INFO: Schneller laden mit USB Power Delivery am Beispiel der XLayer Powerbank PLUS Macbook

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Der lizenzfreie Standard „USB Power Delivery“ ermöglicht ein enorm schnelles Aufladen via USB-C und ist nicht mit dem sogenannten Quick Charge  zu verwechseln, für die ein Qualcomm-Prozessor bzw. eine Qualcomm-Lizensierung notwendig ist. Smartphones ohne Quick Charge oder USB Power Delivery laden in der Regel mit 5 Volt und 2,4 Ampere, also lediglich 12 Watt. Mit USB Power Delivery erfolgt eine kurze Absprache zwischen dem Ladegerät und dem Stromempfänger, während der die Spannung und Stromstärke optimal abgestimmt wird. Das Resultat wird dann von der Quelle bereitgestellt. Im Ergebnis können Mobilgeräte über den USB-C Anschluss bis 8 mal schneller geladen werden.

XLayer, ein Zubehör-Spezialist im Bereich mobiler Daten- und Energiespeicher, hat in diesem Bereich kürzlich die Powerbank PLUS MacBook präsentiert. Konventionelle Ladespeicher schaffen es häufig nicht, komplett entladene Notebooks unter Volllast wirklich zu laden. Lediglich die Akkuentladung wird verlangsamt. Für das Laden wird eine erhebliche Leistung gefordert, die Powerbank PLUS MacBook leistet beispielsweise 45 Watt und lädt nicht nur Apple-Computer, sondern auch sämtliche anderen Notebooks, Tablets und Smartphones.

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Powerbank PLUS MacBook von XLayer

Am Beispiel der Powerbank PLUS MacBook wird deutlich, wie leistungsstark mittlerweile mobile Energiespeicher geworden sind. 45 Watt Leistung bedeuten 20 Volt bei 2,25 Ampere. An Kapazität bringt sie 20.100 mAh mit, damit wird ein aktuelles MacBook einmal komplett aufgeladen. Dabei kann das MacBook auch voll im Einsatz sein, seien es Spiele, Videoschnitt oder sonstiges.

Interessant ist dabei auch der oben angesprochene Punkt der Absprache zwischen Ladespeicher und Stromempfänger. Mit einer mit USB Power Delivery ausgestatteten Powerbank kann prinzipiell jedes Mobilgerät geladen werden, denn Quelle und Empfänger „verhandeln“ die optimale Spannung und notwendige Stromstärke, bevor das Laden überhaupt erst beginnt. Über den USB-C Anschluss kann somit quasi jedes Gerät geladen werden, eine zu hohe Belastung und Beschädigung des Empfängers durch zu starken Ladestrom ist ausgeschlossen. Im Falle der Powerbank PLUS MacBook sind unter anderem die Stromstärken 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 14.5V/3A, 20V/2.25A möglich, darüber hinaus stehen an zwei USB-A Ports jeweils 5V/2.4A zur Verfügung. Auch wenn die Powerbank aufgeladen wird, setzt man auf USB Power Delivery, bis zu 20V/1,5A, also 30 Watt, sind möglich und die Powerbank somit schnell wieder einsatzbereit.

Mit USB Power Delivery sind also deutlich schnellere Ladezeiten möglich. Zudem muss man sich keine Sorgen machen, dass das geladene Gerät aufgrund zu hohen Stromstärken beschädigt wird. Zukünftig wird es wohl deutlich mehr Anbieter von extrem leistungsfähigen, mobilen Energiespeicher geben.

 

Special: Philipp Kind
Fotos: XLayer PR/rtfm
Datum: 10.02.2018

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