High End: Interessante Devices von Astell&Kern, Denon, Devialet, Q Acoustics und Ultrasone

Auch heute möchten wir Ihnen wieder von unserem Rundgang über die High End im Münchener M,O,C berichten und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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 AK Junior für 599 EUR

Astell&Kern bereichert die High End mit tollen Neuheiten. Brandneu ist das Einstiegsmodell, der AK Junior für 599 EUR, auf dem Markt. Wir haben „Amazing Grace“ in der Version von Chuck Mangione (24-Bit, 96 kHz) auf dem portablen Musicplayer gehört und waren angetan, als Kopfhörer kam ein Modell von Ultrasone zum Einsatz. Enorme Klarheit, feine Detaillierung und eine authentische Räumlichkeit haben uns sehr zugesagt. Der Junior kommt mit 3,1 Zoll WQVGA Touchscreeen mit. Wiedergegeben werden WAV, FLAC, WMA, MP3, OGG, APE (Normal, High, Fast), AAC, ALAC, AIFF, DFF und DSF. Als Samplingraten werden unterstützt: FLAC, WAV, ALAC, AIFF von 8 kHz bis 192 kHz (8/16/24-Bit) und bei DSD wird DSD64 (1 Bit, 2,8 MHz), Stereo (DSD auf PCM) unterstützt. Ein Wolfson WM8740 ist als Single-DAC an Bord. Das Decoding unterstützt bis zu 24-Bit/192 kHz. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist sehr kompakt; 52,9 mm lang, 117 mm breit und nur 8,9 mm tief. 64 GB sind als interner Speicher verbaut, MicroSD-Karten mit maximal 64 GB Kapazität können für die externe Speichererweiterung verwendet werden. Der eingebaute Akku weist eine Größe von 1.450 mAh auf.

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AK380 für 4.000 EUR 

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SD-Karteneinschub

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 Edelste Materialqualität

Am anderen Ende des Produktprogramms von Astell&Kern befindet sich der AK 380 als absolutes High End-Modell: Für 4.000 EUR wird hier höchste Qualität offeriert. Der 4 Zoll WVGA-Touchscreen hat 480 x 800 Pixel Auflösung. Der AK 380 unterstützt WAV, FLAC, WMA, MP3, OGG, APE, AAC, ALAC, AIFF, DFF und DSF. Samplingraten bei PCM zwischen 8 und 384 kHz (mit 8/16/24/32 Bits pro Sample) werden supportet. DSD wird nativ als DSD64 (2,8 MHz) und als DSD128 (5,6 MHz) wiedergegeben. Als Wandler kommen zwei AKM AK4490 in Dual DAC Anordnung zum Einsatz. Bis zu 32-Bit/384 kHz Bit To Bit-Decoding schafft die Hochleistungselektronik. WiFi 802.11 b/g/n wird unterstützt.

Auch Bluetooth fehlt nicht (Version 4.0, A2DP, AVRCP). 218 Gramm wiegt das massiv verarbeitete Device, der Body besteht aus Duralumin in Luftfahrindustrie-Qualität. 256 GB sind als Speicher fest installiert, SD-Karten mit maximal 128 GB können als externe Speichererweiterung eingesetzt werden. Der AK 380 ist 79,8 mm lang, 112,4 mm breit und 17,5 mm tief – eine optische und technische Hommage an die Profitechnik. Verbaut ist ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 3.400 mAh. Wir haben den High End-Star gehört, zusammen mit einem Beyerdynamic-Kopfhörer.

Wir lauschten „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, „Nothing Else Matters“ von Metallica und „Whole Lotta Love“ von Led Zeppelin, alle Tracks in 96 kHz-/24-Bit. Was der AK 380 an Raumabbildung und Feinauflösung bietet, ist schlichtweg phänomenal. Unglaublich gut lassen sich Stimmen im virtuellen Raum ausmachen, enorm lebendig, präzise, filigran. Jedes instrumentale Detail wird mit größtmöglicher Sorgfalt behandelt, man kann jede vorhandene musikalische Ebene blitzsauber von der nächsten unterscheiden. Dynamisch, natürlich klingend, homogen – man kann für 4.000 EUR (ohne Kopfhörer, der kommt auch noch dazu) einiges erwarten. Unseren Ersteindrücken gemäß aber ist der AK 380 in der Lage, das eingeforderte extrem Gute auch wirklich bieten zu können.

