Das XXL-Dali-Special: Das Unternehmen, die Baureihen, Schlüsseltechnologien und Schwerpunkte

Dali Opticon LCR

Dali aus Dänemark hat in den letzten Jahren einen steilen Höhenflug hinter sich. Die dänischen Lautsprecher, zu 100 Prozent Fachhandelsprodukte mit absolut stabiler Preisstruktur, sind von Klang-Liebhabern überall sehr geschätzt. Dieses Jahr feiern die Dänen überdies das 35-jährige Firmenjubiläum. Grund genug für uns, einmal zusammenzufassen, wo wir die Schwerpunkte der Nordeuropäer sehen, und was an charakteristischen technischen Merkmalen innerhalb der Baureihen offeriert wird.  

Das Unternehmen 

Wir beginnen mit einer wichtigen Frage. Wer steckt hinter Dali? Welche Ziele werden verfolgt? Dali steht für "Danish Audiophile Loudspeaker Industries" und ist somit ein dänischer Lautsprecher-Hersteller.

Dali Hauptquartier

Hauptquartier

Die Firmenzentrale liegt in Nørager, einem kleinen Ort im Norden Jütlands, 50 Kilometer südlich von Aalborg.

Dali_Familie

Belegschaft

Da Dali 2018 das 35-jährige Jubiläum feiert, liegt es nahe, dass die Firma in den 80er Jahren, genauer gesagt 1983 gegründet wurde. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 100 Mitarbeiter, die alle Lautsprechermodelle in Dänemark entwickeln und mit wenigen Ausnahmen auch fertigen. Technische "Spezialitäten" wie der Hybrid-Hochtöner werden daher nicht nur vor Ort entwickelt und zur Serienreife gebracht, sondern auch gleich in Dänemark produziert. 

Dali Produktion

Produktion

Dali-Produkte sind in 65 Ländern erhältlich, besonders erfolgreich agiert das Unternehmen im deutschen, skandinavischen und asiatischen Markt. Die Identifizierung mit der Marke Dali ist bei jedem Mitarbeiter hoch, und so fühlen sich alle einer hohen Klang- und Produktqualität verpflichtet und lebt und prägt auf diese Weise das Dali-Motto „In Admiration of Music".

Wie kam es zur Gründung von Dali? Das Unternehmen entstand aus Skandinaviens führender Audio-Einzelhandelskette und orientierte sich an den Kundenbedürfnissen, die diese bei anderen Herstellern in dieser Kombination nicht fanden. Größe, Design, Leistungsfähigkeit, Klangentwicklung und Preis waren die ausschlaggebenden Parameter. Dali hat sich, ohne je seine Basis zu vergessen, kontinuierlich weiterentwickelt und hat heute mehr als 1 Million Kunden auf der ganzen Welt.

Meilensteine der Dali-Historie
  • 1983: DALI wird gegründet mit eigener Fertigung in Skanderborg
  • 1986: DALI bezieht ein neues Fertigungsgebäude in Nørager mit 6.000 m2 Fläche.
  • 1987: Einführung der DALI 40 (später DALI 40 SE)
  • 1990: Erste Erweiterung der Fertigungsfläche um weitere 6.000 m2  & Exportstart.
  • 1991: Einführung des Hybrid-Bändchen & Dipol Modells DALI SKYLINE 2000/ 1000
  • 1995: Zweite Erweiterung der Fertigungsfläche um weitere 6.000 m2 auf insgesamt 18.000 m2
  • 1996: Markteinführung DALI MEGALINE (Serie1)
  • 1997: Markteinführung der DALI GRAND Serie (GRAND, GRAND Diva und GRAND Coupé)
  • 1999: Wechsel der Strategie, DALI setzt sich zum Ziel, ein "Global Player" zu werden.
  • 2001: DALI übernimmt den Vertrieb in Deutschland selbst (vorher Importeur).
  • 2002: Markteinführung der High-End Serie EUPHONIA
  • 2004: Markteinführung der  HELICON und CONCEPT Serien
  • 2005: Markteinführung der ersten Einbaulautsprecher aus der IKON Serie
  • 2006: Markteinführung der MENTOR Serie, der Nachfolger der GRAND Serie
  • 2007: Markteinführung der HELICON MK2 Serie
  • 2008: Markteinführung der neuen DALI LEKTOR Serie und des FAZON LCR
  • 2009: DALI gründet eine eigenständige Vertriebsgesellschaft in Deutschland, zudem kommt die erste Phantom In-Wall-LS-Serie auf den Markt
  • 2010: Markteinführung der IKON MK2 Serie, Fortsetzung der bestverkauften DALI Serie
  • 2011: Markteinführung der neuen Einstiegsserie ZENSOR (Nachfolger CONCEPT Serie) und des FAZON F5, erster Standlautsprecher der FAZON Serie
  • 2012: Markteinführung der neuen High-End Serie EPICON (Nachfolger EUPHONIA Serie)
  • 2013: 30 Jahre Dali! Drei Jahrzehnte dänischer Lautsprecher-High Tech. Jubiläumsmodell der Fazon F5 in einer speziellen AirBrush-Edition
  • 2014: High-End-Transfer von der Luxus- in die Oberklasse: Die neue Baureihe Rubicon kommt auf den Markt
  • 2015: Die neue Opticon-Lautsprecherbaureihe startet mit beachtlichem Erfolg. 
  • 2016: Dali erobert mit dem KATCH die portable Bluetooth-Aktivlautsprecherwelt
  • 2017: Typischer Dali-Sound wird erschwinglich - die Spektor-Lautsprecherbaureihe sorgt für Furore. Gleichzeitig erscheint mit der Phantom S-Serie eine besonders hochwertige Einbaulautsprecher-Baureihe.
  • 2018: Die Wireless-/Streaming-Lautsprecherserie Callisto wird im Laufe des Jahres auf dem Markt eingeführt
Was macht Dali aus? Die "dänische DNA"

