Das große Klipsch-Special: Reference Premiere-Lautsprecherserie, Reference aktive Subwoofer und Reference Aktivlautsprecher in der Übersicht

Klipsch Reference Premiere Serie

Klipsch ist die klassische US-amerikanische Lautsprechermarke für „echte Kerle“. Hier kann man, übertrieben formuliert, aufdrehen, bis der Arzt kommt, eine enorme Dynamik erleben und somit Stereo- und Mehrkanal-Material intensiv erleben. Gerade die Reference Premiere-Baureihe verkörpert typische Klipsch-Tugenden und wird darum von uns hier porträtiert. Ebenso die dazugehörigen Reference-Aktivsubwoofer. „Aktiv“ ist gerade ein großes Thema auf dem Markt, generell liegen aktive Lautsprecher stark im Trend. Darum haben wir auch die Klipsch Reference Aktivlautsprecher als dritten Punkt noch mit ins Special aufgenommen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und starten gleich mit der Reference Premiere Serie durch.

Klipsch Reference Premiere-Baureihe

Klipsch Reference Premiere Dolby Atmos Gruppenbild2

Dass Klipsch mehr kann als nur dynamisch und laut zu sein, beweist die Reference Premiere Lautsprecher-Serie schon während eines kurzen Probehörens. Die „Männerboxen“ aus den USA sind nämlich durchaus universell talentiert. Die Detailwiedergabe ist äußerst respektabel, ohne dass die typischen Tugenden wie exzellente Grobdynamik und heftiger Bassdruck vernachlässigt werden. Klar und kraftvoll wird hier aufgespielt, und dank einer großen Auswahl an Standboxen (3 Stück), Regalboxen (2 Stück), Center-Lautsprechern (4 Stück), Dolby Atmos-Modulen (1x) und Dipolen (2 zur Auswahl) findet jeder seine passende Konfiguration. Die Klipsch Reference Aktivsubwoofer stellen wir direkt im Anschluss vor. Sie stellen die perfekte tieffrequente Ergänzung für die Reference Premiere-Speaker dar. 

Hier unsere Reference Premiere-Tests: 

Klipsch Dolby Atmos Setup

Klipsch Dolby Atmos-Setup

Welche Lautsprecher der Reference Premiere-Serie sind derzeit in Deutschland lieferbar? Hier die Übersicht. Besonders empfehlenswert aus unserer Sicht ist ein komplettes Dolby Atmos-Setup, das äußerst lebendigen, dichten und somit fesselnden Sound auch im großen Wohnzimmer oder Heimkino garantiert. Zu einem großen Klipsch Reference Premiere Setup passt sehr gut z.B. der Onkyo TX-NR3100 mit 11 Kanälen oder der Pioneer SC-LX801 mit 9 Kanälen. Beide liefern dank digitaler Hochleistungsendstufen Leistung satt.

Pioneer SC-LX801 Front1

Pioneer SC-LX801

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Onkyo TX-RZ3100

Zwar sind die Klipsch Reference Premiere Lautsprecher aufgrund des exzellenten Wirkungsgrades nicht auf die üppige Verstärkerleistung der beiden AV-Boliden angewiesen, doch mit den kraftvollen Mehrkanal-Receivern von Pioneer und Onkyo kann man die enorme Dynamik und Pegelfestigkeit der Klipsch Reference-Boxen, gerade der großen Standlautsprecher, ausnutzen. 

RP-280FA

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RP-280FA

Absolutes Spitzenmodell ist der Klipsch RP-280FA Standlautsprecher, der direkt ein Dolby Atmos-Modul oben integriert hat und im Testbetrieb mit Bestleitungen auffallen konnte. Extrem dynamisch, räumlich dicht, und dank Atmos-Top-Firing-Modul perfekt geeignet fürs moderne Heimkino mit 3D-Immersive Sound:

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Abdeckung über dem Atmos-Modul

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Modul ohne Abdeckung

Der RP-280FA beeindruckt heute noch genauso wie damals beim Test im Dezember 2015. Der Kostenpunkt: 1.500 EUR pro Stück, nicht zu viel für so viel Technik. 600 Watt Peak-Leistung, ein Wirkungsgrad von 98 dB, der 8-Ohm-Lautsprecher ist der „Boss“ im großen Heimkinoraum. Zwei 20, cm Tiefmitteltöner mit Cerametallic-Membran und ein 2,54 cm Hochtöner mit Tracitrix-Hornvorsatz stellen die Bestückung dar. Frequenzen zwischen 32 Hz und 25 kHz werden dargestellt. Üppige 32,5 kg wiegt einer der Lautsprecher. Die Abmessungen: 26,8 cm breit, 109,4 cm hoch und 46,5 cm tief. Die Gehäuseausführungen: Walnuss/Schwarz Echtholz-Furnier. Sehr edel. 