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High-End, All-In-One: AK T1

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Mit Touchscreen

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 Extravaganz trifft Eleganz

Interessant von Astell&Kern ist auch das „Ultimate All-In-One Sound System“ AK T1. USB und MicroSD sowie Netzwerk-Streaming werden an Quellen offeriert, ein Hybrid-Verstärker mit analoger Abteilung für den Hochtöner (hier ist analoge Verstärkung immer noch nach Meinung vieler der bessere Weg, da der Hochtonbereich dann freier und natürlicher klingt als bei digitaler Verstärkung) und digitaler Verstärkung für die Mitten und für den Bassbereich. Zwei 0,75 Zoll Hochtöner, zwei 2 Zoll Miteltöner und zwei 6,5 Zoll Basstreiber sind im eleganten Gehäuse verbaut. Bluetooth mit aptX Support ist auch im Feature-Sortiment vertreten. Bei der Netzwerk-Funktionalität ist noch die DLNA-Kompatibilität zu erwähnen.

Frequenzen zwischen 48 Hz und 22 kHz kann das System wiedergeben, das Touch-Display im 4-Zoll-Format löst mit 480 x 800 Pixeln auf. WAV, FLAC, WMA, MP3, OGG, APE, ALAC,AAC, AIFF, DFF und DSF werden an Formaten wiedergegeben. Samplingraten von 8 bis 192 kHz werden unterstützt, bei DSD gibt es Support für DSD64 und DSD128. Als DAC arbeiten zwei Cirrus Logic CS4398 in Dual-DAC-Anordnung. Bluetooth entspricht der Version 3.0, WLAN-mäßig werden 802.11 b/g/n unterstützt. Deezer, vTuner und Sonodoos gibt es an digitalen internetbasierten Musikdiensten. 15 kg wiegt die Maschine, sie ist 700 mm breit, 998 mm hoch und 404 mm tief. Zur Steuerung kann die AK Connect App für iOS und Android verwendet werden.

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Denons kompaktes Lifestyle-Duo

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Wie wir es von Denon kennen, stimmt die Verarbeitungsgüte

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Bicolor-Optik

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CDP und Verstärker von hinten

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 Horizontale oder vertikale Aufstellung möglich

Denon goes Design: Der PMA-50 „Lifestyle-Stereoverstärker“ ist Star auf dem D&M-Stand. Es handelt sich um einen sehr kompakten Leistungsverstärker , den man wahlweise horizontal oder vertikal aufstellen kann. 50 Watt an 4 Ohm stehen zur Verfügung, die interne Signalverarbeitung ist vollständig digital. Denons Advanced AL32 Processing und das DAC Masterclock-Design garantieren klangliche Leistungen wie bei einem „großen“. Zwei optische Digitaleingänge, ein koaxialer Digitaleingang, sowie ein digitaler USB-B-Eingang umfasst die Anschlussbestückung.

Der USB-B-Eingang unterstützt hochauflösendes DSD-Audio mit 2,8 und 5,6 MHz. Eine spezielle eingebaute Isolierschaltung unterdrückt Störungen, die vom PC generiert werden können. Bluetooth mit aptX und NFC ist integriert, ebenso findet sich ein hochwertiger Kopfhörerausgang. Zahlreiche Kopfhörermodelle werden direkt passend unterstützt. Ein Subwoofer-Vorverstärkerausgang und ein OLED-Display, das sich je nach vertikaler oder horizontaler Positionierung automatisch ausrichtet, sind weitere Merkmale. Dazu gehört der DCD-50 CD-Player mit Slot-In-Laufwerk und Support für CD-Audio und MP3/WMA. Vorhanden ist ein koaxialer Digitalausgang, an Bord sind 32-Bit/192 kHz D/A-Wandler. Auch der CD-Spieler kann horizontal oder vertikal betrieben werden.