Was macht Dali aus? Wofür steht Dali? Jeder Lautsprecherhersteller versucht, eine Message zu transportieren. Bei Dali ist überall zu lesen: "In Admiration Of Music". Doch das ist viel zu wenig. Denn nicht nur die Musik, die bewundert wird, kommt besonders angenehm und authentisch zur Geltung, auch Filmton wird hervorragend übertragen. Klar, das können andere Hersteller auch. Und auch sehr gut. Aber Dali schafft es selbst schon bei der günstigsten Spector-Baureihe, etwas spezielles Flair mit auf den Weg zu geben.

Dieses Natürliche, zugleich Angenehme: Das ist Dali. Darum sind alle Dali-Lautsprecher, die wir kennen, echte Universalsten. Sie geben Klassik genauso souverän wieder wie Deep House. Sie gehen mit "Iron Man" genauso gekonnt um wie mit Diana Krall. Dali-Lautsprecher sind auch genau aus diesem Grunde so erfolgreich. Keiner möchte eine "Lautsprecher-Diva", die z.B. bei Jazz über Sicht hinaus wächst, bei Bad Religion aber aus dem Tritt gerät.

Das klare, stringente Fachhandelskonzept, die stabile, unerschütterliche Preisstruktur und die hohe akustische Anpassungsfähigkeit: Auf diesen Säulen fußt der Erfolg der Dänen. Zeit für uns, nun die Technologien vorzustellen, für die Dali steht. Die Dänen rennen nicht jedem Trend hinterher. Sondern überlegen sorgfältig, wie eine Dali-Interpretation eines Trends aussehen könnte.

Dali Katch Front Seitlich2

Bluetooth auf dänisch: Dali Katch

DALI ALTECO 7

Alteco-Modul

dali_callisto_ambient

Callisto-Wireless-/Streaming-Lösung (im Bild die C6 Standbox)

Die Ergebnisse überzeugen: Ob es der 399 EUR kostende Bluetooth-Lautsprecher Katch ist, mit dem erfolgreich Neuland fürs Unternehmen betreten wurde, die multifunktionalen "Alteco" Module, die man auch für DTS:X und Dolby Atmos verwenden kann, oder aber die brandneue "Callisto" Wireless/Streaming-Lautsprecherserie. Dali schreckt nie vor einem individuellen Weg zurück und wehrt sich gegen "me too". Dass klar erkannt wird, wohin der Weg geht, beweist Dali mit einem umfangreichen, äußerst hochwertigen Sortiment an Einbaulautsprechern für In-/On-Wall-Montage. Hier werden nicht nur kleine Modelle, sondern auch "in die Wand eingelassene Standboxen" offeriert. Dali öffnet jedem den Zugang zu hochwertigem Klang, ganz gleich, wie und wo die Boxen Aufstellung beziehen sollen. 

Optisch sind viele Baureihen klassisch gehalten. Modischer "Schnickschnack", damit kann Dali nichts anfangen. Beispiele: Die Top-Serie Epicon versprüht den Charme eines von Hand in sorgfältiger Arbeit erstellten Möbelstückes. Klassisches Design trifft auf opulente Materialqualität. Rubicon und Opticon treten als konservativ gestaltete Lautsprecher mit zeitloser Eleganz auf. Natürlich hält Dali mit der "Fazon" Baureihe auch etwas für Liebhaber eines modernen designs mit enorm hohem Wiedererkennungswert bereit. 

Spezielle Dali-Merkmale

Dali-Rubicon-Vokal-Tiefmitteltoener

Holzfaser-Membran 

  • Holzfaser-Membran: Schauen wir uns Dali-Lautsprecher ohne Schutzgitter vor den Chassis an, dann sticht eines ins Auge: Die Holzfaser-Membran. Optisch hoher Wiedererkennungswert, akustisch für den typischen Dali-Sound verantwortlich. Holzfasern verleihen den besonders leichten und verwindungssteifen Membranen eine ungleichmäßige Oberflächenstruktur. Diese ungleiche Struktur minimiert störende Resonanzen auf der Oberfläche, auf diese Art und Weise wird das Audiosignal detailreich und ohne störende Verzerrungen präsentiert. 

Dali-Rubicon-Vokal-Hochtoener

Hybrid-Hochtöner

  • Hybrid-Hochtöner: Der Hybridhochtöner ist ein Erkennungsmerkmal zahlreicher Dali-Lautsprecher der gehobenen Baureihen. Er kombiniert eine ultraleichte Hochtonkalotte mit einem Bändchen für die höchsten Frequenzen oberhalb von 14 kHz. Das heißt: Perfekter Übergang vom Mittel- in den Hochtonbereich, glasklare Wiedergabe auch feinster, kleinster Impulse durch das extrem leichte Bändchen bei höchsten Frequenzen. 

