei Konzepte. Die am meisten verbreiteten In-Ears haben zwischen den Ohrstücken ein Verbindungskabel, neu sind sogenannte „True Wireless“ In-Ears, bei denen zwei voneinander völlig unabhängige kleine Ohrstücke jeweils ein Bluetooth-Signal bekommen. Tolles Konzept, wir sind gespannt, ob die Synchronisierung in der Praxis immer gut funktioniert. 

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Ist das Material der Ohrpolster angenehm?

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Ist der Verstellbereich des Kopfbandes ausreichend?

  • Man möchte bequem und entspannt hören. Daher ist es wichtig, dass das Material der Ohrmuscheln auch bei längerem Tragen angenehm und nicht zu schweißtreibend, zu hart oder zu weich ist. Träger mit großem oder auch mit kleinem Kopf sollten ausprobieren, ob sich das Kopfband präzise auf die Kopfgröße einstellen lässt. 
  • Der gesamte Anpressdruck beim Tragen sollte stimmig sein. Demnach ist es nicht gut, wenn der Kopfhörer merklich drückt, aber auch nicht korrekt, wenn der Kopfhörer zu locker auf dem Kopf sitzt. 

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Lässt sich der Kopfhörer auch klein zusammenfalten?

  • Wichtig für Freude effektiven Platzsparens: Der Kopfhörer sollte sich kompakt zusammenfalten lassen. Hier kann man gleich noch überprüfen, ob der Faltmechanismus einigermaßen stabil wirkt.

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Sind die Bedienelemente gut zu handhaben?

  • Sind alle Bedienelemente (meist an einer der Ohrmuscheln angebracht) gut erreichbar und reagieren präzise? Mehr und mehr finden sich Touch-Bedienelemente, mit denen man durch Bewegungen mit den Fingern auf der Touch-Fläche (außen an der Ohrmuschel) bestimmte Bedien-Befehle geben kann. Hier sollte genau gecheckt werden, ob dies auch zuverlässig funktioniert. 
  • Telefonieren leicht gemacht: Meist ist bei BT-Kopfhörern eine Freisprecheinrichtung verbaut. Wie ist die Klangqualität? Versteht man seinen Gesprächspartner? Wird man selber verstanden? Das sollte man überprüfen und verschiedene Leute probeweise anrufen. 

Beherzigt man diese Punkte, ist es sicherlich nicht schwierig, den richtigen Bluetooth-Kopfhörer zu finden. Obwohl die Auswahl riesengroß ist, wird man, wenn man bereit ist, etwas Zeit zu investieren, sein Wunschmodell finden. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 18. Oktober 2017




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