INFO-SPECIAL: Von Frühjahr 2016 bis Sommer 2017 gecheckte Ultra HD-TVs in der Übersicht mit aktueller Kurzbewertung

Wir haben uns entschlossen, eine Übersicht aller von Januar 2016 bis August 2017 getesteten Ultra HD-Fernseher zu erstellen, mit einer aktuellen Kurzbewertung der Geräte aus heutiger Sicht. Welcher UHD-TV erfüllt immer noch hohe Ansprüche? Wie sieht die Preisentwicklung aus? Lohnt sich noch der Kauf eines älteren Modells? Wir wünschen viel Freude beim Lesen und haben die TV-Modelle nach Hersteller und alphabetisch geordnet. In der Übersicht sind nicht ausschließlich final getestete UHD-Fernseher vorhanden, sondern auch TVs, von denen wir einige Preview-Eindrücke sammeln konnten. 

Hisense

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Hisense LTDN65K700XWTSEU3D: Mittlerweile ist der 65-Zöller praktisch nicht mehr zu bekommen. Es war noch ein TV, der eigentlich aus 2015 stammte, noch ohne nativen HDR-Support. Im August 2016, ziemlich genau vor einem Jahr, betrug der Marktpreis des zuverlässigen Hisense mit 3D-Unterstützung faire 1.750 EUR.

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Fernbedienung

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Menü

Solide Leistungen in alles Disziplinen und eine daraus resultierende hohe Ausgewogenheit, so kann man den Ultra HD-TV aus China in aller Kürze charakterisieren. 

LG

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LG OLED55C7D (2017): Wer braucht mehr? Kaum jemand, mutmaßen wir. Der LG Hightech-OLED mit kraftvollem Soundsystem, sehr harmonischem Bild, Multi-HDR-Kompatibilität (HDR10, HLG, Dolby Vision) hat zudem eine sauber arbeitende Frame Interpolation.  

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Magic Remote

LG OLED55C7D Screenshot 9

webOS 3.5

LG OLED55C7D Screenshot 19

Atmos-Unterstützung

Ferner loben wir den guten Tuner und zuverlässig läuft der C7D unter webOS 3.5 ebenfalls. Eines der TV-Highlights 2017, klanglich wird sogar Doby Atmos unterstützt. 

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LG OLED65E7V (2017): Optisch äußerst edler OLED-TV, mit 5.999 EUR (UVP) aber auch recht teuer. Bei seriösen Händlern derzeit für rund 4.900 EUR zu ergattern. Toller Schwarzwert, sehr augenfreundliches, authentisches und angenehmes Bild.

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Magic Remote in Premium-Version

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Bildprogramme für SDR-Content

Vollkommen ausreichende maximale Panelhelligkeit, aber schon spürbar dunkler als ein aktueller Hightech-LCD- Klanglich starke, akkurat integrierte Soundbar, sehr guter „HDR Effect“ Quasi-HDR-Modus. Support von Dolby Vision, HDR10, Hybrid Log Gamma (HLG).  Sehr komfortables und recht zuverlässiges webOS 3.5 Betriebssystem. 

Philips

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Philips 75PUS7101 (2016): Spezielle Schwerpunkte setzt der 2016er Edge LED-LCD-TV (HDR10-Support) aus dem Hause Philips. Im Vergleich zur LCD-Konkurrenz relativ geringe maximale Helligkeit des Displays, dafür aber enorm geringe Halos.

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Eine Seite der Fernbedienung

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Tastatur auf der anderen Seite

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Ambilight

Wir kennen kaum einen anderen Edge LED-LCD, der eine so homogene Helligkeitsverteilung bietet. Typische weitere Philips-Vorzüge sind Ambilight und die zweiseitige Fernbedienung mit kompletter Tastatur. Derzeitiger Marktpreis: Rund 3.600 EUR, fair für ein so großes Bild. Das Android-Betriebssystem läuft relativ stabil. 

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Philips 65PUS7601 (2016): Das letztjährige Modell wird für rund 2.000 EUR bei seriösen Händlern immer noch angeboten. Hochwertiges Finish, eine moderne Ambilight-Version, eine sehr gute zweiseitige Fernbedienung mit kompletter Tastatur auf der 2. Seite und ein sehr harmonisches Bild: Der 7601 überzeugt.

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Tastatur auf der 2. Seite der Fernbedienung

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Android-Betriebssystem

Kaum Helligkeitsflecken in dunklen Szenen zeigen, dass man sorgfältig entwickelt hat. Der 7601 präsentiert noch weniger „Halos“ als der Edge-basierte 7101. Der 7601 ist mit Direct LED-Backlight ausgestattet und läuft stabil unter Android. Problemloser, hochwertiger TV, der zwar keine enorme maximale Displayhelligkeit bietet, für HDR reichen aber auch die 700 Nit aus. 