RP-280F

Klipsch RP-280F Gruppenbild3

RP-280F

Für 750 EUR pro Stück glänzt der große RP-280F Standlautsprecher mit grandioser Dynamik und sehr gut verteilter Räumlichkeit.

Klipsch RP-280F Hochtoener

Typisch Klipsch: Hochtöner mit Hornvorsatz

Klipsch RP-280F Tieftoener

Cerametallic-Chassis

Mit Klipsch-typischem Tractrix-Horn und zwei hoch belastbaren 20 cm Tieftönern mit Cerametallic-Membran in charakteristischem Kupfer, dürfte es schwer sein, für einen vergleichbaren Kaufpreis eine ähnlich pegelfeste und lebendig aufspielende Box zu finden. 600 Watt Peak-Belastbarkeit, 98 dB Wirkungsgrad: Hier muss sich auch der Verstärker oder Receiver nicht zu sehr abmühen. Frequenzen von 32 Hz bis 25 kHz werden wiedergegeben. Die 8 Ohm-Box ist 26,8 cm breit, 109,4 cm hoch und 46,5 cm tief. Sie wiegt satte 27,5 kg und ist lieferbar in Piano Gloss Black, Ebony oder Cherry. Die RP-280F ist der richtige Schallwandler für größere Hörräume und eignet sich auch hervorragend als Frontlautsprecher fürs Heimkino.

RP-260F

Klipsch RP-260F Hochglanz

RP-260F in Hochglanz-Schwarz

Es geht auch eine Nummer kleiner – für etwas kleinere Lokalitäten und auch als Front-Speaker fürs Heimkino. 600 EUR beträgt hier der Stückpreis. Der 2-Wege-Bassreflex-Standlautsprecher bietet 97 dB Wirkungsgrad, 500 Watt Peak-Leistung und einen Frequenzgang von 34 Hz bis 25 kHz.

Klipsch Reference Premium RP-260F Gruppenbild2

RP-260F in Cherry

Der 8-Ohm-Lautsprecher bringt zwei 16,4 cm Tieftöner und den Hochtöner mit Tractrix-Hornvorsatz mit. Die RP-260F wiegt 22,45 kg und ist 22,9 cm breit, 100,6 cm hoch und 44,8 cm tief. Lieferbar ist sie in Piano Gloss Black, Ebony oder Cherry. 

Wir haben die RP-260F zusammen mit dem später präsentierten RP-250C Centerspeaker und den beiden RP-240S Dipolen einem 5.0-Test unterzogen und kamen zu folgendem Ergebnis:

Klipsch Reference Premium Gruppenbild2

Reference Premiere 5.0-Set

Klipsch bleibt sich treu – mit dem Reference Premiere 5.0 Lautsprecherset wird zum fairen Preis ein optisch konservatives, robustes Ensemble angeboten, das im Spielbetrieb sowohl bei Musik als auch bei Filmton überzeugen kann. Obwohl Klipsch als Ergänzung hervorragende aktive Subwoofer im Sortiment führt, benötigt man keinen, um mit dem Reference Premiere-Paket große Freude zu haben. Die RP-260F Standbox liefert eine satte Bassperformance ab und zeigt hier große Stärke. Mit dynamik, dichter Räumlichkeit und hervorragender Pegelfestigkeit können auch sonst ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden. Zu loben ist der erstklassige Wirkungsgrad. In größeren Hörräumen ab 25 Quadratmeter würden wir den größeren Center, den RP-440C anstatt des RP-250C verwenden. Insgesamt also ein lebendig aufspielendes Mehrkanal-Set, das ambitionierte Hörer mit dem Fokus auf „Spaß beim Hören“ deutlich anspricht. 

