INFO: Diese sieben hochinteressanten TVs, UHD BD-Player, AV-Receiver, Subwoofer und Lautsprecher werden demnächst getestet

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EZW1004

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Mit Soundbar, die akustisch von Technics optimiert wurde

Vor kurzem war der Sony Bravia A1 OLED-TV im 65-Zoll-Format, für vergleichsweise faire 5.499 EUR angeboten, im Test. Und der edle Ultra HD-TV mit Hightech-Soundsystem und erstklassigem Bildprozessor konnte wahrhaftig begeistern. Nun allerdings bekommt er massiven Druck – und zwar vom Panasonic 65-Zoll Highend OLED-TV EZW1004 für 6.999 EUR. Mit allen Waffen, die das Panasonic-Arsenal zu bieten hat, möchte er den Sony schlagen: „4K Ultra HD Master OLED“ steht – laut Hersteller – „für allerhöchste Bildstandards und ultimativen Kontrast“. An Bord: Komplette THX Display-Lizenz, Studio Colour HCX2 Bildprozessor, HDR10 und HLG-Kompatibilität. Im Gegensatz zum Bravia A1, bei dem ein Dolby Vision-Update in Planung ist, ist dies beim EZW1004 derzeit nicht vorgesehen. Akustisch möchte der EZW1004 dem praktisch unsichtbaren Hightech-Lautsprechersystem des Bravia A1 mit einer von Technics klanglich optimierten 80 Watt-Soundbar-Konstruktion begegnen. Was bietet der OLED von Panasonic noch? Umfangreiche Bild-Kalibrierungsoptionen, den Quattro-Tuner (2 x DVB-S2/T2/C plus TV>IP), My Home Screen 2.0 als Betriebssystem und eine für einen OLED-TV hervorragende maximale Bildhelligkeit – wie wir schon in der Praxis sehen konnten. Nun stellt sich die Frage: Rechtfertigt der EZW1004 die rund 1.500 EUR Mehrpreis gegenüber dem Bravia A1?

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Samsung  Q8C im 65 Zoll-Format für 4.499 EUR

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Remote

Beste Bildqualität = OLED? Jeder Samsung-Verantwortliche wendet sich entsetzt ab. QLED ist doch die Zauberformel für bestes Bild! Und der Samsung QLED TV Q8C (Curved) für 4.499 EUR möchte schlichtweg alles, was für ein optimales Bild notwendig ist, in die Waagschale werfen. 1.500 Nit maximale Bildhelligkeit garantieren eine erstklassige HDR-Content-Wiedergabe unabhängig vom externen Lichteinfall.  Samsung hat die Quantum Dot-Technologie weiterentwickelt, mit neuer Kristallstruktur werden Farben noch facettenreicher und intensiver dargestellt. Die 10-Bit-Panels bieten, so Samsung „100 Prozent Farbvolumen und eine nahezu vollständige Abdeckung des DCI-P3 Farbraums“. Natürlich, und das ist nicht nur Samsung-Propaganda, sondern hat sich auch nach unseren bisherigen Eindrücken bewahrheitet, ist auch der Schwarzwert richtig gut. Mitgeliefert wird die „Premium Smart Remote“ mit einfachem Handling und toller Haptik sowie Optik. Als Betriebssystem verwendet Samsung das weiter optimierte, eigene Tizen. Wir werden im Test sehen, wie sich der Curved Ultra HD TV schlägt. Mit verschiedenen angebotenen Standfüßen sowie No-Gap-Wandhalterung integriert sich der Q8C in nahezu jedes Ambiente. Die edle Metall-Optik macht sich ebenfalls sehr gut. 

Samsung Ultra HD Blu-ray-Player M9500

Samsung UBD-M9500 – neuer Maßstab bei den Ultra HD Blu-ray-Playern?

