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REVIEW: „Zufällig Allmächtig“ (Blu-ray Disc)

Zufällig Allmächtig Blu-ray Disc

Original: Absolutely Anything

Anbieter: Wild Bunch / Universum Film

Laufzeit: ca. 85 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 11.03.2016

Film

Die außerirdischen „Pythons“ haben in einer weit entfernten Galaxie beschlossen, die Erde und alle ihre Bewohner zu vernichten. Doch bevor dieser Plan umgesetzt wird, sollen die Erdbewohner noch einmal eine letzte Chance erhalten, sich zu beweisen. Ein Mensch soll daher mit außerordentlichen Kräften ausgestattet werden. Dazu wird von den Pythons ausgerechnet der desillusionierte Lehrer Neil (Simon Pegg) im Londoner Norden ausgewählt. Der braucht zunächst einige Zeit, um zu begreifen, was überhaupt mit ihm passiert. Doch schließlich erkennt Neil, dass er jetzt die Macht hat, einfach alles zu tun, was er möchte und jeden Wunsch Realität werden zu lassen …

„Zufällig Allmächtig“ ist eine recht amüsante und perfekt auf Simon Pegg zugeschnittene Komödie, die zwar keine Knaller-Gags am laufenden Bande abliefert aber zum Glück auch nur wenige alberne Momente bietet. Der Humor des Films entsteht vor allem daraus, dass Neil seine Wünsche oft etwas unbedacht ausformuliert und dadurch viele „Nebenwirkungen“ entstehen. Viele der Wünsche erweisen sich so schnell als Alptraum und statt wirklich eine durchdachte Strategie zu entwickeln, verzettelt sich Neil immer mehr und ausgerechnet die Beziehung zu seiner attraktiven Nachbarin (Kate Beckinsale) entwickelt sich ziemlich chaotisch. Der Film entwickelt keine besonders große Geschichte sondern baut sich aus vielen kleinen Momenten auf. Die Gags sind auch selten so krachend wie in Simon Peggs früheren Filmen, an denen er selbst am Drehbuch beteiligt war. Der rasante Inszenierungsstil und die kurze Laufzeit von gerade mal 85 Minuten sorgen aber trotzdem dafür, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Für die englische Originalfassung versammelte Regisseur Terry Jones übrigens neben Monty Python-Kollegen wie Terry Gilliam und John Cleese auch Robin Williams in seiner letzten Rolle als Sprecher.

 

Bild 84 %

„Zufällig Allmächtig“ wurde mit Arri Alexa-Kameras gedreht. Das Master ist sehr sauber und bietet überwiegend einen recht plastischen Kontrast. Das „Grading“, welches die Optik etwas dunkler macht und die Farben leicht schmutzig wirken lässt, ist insgesamt noch relativ dezent. Die Bildschärfe ist überwiegend sehr gut und lässt auch viele kleinere Details deutlich erkennen. Die Kompression ist insgesamt sehr sauber. In Flächen lassen sich allerdings doch kleine Unregelmäßigkeiten erkennen.

 

Ton 82 %

Der Mehrkanalmix ist sehr frontlastig abgemischt und bietet nur wenig Dynamik. Nur in einzelnen kleinen Momenten hört man auch mal etwas deutlicher aus den Surround-Kanälen. Selbst die Musik bleibt sehr minimalistisch. Wenigstens die Außerirdischen sorgen ab und zu für etwas mehr klanglichen Druck. Da „Zufällig Allmächtig“ aber primär von Anfang bis Ende beinahe aus Nonstop-Dialogen besteht, kann man den Film eigentlich auch ganz ohne Surround-Anlage hören, ohne etwas Besonderes zu verpassen.

 

Special Features


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