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Philips 55POS901 (2016): 2.500 EUR Marktpreis werden für den formschönen OLED mit klanglich tadelloser Soundbar unterm TV aufgerufen. Guter Preis, aber von LG gibt es noch leistungsfähigere OLEDs zum selben Kurs.

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Dolby-zertifizierte Soundbar

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Auch hier fehlt Ambilight nicht

Philips hält aber einen Trumpf im Ärmel, der brandneue 55POS9002 ist schon laut UVP nicht teurer, wir werden ihn bald testen, um festzustellen, ob er sich an der Spitze der 55 Zoll-Liga etablieren kann. Mit Ambilight und zweiseitiger Fernbedienung hält der Android-basierte 55POS901 typische Philips-Spezialitäten bereit. 

Panasonic

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Panasonic TX-49EW604 (2017): Der „geborene Held des Alltags“. Unkomplizierter und preiswerter Ultra HD-TV mit guter Ausstattung. Hochwertiger „Quattro Tuner“ (DVB-S2, DVB-C, DVB-T2 plus TV>IP) und Support für HLG und HDR10.

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Video-EQ

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Traditionelle Fermbedienung

Sehr betriebssicher, einfaches Handling mit My Home Screen 2.0. Was die Bildgüte angeht, leistet sich auch der günstige 4K Panasonic keinen Ausrutscher. Marktpreis derzeit: 650 EUR. 

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Panasonic TX-65EXW784 (2017): Für 2.399 EUR zu haben, ist dieser TV sogar noch in 75 Zoll erhältlich. Panasonic findet 2017 den Weg zurück zu großen Diagonalen, endlich.

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Neue Features bei My Home Screen 2.0

Doch nicht nur moderne HDR-Features (wie alle Panasonic UHD-TVs werden HDR10 und HLG, nicht aber Dolby Vision unterstützt), sondern auch die mittlerweile schon klassische 3D-Wiedergabe beherrscht der mit Twin-Tuner und TV>IP (Panasonic Quattro-Tuner) ausgestattete EZW784 noch. Sehr bildstark, guter Schwarzwert, mit My Home Screen 2.0 einfaches Handling. Top Preis-/Leistungs-Verhältnis. 

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Panasonic TX-65DXW784 (2016): Kaum noch neu erhältlich, wenn, dann zu Preisen > 2.000 EUR. Dafür ein gutes Angebot, aber der TX-65EXW784 ist in allen Belangen besser.

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Firefox OS

Besserer Schwarzwert, höhere Maximalhelligkeit des Displays, noch präziseres Upscaling von Full HD auf Ultra HD: Mit dem 2017er Modell macht man den „besseren Fang“ zu einem moderaten Mehrpreis. 

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Panasonic TX-58DXW904 (2016): Jüngst aufgefrischt mit HLG-Update und im Preis gesenkt, erfreut das letztjährige LCD Direct LED Topmodell nach wie vor mit einem enorm plastischen und klaren Bild. Der DXW904 ist wirklich hell, aber nicht grell, so dass das Bild stets einen angenehmen Einschlag beibehält.

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Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

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Exzellente Bildfelder

THX-zertifiziert, zudem zwei ISF-Modi. Quattro-Tuner und noch Firefox OS als 2016er Betriebssystem. Der Marktpreis fürs 58 Zoll Modell derzeit: Rund 2.600 EUR bei seriösen Händlern. Das alternativ verfügbare 65 Zoll-Modell gibt es für rund 3.100 EUR Marktpreis. 

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Panasonic TX-65EZW954 (2017): Günstigere der beiden Panasonic OLED TV-Baureihen, außer in 65 noch in 55 Zoll lieferbar. UVP sind 5.499 EUR (bei seriösen Händlern für rund 5.000 EUR zu kaufen), dafür gibt es THX 4K Lizenz und ausgezeichnete ISF (Professionell 1/2) Bildmodi. Im Vergleich zum EZW1004 kein spezieller Filter für „Absolute Black“ und ein einfacheres Soundsystem. Quattro-Tuner (2 x DVB-S2, DVB-T2, DVB-S plus TV>IP), sehr zuverlässiges My Home Screen 2.0 Betriebssystem. Bild praktisch so gut wie beim EZW1004, daher der Preis-/Leistungs-Tipp bei den Panasonic-OLEDs. 

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Panasonic TX-65EZW1004 (2017) für 6.999 EUR (UVP): Praktisch nicht bei seriösen Händlern unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers zu finden, markiert der EZW1004 die aktuelle Spitze im UHD-TV-Portfolio von Panasonic.