RP-250F

Kleinste Standbox ist die RP-250F. Wer wenig Platz zur Verfügung hat, sich aber trotzdem einen dynamisch aufspielenden Standlautsprecher wünscht, kann hier für 450 EUR pro Stück zuschlagen. Der 2-Wege-Bassreflexlautsprecher weist 500 Watt Peak-Leistung auf, und überzeugt mit 96 dB Wirkungsgrad. 8 Ohm lautet auch hier die Impedanz. Frequenzen zwischen 35 Hz und 25 kHz werden dargestellt. Neben dem Tractrix-Horn mit 2,54 cm Hochtöner wie auch bei den beiden anderen Standboxen finden sich zwei 13,34 cm Tieftöner. 17,6 kg wiegt eine RP-250F, sie ist 20 cm breit, 91,7 cm hoch und 37,7 cm tief. Lieferbar ist sie in Ebony oder Cherry. 

Man kann sich schon aus diesen drei verschiedenen Standboxen nicht nur ein einfaches Stereo-Setup, sondern auch tolle Mehrkanal-Systeme zusammenstellen – oder man macht es sich einfach und wählt vier kompakte RP-250F, das gibt zusammen mit Center (stellen wir gleich vor) und den legendär kraftvollen Klipsch Subwoofer (stellen wir später vor) enorm dynamische Hörfreude. Und der finanzielle Aufwand hält sich überdies in Grenzen.

RP-250C

Wenden wir uns noch den sehr interessanten, weil leistungsfähigen Centern aus der Reference Premiere Serie zu. Noch nicht so interessant, da sehr kompakt und am besten für kleinere Set-Ups geeignet, ist der RP-250C Bassreflex-Center.

Klipsch Reference Premium RP-250C Front Seitlich5

Klipsch RP-250C

Klipsch Reference Premium RP-250C Tiefmitteltoener

Cerametallic-Membran

450 EUR lautet der Stückpreis. 8 Ohm Impedanz, wie bei allen Reference Premiere-Boxen, 96 dB Wirkungsgrad, 500 W Peak-Belastbarkeit und ein Frequenzgang von 60 Hz bis 25 kHz sind die Eckdaten. Der RP-250C hat den üblichen Hochtöner und zwei 13,34 cm Tiefmitteltöner. Er wiegt 8,34 kg und ist 47 cm breit, 17,3 cm hoch und 25,3 cm tief. Lieferbar ist er in Piano Gloss Black, Ebony und Cherry. 

RP-440C

Klipsch RP-440C Hochglanz

RP-440C in Schwarz-Hochglanz

Nun wird es größer. Der RP-440C bietet im mittelgroßen bis großen Heimkino eine enorm breite Klangbühne, viel Dynamik und auch bei hohem Pegel eine sehr gute Verständlichkeit von Stimmen. Der Mehrpreis zum RP-250C fällt moderat aus. 600 EUR werden für den RP-440C fällig. Wer den Platz hat, so unsere Empfehlung, sollte selbst dann, wenn der Raum knapp 20 Quadratmeter hat, auf den deutlich leistungsfähigeren RP-440C gehen. Der Bassreflex-Center mit Tractix-Horn nebst 2,54 cm Hochtöner liefert 600 Watt Peak-Leistung, einen Wirkungsgrad von 97 db und stellen Frequenzen zwischen 59 Hz und 25 kHz dar. Der 8-Ohm-Lautsprecher ist gleich mit vier sehr schnellen 10,2 cm Tiefmitteltonchassis, typisch für Klipsch mit Cerametallic-Membran, ausgerüstet. Er ist 66 cm breit, 14,4 cm hoch (und damit recht flach und gut unterzubringen, wenn die Breite kein Problem darstellt) und 34,4 cm tief. Er wiegt 13,11 kg und ist Piano Gloss Black, Ebony und Cherry lieferbar. 

RP-450C

„Wer hat den Größten?“ Nun, steht der RP-450C im Heimkino, kann man bei dieser Frage gut mithalten. Der hoch talentierte Center-Speaker macht sich auch im großen Heimkino, das über 30 Quadratmeter misst, sehr gut. Vier 13,35 cm Tiefmitteltöner sowie der übliche Tweeter mit Tractrix-Hornvorsatz sorgen für enormen Vortrieb und eine klare, stets verständliche und charismatische Stimmwiedergabe. Bedenkt man den äußerst fairen Kaufpreis von 750 EUR, so kann man bilanzieren, dass der RP-450C einer der besten Centerlautsprecher auf dem Markt ist. 97 dB Wirkungsgrad, 600 W Spitzenbelastbarkeit, 16,19 cm Gewicht: der 8-Ohm-Lautprecher ist schon ein Koloss, der 79,1 cm breit, 17,3 cm hoch und 36,8 cm tief ist. Die Farbauswahl: Hochglänzendes Schwarz, Ebony oder Cherry. 