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Neu: AVR-X530BT (oben), AVR-X1200W (unten)

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Das Design ist bekannt, Neuerungen gibt es im Inneren

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 AVR-X1200 nach Firmware-Upgrade auch für dts:X geeignet

Denon bringt zwei neue AV-Receiver auf den Markt: Denn AVR-X520BT für 329 EUR und den AVR-X1200W für 549 EUR. Der AVR-X1200W, der auch bei uns zum Test antreten wird, kann per Firmware-Update dann auch dts:X in 7.1. sowie 3D Audio. „Serienmäßig“ wird Dolby Atmos 5.1.2. decodiert. Der Siebenkanal-Receiver liefert pro Kanal satte 145 Watt an. Mit im Ausstattungsumfang enthalten ist als Einmess- und Room EQ-System Audyssey MultEQ XT. HDCP 2.2 ist für alle HDMI 2.0 Terminals im Paket enthalten, des Weiteren, wie auch beim 520, werden HDR und BT2020 als Farbraum für die 4K Blu-ray unterstützt.

Der 1200 weist eine Smart Menü Unterstützung auf, daher kann der AVR komplett in allen Funktionen über die Fernbedienung des TV-Gerätes gesteuert werden. Der 1200 unterstützt AirPlay und Spotify Connect und ist mit einem eingebauten WLAN-Modul ausgestattet. DSD und AIFF werden, ebenso wie z.B. Flac, an Streamingformaten unterstützt. Der 1200 bringt zwei Pre-Outs für den Anschluss aktiver Subwoofer mit und ist für die Konfiguration einer 2. Hörzone ausgelegt. Ein ECO-Modus senkt, wenn gewünscht, den Stromverbrauch.

Der kleinere AVR-X520BT mit 5 Endstufen (jeweils 140 Watt) ist kein Netzwerkreceiver, dafür ist Bluetooth mit an Bord. Denon wird eine entsprechende Bluetooth-basierte App zur Steuerung des AV-Receivers anbieten. 5 HDMI-Eingänge, von denen drei mit HDCP 2.2 sowie BT2020 und HDR ausgestattet sind, wären zu nennen, ebenso das BT Audio-Streaming und der USB-Eingang. Optisch halten sich beide Modelle an das bereits bekannte Denon Design.

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Sehr hoher Tragekomfort

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Angenehmes Material der Ohrpolster

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Bedienelemente  

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 Saubere Verarbeitung

Sehr gut gefällt uns Denons neuer Bluetooth-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung, der auf den Namen AH-GC20 hört und für 329 EUR auf den Markt kommt. 20 Stunden Akkulaufleistung sind ein Wort, Bluetooth 4.0 mit AAC- und aptX-Support ist ebenso Merkmal wie der hochwertige Aluminium-Kopfbügel. Auffällsig ist, wie leicht der Hörer ist und wie exzellent er sitzt. Das Koppeln ist schnell geschehen, und man kann dank der Bluetooth Multi-Point-Funktion gleichzeitig 2 Smartphones mit dem AH-GC20 verbinden.

Mitgeliefert wird, für den einfachen Transport, eine Hartschalenbox, der Kopfhörer selber lässt sich zusammenfalten. Ein integriertes Mikrofon und cVc (Clear Voice Capture) über Bluetooth zeichnen den schmucken Hörer ebenfalls aus. Wir testeten ihn mit „Raptor“ von Digital X (Trance), Andrea Bocellis „Champagne“ und mit „License To Kill“ von Gladys Knight. In allen Musikbeispielen gefällt uns, wie souverän und angenehm der AH-GC20 klingt. Lebendig ist er auch, wenn auch nicht überbordend, dafür punktet er mit tadelloser Räumlichkeit. Insgesamt ein gelungenes Produkt, so unsere ersten Impressionen, denn auch das Finish sowie die Materialqualität geben keinerlei Anlass zur Klage.

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HEOS 1

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Mit Akku-Pack, abnehmbar, wie man sieht

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Anschlüsse unter Abdeckung

Die HEOS by Denon Wireless-Multiroom-Lautsprecherfamilie bekommt Zuwachs in Form des HEOS 1, dem kleinsten der Lautsprecher, der dank eines optionalen Akkupacks mit 6 Stunden Laufzeit auch mobil genutzt werden kann. Bluetooth wird vom HEOS 1 ebenfalls unterstützt. Der HEOS 1 ist spritzwassergeschützt und kommt auf 249 EUR plus 99 EUR für den Go-Akkuopack. Im Paket gibt es beides zum Angebotspreis von 299 EUR.