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Sehr gute Frame Interpolation

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Technics-Soundbar mit 80 Watt

Technics-getunte Soundbar mit 80 Watt und guter (aber nicht exzellenter) Akustik und ein sensationelles Bild mit feinsten Kontrastabstufungen und einer maximalen Panel-Helligkeit, die hervorragend für einen OLED Ultra HD-TV ist: Der Panasonic versteht es, Maßstäbe zu setzen. Natürlich THX-zertifiziert und mit ISF-Bildmodis. Ach ja, wer gerade im Lotto gewonnen hat: Für 19.999 EUR gibt es den EZW1004 auch in 77 Zoll. 

Samsung

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Samsung KS7090 in 60 Zoll (2016): Praktisch nicht mehr zu finden im Handel ist dieser SUHD-60-Zöller im Flat-Layout. Im Sommer 2016 kostete er 2.299 EUR, und auch heute noch darf derjenige, der den 7090 zu diesem Kurs eingekauft hat, zufrieden sein.

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2016er Smart Remote von Samsung

Klar, es finden sich kleinere Inhomogenitäten bei der Helligkeitsverteilung, aber der Schwarzwert ist sonst ebenso gut wie die Farbdynamik. Mitgeliefert wird eine separate „One Connect Box“ als Anschluss-Hub. Das Samsung Tizen Betriebssystem lief schon 2016 zuverlässig und flott. 

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Samsung KS9090 in 55 Zoll (2016): Es gibt ihn noch, und zwar zum interessanten Marktpreis: Unter 1.500 EUR werden fürs Edge LED-SUHD-Topmodell des Jahres 2016 fällig. KS9590 und KS9890 arbeiten als Direct LED LCD-TVs.

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Smart Hub 2016

Das Bild ist auch 2017 noch lebendig und lockt mit intensiven, klaren Farben. Gute Zwischenbildberechnung und eine mehr als ausreichende maximale Panelhelligkeit sorgen beim zuverlässigen Samsung für Zufriedenheit. Noch mehr Plastizität und Kontraststaffelung sind die Vorzüge der neuen 2017er QLEDs, aber auch der KS9090 ist noch ein echtes Oberklasse-Gerät. 

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Samsung KS9890 in 88 Zoll (2016): Bei ebay gibt es für rund 14.000 EUR den 2016er Riesen SUHD-TV noch. Wer es ganz groß mag, kann hier vielleicht zuschlagen, und qualitativ ist der KS9890, den wir uns auch in 65 Zoll (dann heißt der KS9590 und ist für rund 2.400 EUR Marktpreis vereinzelt  noch zu haben) genau angesehen haben, noch voll auf der Höhe der Zeit. Er schafft mehr als die 1.000 Nit, die Samsung als maximale Helligkeit angibt, der Unterschied zu den 2017er QLEDs ist nicht zu groß. Das Bild erscheint dynamisch und klar, Kontrastunterschiede werden plastisch herausgearbeitet. Heiß ist der Preis des 65-Zöllers, oben erwähnt. EWer noch einen ergattern kann, freut sich über Vollausstattung und Spitzenbild zum schmalen Kurs. In Kauf nehmen muss man allerdings, dass exzellente Händler das 2016er Modell nicht mehr führen. 

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Samsung Q8C (2017): Der Curved-UHD-TV mit QLED-Technik schafft 1.500 Nit maximale Helligkeit und bietet Support für HDR10 und HLG. Edle Premium Remote, schnelle Reaktion auf Bedienbefehle, klangstark, zuverlässiges Tizen Betriebssystem: Der Q8C lässt sich wenig vorwerfen und empfiehlt sich als universelle Lösung, wenn oft auch am Tag in sehr guter Qualität Inhalte betrachtet werden sollen.

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Design des 2017er Smart Hubs

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One Connect Box hochkant

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Noble 2017er Fernbedienung

4.499 EUR wechseln den Besitzer, es finden sich zwar im Internet deutlich günstigere Marktpreise, aber nicht bei anerkannt guten Händlern, die deutsche Ware verkaufen. 

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Samsung Q9F (2017): In 65 und nun auch in gigantischen 88 Zoll erhältlich, markiert der Q9F die derzeitige Spitze im Samsung-Portfolio. Ausgestattet mit der 2017er QLED-Quantum DOT-Display-Technologie, scheffelt der Q9F zudem äußerst helle 2.000 (!!1) Nit maximale Helligkeit, daher setzt der Q9F, wie wir bei ersten ausführlichen Checks feststellen konnten, Maßstäbe bei der Darstellung von HRD-Inhalten (HDR10 und HLG werden unterstützt) auch bei massivem externem Lichteinfall.