RP-450CA

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RP-450CA

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Bestückung 

Speziell als Ergänzung zum RP-280FA gibt es dann mit dem RP-450CA noch den absoluten Top-Center für 1.200 EUR Stückpreis. Technisches Highlight ist hier das „Hybrid Cross Section Tractrix Horn“. 600 W Peak-Leistung, 97 dB Wirkungsgrad und ein Frequenzbereich von 58 Hz bis 25 kHz – wie bei allen Angaben in diesem Text immer bei +/- 3 dB.

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Speziell geformte Bassreflex-Öffnung hinten

8 Ohm ist die Impedanz, und die Bestückung besteht neben dem 2,54 cm Hochtöner mit Hornvorsatz aus vier 13,34 cm Tiefmitteltönern. Der Centerspeaker wiegt 16,19 kg und ist 79,1 cm breit, 17,3 cm hoch und 36,8 cm tief. Lieferbar in Walnuss/Schwarz Echtholz-Furnier. 

RP-140SA

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RP-140SA

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Auch mit Tractrix-Horn

Zum Thema Dolby Atmos, DTS:X und Immersive Sound hat Klipsch noch mehr beizutragen. Das Aufsatzmodul RP-140SA ist ebenfalls verfügbar. Der Paarpreis liegt bei 750 EUR. 8 Ohm Impedanz, 100 Watt Peak-Leistung, eine offizielle Dolby Atmos Lizenz: Ein hochwertiges Top Firing-Modul, das mit 2,54 cm Hochtöner und 13,34 cm Tiefmitteltöner bestückt ist. Es wiegt 3,4 kg und ist 15,24 cm breit, 17,78 cm hoch und 28,56 cm tief. Lieferbar in Walnuss/Schwarz Echtholz-Furnier. 

RP-160M

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RP-160M mit RP-140SA

Natürlich finden sich auch Regallautsprecher im Sortiment der Reference Premiere-Serie. Der RP-160M agiert impulstreu, dynamisch und ist erstaunlich hoch belastbar. Ideal als kompakter Lautsprecher für kleinere Stereo-Setups oder aber als Rear in einem Surroundsystem.

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RP-160M

400 Watt Peak-Leistung stemmt der 2-Wege-Bassreflexlautsprecher, der Wirkungsgrad liegt bei 95 dB. Die 8-Ohm-Biox bringt neben dem typischen Hochtonhorn einen 16,5 cm Tiefmitteltöner mit. Frequenzen zwischen 43 Hz und 25 kHz können dargestellt werden. 9,3 kg wiegt der RP-160M und ist in Hochglanz Schwarz, Ebony und Cherry erhältlich. Er ist 22,4 cm breit, 42,4 cm hoch und 32,7 cm tief. 

RP-150M

Der kleinere RP-150M bietet 92 dB Wirkungsgrad, 300 W Peak-Leistung, einen Frequenzgang von 48 Hz bis 24 kHz und neben dem Hochtöner mit Hornvorsatz einen 13,34 cm Tiefmitteltöner. Er wiegt 6,67 kg und ist 19,5 cm breit, 37 cm hoch und 27,1 cm tief. Er ist in den Farben Ebony oder Cherry verfügbar. 

RP-240S/250S

Im Sortiment der Baureihe finden sich mit dem RP 250S (450 EUR/Stück) und dem RP 240S (350 EUR/Stück) noch zwei Dipole für ein Kino-mäßiges diffuses Klangbild auf den Surroundkanälen. Ganz gleich, ob strömender Regen oder tosender Orkan – Dipole schaffen bei solchen Klang-Ereignissen einen hohen Erlebnisfaktor. Für größere Heimkinos ist der RP 250 S zu verwenden. Der geschlossene Lautsprecher bringt es auf 400 W Peak-Leistung und auf 95 dB Wirkungsgrad. 8 Ohm Impedanz, und ein Frequenzgang von 58 Hz bis 25 kHz sind weitere Merkmale. Bestückt ist jede Seite mit dem 2,54 cm Hochtöner und einem großen 16,4 cm Tiefmitteltöner. 7,12 kg wiegt ein RP 250S, er ist lieferbar in Hochglanz-Schwarz oder Matt-Schwarz und ist 30,5 cm breit, 34,3 ihm hoch und 20,1 cm tief.