Dali Epicon 2 Tieftoener ausgebaut2

Chassis und Magnetantrieb von Dali entwickelt und gebaut

  • SMC-Magnetsystem: Während normalerweise Magnetantriebe von Lautsprechern Verzerrungen, die die akustische Reinheit stören, produzieren, möchte Dali mit dem mittels spezieller Software und aufwändigen Messaufbauten entwickelten Linear Drive Magnet-System nun eine Lösung gefunden haben – und diese Lösung besteht aus einem neuen pulverförmigen Magnetmaterial (Soft Magnetic Compound, SMC), welches die Basis für alle Teile des Magnetsystems ist, die sich in unmittelbarer Nähe zur Schwingspule befinden. Vorteil von SMC: Gleichmäßige magnetische Bedingungen im Verlauf des gesamten Frequenzbereiches, zudem werden störende Gegenströme im Magnetspalt verhindert. Um die Polstücke sind Aluminiumringe angebracht, welche die Induktivität der Schwingspule reduzieren sowie stabilisieren. Das hat wichtige Folgen, denn die vom angeschlossenen Verstärker gelieferte Spannung kann nun ohne Verluste und Beeinträchtigungen durch die Schwingspule fließen.  
Gehen wir nun auf die einzelnen Baureihen ein:

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Epicon-Familie

Epicon: Die äußerst hochwertigen EPICON High End-Lautsprecher stellen dank überdurchschnittlich aufwändiger, speziell für diese Baureihe entwickelter Chassis, besonders edler in Handarbeit gefertigter Gehäuse und einer unglaublich dynamischen und zugleich feinsinnigen Wiedergabe ein verlockendes Angebot an Musikliebhaber dar, die auf höchstem Niveau hören möchten. Ein großer "Meilenstein" in der 35-jährigen Dali-Historie. Hier der Link zu unserem Test:

Dali Epicon 2 Gruppenbild8

Epicon 2

  • Regallautsprecher Dali Epicon 2: Wir haben uns bewusst für die kompakte Epicon 2 entschieden. Verbunden mit Abmessungen, die praktisch in jeden Wohnraum passen, wird hier feinste Technik für knapp 4.600 EUR Paarpreis geboten. Die Epicon 2 besitzt einen Frequenzgang von 47 Hz bis 30 kHz und eignet sich damit auch für die Wiedergabe moderner hochauflösender Audiomedien. In vier attraktiven, edlen Gehäuseausführungen ist die Epicon 2 verfügbar: Black High Gloss Laquer, Ruby Macassar High Gloss Laquer, Walnut High Gloss Laquer, White High Gloss Laquer. Um eine enorme Leistungsfähigkeit zu garantieren, sorgt das Linear Drive Magnet System in der Epicon 2 für Vortrieb. Diese innovative Technologie sorgt für beinahe völlige Verzerrungsfreiheit. Damit stets höchste Fertigungsqualität garantiert ist, fertigt Dali die Tiefmitteltöner und Tieftöner mit SMC in Handarbeit in Dänemark. Akustisch beeindrucken die extreme Detailtreue, feinste musikalische Details arbeitet die Epicon 2 exakt heraus. Auch die Brillanz im Hochtonbereich, die den Esprit der Musik sehr treffend verdeutlicht, sorgt für eine Sonderstellung. Stimmen lösen sich exzellent  von den Chassis und verteilen sich genau ausbalanciert im Hörraum. Bleibt der straffe Bass zu erwähnen, der stets alle Strukturen genau präsentiert und überdies den nötigen Nachdruck selbst bei hohem Pegel mitbringt. Insgesamt Luxusklasse-Level durch und durch.
Dali Rubicon

Dali Rubicon LCR Surround Speaker Front Seitlich3

Die "flache Exzellenz": Der Rubicon LCR vereint alle grandiosen technischen Rubicon-Merkmale in einem ansprechend flachen Gehäuse

Auch die Rubicon-Baureihe wendet sich an den audiophilen Anwender, der sich in der Oberklasse umtun möchte. Feine Audioqualität und exzellente Materialqualität, "Audio pur" ohne die für manchen vielleicht unnötige Opulenz der Luxusklasse, darin liegt der große Reiz von Rubicon. Zahlreiche technische Merkmale der Epicon-Luxusserie finden sich auch bei den Rubicon-Lautsprechern. Holzfaser-Membran und Hybrid-Hochtöner sowie SMC-Magnetsysteme sorgen für akustische Höhenflüge. Wenden wir uns nun unseren Tests der Rubicon-Lautsprecher zu:

Dali Rubicon 2 Front Seitlich2

Dali Rubicon 2

  • Dali Rubicon 2, kompakter 2-Wege-Bassreflex-Regallautsprecher: Für 1.800 EUR Paarpreis erfolgt der Einstieg in die Rubicon-Serie. Von "Einsteiger-Feeling" ist nichts zu spüren: Exzellent verarbeitet, kompakt und leistungsstark, erfüllt die dänische Box auch gehobene Anforderungen souverän. Grob- und Feindynamik sowie der kräftige Bassbereich sind hervorzuheben. Im Hochtonbereich agiert sie recht klar und transparent, sensiblen Naturen dürfte es bei gehobenem Pegel vielleicht etwas zu prägnant zugehen. Punkten kann die Rubicon 2 mit der erstaunlich dichten Räumlichkeit. Das hätte man einer so kleinen Box nicht zugetraut. 