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Im Detail

Das Bild ist extrem scharf, aber zugleich sauber. Satte, dynamische Farbwiedergabe, One-Connect-Box als separater Anschluss-Hub und exzellente Verarbeitung für viel Geld: Rund 5.500 EUR sind fürs 65-Zoll-Modell zu berappen. Da sind OLED-TVs auch nicht teurer, das ist aber bewusst so: Samsung sieht QLED als technisch noch weiter und somit als absolute Premium-Technologie. 

Sony

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Sony KD-65XD9305 (2016): Noch 2.300 EUR muss man einkalkulieren, möchte man das 2016er Modell kaufen. Nicht viel, denn die UVP lag mit 3.499 EUR deutlich höher. Findet man noch einen XD93, macht man ein gutes geschäft, denn das 2017er Modell XE93 ist nicht besser, wenn man sich die Bildgüte ansieht.

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Android-Betriebssystem

Sony KD-65XD93 Fernbedienung

Die Fernbedienung aus 2016 wird auch 2017 verwendet

Ordentlicher Schwarzwert, gute Bewegungsdarstellung, realistische Farben: Der XD93 überzeugt rundherum, die Farbwiedergabe ist im Vergleich mit den Samsung 2016er SUHDs zurückhaltender. 

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Sony KD-65XE9305 (2017): Ein sehr dünner, sehr guter Ultra HD-TV, der mit 3.699 EUR Listenpreis aber zu teuer ist. Auch seriöse Händler haben dies erkannt und  bieten den Sony für rund 2.800 EUR an, das klingt schon besser.

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Extrem dünn, gute Materialqualität

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Video-EQ

Sauberes Upscaling, ausgezeichneter Tuner, recht billig wirkende Fernbedienung, inzwischen zügiges Android-basiertes Betriebssystem: Das charakterisiert den Sony in Kurzform. Der Schwarzwert ist gut, reicht aber nicht an die derzeitige Spitze bei den LCD-UHD-TVs heran. 

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Sony KD-65ZD9 (2016): Mitte 2016 in London präsentiert, sorgt der ZD9, für 5.000 EUR (Marktpreis bei seriösen Händlern rund 4.300 EUR) in 65, für 8.000 EUR in 75 und für satte 70k in 100 Zoll zu haben, immer noch für Furore. Jede LED seiner Direct LED Backlight Beleuchtung wird einzeln angesteuert, das ermöglicht Bestwerte bei Detailkontrast und Schwarzwert – perfekt für die HDR-Wiedergabe.

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Tadellos abgestimmte Cinema-Modi

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Keine besonders hochwertige Remote beim ZD9

1.500 Nit maximale Helligkeit und ein sehr realistisches, fein gestaffeltes Bild: Der ZD9 gehört nach wie vor zum Besten, was es auf dem weltweiten TV-Markt gibt. Er setzt, wie auch die anderen Sony-Ultra HD-TVs bis auf die Einstiegsbaureihe, auf Android als Betriebssystem. Mit hervorragender Frame Interpolation und bildstarkem Tuner verschafft sich der Sony weitere Bewunderer. 

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Sony Bravia A1 in 65 Zoll (2017): 5.499 EURlaut UVP kostet der Sony OLED in gefragten 65 Zoll. Marktpreis sind knapp 5.000 EUR bei seriösen Händlern. Kennzeichen sind nicht nur ein Kino-likes Bild und ein hochelegantes Design, sondern auch ein High-Tech-Soundsystem und eine sehr gute Betriebsstabilität.

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Äußerst edel

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Auch der Bravia A1 OLED verlässt sich auf Android als Betriebssystem

Die Rückseite des Displays wird, stark vereinfacht ausgedrückt, als Lautsprechersystem verwende. Gute Raumwirkung und eine überraschende Klarheit sind die Vorzüge. Der Sony ist sicherlich alles andere als günstig, mit tollem Upscaling, ausgezeichnetem Tuner und authentischen Farben überzeugt er aber auch sehr anspruchsvolle Anwender.. Zudem ist der Sony auch noch hell genug, wenn auch nicht so hell wie die Panasonic OLEDs. 

Fazit

Nicht immer ist der neuere TV auch der bessere. Zwar lässt sich in vielen Fällen eine Qualitätssteigerung feststellen, wenn man aber das letztjährige Modell, z.B. als Einzel-/Ausstellungsstück, zu einem besonders guten Preis bekommt, kann man oft auch hier noch zuschlagen. Einige Highlights gehobener Preisklassen sind 2017 aber auch so exzellent, dass sich hier für den äußerst anspruchsvollen Bildliebhaber ein Kauf ohne Zweifel lohnt. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 28. August 2017




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