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RP 240S

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jede Seite mit Horn-Hochtöner und Cerametallic-Tiefmitteltöner bestückt

Der RP-240S kommt auf 93 dB Wirkungsgrad, 300 Watt kurzzeitige Peak-Leistung und ist mit dem Hochtöner plus Horn sowie einem 13,34 cm Tiefmitteltöner auf jeder Seite ausgestattet. Er stellt Frequenzen zwischen 62 Hz und 24 kHz dar und wiegt 5,99 kg. Er ist in schwarz lieferbar und 26,4 cm breit, 29,5 cm hoch und 17,6 cm tief. 

Klipsch Reference aktive Subwoofer

Zu einem mitreißenden Heimkino-Erlebnis gehört natürlich auch eine entsprechende Nachdrücklichkeit im Bassbereich. Daher hält Klipsch zahlreiche aktive Subwoofer der Reference-Lautsprecherserie bereit. Wir haben davon alle  getestet:

Wie sehen unsere Erfahrungen mit den US-Bassisten aus?

R-115SW

Klipsch R-115SW Front Seitlich6

R-115SW

Starten wir mit dem „Chef im Ring“, dem R-115SW. Für rund 1.000 EUR gibt es Basskraft satt. Der R-115SW macht hier mit seiner Class D Digitalendstufe, die auf verlustarme und effiziente Art und Weise 400 Watt Dauer- und 800 Watt kurzzeitige Spitzenleistung mobilisiert, auch im großen Hörraum Druck. Mit 34,2 kg Gewicht, einer Höhe von 54,61 einer Breite von 49,53 und einer Tiefe von 56,64 cm sind die Abmessungen so, wie es sich für ein echtes Basskraftwerk gehört. 

Klipsch R-115SW Tieftoener

Membran

Dank des 38 cm Chassis mit leichter, verzerrungsarmer Cerametallic-Membran wird die immense Leistung der eingebauten Hochleistungsendstufe optimal in massiven Bassdruck umgesetzt. Unsere Bilanz vom Januar 2015 ist auch heute noch gültig: Der Klipsch R-115SW überstrahlt in Relation zu seinem Preis alles, was wir zuvor, auch von Klipsch, getestet haben. Seine Pegelreserven sind so gigantisch, dass kaum jemand sie in der Praxis, außer im großen dedizierten Heimkinoraum, auch nur annähernd ausnutzen kann. Selbst bei höchstem Pegel legt der R-115SW eine Kontrolle an den Tag, die auch sehr anspruchsvolle Anwender restlos begeistern dürfte.

Klipsch R-115SW Innenleben Gesamt2

Elektronik

Klipsch R-115SW Bedienelemente Anschluesse Rueckseite

Einstelloptionen

Der R-115SW mit seinem großen Chassis kann schlichtweg alles. Wer denkt, es handele sich nur um einen Spezialisten für die untersten Ebenen im Bassgefüge, hat sich komplett getäuscht. Der R-115SW liefert auch im Kickbassbereich eine First-Class-Leistung ab, die sich an die Spitze im Konkurrenzgefüge setzt. Optisch ist der R-115SW sehr ausladend, was man aber auch sofort versteht – denn um solche Performance bis hinunter in den subsonischen Bereich zu bringen, muss ein ausladendes Gehäuse her. Da muss derjenige, der nur auf Eleganz achtet, sicherlich gewisse Abstriche machen – die aber durch den bombastischen Bass mehr als wettgemacht werden. Also ist der R-115SW auch heute noch ein exzellenter Bass-Meister zum fairen Kaufpreis.

R-112SW/R-110SW

Klipsch R-112SW Front Seitlich2

R-112SW

Klipsch R-110SW Front Seitlich2

R-110SW

Wie verhält es sich mit den kleineren Modellen R-112SW und R-110SW? Auch sie sind durchaus für den Einsatz im dedizierten Heimkino geeignet. Und gerade der R-110SW eignet sich aufgrund seiner doch noch kompakteren Abmessungen sehr gut für ein Setup mit 2 aktiven Subwoofern. Hier unsere Erfahrungen: 

Der Klipsch Refefence R-112SW kommt 800 EUR (UVP, unten im Bild) und der Klipsch Reference R-110SW auf 650 EUR (UVP).  Was bieten die beiden aktiven Basslautsprecher? Zunächst einmal Klipsch-typische Optik, die allerdings im Vergleich zu früheren Generationen im Detail verfeinert wurde und nun durchaus ansehnlich ist. Die Kupfer-farbene Cerametallic Membran sieht nicht nur gut aus, zugleich ist das Material hoch belastbar und leicht. Auch bei großem Hub lenkt die Membran noch akkurat aus, ohne dann Verzerrungen zu produzieren – das gilt für beide Bassisten. Unter dem Subwoofer ist ein Sockel montiert. Die gesamte Verarbeitung der ausschließlich in Brushed Black Polymer Veneer lieferbaren aktiven Basslautsprecher ist routiniert, die Brushed-Optik der Oberfläche ist sauber gemacht und liegt zudem derzeit im Trend. 

