IFA 2014: Exklusives Hands-On mit dem Samsung Wireless Audio Multiroom Lautsprecher M3 (WAM350) für 199 EUR

Samsung M3 Front

Samsung M3 Front Seitlich3

Vor kurzem hatten wir ein Paar Samsung M7 Wireless Audio Multiroom Lautsprecher im Test, mit sehr respektablem Endergebnis. Neben dem M7 gibt es noch den kleineren M5, und – das ist ganz neu – den M3 (WAM350), der nun auf der gerade laufenden IFA in Berlin dem interessierten Publikum vorgestellt wird. Der Preis beträgt 199 EUR pro Stück, das Design orientiert sich an M7 und M5. So lässt sich auch der M3 vertikal oder horizontal aufstellen und ist im edlen Hochglanz-Finish gehalten.

Samsung M3 Front Seitlich2

Standfuß für die vertikale Aufstellung

Wir hatten die Möglichkeit, im Rahmen der IFA den neuen Lautsprecher in einem Hands-On bereits unter die Lupe zu nehmen. Es gab kein dediziertes Netzwerk – aber die Netzwerk-Möglichkeiten sind im Test des M7-Gespanns ja hinreichend beschrieben. Wir haben einen einzelnen M3 per Bluetooth angesteuert, um zu überprüfen,  ob sich auch der Kauf des kleinsten Samsung Wireless Audio Multiroom Lautsprechers lohnt – schließlich ist der Preis sehr verlockend.

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Direkter Konkurrent: Harman/Kardon Omni 10 für ebenfalls 199 EUR

Der M3 steht damit in direkter Konkurrenz zum ebenfalls brandneuen Harman/Kardon Omni 10. Die kleine Sound-Kugel konnte uns beim ersten Kennenlernen, ebenfalls auf der IFA, bereits durchaus überzeugen.

Samsung M3 Bedienelemente Seitlich

Lautstärkeregler

Samsung M3 Front Standfuss

Standfuß im Detail

Samsung M3 Anschluesse Rueckseite

Anschlüsse

Wenden wir uns also dem M3 zu. Bluetooth mit NFC ist integriert, und natürlich kann die Box auch in ein Netzwerk eingebunden werden. Nutzt man mehr als einen Wireless Audio-Lautsprecher, kauft man zusätzlich den 49 EUR kostenden dazugehörigen Samsung Hub. Mit der  Samsung Multiroom App ist eine komfortable Steuerung möglich.
Der M3 spielt Musik von Android-Mobilgeräten ab Android 2.3 bzw. ab iOS 5.0 ab und unterstützt die Wiedergabeformate MP3, WMA, AAC (nur DRM-frei), OGG, FLAC, WAV, ALAC und AIFF sowie Dolby Digital und DTS.

Bei den ersten Klangtestreihen präsentiert  sich der M3 als durchaus talentiert. Bei „Ping Pong“ von Armin van Buuren verblüfft der recht kräftige und keinesfalls ärmliche Bass, der richtig Laune macht. Selbst dann, wenn man die Lautstärke etwas erhöht, bleibt der tieffrequente Druck nahezu verzerrungsfrei vorhanden.  Der Klang ist homogen, in sich schlüssig und angenehm – so, wie wir es von Samsung kennen. Die elektronischen Effekte bringen eine sehr gute Raumwirkung mit und lösen sich gut vom M3.

Jason Derulos (featuring 2 Chainz) „Talk Dirty“ mit sattem Bass und demnach anspruchsvoller tieffrequenter Performance lässt den kleinen M3 kalt: Der Bass kommt mit Kraft und Lebendigkeit heraus – top für so einen kompakten Lautsprecher. Doch nicht nur die tiefen Frequenzen liegen dem kleinen Südkoreaner. Auch die Stimmen kommen sauber und gut verständlich raus. Und es gibt einen sogar recht frei aufspielenden Hochtonbereich.

Adeles 007-Titelsong „Skyfall“ gefällt fast von Anfang an. Der feindynamische Aufbau am Anfang des Stückes lässt etwas zu wünschen übrig, als es dann aber richtig losgeht innerhalb des Songs, punktet der M3 mit erneut sehr guter Stimmverständlichkeit. Gleichzeitig ist die Stimme sehr gut ins akustische Gesamtgeschehen eingebunden. Der Bass ist recht straff und keinesfalls unpräzise und wenig definiert. Das gesamte akustische Erlebnis überzeugt durch solide Dynamik und angenehme Auslegung.

Samsung M3 Front Seitlich1

So ist das erste Fazit positiv – der M3 gliedert sich optimal in die Samsung Wireless Audio Multroom-Baureihe ein und zeigt, dass man richtig guten, kompletten Klang aus einem recht kleinen Gehäuse herausholen kann.

Text: Carsten Rampacher
Bilder: Sven Wunderlich
Datum: 06. September 2014




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