HIGH END-SPECIAL: Alles über den Ultrasone Luxus-Kopfhörer Tribute 7 mit Höreindrücken

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Ultrasone, oberbayerische Kopfhörer-Manufaktur, schlägt auf der High End einmal wieder gnadenlos zu und enthüllt mit dem Tribute 7 ein weiteres Spitzenmodell. Tribute 7 ist auf 777 Stück limitiert, jeder Kopfhörer wird in Deutschland von Hand hergestellt. Jedes Exemplar bekommt selbstverständlich seine eigene Seriennummer. Optisches Kennzeichen sind hochglanzpolierte und metallisch beschichtete Messing-Lokoplaketten. Sie schmücken die Aluminium-Ohrkapseln, die ihrerseits aus einem vollen Block von enorm hochwertigem Flugzeug-Aluminium gefräst wurden. Nach diesem Vorgang werden sie dann im exklusiven, sehr schönen Farbton „Mystik Blue“ eloxiert. 

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S-Logic Plus Hightech trifft auf feinstes Alcantara – das ist Ultrasone

Bei der Entwicklung von Tribute 7 wurde, so Ultrasone, höchster Wert auf die Kombination enormer technischer Standards und feinster Materialien gelegt. Daher verwundert es kaum, dass das Bügelpolster mit anthrazitfarbenem Alcantara, einem sehr edlen Stoff, der auch bei erlesenen Sitzmöbeln oder in der Premium-Automobilindustrie zum Einsatz kommt, bezogen ist. Wie wir es von anderen Ultrasone Luxuskopfhörern her kennen, sind die Uhrpolster mit äthiopischem Schafleder bezogen. Nicht nur die höchst angenehme, weiche Materialqualität an sich, auch die hervorragenden Isolationsfähigkeiten sind hervorzuheben. Von eben diesen konnten wir uns auf der High End gleich ein Bild machen, trotz Messelärm konnten wir in Ruhe dem fantastischen akustischen Können des Tribute 7 lauschen. 

Ultrasone Tribute 7 Titelbild

Premium-Qualität bei Finish, Materialwahl und Technologie

Der Tribute 7 wäre kein echter Ultrasone Premium-Kopfhörer, wenn nicht auch S-Logic Plus an Bord wäre. Diese patentierte Technologie sorgt auf natürliche Art und Weise, ganz ohne DSP mit all den speziellen Nachteilen, für Raumklang im Ohr des stolzen Trägers. Die integrierte ULE Technologie (MU-Metall-Abschirmung) ist für eine Reduzierung der elektromagnetischen Strahlenbelastung nach ULE-Standard verantwortlich. 

Eine Holzbox aus Kirschholz in bester Schreinerqualität stellt den optimalen Ort dar, einen so noblen Kopfhörer stilgerecht unterzubringen. Zusätzlich ist für den mobilen Einsatz ein Hardcase im Lieferumfang enthalten. Zwei abnehmbare und ausschließlich für den Tribute 7 entwickelte und klanglich demnach entsprechend abgestimmte Kabel aus 99,9 % sauerstofffreiem Kupfer (OFC) sind beigelegt. Die Kabel werden, ganz komfortabel, mittels B-Lock optimal mit dem Kopfhörer verbunden. Es finden sich Kabel in 1,2 und in 3 Meter Länge, passend für jeden Einsatzzweck. Ein 6,3 mm Adapter befindet sich ebenfalls im Zubehör zum Tribute 7.

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„Mystic Blue“ sieht einfach hervorragend aus

Wenden wir uns den technischen Daten zu. Der Tribute 7 arbeitet nach dem dynamischen Prinzip und ist ein geschlossener Kopfhörer. Die Impedanz liegt bei 30 Ohm. Den Frequenzgang gibt Ulltrasone mit 8 Hz bis 35 kHz an. Kernstück ist ein titanbeschichteter Malar-Schallwandler in 40 mm Treibergroße. Der Kennschalldruck beträgt 96 dB, das Gewicht (ohne Kabel) kommt auf 396 Gramm. 

Ultrasone Tribute 7 RME DAC

Das Signal bezog der Tribute 7 vom RME ADI-2 Pro

Erste Höreindrücke bescheinigen dem Tribute 7, dass er zweifellos zu den besten derzeit erhältlichen Kopfhörern auf dem deutschen Markt gehört. Besonders seine feine, unaufdringliche, von perfekt dosierter Räumlichkeit geprägte Art, Musik zu präsentieren, verdient höchsten Respekt. Schon Ultrasone Edition 5 Limited und Edition 12 begeisterten uns sehr, aus preislicher Sicht rangiert der Tribute 7 zwischen Edition 12 (1.399 EUR) und Edition 5 Limited (3.499 EUR). Erstaunlich ist, wie nahe der Tribute 7 dem Edition 5 kommt, den es für weniger Geld auch in einer nicht limitierten Version gibt. Der Tribute 7 verbindet einen luftigen, filigranen Klang mit einem massiven, hoch präzisem Nachdruck im Bassbereich, wenn es erforderlich ist. Der Bass schiebt mit Macht, aber so unaufdringlich, dass er sich stets integriert und nie unpassend in den Vordergrund schiebt. Gigantisch ist die Struktur, die der Tribute 7 selbst in komplexe musikalische Passagen bringt. Der Zuhörer kann perfekt in die Musik eintauchen, auch vom Geschehen in den hintersten akustischen Ebenen bekommt er noch ein exzellentes Gefühl – dank dem Vermögen des Tribute 7, kleinste Einzelheiten fließend ins tonale Gesamtgeschehen zu integrieren.

Special und Fotos: Carsten Rampacher
06. Mai 2016

 




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