Klipsch R-110SW Innenleben Gesamt

Elektronik R-110SW

Klipsch R-112SW Innenleben Gesamt

Elektronik R-112SW

Der R-112SW kommt mit einem Frequenzgang von 24 Hz bis 125 Hz (+/- 3 dB) und einem maximalen Schalldruck von 118 dB – das ist wahrhaftig üppig. 300 Watt Dauerleistung und 600 Watt Maximalleistung bei kurzzeitigen Spitzen wie z.B. einer gigantischen Explosion sprechen eine deutliche Sprache. Das solide MDF-Gehäuse produziert auch bei hohem Pegel keine störenden Eigengeräusche. Der 30,5 cm Treiber garantiert einen enormen Tiefgang, gleichzeitig aber, dies zeigen später unsere Testreihen, spricht das recht große Chassis auch bei kleinen Impulsen zügig an. Der Bassreflexsubwoofer wiegt 22,1 kg und ist 41,4 cm hoch, 39,39 cm breit und 46,36 cm tief. 

Klipsch R-110SW Anschluesse Bedienelemente Rueckseite

R-110SW Rückseite

Klipsch R-112SW Anschluesse Bedienelemente Rueckseite

R-112SW Rückseite

Wenden wir uns dem kleineren R-110SW mit 25,4 cm Cerametallic-Membran zu. Er wiegt 17,8 kg, ist 41,4 cm hoch, 37,37 cm breit und 40,13 cm tief. Er bietet 200 Watt Dauerleistung und 450 Watt Peak-Leistung. Wie auch der R-112SW besitzt er eine Class D Digitalendstufe, die besonders effizient arbeitet, da sich kaum Verlustwärme entwickelt. Manch einer sagt digitalen Endstufen einen synthetischen Klang nach. Abgesehen davon, dass es mittlerweile, z.B. bei Pioneer, überragend abgestimmte digitale Endstufen gibt, ist es im Bassbereich ohnehin gleichgültig. Hier zählen Power und Effizienz, und da sind kompakt bauende, sich kaum erwärmende Class-D-Endstufen im Vorteil gegenüber den analogen Pendants. Mit 114 dB maximalem Schalldruck und einem Frequenzgang von 27 Hz bis 125 Hz (+/- 3 dB) erzielt auch der R-110SW Bassreflex-Subwoofer sehr gute Werte. 

Unser Fazit damals: Klipsch stellt mit den beiden aktiven Subwoofer zwei absolute Leistungsträger vor, die qualitativ für die jeweiligen Kaufpreise ihresgleichen suchen. Schon der kompakte R-110SW überzeugt durch Pegelfestigkeit, Tiefgang und Nachdruck sowie Präzision. Der größere R-112SW dann holt zum großen Schlag aus: Extrem pegelfest, mit herausragendem Tiefgang, extremer Dynamik, erstaunlicher Impulstreue und tadellos exakter Einarbeitung auch parallel stattfindender Basseffekte eignet er sich nahezu perfekt fürs hochklassige Heimkino -und das zum kleinen Kaufpreis. Bei beiden Subwoofer finden sich auch Kritikpunkte – kein stufenlos einstellbarer Phasenregler und keine Fernbedienung im Lieferumfang. 

R-10SW/R-12SW

Klipsch R-10SW Front Seitlich2

R-10SW

Klipsch R-12SW Front Seitlich2

R-12SW

Und die beiden kleineren aktiven Subwoofer R-10SW und R-12SW? Sie kann man nicht nur im kleineren Heimkino, sondern auch im Wohnzimmer aufstellen, und ihre günstigen Kaufpreise machen sie für einen breiten Interessentenkreis erschwinglich. Guter Bass muss nicht teuer sein“ – so könnte man die beiden Klipsch-Subwoofer R-10SW (400 EUR UVP) und R-12SW (500 EUR UVP) am besten umschreiben. Somit führen die beiden Basskraftwerke mehrere Klipsch-eigene Traditionen fort: Hohe Performance bei günstigem Preis-/Leistungsverhältnis sowie eine solide, robuste Konstruktion ohne „Schnickschnack“. 

