IFA 2014: Hands-On mit den neuen Heco Bluetooth/USB- Stereo-Lautsprechern Ascada 2.0

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Heco bietet neben dem bereits seit geraumer Zeit bekannten Ascada 300 BTX nun die neuen Stereo-Kompaktlautsprecher Ascada 2.0 als Bluetooth (inklusive aptX für Klang in CD-Güte) -Lautsprecher an. Die Funktionalität der sehr gut verarbeiteten Boxen geht aber weiter. Integriert ist auch ein USB-DAC, demnach kann man sie auch perfekt an den PC oder an das Notebook anschließen und umgeht die meist miserablen internen Wandler. Die Signalwandlung in die analoge Ebene wird dann von den leistungsstarken Ascada 2.0 übernommen.

Das Gehäuse mit seitlich schräger Formgebung sieht elegant und modern aus. Wie wir es von Heco kennen, erscheint die Verarbeitung ausgezeichnet. Das Finish der Oberflächen macht einen akkuraten Eindruck.  Heco sieht die Ascada 2.0 als vollaktives Regallautsprecher-System mit flexiblen Nutzungs- und Anschlussmöglichkeiten. Das Stereomodul in der rechten aktiven Box liefert pro Lautsprecher 35 Watt nach RMS-Norm. Die linke passive Box wird über Kabel mit dem rechten aktiven Lautsprecher verbunden.
Bei den verbauten Chassis handelt es sich um Silk-Compound-Gewebekalotten mit Wave Control-Schallführung aus Aluminium sowie optimierte Tiefmitteltöner mit besonders leichter Langfaser-Papiermembran und stark belastbarer Schwingspule. Also alles Merkmale, die wir von hochwertigen HECO HiFi-Boxen her kennen.

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Links neben dem Hochtöner der „Master“-Box sind Status-LEDs integriert

Der Klang, so verspricht Heco, soll präzise und räumlich echt sein, zudem wird eine hohe Pegelfestigkeit in Aussicht gestellt. Wir nahmen drei Songs, die dem Lautsprecher ordentlich Leistung abverlangen, zum Testen: „Skyfall“ von Adele, „Talk Dirty“ von Jason Derulo und „Ping Pong“  von Armin van Buuren.  Besonders bei Skyfall fällt auf, wie gut Stimmen von den Ascada 2.0 wiedergegeben werden. Mit Kontur und präzisem Fokus – erstaunlich. Die Auslegung ist nicht leicht warm, wie man es oft kennt, sondern kristallklar-natürlich. Die Ascada 2.0 fordert den Hörer mehr als andere BT-Lautsprecher, wer sich darauf einlässt, bekommt aber auch mehr Hochton-Brillanz, mehr Trennschärfe und mehr Gesamt-Präzision angeboten.

Bei „Talk Dirty“ bleibt das Gehäuse aus soliden MDF-Platten ruhig, nur das Tiefmitteltonchassis ist bei hohem Pegel aufgrund des tiefen, harten Basses dann leicht überlastet. Bei leicht gehobenem Pegel ist der Sound klar und souverän. Der schnelle Rhythmus von „Ping Pong“ erscheint wuchtig, lebendig und räumlich dicht.  Wem die Performance im Bassbereich nicht ausreicht, der kann auch einen aktive Subwoofer direkt an die schmucken Boxen anschließen. Neben USB und Bluetooth gibt es noch einen koaxialen und einen optischen Digitaleingang sowie einen Cinch-Stereo-Analogeingang. Am USB-Ausgang können zudem Smartphones und Tablets geladen werden (bis zu 2,1 A).

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Seitliche Bedienelemente – Lautstärke, Bass, Treble

Die Bassreflexöffnung erlaubt, so der Hersteller, auch eine wandnahe Aufstellung.  In weißem  oder schwarzem Hochglanzlack ist der Lautsprecher lieferbar. Natürlich kann man auf Wunsch die Stoff-Frontbespannung auch abnehmen. Mitgelieferte Gummi-Spikes sorgen für den richtigen Halt auf jedem Untergrund. Wir werden die Ascada 2.0 auch einem ausführlichen Praxistest unterziehen.

 

Text: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 05.09.2014




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