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 Dali Rubicon 6

  • Dali Rubicon 6 (3.968 EUR/Paar): Die exzellente Verarbeitung und vor allem die erstklassige Akustik sorgen dafür, dass man auch der Rubicon 6 eine besondere Empfehlung aussprechen kann, da sie echtes High End-Flair in bezahlbare Preisklassen transportiert. Der lebendige, impulstreue Klang ist sehr homogen und angenehm, die Räumlichkeit ist überragend, und hohe Pegel gehen der Rubicon 6 leicht von der Hand. der Wirkungsgrad geht in Ordnung, die Basskraft ist enorm und die Auflösung im Hochtonbereich richtig gut. Die Rubicon 6 verkörpert alles, für das Dali steht, mit hoher Überzeugungskraft. Angenehmer Klang mit toller Auflösung, für alle Musikstile geeignet. 

Dali Rubicon 8 Front Seitlich3

Rubicon 8

  • Dali Rubicon 8: Für 4.898 EUR Paarpreis eignet sich die Rubicon 8 im Vergleich zur Rubicon 6 für nochmals größere Räume. Noch druckvoller agiert der Bass, und die imposante Räumlichkeit reicht auch für 40 Quadratmeter messende Lokalitäten bestens aus. 

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5.1-Set der Spitzenklasse

  • 5.1-Set: 5 x Dali Rubicon LCR plus aktiver Subwoofer P-10DSS: Bester Klang bei minimalen Abmessungen, das ist das Geheimnis dieses beeindruckenden Sets für rund 7.400 EUR. Der P-10DSS liefert 500 Watt und ist so aufwändig konzipiert, dass jedes Musikstück und jede Filmtonspur mit äußerst präzisem und kraftvollem Bass wiedergegeben wird. Die Rubicon LCR sind unserer Meinung nach mit die besten überhaupt erhältlichen Flach-Lautsprecher. Tolles Auflösiungsvermögen trifft hier auf einen kompletten, kultivierten Präsenztonbereich. 

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2.1-Ensemble

  • 2.1-Set: 2 x Dali Rubicon Vokal plus Subwoofer M-10D: Die Rubicon Lautsprecher begeistern uns auch in dieser etwas außergewöhnlichen Konfiguration und liefern eine hervorragende Stereo-Performance inklusive Subwoofer-Unterstützung ab. Gerade im modernen, aber nicht allzu großzügig bemessenen Wohnzimmer, in dem man kein vollwertiges Surround-Setup installieren möchte, können die Rubicon Vokal und der SUB M10-D audiophile Nutzer begeistern. Preislich liegt das Trio mit 5.300 EUR ohne Lautsprecher-Ständer natürlich im oberen Bereich, ist aber mit einer noch kompakteren Lösung, wie z.B. einer Soundbar, nicht vergleichbar. Ein erstklassiges Musik-Erlebnis mit astreiner Bühnendarstellung, hervorragender Räumlichkeit und absolut homogener, geschlossener Soundkulisse liefern die Dänen ab. Aber auch Film-Liebhaber werden nicht enttäuscht: Die 2.1-Konfiguration ist bei packenden Action-Thrillern blitzschnell zur Stelle und realisiert stets eine absolut authentische akustische Untermalung des Bildgeschehens. Sowohl die Lautsprecherkomponenten selbst, als auch die Connect M-600 Bodenständer überzeugen mit makelloser Verarbeitungsqualität. 
Dali Opticon

Dali Opticon LCR Front Seitlich2

Mit der Opticon LCR gibt es auch bei dieser Baureihe einen flachen, aber leistungsstarken Lautsprecher

Von der Oberklasse (Rubicon) wenden wir uns der oberen Mittelklasse zu und präsentieren mit der Opticon-Serie die nächste Baureihe der Dänen. Schon auf den ersten Blick geben sich die sieben Opticon-Modelle – zwei Regalboxen, drei Standlautsprecher, ein Center-Speaker und ein Wandlautsprecher – unverwechselbar als DALI-Lautsprecher zu erkennen. Die Formensprache der in den drei Ausführungen Nussbaum, schwarz und weiß lieferbaren Gehäuse sowie die rötlich schimmernden, aus einer speziellen Holzfaser-Papier-Mixtur bestehenden Tieftonmembranen haben sich mittlerweile als verlässliche DALI-Merkmale etabliert. Homogener Klang, tadellose Pegelfestigkeit und saubere Detaillierung zeichnen die Opticon-Boxen aus. Hier folgen jetzt unsere Opticon-Testberichte.

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  • Dali Opticon 1: Der kleinste und günstigste Regallautsprecher der Serie kommt auf knapp 700 EUR Paarpreis. Die, wie wir es von den Dänen gewohnt sind, sehr hochwertig verarbeitete Dali Opticon 1 ist mit einem 120 mm Tiefmitteltontreiber mit Holzfasermembran und mit einem Hochtöner mit 26 mm Gewebekalotte bestückt. Das Innenvolumen der Opticon 1 beträgt lediglich 5 Liter, was verdeutlicht, wie klein der schmucke Schallwandler aus Europas Norden tatsächlich ist. Dafür spielt die Opticon 1 räumlich überraschend dicht, der Bass hat Substanz und Ausdruckskraft.

