IFA 2017: Kurzer Eindruck aus dem Yamaha-Kino (7.2.4 Setup, CX-A5100/MX-A5000 + Soavo-Lautsprecher-Set + NS-SW1000)

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Yamaha lässt es auf der IFA im wahrsten Wortsinne krachen: Ein Referenz-Heimkino in 7.2.4 Konfiguration macht lautstark auf sich aufmerksam. Die auch bei uns als Referenz verwendete Vor-/Endstufen-Kombination CX-A5100 und MX-A5000 bildet die starke Basis für ein eindrucksvolles akustisches Gesamterlebnis. Die Lautsprecher kommen allesamt von Yamaha selber. Bis auf die aktiven Bässe vom Typ NS-SW1000 stammen alle Boxen aus Yamahas Soavo-Baureihe.

Wir starten mit Kraftwerks Elektro-Stück „Radioaktivität“ durch, und zwar in Dolby Atmos. Im akustisch optimierten Vorführraum kommt dieser Track hervorragend zur Geltung. Der NS-SW1000 bestätigt die überragenden Leistungen, die wir bereits damals im Test attestierten. Trockene, präzise Bässe liegen dem aktiven Subwoofer mit massivem Gehäuse ebenso wie wuchtige, voluminöse tieffrequente Elemente. Die elektronischen Effekte werden, dank 3. Sound-Dimension über den Köpfen der Zuhörer, besonders wirkungsvoll und plastisch wiedergegeben. 

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Dichtes Gedränge vor Yamahas Kino

Man fühlt sich von Sound eingeschlossen, und bewundert die aufwändigen akustischen Gesamt-Strukturen. Mit viel Feingefühl und hoher Auflösung gibt die Kombi aus CX-A5100 und MX-A500 all diese Informationen wieder. Und zwar auch bei enormem Pegel mit unerschütterlicher Souveränität. Die Soavo-Lautsprecher beweisen, dass Yamaha auch sehr hochwertige Lautsprecher konstruieren kann, die sich nicht vor der Konkurrenz verstecken müssen: sauber, fein und zugleich äußerst dynamisch erfolgt die Wiedergabe. 

Nun wechseln wir beim Highend Ultra HB BD-Player Oppo UDP-205 die Disc und er liest nun die US-Ultra HD-Blu-ray mit Dolby Vision/Dolby Atmos der Power Rangers ein. Die beiden NS-SW1000 haben in der ausgewählten Sequenz wieder „alle Hände voll zu tun“, aber auch der Rest des Lautsprecher-Ensembles wird zu Höchstleistungen angespornt.

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Aufbau vorne

Neutral sowie impulstreu agieren die Soavo-Speaker, und dass die MX-A5000 viel Power liefern kann, wissen wir bestens aus eigener Erfahrung. Räumlich extrem dicht, dank großer Atmos-Konfiguration mit 4 Höhenlautsprechern: Wer von den Besuchern der IFA noch nicht sicher war, ob er sich als nächstes ein 3D-Sound-Setup gönnen möchte, wird nach einer solchen Vorführung klar dazu tendieren. Stimmen kommen klar zum Ausdruck und sind akkurat ins tonale Gesamtgefüge eingebunden. 

Aber auch visuell wird einiges geboten. Die US-amerikanische Ultra HD-BD von „Power Rangers“ hat Dolby Vision, damit dies optimal zur Geltung kommt, steht ein 86 Zoll SUPER UHD-TV vom Typ 86SJ957V bereit, der neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision unterstützt. Feine Kontrast-Staffelung, eine tolle Panorama-Wirkung und ein bilanzierend extrem plastisches Bild sind die gut erkennbaren Folgen. Der LG-TV bietet zudem eine solide Bewegungswiedergabe – hier sind demnach nicht nur LGs OLED UHD-TVs, sondern auch die LCD-basierten SUPER UHD TVs mittlerweile richtig gut.

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Beeindruckende Vorführung bei Yamaha

Klar, dass der Oppo UDP-205 durch äußerst stabile Signalausgabe auch seinen Teil dazu beiträgt. Unter Kennern gilt dieser UHD BD-Player ohnehin als Meister seines Fachs, ist mit rund 1.800 EUR aber auch kein Schnäppchen. Verkabelt ist das ganze Yamaha-Kino übrigens mit hochwertigen Audioquest-Kabeln, die Zusammenarbeit von Yamaha mit den Kabel-Experten hat schon Tradition.

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Philipp Kind
Datum: 02. September 2017




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