Klipsch R-12SW Innenleben Gesamt2

Elektronik R-12SW

Klipsch R-10SW Innenleben Gesamt

Elektronik R-10SW

Der R-10SW kommt mit einem Frequenzgang von 32 Hz bis 120 Hz (+/- 3 dB), einem digitalen Verstärker mit 150 Watt Dauer- und 300 Watt Peak-Leistung und einem 25,4 cm messenden Basschassis. Er wiegt 11,6 kg und bringt Lautstärkeregler, Phase (0 oder 180 Grad), An/Abschaltautomatik sowie Regler für die Übernahmefrequenz mit. Er ist 35,56 cm (komplett mit Füßen) hoch, 31,75 cm breit und mit Schutzabdeckung 39,8 cm tief.  

Klipsch R-10SW Anschluesse Rueckseite

R-10SW Rückseite

Klipsch R-12SW Anschluesse Rueckseite

R-12SW Rückseite

Der R-12SW bietet von allem etwas mehr: 200/400 Watt anstatt 150/300, ein 30,5 cm Chassis anstatt ein 25,4 cm Chassis, 15 kg Gewicht anstatt 11,6 und 40,64 cm Höhe, 47 cm Tiefe und 35,56 cm Breite. Beide aktiven Subwoofer zeigen mit einem Blick – sie sind geschaffen für die Arbeit und wollen nicht als Design-Objekte dienen. Kippschalter und griffgünstige Drehregler sind für die übersichtlichen Einstellungen hinten montiert. Kurz und schmerzlos – Aktiver Subwoofer pur wird hier geboten, und nun steigt die Spannung, was gleich in der Klangwertung passiert. 

Unser Fazit: Zwei erneut überzeugende aktive Subwoofer zu absolut fairen Kaufpreisen. Für den versierten Einsteiger, der wirklich genau rechnen muss, empfehlen wir den R-10SW, wer noch den moderaten Mehrpreis übrig hat, greift zum R-12SW, der mit exzellenter Performance auf allen Gebieten einer der besten aktiven Subwoofer der 500 EUR-Liga ist. 

Klipsch und die aktiven Subwoofer

Klipsch, das verdeutlicht jeder der aktiven Reference-Subwoofer, ist führend beim Bau kraftvoller Aktivbässe. Gerade, wenn man die sehr fairen Kaufpreise mit ins Kalkül zieht, sind sie nahezu unschlagbar. Optisch stets eher auf dem robusten Weg ohne viel „schmückendes Beiwerk“, versprühen sie den Charme der Professionalität und machen sich gerade auch im Heimkino sehr gut. 

Klipsch Reference Powered Speakers

Klipsch Active Setup

Klipsch hat gleich vier verschiedene Master-Slave-Boxensets im Angebot

Wenden wir uns nun einer sehr leistungsstarken Spezies zu: Den „Klipsch Reference Powered Speakers“. Demnach also ein Lautsprecherpaar, das nach dem Master-Slave-Prinzip funktioniert. Die Elektronik und alle Einstellmöglichkeiten sowie Anschlüsse stecken in der Master-Box, über Kabel wird die passive Slave-Box verbunden. Es gibt zwei Regalboxen und zwei Standboxen, und einen Teil davon haben wir getestet:

Mit USB-DAC bis 96 kHz/24-Bit und Bluetooth ergeben sich bei beiden Klipsch-Paaren umfangreiche Einsatzmöglichkeiten. Die R-15PM ist ideal auch für den größeren Schreibtisch neben dem Monitor, die große R-28PF mit satten 520 W Peak-Leistung befeuert souverän auch größere Wohnzimmer. Der satte, klare, auf Wunsch auch treibend-intensive Sound der R-28PF ist beeindruckend, pegelfest und lebendig aufspielend ist auch das kompakte R-15PM Lautsprecher-Set. Klipsch vereint in diesen Produkten vieles, wofür die Marke steht: dynamische Hochton-Horntechnik, kraftvolle Bässe, massive Endstufenleistung – das kannten wir bislang ja schon von den aktiven Subwoofern des Hauses. In unseren Testberichten konnten beide Master-Slave-Boxenpaare ein Referenz-prädikat abstauben, und das völlig verdient. Dass es bei der R-15PM kein „One-Hit-Wonder“ war, belegte auf souveräne Art und Weise die R-28PF-Paarung, die den großartigen  Testerfolg wiederholen konnte. 