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Dali Opticon 2

  • Dali Opticon 2: Knapp 900 EUR werden für ein Paar Opticon 2 aufgerufen. Die Opticon 2 rangiert somit über der Opticon 1. Die "Nummer 2" bringt einen 28 mm Hochtöner anstatt einen 26 mm Hochtöner wie die Opticon 1 mit. Der Tiefmitteltöner misst bei der Opticon 2 165 mm. Daraus resultiert eine bessere Eignung für etwas größere Hörraume sowie ein Bassbereich mit mehr Kraft und Tiefgang.

Dali Opticon Gruppenbild1

  • Dali 5.0-Surroundset Opticon 8 Stand-LS Front /Opticon Vokal Center/Opticon LCS Rear: Zum Kaufpreis von 4.445 EUR bekommt man Mehrkanal-Flair der oberen Mittelklasse - auch höhere Ansprüche werden perfekt bedient. Möchte man es im Tiefbassbereich "krachen" lassen, empfiehlt sich der K-14F oder, wer noch mehr möchte, der M-10D. Aber schon im 5.0 Betrieb kommt, einen entsprechend potenten Mehrkanal-AV-Receiver heraufgesetzt, keine Sorgen hinsichtlich der Bassqualität auf. Die großen Opticon 8 bieten einen tollen Tiefgang und eine sehr gelungene Trennung auch parallel stattfindender tieffrequenter Ereignisse. 
Dali Zensor

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Zensor 1 AX für 599 EUR

Hier ist Flexibilität Trumpf. Neben zahlreichen passiven Modellen werden auch eine aktive Standbox mit Bluetooth, die Zensor 5 AX, und eine aktive Regalbox mit Bluetooth, die Zensor 1 AX, angeboten. Die passiven Lautsprecher der ZENSOR-Serie bedienen von der kompakten Stereo-Lösung bis zum anspruchsvollen Mehrkanal-Set alle Bedürfnisse. Das kleinste Modell, die überaus vielseitig einsetzbare Regalbox Zensor 1, lässt sich bei Bedarf mit Hilfe der integrierten Halterung sogar neben dem Fernseher oder Sofa an die Wand hängen. Der Zensor Vokal ist ein querformatiger Centerspeaker. Und für größere Räume oder die Frontkanäle eines Heimkinos empfehlen sich die Standlautsprecher Zensor 5 und Zensor 7. Die Zensor-Boxen haben, seit die gelungene Spektor-Baureihe neu dazukam, etwas "Druck von unten" bekommen. Die größeren Zensor Boxen halten diesem Druck locker stand, Verglichen mit den kleineren Spektor-Modellen gilt: Wer das frische Design und die wahrhaftig günstigen Preise der Spektor-Serie schätzt, kann sich auch diese ins Haus holen. Sehr gelungen spielen die aktiven Modelle auf. Hier wäre ein zusätzlicher USB-DAC unser größter Wunsch für die Zukunft. Hier unsere Zensor-Testberichte:

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Dali Zensor Pico Gruppenbild

Im 5.1-Layout macht sich die Zensor Pico sehr gut

  • Dali Zensor Pico 5.1-Set mit E-9F Aktivbass: Besonders kompakte Abmessungen, aber eine hohe akustische Homogenität mit fließenden Front-Surround-Übergängen zeichnet dieses 5.1-Ensemble aus. Für knapp 1.000 EUR wird hier typischer Dali-Klang aus vier Satelliten, dem Pico Vokal Center und dem kräftigen kleinen Subwoofer möglich, sehr gut geeignet fürs kleinere Wohnzimmer.
  • Dali 5.1-LS-Set, 4 x Zensor 7, 1 x Zensor Vocal plus Sub E-12: Für vergleichsweise wenig Geld agiert dieses 5.1-Set äußerst nachdrücklich und zugleich mit einer guten Detaillierung. Gut 2.650 EUR werden für das Ensemble fällig. 

    Dali Zensor 1 AX Master Rueckseite Seitlich

Zensor 1 AX Master-Lautsprecher von hinten

  • Dali Zensor 1 AX: Die Endstufenleistung reicht mit 2 x 50 Watt auch für größere Pegel aus. Die 1 AX für 599 EUR arbeitet nach dem Master-/Slave-Prinzip, wie auch die Zensor 5 AX. Die Elektronik und Endstufen stecken in der Master-Box, die Slave-Box ist passiv. Bluetooth und zahlreiche kabelbasierte Verbindungsmöglichkeiten sichern eine gute Flexibilität. Der Klang ist homogen und klar - hier steckt unverkennbar Dali drin.

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Zensor 5 AX

  • Dali Zensor 5 AX: Der Standlautsprecher (Master-Slave-Set 999 EUR) beeindruckt optisch durch die attraktive Sockel-Konstruktion. Die Endstufen bringen 2 x 50 Watt an Leistung mit. Hier gibt es keine größeren Endstufen als bei der 1 AX. Mehr Druck im Bassbereich und mehr Räumlichkeit, das sind die Folgen des größeren Gehäusevolumens. 
Dali Menuet

Dali Menuet

Die kompakte und dennoch leistungsfähige Dali Menuet steckt voller Musikalität und präsentiert ein überraschend erwachsenes Klangbild. Konzipiert ist die DALI Menuet als Bassreflexlautsprecher mit einem nur 25 x 15 x 23 cm großen Gehäuse. Trotzdem liefern die Hochleistungschassis – ein 115 mm-Tiefmitteltöner und eine 28 mm-Hochtonkalotte – einen dynamischen, fein durchgezeichneten, kraftvollen und brillanten Klang, wie man ihn einem solch kleinen Lautsprecher nicht zutrauen würde.