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Grafische Benutzeroberfläche

Samsung Ultra HD Blu-ray-Player UBD-M9500  – neuer 2017er Ultra HD BD-Player für rund 400 EUR Marktpreis: „Der endgültige 4K UHD Player“ verkündet Samsung selbstbewusst auf der Website. Ob sich diese These bewahrheitet, wird unser Test zeigen. Wirklich bahnbrechende Technologien nennt Samsung nicht, die für ein extra gutes Zeugnis des M9500 sorgen könnten. Dass Ultra HD BD-Player HDR-kompatibel sind und deutlich mehr Farben wiedergeben können, ist nichts Neues. Samsung führt aber an – was nichts mehr der Bildgüte zu tun hat – dass man alle Inhalte kabellos vom M9500 auf ein entsprechend geeignetes Samsung-Smartphone (S8, Tab S3, Note 5, S9 mit Nougat OS) streamen kann. Zudem ist die Samsung Gear 360 integriert: Video mit Gear 360 aufnehmen, auf PC/Smartphone teilen, Daten auf USB & Player übertragen und auf dem TV in 360 Grad betrachten. Wer’s braucht, wird glücklich sein, wahre Bild &Ton Enthusiasten können wohl auf dieses Feature verzichten. Praktisch jeden interessieren dürfte die überarbeitete, noch besser gestaltete Benutzeroberfläche. Zudem kann man den M9500 einfach mit einem Bluetooth-Kopfhörer verbinden. Klar, dass auch 2 x HDMI, wie schon beim UBD-K8500, zur Verfügung steht. Kernfrage im Test wird sein, ob sich der M9500 lohnt, das 2016er Modell UBD-K8500 wird für lediglich 200 EUR Marktpreis verkauft. 

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AVR-X2400H mit HEOS-Modul

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Anschlüsse

Denon AVR-X2400H – 7.2 Kanal AV-Receiver mit HEOS Modul für 699 EUR: Dem AVR-X2300W blieb vergangenes Jahr trotz aller Qualitäten die Preisklassenreferenz als Test-Urteil verwehrt. Nun startet Denon mit dem 2400H einen neuen Angriff – und der hat es in sich: Ein komplettes HEOS-Modul für die Einbindung in HEOS Multiroom Audio-Systeme ist an Bord, und natürlich lässt sich der AV-Receiver mit der HEOS-App bequem steuern, der Zugriff auf eine Vielzahl von Streamingdiensten ist komfortabel möglich. Für die AVR-Funktionen gibt es auch eine App, beide Apps (HEOS und AVR) arbeiten nahtlos zusammen. Vollkommen klar, dass Decoder für dts:X und Dolby Atmos an Bord sind. Zudem sind alle 8 HDMI-Eingänge (hier dachten wir zunächst, es wäre nicht der Fall) mit HDCP 2.2 kompatibel und unterstützen HDR10 sowie Dolby Vision. Auch Hybrid Log Gamma (HLG) wird unterstützt – so ist eine größtmögliche Flexibilität sichergestellt. Zwi HDMI-Ausgänge stehen bereit. Im Gegensatz zur Konkurrenz verbaut Denon noch eine komplette Videosignalverarbeitung. Auch 576i/p Signale sowie 720p Signale können auf bis zu 4K hochskaliert werden. Die Kontrahenten belassen es bei einer Konvertierung ausschließlich von Full HD Signalen auf 4K. Für beste Präzision steht der DSP-Prozessor mit 4 x 300 MHz Kernen. Die Leistung: 95 Watt pro Kanal (8 Ohm, 20 Hz bis 20 kHz, 0,08 % Klirrfaktor, 2-Kanal-Betrieb). 

Elac Sub 2090

Elac SUB 2090

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App-Einmessung, hier beim kleineren SUB 2070

Elac SUB 2090 – rund 2.900 EUR: Aufgrund seiner nützlichen und ausgezeichnet arbeitenden App-Einmessung, der kraftvollen Endstufe und der hervorragenden akustischen Präzision befindet sich der Elac Sub 2070 seit geraumer Zeit bei uns im Einsatz. Daher ist es nun höchste Zeit, auch den „großen Bruder“ ausführlich zu testen. Die Bash-Endstufe liefert wahrhaft gigantische 1.200 Watt Leistung, natürlich gehört die Einmessung per App auch beim SUB 2090 zu den interessanten Ausstattungsmerkmalen. Frequenzen ab unglaublich tiefen 17 Hz stellt der Elac-Bassist dar. Er verfügt neben asymmetrischen Cinchanschlüssen auch über XLR-Eingänge und wiegt satte 40 kg. Konkurrenz, und zwar sehr starke, droht aus den USA: Für vergleichsweise günstige 2.800 EUR gibt es den SVS SB16-Ultra, einen geschlossenen Subwoofer der absoluten Hochleistungsklasse mit 1.500 Watt Dauer- und krassen 5.160 Watt Peak-Leistung. Auch das US-Powerhouse verfügt über eine App zur Steuerung relevanter Funktionen. 