Klipsch R-15PM

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Klipsch R-15PM

Beim R-15PM Set befindet sich der rechten Box die jeweils 50 Watt leistenden Verstärker. Mittels eines handelsüblichen Lautsprecherkabels wird dann der passive linke Lautsprecher angeschlossen.

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Einmal passiv (links), einmal aktiv (rechts)

Typisch für Klipsch-Boxen, arbeitet auch in der R-15PM ein Aluminium-Hochtöner (2,54 cm) mit Tractrix-Hornvorsatz. Ein 13,3 cm Tiefmitteltöner mit Klipsch-spezifischer kupferbeschichteter Membran ergänzt das Sortiment. Der Frequenzgang reicht von 62 Hz bis 24 kHz (bei +/- 3 dB), wer mehr Tiefgang wünscht, schließt einfach an den dafür vorgesehenen Ausgang einen aktiven Subwoofer an. Bedingt durch die recht geringen Abmessungen (31,8 cm hoch, 17,8 cm breit, 20,6 cm tief) sind die Möglichkeiten der R-15PM im Tiefbassbereich natürlich eingeschränkt – aber was die Klipsch-Boxen in der Praxis daraus machen, ist wahrhaft grandios. Sie passen bequem auf den größeren Schreibtisch und eignen sich z.B. fürs eigene kleine Studio. Sie sind 17,8 cm breit, 31,8 cm hoch und 20,6 cm tief.

Klipsch R-28PF

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R-28PF

Grandios auch der Auftritt der R-28PF. 1.300 EUR für ein Master-/Slave-Lautsprecher-Set, das aus großvolumigen Standlautsprechern und reichlich Verstärkerleistung (260 Watt Dauerleistung) besteht, dazu Bluetooth, USB-DAC, Phono-Anschluss, Pre-Out für die Verbindung mit einem separaten aktiven Subwoofer – das klingt nach einem interessanten Paket. 

Mit maximal 114 dB Schalldruck (@1m), einem Frequenzgang von 33 Hz bis 20 kHz und einem robusten MDF-Gehäuse, das ordentlich foliert ist, sind die Basis-Daten recht gut. Klipsch verzichtet bewusst auf HDMI-Beschaltung und Decoder für dts und Dolby Digital – mancher Kontrahent verbaut aktuell diese Features in Master-/Slave-Aktivboxen. Wir halten den Klipsch-Ansatz mit USB-DAC und Phono-Eingang im Übrigen für äußerst sinnvoll.

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Anschlussbestückung – alles ist vorhanden, auch ein USB-DAC und Digital-Optisch. Umschaltbarer Line/Phono-Cincheingang und Subwoofer-Pre-Out

Klipsch-R-28PF-Fernbedienung

Hübsche Systemfernbedienung

Mittels Systemkabel werden Master- und Slave-Box miteinander verbunden. Eine hübsche, kompakte Systemfernbedienung liegt dem Paket bei. Befehle, die mit der etwas an Apple-Fernbedienungen erinnernden Remote gegeben werden, setzt die Master-Box flott um. Die Verarbeitung ist robust, aber relativ schlicht, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. So verströmen die R-28PF professionelles Studio-Flair. Typisch Klipsch ist die Kupfer-Oberfläche der Tiefmitteltöner. Die 2-wege-Bassreflex-Lautsprecher sind 24,1 cm breit, 106,6 cm hoch und 39,8 cm tief.

Weitere aktive Modelle

Klipsch R-26PF

R-26PF

Klipsch R-14PM

R-14PM

Mit dem 1.000 EUR kostenden R-26PF Master-Slave-Standboxen-Set und dem kleineren Regalboxen-Paket R-14PM für 399 EUR gibt es noch zwei Alternativen. 

Fazit

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Klipsch bietet mit der Reference Premiere-Lautsprecherserie, dazu passenden aktiven Subwoofern und gleich vier Master-Slave-Aktivboxensets ein reichhaltiges Angebot. Wer dynamischem, kraftvollen Sound für Zweikanal- und Mehrkanal-Wiedergabe sucht, wird hier fündig – und stets zum fairen Kaufpreis. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 06. April 2018

 

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