INFO: Alles über das neue Samsung Galaxy S5 – Neue Smartphone-Speerspitze?

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Die Idee war wahr nahe liegend: Statt auf einem eigenen Event wurde das neue Flaggschiff im Rahmen des MWC in Barcelona präsentiert – allerdings abseits der Messehallen.

Der Einladung am Montagabend folgten über 4.000 Fachjournalisten, die in einer Halle in der Größe eines Fußballfeldes Platz nahmen – sehr beeindruckend!

Die Pressekonferenz war schnörkellos und man kam schnell auf den Punkt, denn der Name „Unpacked 5“ machte ja schon klar, worum es bei der dieser XXL-PK geht.

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Feature-Liste

Das Galaxy S5 wurde speziell nach den Bedürfnissen der Konsumenten entwickelt und stellt – das wird schnell klar – eine größere Entwicklung dar als der letztjährige Schritt vom S3 auf das S4.

Optisch wirkt die Frontseite vergleichbar mit dem S4, wobei aber das Display nochmals um 0, 1 Zoll gewachsen ist. Das Smartphone ist dennoch erstaunlich leicht geblieben, was vor allem daran liegt, dass „nur“ hochwertiges Hartplastik verbaut wurde.

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Bei der Rückseite zeigten sich die Designer hingegen deutlich experimentierfreudiger, denn es gibt nicht nur fünf flotte Farbvarianten, das Cover ist zudem im Kunstleder-Optik gehalten, ähnlich beim Modell Note 3. Das sieht nicht nur besser aus, es verhindert auch Rutschpartien auf glatten Oberflächen. Spezielle Designvarianten sind ebenfalls in Planung.

Besonders lauten Szenenapplaus gab es bei der Präsentation, als erwähnt wurde, dass es IP67 verifiziert ist, also gegen Staub und Spitzwasser geschützt ist. Von einem längeren Tauchgang riet Samsung aber ab.

Das Display ist erwartungsgemäß wieder ein Kracher: Super-AMOLED-Screen mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). In Detailfragen wurde nochmals nachgebessert, damit unter anderem das Ablesen beim Tageslicht optimiert wird. Für das menschliche Auge sind aber weitere Verbesserungen gegenüber dem S4 nur noch schwer wahrzunehmen. Für „Erbsenzähler“: Die Pixeldichte nimmt sogar im Vergleich zum S4 minimal ab, da das Display bei gleicher FullHD-Auflösung etwas größer wurde. 

Für „Dampf unter der Haube“ sorgt ein Quad-Core mit 2,5 GHz zum Einsatz. Es handelt sich vermutlich um den Snapdragon 805. Bereits bei den ersten Proberunden mit dem Smartphone wurde deutlich, dass die Power für alle Einsätze gut gerüstet ist, denn das Arbeitstempo ist stets äußerst flott.

So viel Leistung braucht unter anderem die neue High Tech-Kamera: 16 Megapixel Auflösung, Frontcam mit 2,1 Megapixel, Real Time HDR und der Camcorder nimmt maximal in UHD mit 30 fps auf. Das sind beeindruckende technische Werte. Noch beeindruckender ist das rasante Tempo, mit dem der Autofokus arbeitet und mit dem Schnappschüsse eingefangen werden. Erste Probeaufnahmen unterstreichen bereits die Referenzansprüche: Superschnell werden Schnappschüsse auch bei längeren Distanzen und Neonlicht geschossen – eine klare Konkurrenz also zu einer Einsteiger-Digitalkamera.

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Gut daher, dass auch bei der Akkuleistung nochmals gefeilt wurde. Der 2.800 mA Akku soll bis zu zwölf Stunden Videos am Stück abspielen können. Richtig clever ist aber vor allen der innovative „Ultra Power Saving Mode“. Einmal aktiviert, stellt sich das Display in einen Schwarz/Weiß-Modus um und es werden bis auf den Telefonmodus und SMS-Nachrichten alle anderen Dienste deaktiviert. Dadurch soll selbst bei nur 10% Akkuleistung noch eine Standby-Zeit von 24 Stunden möglich sein. In einigen Situationen kann so etwas sogar lebenswichtig sein.

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Was viele schon erwartet haben: Der Fingerscan wie beim iPhone 5S steht ebenfalls in der Feature-Liste. Nach mehrfachen Fingerkuppen-Scan und abschließender Passwortabfrage kann das Galaxy S5 auf Wunsch nur noch mit dem eigenen Fingerabdruck entsperrt werden. Auch das Sichern von Daten in speziellen Menüpunkten oder künftiges bezahlen via PaPal ist auf diese Weise möglich.

Kurios mutet die zweite Sensorfläche auf der Rückseite im Kameraumfeld an, denn das Galaxy S5 ist das erste Smartphone mit einem integrierten Pulsmesser. Im Zusammenspiel mit der App S-Health gibt es eine Reihe von Fitness-Anwendungen für sportive Zeitgenossen.

Geschraubt wurde auch am Bedienungskonzept. Das aktuelle Android 4.4.2 ist zwar ab Werk drauf, doch durch Samsungs User Interface ist davon nicht viel mehr übrig geblieben. So kommt das Einstellungsmenü jetzt in der Optik des App-Drawers daher und sämtliche App- und Menü-Symbole wurden neu designt. Insgesamt ist das Bedienungskonzept so übersichtlicher und klarer geworden.

Fazit: Eine gelungene Evolution der ruhmreichen Galaxy S Serie. Die meisten Erneuerungen scheinen einen echten Nutzwert für den Alltag zu haben und insgesamt ist das Smartphone-Paket auf absolutem Topniveau. Der erste Praxistest ab dem 11. April wird aber erst zeigen, ob der Koreaner nahtlos an den Erfolgen der Vorgängermodelle anknüpfen kann.

Special: Ulf Schneider
Redaktion: Carsten Rampacher




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