HEOS 1 arbeitet mit einem 2-Wege-Lautsprechersystem, im Gegensatz zum HEOS 3, in dem 2 Breitbänder arbeiten. Darum kann man HEOS 1 nur vertikal und nicht auch horizontal aufstellen. Der Tieftöner wurde neu entwickelt, der Hochtöner ist derjenige, der auch in HEOS 5 und HEOS 7 zum Einsatz kommt. Innen stellt ein Class D-Verstärker die erforderliche Leistung zur Verfügung, wieviel genau, war niemandem zu entlocken. In weiß und schwarz – schwarz könnte etwas früher erhältljch sein – kommt HEOS 1 im Juni auf den Markt.

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 Diesen Namen sollte man sich merken

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Deviate goes Multi-Room – und wie!

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Phantom

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 Der Druck kommt von oben

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Futuristisches Design pur

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 Maximale Technik auf minimalem Raum

Devialet aus Frankreich ist ein ungemein erfolgreiches High Tech-Unternehmen, das edelste Audiokomponenten produziert, die durch ihr hohes Maß an Innovationskraft begeistern – optisch und vor allem auch technisch. Neu nun gezeigt werden in München die beiden „Implosive Sound Center“ Phantom und Silver Phantom. Bei beiden Modelle handelt es sich um extravagant gestaltete aktive Wireless-/Multiroom-Lautsprecher, die im Falle des Phantom mit 750 Watt Leistung und mit 99 dB maximalem Pegel aufwarten können. Der Preis für so viel Technik und Design: 1.690 EUR. Klanglich beeindruckt das gute Stück durch einen klaren, nachdrücklichen Sound und eine tolle Räumlichkeit. Und man muss dabei bedenken, dass das Innenvolumen mit lediglich 6 Litern nicht allzu groß ausfällt.

Der Silver Phantom schießt dann den sprichwörtlichen Vogel mit 3.000 Watt und 105 dB maximalem Schalldruck ab, er kostet 1.990 EUR/Stück, was für die geballte Leistung an Technik sogar als fair zu bezeichnen ist. Man kann bis zu 24 Phantom zusammen laufen lassen in einem Netzwerk, man kann vom Solo- über Stereo- bis zu Mehrkanal-Home Cinema Set-Ups alles nach persönlichem Geschmack realisieren.

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Devialet hält 88 Patente

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Direkt aus der Zukunft scheinen diese Devices zu kommen

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 Controller

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Nobles Design und avantgardistische Technik

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Komplettes Anschlusspanel

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 Technischer Aufwand, sichtbar gemacht

Andere Modelle von Devialet umfassen als Einstieg den Le 120 mit 2 x 120 Watt für 4.990 EUR. Das Universal Devialet AIR Streamer Modul für WiFi und Ethernet ist an Bord. Der Le 200 mit 2 x 200 Watt als größere Variante kommt auf 6.990 EUR, hier sind auch AES/EBU-Connections an Bord. Bis zu 8 Units kann man zusammen schließen in einer Kette. Der darüber liegende Le 400 liegt dann bei 12.900 EUR und powert mit 2 x 400 Watt, wie bei den anderen Modellen an 6 Ohm gemessen.

Die kleineren Modelle haben einen bereits sensationellen Klirrfaktor von nur 0,001 Prozent, der Le 400 kokettiert mit 0,00025 Prozent – Wahnsinn auf Französisch. Alle Anschlüsse wie TOS und TOS Mini, Digitaleingang, AES/EBU-Terminals, Headphone-Ausgang etc. sind in doppelter Ausfertigung vorhanden. Bis zu 8 Units kann man in einer Kette betreiben. Mit 2 x 800 Watt und dem identischen ultrageringen Klirrfaktor wie beim Le 400 bringt der Le 800 HiFi-Fans zum Träumen. 22.900 EUR muss man aber auch erst einmal haben. Das handpolierte Alu-Chassis ist hier ein besonders optisches Erscheinungsmerkmal.

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Regellautsprecher und Center der neuen 300er Baureihe

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Standlautsprecher in verschiedenen Farbausführungen

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In der Vorführung

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 Leder-Optik – mal etwas anderes!