Dali Alteco C-1

DALI ALTECO 5

Der Alteco C-1 ist ein hochwertiges Top Firing-/Aufsatz-Modul, doch er kann noch viel mehr. Man kann den Aleteco C-1 auch als Wandlautsprecher in Stereo- oder Mehrkanalanlagen verwenden und ihn sogar als Nahfeld-Monitor auf dem Schreibtisch platzieren.Laut Dali ist  „der Alteco C-1 auf einen möglichst linearen Frequenzgang abgestimmt, so dass bei jedem Einsatzzweck eine der DALI Klangphilosophie entsprechende, ausgewogene und originalgetreue Wiedergabe gewährleistet ist“.Technisch geht der Alteco C-1 eigene Wege. Denn die eben angesprochene authentische Darstellung realisiert der Alteco C-1 ohne spezielle Frequenzgangkorrekturen, wie sie bei Dolby Atmos lizenzierten Lautsprechern ansonsten üblich sind, um die Effekte der HRTF-Technologie (Head Related Transfer Function) hervorzuheben. Stattdessen verwendet der Dali Monitor nur die vom Verstärker generierten Signale für die Höhenkanäle, sofern diese Betriebsart  aktiviert ist. Mit einer nichtlinearen Frequenzweiche für die HRTF-Anforderungen wäre der Lautsprecher ausschließlich als Aufsatzbox geeignet und nicht für einen universellen Einsatz für die Surround-, Höhen- und Stereokanäle. 

Dali Spektor

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Spektor heißt: Typischer Dali-Sound auch fürs kleine Budget

Die Entwicklung der Spektor Serie gestaltete sich als ein schwieriger Balanceakt zwischen dem Erreichen der bestmöglichen Klangqualität und der optimalen Herstellung jedes einzelnen Bauteils. Die Mission ist aber gelungen. Nicht nur das frische Design überzeugt, sondern auch die ansprechende akustische Güte. Dali-typische Merkmale wie die Holzfaser-Membranen beweisen, dass bei der Spektor nicht gnadenlos der Rotstift angesetzt wurde. Vielmehr gelang es, Dali-typische Eigenschaften auch auf die Einsteiger-Klasse anzuwenden. Wer für wenig Geld ein sauber aufspielendes Stereo- oder Multichannel-Ensemble sucht, wird bei Spektor fündig. Hier geht es zu unserem Spektor-Test:

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Dali Spektor 5.0-Set

Dali Fazon

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Bildschön, gerade in diesem satten Rot: Dali Fazon F5

Für Design-Liebhaber stellt Dali die Fazon-Baureihe im unverwechselbaren Design zur Verfügung: Dali Fazon Serie ist der eindrucksvolle Beweis, dass sich – entsprechendes Know-how in der Lautsprecher-Entwicklung vorausgesetzt – entgegen aller Vorurteile auch beim Lautsprecherbau Form und Funktion perfekt miteinander verbinden lassen. Die optische Gestaltung folgt dabei allerdings nicht nur einem künstlerischen Anspruch. Da die hochfesten Aluminium-Gehäuse keine parallelen Flächen aufweisen und zudem störenden Vibrationen keine Chance lassen, bieten die Fazon-Lautsprecher ideale Voraussetzungen für einen reinen, überaus musikalischen Klang und fügen sich somit nahtlos ins von hochwertiger Akustik geprägte Dali-Produktportfolio ein. Ganz gleich, ob Fazon F5 oder Fazon Mikro, Design und Klang zeigen sich immer harmonisch miteinander vereint. Hier unser Fazon-Bericht: 

Dali Phantom

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Phantom-Einbaulautsprecher für jeden Einsatzzweck

Phantom:Die dänischen Einbaulautsprecher empfehlen sich als platzsparende und klangvolle Alternative für traditionelle Lautsprecherboxen. Praktisch unsichtbar im jeweiligen Raum integriert, sind die Phantom-Lautsprecher keinesfalls nur für die Hintergrundbeschallung ausgelegt. Vielmehr gibt es auch richtige "In-Wall-Standboxen" sowie großformatige Center und Rear-Lautsprecher, die man in der Wand versenken kann. Wer sich ein großes Setup, z.B. für Dolby Atmos, DTS:X oder Auro-3D mit Decken- und Height-Lautsprechern schaffen möchte, kann dies ebenfalls mit den Phantom-Boxen tun. Traditionelle Dali-Merkmale wie die Holzfaser-Membran oder sogar der Hybrid-Hochtöner sorgen in vielen Phantom Modellen für exzellente Klangqualität. Hier der Link zu unserem großen Dali Phantom-Bericht: 

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Dali Phantom Setup, Frontansicht

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Die große Phantom S280 stellt auch äußerst anspruchsvolle Anwender zufrieden

