High End 2017: Neuheiten aus der Ultrasone-Manufaktur

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Ultrasone, bislang ausschließlich für handwerklich meisterhaft hergestellte und mit modernster Technik ausgestattete Kopfhörer bekannt, hat nun ein umfassenderes Portfolio, weil sich auch Elektronik-Komponenten hinzugesellen. Gleichzeitig aber wird auch die Kernkompetenz nicht vernachlässigt, neue Kopfhörer kommen ebenfalls. 

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Sirius Adapter mit aptX

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Bedienelemente

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Adapter am Kopfhörer

So der „Sirius“ aptX Bluetooth-Adapter für die Kopfhörer der Performance-Serie: Mit dem Sirius wird aus jedem Modell der Ultrasone Performance-Serie ein Bluetooth-Kopfhörer. Man steckt den Adapter einfach ein, und kann nun Musik kabellos bis zu 12 Stunden lang genießen. Dank der Qualcoom aptX-Technologie können auch Audiodateien in ansprechender Auflösung verarbeitet werden. Ein ebenfalls integriertes Mikrofon ermöglicht die Verwendung als Headset. Während des kabellosen Musik-Streamings kann man sich bis zu 20 Meter vom Sender entfernen. Die Bluetooth-Version, die Ultrasone einsetzt, entspricht dem Standard 4.1. Bereits nach einer Stunde ist Sirius wieder komplett aufgeladen.

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Ultrasone Go Bluetooth

Neu aus Oberbayern ist auch der „Go Bluetooth“. Schon der kabelbasierte Go begeisterte uns absolut im damaligen Test (Sommer 2015). Nun folgt eine kabellose Version des On-ear-Hörers, der bis zu 17 Stunden Musikgenuss ohne Aufladen realisiert. Das ist im Vergleich zur Konkurrenz guter Durchschnitt. 162 Gramm wiegt der schicke Kopfhörer, der auf Bluetooth 4.1 inklusive aptX setzt und in 2,5 Stunden wieder aufgeladen ist. Als Übertragungsdistanz gibt Ultrasone 20 bis 30 Meter an, integriert für die Nutzung beim Freisprechen ist ein Mikrofon. 

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NAOS

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Kabel im Lieferumfang

Ultrasones Kopfhörer sind schon seit langer Zeit perfekt für die Wiedergabe von Hi-Res-Audiodateien geeignet. Nun folgt, um die Kette für die Wiedergabe zu perfektionieren, ein High-Res-Mini-DAC für Smartphone, Tablet und Notebook. „Naos“ genannt,  kann der kleine edle DAC mit Hi-Res-Dateien in maximal 192 kHz/24-Bit umgehen. Er ist hoch flexibel hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten und kompatibel zu Micro-USB, USB-C, Lightning und USB – sämtliche Kabel sind im Lieferumfang mit dabei. Dieses Funktionsspektrum offeriert kaum ein Konkurrenzprodukt. Nur 6 Gramm wiegt das oberbayerische High-Tech-Device. Der Frequenzgang: 10 Hz bis 30 kHz, die Maße: 46 x 18 x 6 mm. Beiliegende Adapterkabel: Micro-USB, Lightning, USB (Typ A), USB-C. 

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Signature Studio

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Seitliche Ansicht

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Ohrmuschel links

Zweite Kopfhörer-Neuheit ist der Signature Studio, der in Deutschland gefertigt wird. Sein Herzstück ist ein titanbeschichteter 40 mm Wandler. Aufgrund seiner Konstruktion und der S-Logic Plus-Technologie sind eine breite, authentische Stereo-Bühne und eine erstklassige Tiefenstaffelung wichtige Merkmale. Der dynamische, geschlossene Kopfhörer stellt Frequenzen zwischen 8 Hz und 40 kHz dar und weist eine für den mobilen Einsatz passende Impedanz von 32 Ohm auf. Zwei abnehmbare Kabel und eine hochwertige Transportbox runden den Lieferumfang ab.

Über S-Logic Plus: Das S-Logic Plus-System ermöglicht im höchsten Maße realistischen Surround-Klang auf natürliche Art und Weise, nämlich ohne DSP. Wie funktioniert das? Der Mensch benötigt seine Ohrmuscheln, um überhaupt Distanzen und Richtungen wahrnehmen und zuordnen zu können. S-Logic bezieht nun die gesamte Ohrmuschel mit in den Hörvorgang ein. Bei Ultrasones Headphones, die S-Logic mitbringen, wird der Schallwandler aus den oben aufgeführten Beweggründen dezentral platziert, was die gesamte Art des Hörens so verändert, dass man räumlich viel intensiver, aber gleichzeitig authentisch, hören kann. Richtungen sowie Distanzen werden ohne Verzögerungen, Verzerrungen oder unnatürlichen Hall wahrgenommen. Aufgrund der Arbeitsweise der S-Logic-Technologie ist es bei Ultrasone-Kopfhörern möglich, mit einem um ca. 3 bis 4 dB niedrigeren Schalldruck zu hören, und zwar natürlich bei subjektiv als gleich hoch empfundener Lautstärke. Das hat positive Folgen für die Gesundheit, denn die Ohren werden um bis zu 40 Prozent – also beinahe um die Hälfte – weniger belastet.

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Phlipp Kind
Datum: 25.05.2017




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