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Magnat Tempus 77

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Aufbau der Tempus 77

Magnat Tempus 77 – talentierter Standlautsprecher der gehobenen Einsteigerklasse für 329 EUR Stückpreis: Wir haben uns bewusst den größeren der beiden Tempus-Standlautsprecher ausgesucht, da uns der Dreiwege-Bassreflex-Standlautsprecher noch stärker durch ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis aufgefallen ist. Mit fmax-Hochtöner, aus anderen Magnat-Baureihen bekannt,  170 mm Tiefmitteltöner sowie 2 x 170 mm Tieftöner ist der etwas über einen Meter hohe Standlautsprecher bestückt. Optisch auffällig und untypisch für die günstige Preisklasse ist der Traversenstandfuß, der für soliden Stand sorgen soll. Zwei gerundete Bassreflex-Öffnungen finden sich auf der Rückseite. Die Tempus 77 zeichnet sich laut Schnittzeichnung durch einen für ihre Preisliga hochwertigen Innenaufbau aus. Ein Hauptkonkurrent ist die pro Stück 379 EUR (UVP) kostende Elac Debut F5. Anhand des Tests der sehr guten Saxx coolSound CX70 (449 EUR Stückpreis) kann man ebenfalls vergleichen ob sich die Mehr-Investion von der Tempus 77 auf die Saxx-Box lohnt. 

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Jetzt noch im Einzeltest: XTZ Spirit SUB 12

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Einstellmöglichkeiten

Schon im Mehrkanal-Test von Lautsprechern der XTZ Spirit-Serie konnte der Spirit SUB 12 überzeugen. Nun hat uns XTZ gebeten, noch einen Einzeltest des Bassreflex-Subwoofers durchzuführen – diesem Wunsch kommen wir gerne nach. Der Spirit Sub 12 wird von einer kraftvollen 400 Watt Class D-Digitalendstufe (400 Watt maximale Leistung, 200 Watt Dauerleistung) befeuert. Als Treiber fungiert eine 300 mm Long-Stroke-Membran aus einer speziell entwickelten Langfaser-Zellstoff-Mischung. Mit an Bord ist auch ein enorm leistungsstarkes Magnetsystem. Der Frequenzgang bei +/- 3 dB reicht von 25 Hz bis 160 Hz. Der Woofer kann als Bassreflex-Subwoofer oder aber auch, wenn die Öffnungen verschlossen sind, als Basslautsprecher mit geschlossenem Gehäuse verwendet werden. Es finden sich drei EQ-Modi (Reference, EQ1, EQ2). Der Modus „Reference“ steht für maximalen Tiefgang. Die EQ1 Einstellung ist so abgestimmt, dass störendes Dröhnen im Tiefbassbereich, leider ein bekanntes Problem, wirkungsvoll unterbunden wird. Das Bass wird besonders dann, wenn der Spirit Sub 12 in kleineren Räumen wandnah aufgestellt ist, kontrollierter und präziser. Die EQ2 Einstellung zeichnet sich durch einen besonders nachdrücklichen Kickbass aus – extrem schnell und mit dem richtigen „Punch“, gerade für das Hören von Musik wichtig. Der Tiefbass wird, ebenso wie bei „EQ1“, etwas zurückgenommen, dadurch gibt es deutlich weniger Dröhnen. Weitere Einstell-Optionen:  Die Phase kann variabel von 0 bis 180 Grad eingestellt werden, die Übernahmefrequenz variabel in einem Spektrum zwischen 40 und 160 Hz. Im Standby-Modus werden nur 0,5 Watt verbraucht. Der Spirit 12 Sub ist mit seiner hochwertigen Schleiflack-Oberfläche ebenso wie die anderen Vertreter der Spirit-Baureihe als sehr edel zu bezeichnen. Er wiegt satte 24 kg und ist 365 mm breit, 490 mm hoch und 400 mm tief (Höhe inklusive Füße). 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 12. Juni 2017




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