Dali_Phantom_S80

Holzfasermembran und Hybridhochtöner auch bei den Phantom Modellen, hier die S80

Dalis aktive Subwoofer

Aktive Subwoofer: Subwoofer erweitern mehrkanalige Heimkinosysteme oder Stereo-Setups um ein voluminöses und kraftvolles Bass-Fundament. Leistungsstarke Endstufen und stabile Gehäuse-Konstruktionen zeichnen alle dali-Subwoofer aus. Wir sind überzeugt von den Dali-Aktivbässen und haben praktisch alle bei uns im Test gehabt. Für Dali Subwoofer sprechen die vergleichsweise kompakten Abmessungen in Verbindung mit einem kompromisslosen Klang. Alle Dali "Aktivisten" sind für Musik und Filmton gleichermaßen geeignet. Präzision trifft auf Tiefgang, hinzu kommen extrem steife Gehäuse- und Sockelkonstruktionen: So herrscht auch bei heftiger Bassgewalt absolute Ruhe, was unerwünschte Störfaktoren angeht. Gleich folgt der Überblick über Dali Aktivsubwoofer-Tests, zunächst noch eine Ankündigung:

Dali Sub C-8 D Front Seitlich1

Mit dem C-8D für 399 EUR führt Dali in der zweiten Aprilhälfte einen neuen, talentierten und sehr kompakten Einsteiger-Aktivsubwoofer ein.

Und nun wenden wir uns den aktiven Subwoofern zu, die wir im Test hatten, das sind alle, die es bei Dali gibt:

Dali Sub E-9 F Front Seitlich

  • Dali SUB E-9F: Dali beweist, dass es keine Probleme bereitet, moderne, schicke, hochwertige, kleine und trotzdem für einen leistungsstarken Support von Musik- und Filmtonwiedergabe absolut geeignete aktive Subwoofer zu bauen – die mit knapp 520 EUR kein Vermögen kosten. Der SUB E-9 macht nichts falsch, sondern alles richtig.  Sicher, es gibt natürlich im Dali-Sortiment Alternativen, die noch pegelfester sind und noch mehr Tiefgang bieten. Aber gerade für die Zusammenarbeit mit einer kleineren Anlage im Wohnzimmer eignet sich der E-9F erstklassig. 

Dali Sub E-12F Front Seitlich1

  • Dali SUB E-12F: Gehen wir eine Liga höher. Der Dali SUB E-12F glänzt mit maximaler Leistung bei minimalen Abmessungen. Der dänische Tiefbass-Experte glänzt mit Dynamik und Pegelfestigkeit, ausgeprägtem Tiefgang und bei der nahtlosen Integration in die Front-Klangkulisse. Mit seiner homogenen, sorgfältigen klanglichen Auslegung eignet er sich bestens für die Wiedergabe von Musik und Filmton. Eines ist der E-12F garantiert nicht: Ein aktiver Subwoofer für 650 EUR, der nur für die Einsteigerklasse bestimmt ist. vielmehr kooperiert er auch mit ausgewachsenen Mittelklasse-Lautsprechersystemen ausgezeichnet. Und zwei E12-F treiben auch ein größeres Opticon- oder Phantom-Set im Bassbereich mächtig an. 

Dali Sub K-14 F Front Seitlich2

  • Dali SUB K-14F: Der Dali Sub K-14F wiederholt das, was die beiden zuvor präsentierten aktiven Subwoofer auszeichnet, in der 1200 EUR-Liga: Dali packt ein 35,5cm großes Chassis in vergleichsweise kompakte Abmessungen. Mit dezenter Unaufdringlichkeit bringt er ein noch nachdrücklicheres Tiefbass-Spektakel auch ins größere Wohnzimmer oder gar ins dedizierte Heimkino.  Besonders seine für Dali-Woofer typische Fähigkeit, sich nahtlos in bestehende Frontkulissen zu integrieren, ist beeindruckend. Zum absolut fairen Kaufpreis wird ein leistungsfähiges Universaltalent geboten, das trotz kompakter Abmessungen authentische Bassgewalt liefert, und zwar bei Musik- und Filmton in gleichermaßen überzeugender Qualität. 

Dali-Sub-M10D-Front-Seitlich

  • Dali SUB M-10D für knapp 1.900 EUR: Er macht sich auch im größeren Heimkino richtig gut. Mit 500 Watt Maximal- und 300 Watt RMS Dauerleistung unterstützt er die passiven restlichen Lautsprecher in den tiefsten Frequenzbereichen mit schlagkräftigen Argumenten. Der Sub bringt zwei User-Modi, eines für Filmbetrieb und eines für HiFi, mit, die mittels der kompakten Scheckkartenfernbedienung ausgewählt werden können. Auch die Steuerung der Lautstärke sowie die übrigen Einstellungen können damit bedient werden. Der SUB M10-D spielt auf bis zu 25 Hz hinunter und arbeitet nach dem Downfire-Prinzip. Eine vierlagige Schwingspule, gewickelt auf Alu-Träger und mit einem Durchmesser von 63,5mm sowie zwei im Abstand von 12mm fixierte Zentrierspinnen und der große zweiteilige Ferrit-Magnet, garantieren maximale Belastbarkeit und hohe Präzision.

