PREVIEW: SVS High-End-Aktivsubwoofer PB16-Ultra und SB16-Ultra – mehr Bassgewalt geht nicht mehr

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Braucht man einen Waffenschein, wenn man die neuen SVS-Subwoofer-Topmodelle SB16-Ultra (16 Zoll-Chassis, geschlossen, 2.800 EUR, 55,3 kg) oder PB15-Ultra (3 Bassreflexöffnungen vorn, identisches 16 Zoll-Chassis, 3.500 EUR, 79,2 kg – sehr deutlich größer) kauft? Mit sagenhaften 5.150 Watt Peak-Leistung ist die verbaute „Sledge“ Verstärker ein erstklassiges Kleinkraftwerk. Und wie es auch zu erwarten war: Akustisch haben beide SVS-Bassisten eine Urgewalt, die ihresgleichen sucht. Wir haben folgendes Material gecheckt (alles Blu-rays):

  • Skyfall, DTS-HD Master Audio, Filmbeginn – Sequenz in Istanbul, mit Verfolgungsjagd Land Rover Defender – Audi A5 Sportback, sowie Verfolgungsfahrt auf den Enduros
  • Batman – The Dark Knight, Dolby True HD, Anfangsszene mit erstem tiefem Bassschlag, Heraussprengen der Fensterscheibe, Schießerei in der Schalterhalle
  • Celine Dion, A New Day, Dolby True HD, Lieder: „The Power Of Love“, „It’s All Coming Back To Me Now“, „Because You Loved Me“, „To Love You More“
  • Tiesto, Copenhagen – Elements of Life World Tour, Disc 2, Tracks: „Back In Your Head“, „He’s A Pirate“, „First Light“, „11 Days“, „Lift“

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SVS SB16-Ultra

Der geschlossene, mit 2.800 EUR gegenüber 3.500 EUR günstigere SB16-Ultra entpuppt sich als der nahezu perfekte Universalist. Extrem hart gibt er alle Arten von Kickbässen bei der Tiesto-BD wieder, gleichzeitig ermöglicht er einen akkurat gestaffelten, kraftvollen, aber nicht zu dominanten Bass (bei korrekter Einpegelung) bei den Songs von Celine Dion. In den Film-Sequenzen aus Skyfall und The Dark Knight beweist er, dass seine geschlossene Bauweise auch bei Filmmaterial eine enorme Präzision gewährleistet.

Kurzes Video zum SVS SB16-Ultra

Dank den identischen Leistungsdaten der Endstufe – wir sprechen über 1.500 Watt Dauerleistung und überwältigende 5.160 Watt kurzzeitige Spitzenleistung – wie beim PB16-Ultra schiebt der SB16-Ultra gnadenlos an, und es ist praktisch gleichgültig, welcher Pegel anliegt. Limitierender Faktor sind hier klar der AV-Receiver und der Rest der Lautsprecher. Der erste tiefe Bassschlag bei „Dark Knight“ oder die Schüsse aus der Automatikwaffe des Killers Patrice bei Skyfall demonstrieren: Den SB16-Ultra erwischt man kaum auf dem falschen Fuß. 

Kurzes Video zum SVS PB16-Ultra

Der teurere und deutlich größere PB16-Ultra ist die richtige Alternative für anspruchsvolle Filmfans, die in ihrem Heimkino den nötigen Platz zur Aufstellung des „US-Monsters“ haben. Den SB16-Ultra kann man auch noch im Wohnzimmer unterbringen, während der PB16-Ultra schon ins dedizierte Heimkino gehört. Der riesige PB16-Ultra beeindruckt durch einen unfassbaren Tiefgang, auch wenn laut SVS-Datenblatt kaum ein Unterschied hinsichtlich der untersten darstellbaren Frequenz vorhanden ist (SB16-Ultra: 16 Hz, PB16-Ultra: 15 Hz), so merkt man z.B. beim ersten Bassschlag bei „Batman The Dark Knight“, dass der PB16-Ultra einfach noch tiefer herunterreicht.

Volumen und Tiefgang sind also beim PB16-Ultra die Pluspunkte, Geschwindigkeit und Präzision sind die Faktoren, die für den SB16-Ultra sprechen, den wir für einen der besten aktiven Subwoofer halten – unabhängig vom Kaufpreis -, die auf dem Weltmarkt zu finden sind. Die clevere App-Steuerung, die problemlos den Subwoofer erkennt, bringen beide mit.

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Mit dem PB16-Ultra verbinden

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App mit ausführlichem Tutorial

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Lautstärke einstellen

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Parametrischer EQ

Der PB16-Ultra ist schon beeindruckend durch seine schiere Größe, er ist ein Fall für echte Fans, während der SB16-Ultra schlichtweg jeden anspricht, der einen grandiosen aktiven Subwoofer sucht, der überdies äußerst fair kalkuliert und überragend verarbeitet ist. Beide Bassisten gibt es in schwarzem Hochglanzlack (sehr sauber gemacht, mit hoher Tiefenwirkung) und in Esche Schwarz (auch akkurates Finish). Sorgfältig gerundete Kanten und ein tadellos verarbeitetes Anschlussfeld mit XLR-Beschaltung sind hervorzuheben. Solide Metallgitter in überragender Qualität sind Kennzeichen beider SVS-Subwoofer.

Preview: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Datum: 17. Februar 2017




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