In Deutschland im Alleinvertrieb von IDC Klaassen, erfreut sich die britische Marke Q Acoustics auch in Deutschland immer größer werdender Beliebtheit. Auf der High End im Mittelpunkt steht die 3000er Serie, die aus folgenden Lautsprechern besteht:

Die 3010 ist eine kompakte 2-Wege-Bassreflexbox, ebenso wie die 3020. Je nach Lackierung kommt die 3010 auf 119 bzw. 149 EUR pro Stück, die 3020 auf 159 beziehungsweise 199 EUR. Die kleinere der beiden Boxen hat einen 100 mm Tieftöner, die größere einen 125 mm Tieftöner. Beide setzen auf einen 25 mm Hochtöner und weisen 6 Ohm Nominalimpedanz auf. Bei der 3010 reicht der Frequenzgang von 68 Hz bis 22 kHz, bei der 3020 von 64 Hz bis 22 kHz. 86 dB bei der kleinen und 88 dB bei der größeren Box werden als Wirkungsgrad angegeben. Angeschlossene Verstärker sollten m Falle der 3010 zwischen 15 und 75, im Falle der 3020 zwischen 25 und 75 Watt an Leistung mitbringen. 3,8 Liter und 5,9 Liter lauten die Angaben hinsichtlich des Gehäusevolumina. 3,6 kg wiegt die 3010, 4,6 kg die 3020. Die Lautsprecher sind in schönen Farben lieferbar: In Graphit matt, in Amerikanischer Walnuss, Lederlook schwarz, Hochglanz weiß oder Hochglanz schwarz.

Auch lieferbar ist die 3050, eine 2-Wege-Bassreflex-Standbox mit 2 x 165 mm Basstreibern und 25 mm Hochtöner. Von 44 Hz bis 22 kHz geht hier der Frequenzgang, Nominalimpedanz sind auch hier 6 Ohm. 92 dB ist der Wirkungsgrad, der Lautsprecher eignet sich für die Zusammenarbeit mit Verstärkern, die zwischen 25 und 100 Watt Kanalleistung aufweisen. 35,6 Liter Gehäusevolumen besitzt der Standlautsprecher, den wir auch schon kurz Probe hören konnten. Je nach Ausführung werden 379 oder 499 EUR pro Stück berechnet, dafür sind die akustischen Leistungen erstaunlich – wie wir es von Q Acoustics kennen. Tadellose Impulstreue, eine gute Räumlichkeit und eine gekonnte Loslösung von Stimmen sind zu loben. 17,8 kg wiegt die Konstruktion, exakt 1 Meter hoch ist die 3050, 20 cm breit und 29,8 cm tief.

Der 3090C ist der passende 2-Wege-Bassreflex-Centerlautsprecher, mit 2 x 100 mm Tieftönern und 25 mm Hochtöner. Der Frequenzgang reicht von 75 Hz bis 22 kHz, der Wirkungsgrad (2,83 V/1m) liegt bei 89 dB. Der Center ist 43 cm breit, 15 cm hoch und 20 cm tief. Das Gehäusevolumen beläuft sich auf 10,3 Liter, die empfohlene Verstärkerleistung liegt zwischen 25 und 100 Watt. 6 kg wiegt der Center, dessen Nominalimpedanz ebenfalls 6 Ohm beträgt.

Der dazugehörige aktive Subwoofer heißt 3070S und kommt, je nach Farbvariante, auf 429 oder 569 EUR. Zwei 165 mm Langhub-Tieftöner sind verbaut, die Endstufe leistet 140 Watt nach RMS-Norm. 13,6 kg wiegt der Bassist, er ist 20 cm breit, 40 cm hoch und 42,5 cm tief.

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Ultrasound Go als gelungener Einstieg in die Ultrasone-Welt

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Gute Verarbeitung ist typisch für Ultrasone, auch beim Einstiegsmodell

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Polsterung

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 Im Detail

Mit vielen Neuheiten kann Ultrasone, die oberbayerische Kopfhörer-Manufaktur, aufwarten. Nie war der Einstieg in die Ultrasone-Welt einfacher, dank dem Ultrasone Go, der zum Straßenpreis von schlanken 99 EUR zu haben ist. Dafür bekommt man sogar schon die Ultrasone-exklusive S-Logic-Technologie, die, in aller Kürze, Raumklang mittels spezieller konstruktiver Merkmale, also per „Hardware“ und nicht per DSP, generiert. Der kleine sauber verarbeitete dynamische geschlossene Hörer klingt homogen und lebhaft – eben typisch Ultrasone, nur verführerisch preisgünstig. 32 Ohm Impedanz, ein Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz und 40 mm Treiber sind weitere Merkmale.