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  • Dali SUB P-10DSS: Für 2.400 EUR ist der P-10DSS das Spitzenmodell unter den Dali-Subwoofern mit ausgeklügelten DSP-Funktionen. Der Dali P-10 DSS brilliert mit aufwändiger Technik, makelloser Verarbeitung und exzellenten klanglichen Eigenschaften. In Anbetracht der kompakten Abmessungen sind Tiefgang und Volumen erstklassig. Hinzu kommt eine Präzision, die bei Downfire-Subwoofern Maßstäbe setzt. Durch die beiden zusätzlich montierten Passivmembranen steigt die Membranfläche, der Tiefgang und der Wirkungsgrad verbessern sich. Strömungsgeräusche, wie es sie bei manchen Bassreflexsubwoofern gibt, treten bei dieser Konstruktion keine auf. Somit kann man mit dem dänischen Basskraftwerk entspannt und ohne irgendwelche Beeinträchtigungen enorme Pegel hören.
Dali Katch

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Der hochwertige Bluetooth-Lautsprecher von Dali ist in verschiedenen attraktiven Farben erhältlich und akustisch aufwändig aufgebaut. Lange Akkulaufzeit und feinste Verarbeitung macht ihn zu einem besonderen BT-Speaker - gesichtslose Alternativen gibt es genug auf dem Markt, Dali sorgt mit reichlich eingeschenkter Endstufenleistung und sauberer Abstimmung auch im Kleinformat für typischen Dali-Sound. Hier der Link zu unserem Test:

Dali Kubik

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Dali Kubik

Kubik: Kompakte aktive Lautsprecher mit Bluetooth 3.0 und USB-Anschluss. Eine Steckdose genügt, und schon erlauben der DALI Kubik FREE und Kubik ONE die Musikwiedergabe von einer ganzen Reihe verschiedener Audioquellen. Unser Kubik-Test:

Dali Callisto - ein Ausblick

Bald werden die neuen Dali Callisto Wireless-/Streaming-Boxen Callisto 1 und Callisto 6 erwartet. Um sich von den anderen Systemen ähnlicher Machart deutlich abzuheben, hat Dali einiges getan: So werden nicht nur die für die Dänen typischen Holzfaser-Membranen für den Tief- und Mitteltonbereich direkt im Haus gefertigt, sondern auch die Module des Hybrid-Hochtonsystems bei Standbox und Regallautsprecher. Dieses Hybrid-Modul umfasst ein Bändchen und eine neu entwickelte Kalotte für die perfekte Anbindung an den Mitteltonbereich. Die Verstärkertechnik der aktiven Boxen wurde ebenfalls von Dali selbst entwickelt. 

Dali_Callisto_hub

Sound Hub

Kernstück von Callisto ist der Dali Sound Hub, der inklusive BT-Fernbedienung angeboten wird.. Mittels 24-Bit/96 kHz-Verbindung erfolgt die Zusammenarbeit mit den Lautsprechern. Bluetooth, sowie 2 optisch-digitale und 2 analoge Eingänge sind vorhanden, ebenso USB und ein koaxialer Digitaleingang. 

Auf der Rückseite des Hubs befinden sich Steckplätze für Module, z.B. ist eines für die BluOS-Unterstützung vorgesehen. Steckt man ein Bluesound-Modul ein, so kann man alle Streaming-Optionen und die App-Steuerung von Bluesound mittels BluOS nutzen. So bieten sich insgesamt ungemein flexible Nutzungsmöglichkeiten. Und das ist nicht alles: Mit dem Start von Callisto beginnt eine globale Kooperation mit dem kanadischen Audiospezialisten Lenbrook International. Das BluOS Multiroom-System des kanadischen Unternehmens soll eine bequem per App steuerbare HD-Musikwiedergabe bieten. Alle künftigen Streaming-Produkte von Dali werden über eine BluOS-Anbindung verfügen.

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Hybrid-Hochtonmodul. Der neu entwickelte 29 mm Kalotten-Hochtöner wird bei Dali selbst gebaut

Da das gesamte System von Dali selbst entwickelt und in weiten Teilen auch produziert wird, konnte man die Lautsprecher-Chassis enorm präzise auf die Verstärkerelektronik anpassen. Die maximale Auslenkung der Chassis und die tonale Homogenität sind dadurch exzellent. Der eingebaute Class D Verstärker ist direkt mit den Treibern verbunden und liefert üppige 300 Watt Leistung. 

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Elegant integrierte Pegel-Anzeige

Leistungsstarke 165 mm Holzfaser-Membranen und der neu entwickelte 29 mm Soft-Dome Tweeter ermöglichen zusammen mit dem Hochton-Bändchen eine kultivierte, detailreiche und kraftvolle Wiedergabe. 

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Standbox Callisto 6 in schwarzer Version

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Callisto 1 heißt die kompakte Regal-Variante

Durchdacht, hochwertig, flexibel - wir sind schon jetzt gespannt auf den ersten Callisto-Test in unserer Redaktion. 

Fazit

Dali Rubicon 6 Verarbeitung1

Dali bietet ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Lautsprecher-Typen für verschiedenste Einsatzzwecke an. Vom kompakten Regallautsprecher über schicke, besonders flache Multifunktionslautsprecher und leistungsstarken Boxen für den Wandeinbau bis hin zu klassischen High-End-Standboxen. "Gewürzt" wird dieses Programm von verschiedenen Bluetooth-Varianten, vom kompakten, edlen Speaker für den transportablen Einsatz bis hin zur Standbox mit BT-Modul. So unterschiedlich die einzelnen Lautsprecher auch sein mögen, 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 02. April 2018

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