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Performance 840

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 Performance 880 und 860

Neu ist auch die aus drei Modellen bestehende Performance-Baureihe. Der Performance 840 ist ein dynamischer geschlossener Kopfhörer mit 40 mm Treiber, einem Frequenzgang von 10 Hz bis 25 kHz und einem Kennschalldruckpegel von 96 dB. Die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Darüber liegt der Performance 860, der einen Übertragungsbereich von 10 Hz bis 28 kHz realisiert und 94 dB Kennschalldruckpegel aufweist. Die Schallwandler sind goldbeschichtet, auch der 860 ist dynamisch und geschlossen. Topmodell dieser Baureihe ist der Performance 880, dessen Schallwandler titanbeschichtet sind. Von 7 Hz bis 35 kHz reicht hier der Frequenzgang. 94 dB lautet der Kennschalldruckpegel, wie auch die anderen Modelle weist er eine Impedanz von 32 Ohm, ideal für den mobilen Einsatz, auf. Der Performance 840 kommt auf 239 EUR, der Performance 860 auf 299 EUR und der Performance 880 auf 379 EUR.

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Edition 8 „Romeo“

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Hier ein Detail der Edition 8 „Julia“ 

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Hochwertigste Materialien sind Kennzeichen aller Editionen

Zu bewundern sind auch zahlreiche Sondermodelle der Edition 8. Grundsätzlich handelt es sich um einen dynamischen, geschlossenen Kopfhörer mit 40 mm Schallwandlern, die titanbeschichtet sind. Der Frequenzgang wird mit 6 Hz bis 42 kHz angegeben. 96 dB lautet die Angabe für den Kennschalldruck, die Impedanz beträgt 30 Ohm. Es gibt z.B. die Sonderedition „Julia“ für die Dame von Welt, sie kommt auf 1.449 EUR und weist Elemente aus brombeerfarbenem Leder auf. Weitere Sondermodellen sind „Romeo“, „Carbon“, „Ruthenium“ und „Palladium“ – alle mit sehr exklusiver Verarbeitung und toller Materialqualität.

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Neu: Edition M für 899 EUR

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 Ohraufliegender, kompakt bauender Kopfhörer

Nun kommen wir noch zu einem echten Messe-Highlight für 899 EUR: Dem neuen Ultasone Edition M. Der ohraufliegende Kopfhörer arbeitet nach dem dynamischen geschlossenen Prinzip, ist ultrakompakt und ultraleicht. 40 Ohm Impedanz, titanbeschichtete 30 mm Schallwandler, selbstverständlich S-Logic als Alleinstellungsmerkmal für exzellente Räumlichkeit und ein Frequenzgang von 10 Hz bis 38 kHz sind weitere Kennzeichen. Wir hatten das Glück, dieses Talent schon hören zu können, und zwar mit Andrea Bocellis „Senza Fine“, dem Auftakt von Antonio Vivaldis „Vier Jahreseiten“, Paul McCartneys „Live And Let Die“, Garbages „The World Is Not Enough“ und mit „The Final Countdown“ von Europe. Der Hörer sitzt leicht und sehr komfortabel auf dem Kopf und so klingt er auch: Luftig, angenehm, homogen. Toll wird Andreas Stimme aus räumlicher Sicht eingearbeitet, hervorragend ist das räumliche Differenzierungsvermögen beim Auftakt der „Vier Jahreszeiten“. Die dynamischen Wechsel bei „Live And Let Die“ weisen auf die enorme Impulstreue hin, und die Power von Europe stellt der Ultrasone-Hörer sehr gelungen heraus. Bei „The World Is Not Enough“ überzeugt einmal mehr die fundierte, klare Stimmwiedergabe, die überdies mit ausgezeichneter Räumlichkeit aufwarten kann.

Text: Carsten Rampacher
Bilder: Thomas Hermsen
Datum: 15. Mai 2015




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